Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Do 26. Jan 2017, 20:05 
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zugucker hat geschrieben:
Bei Dir spukt, wie bei so vielen Leuten (religiösen Esotherikern, neoliberalen Marktanbetern, u.v.a. das Gespenst "Freier Wille" im Kopf rum.
Das es diesen gar nicht gibt, ist schon lange belegt.

Da wirst du was falsch verstanden haben?
Zitat:
Es reicht eben nicht, sich einfach nur einzureden, "ich muß nur wollen, dann kann ich".

Kommt auf die Situation an. Ich denke jeder Mensch kann lernen zufrieden zu sein.
Zitat:
gibts nur im Märchen...

Nein.
Zitat:
Das gesamte Leben beruht auf Ökonomie;

Nicht im wirtschaftlichen Sinne.
Zitat:
die Ökonomie außer Kraft setzen zu können

Wer soll das hier wollen?
silvi73 hat geschrieben:
es gibt aber auch noch selbstverwirklichung, selbstbestätigung, seinen kinder das anzubieten was man selber nicht hatte...usw....

Und?
Zitat:
wenn sich bisher alle zufrieden gegen hätten...wäre die menschheit schon längst ausgestorben

Was für ein Quatsch.
m0rph3us hat geschrieben:
Eine "Ökonomie" wirst auch du verfolgen. Nicht im Sinne von Geld, aber im Sinne von Zeit und Ressourcen.

Ja.
Zitat:
Ja, du kannst dem Geld abschwören, das ist aber auch nur ein Ersatstoff, für Dinge des Lebens. Dem Sinn dahinter kannst du nur durch Arbeit (eigene oder fremde) oder absolute Askese entkommen. Die scheint mir auf dauer tödlich zu sein.

Und dann soll es ja noch solche Leute geben, die als Selbstversorger bezeichnet werden.

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Minimalismus? Selbstversorgung? Lebensgemeinschaft hat zZt. Platz frei: Unten auf "www" klicken.


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Verfasst: Do 26. Jan 2017, 20:05 


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BeitragVerfasst: Fr 27. Jan 2017, 00:10 
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Das es den freien Willen nicht geben soll, davon hab ich auch noch nicht gehoert. Aber nuechtern betrachtet basiert das Leben schon auf Ökonomie.

Silvi, das die Menschheit ausgestorben waere wenn sie sich mit dem erreichten zufrieden gegeben haette, glaube ich nicht. Siehe Indigene Völker. Es koennte ewig so weiter gehen. Fortschritt, das wird der Untergang der Menschheit sein.

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"Leben ist nicht genug." Sagte der Schmetterling.
"Sonne, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben!"


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BeitragVerfasst: Fr 27. Jan 2017, 04:44 
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Zuletzt geändert von Jana am So 12. Nov 2017, 21:30, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr 27. Jan 2017, 13:28 
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Bewust-sein dort jetzt ist:
http://ziehmitdemwind.bboard.de/board/ftopic-94076572nx22786-3259.html#38762

Für alle anderen hier get es um R.B.U.!

Mfg

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Was wir in dieser Welt brauchen sind ein paar Verrückte mehr, denn seht wohin uns die Normalen gebracht haben. "George Bernard Shaw"
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BeitragVerfasst: Mo 27. Mär 2017, 13:42 
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So, da ich schon vermisst wurde hier die Auflösung. War ein paar Tage in Bulgarien.

Mal ein paar Impressionen:

von Oben
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Die Landschaft:
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Und hier ein paar Gegensätze Slum und Bank in Sofia.

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Sowie ein paar "Sehenswürdigkeiten":
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BeitragVerfasst: Mo 27. Mär 2017, 14:13 
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Und hier jetzt die Reisebeschreibung.

Fangen wir mit dem Wetter an. Ist wie in Deutschland. Auch wenn die südlicher liegen. Haben aber 2 Monate länger Sommer.
Am Rande Rumänien soll noch wärmer sein obwohl nördlicher.

Sprachlich sind die an Russland angelehnt zumindest vom Alphabet (kyrillisch) und ein paar Worten.
Kulturell sind sie eher wie Griechenland.

Zur Sprache, Bulgarisch, Iit eine eigene Sprache. Man kommt dort nur bedingt mit Russisch weiter, eher mit Englisch in den Großstädten oder bei jüngeren Leuten.
(Ich hatte einen bulgarischen Übersetzer dabei mit dem ich Englisch geredet habe.)

Die Währung ist Leva. Etwa 1€ = ~2Leva BGN. Man kommt dort also recht günstig vorran.
Die Landbevölkerung verdien im Monat um die 300Leva bzw. der Stadt um die 600 Leva. Und es gibt auch dort eine hohe Arbeitslosigkleit.
Dort arbeiten wird nicht für jeden einfach sein.

Das Land ist auch immer noch vom Zusammenbruch des Ostblocks geprägt, sowie von "kurzsichtigen" Politikern.
Eine Landreform ist gemacht worden, aber mit der Weitsicht das auch Leute Land bekommen haben die es aber nicht bestellen können. Und die die Traktoren hatten um es zu bestellen keins bekommen haben...
Die Industrie wurde zum großen Teil wegen schneller Gewinne verkauft.

Es ist aber auf dem Weg der "Besserung". Wegen o.g. ist das Lohnniveau gering und somit ein Billiglohnland. Das lockt wiederum arbeitsintensive Handarbeitsfirmen an. Somit ist für die Bevölkerung dort doch gutes Geld zu verdinen. Die Firmen haben aber den Luxus sich die Arbeiter raus suchen zu können.

Noch mal kurz zurück zur Landschaft, damit kann Bulgarien (neben dem Billigsektor) punkten. Vereinzelte Städte über das Ganze Land verteilt mit großen Abständen und seeehr viel Feldern, Wäldern und Bergen. Wer Berge mag ist hier richtig. Da es zum größten Teil eine Ebene ist die von riesigen diesen Bergen (2200m+) umrandet ist.

Die Infrastruktur ist nennen wir es Mäßig. Es gibt eine gut ausgebaute Autobahn die ein mal durch das Land führt. Die anderen "Schnellstraßen" sind teilweise nur mit geländegänigen Fahrzeugen befahrbar wegen der vielen Schlaglöcher.

Wer Natur mag, seine Ruhe haben sowie günstig leben will und genug Geld aus Deutschland mitbringt, für den ist Bulgarien ein Land seiner Wahl.

So viel vom mir. Mfg.

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 Betreff des Beitrags: Rumänien, Bulgarien, Ungarn
BeitragVerfasst: Sa 1. Apr 2017, 06:55 
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.

danke für die fotos
und deinen reisebericht.

der profi-öko-gnom in dir ist nicht zu überlesen :wink:

wie sind die menschen in bulgarien ?
eher perspektivlos oder unbeschwert ?
die jungen leute ?
eher herzliche freundlichkeit oder distanz ?

.

_________________
Wir leben einfach gut ... :wink:
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BeitragVerfasst: Mo 3. Apr 2017, 09:37 
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Hi. Ich versuche das immer objektiv betrachtend zu formulieren.
Mit "war toll, hat Spaß gemacht oder nie wieder..." kann ein Leser dazu denke ich nicht viel anfangen.

Aber dafür sind ja Fragen erlaubt.

Die Menschen sind alle sehr Gastfreundlich und Hilfsbereit.
Da wird auch mal der Tisch für "Fremde" reich gedeckt und alles eine sehr entspannte Atmosphäre im Privatbereich.

Perspektivlos oder unbeschwert? Eher resignierend. Es läuft wie es läuft, man kann nichts dran ändern und jeder macht das beste draus.
Man hat zwar die Wahl zur Wahl, aber man weiß das sich nichts ändert. Die hoffen schon das das mit der EU besser wird.

Die jungen Leute zieht es viele in die Stadt oder ins Ausland wenn es geht. Die versuchen, z.B. in Deutschland, zu studieren und so in die Welt raus zu kommen. Oder in Bulgarien damit einen besseren Posten zu bekommen.

Haben mehr oder weniger die "gleichen" Probleme wie wir in Deutschland nur anders.

Mfg

_________________
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