Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Do 23. Jan 2014, 14:22 
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Tunnelmensch
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Verfasst: Do 23. Jan 2014, 14:22 


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BeitragVerfasst: Do 23. Jan 2014, 15:08 
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Interessant höre ich zum ersten mal.
Insgesamt ist es aber wohl wie gehabt: multifaktoriell.
Aber auch gerade in den USA braucht sich sowieso niemand wundern, wie die da mit den Viechern umgehen.
Da wird bestäubt und gespritzt gleichzeitig.
Bei uns sind die bestände eigentlich recht stabil.

Auch wenn sich oftmals welche beklagen. Aber das sind teilweise auch Leute die einfach nicht richtig gegen Varroa behandeln. Die Honigbiene ist ein Nutztier und braucht Pflege, gerade Kleinimker vegessen das hierzulande. Auf kosten der Bienen. Sind ja jetzt auch neue Richtlienen aus der EU gültig, von daher siehts eigentlich gut aus bei uns.

LG


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BeitragVerfasst: Sa 25. Jan 2014, 12:48 
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Wobei, da muss man natürlich differenzieren.
Ich habe hier jetzt nur von den „so genanten“ Bienensterben gesprochen. Damit sind ja meist nur hohe Völkerverluste der Imker gemeint. Ne andere Sache ist natürlich das Artensterben vieler Wildbienen, zumindest wenn man den Daten glauben darf. Da ist der Hauptgrund ganz eindeutig immer kleiner werdende Artenvielfalt der Pflanzen. Keiner hat mehr einen gescheiten Garten, nur noch Beton oder englischer Rasen.
Dabei ist wachsen lassen doch gar nicht so schwer.
Aber das Schlimmste sind natürlich die Monokulturen überall.

Bei uns im Garten gibt es so ziemlich jedes mögliche und unmögliche Viech. :D
Dass Honigbienen den andere das Futter klauen wie manche besonders „angagierte Naturschützer“ meinen ist Quatsch. Dann dürfte bei mir hier nix mehr sein. Honigbienen wollen vor allem das Zeug was räumt Agrarflächen, Stoßtrachten usw., die geben sich mit dem Kleinkram nicht groß ab. Die Wildbienen in ihren kleinen Nestern fliegen da schon eher zu der nette Pflanze von nebenan.
Das sind die Viecher die vor allem bedroht sind.
Nur die haben natürlich die kleinste Lobby.

LG


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BeitragVerfasst: Do 17. Jul 2014, 21:55 
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Festen Honig flüssig machen:
Damals, hat man den Honig direkt nach dem Schleudern abgefüllt und wurde dann eben steinhart.
Ohne Elektrik wird man daran kaum was machen können (wenn da jemand eine Idee hat, her damit), da das verflüssigen über viele Stunden (meiner Erfahrung nach, mindestens 12) bei niedriger Temperatur erfolgen muss. Bei hoher Temperatur, hat man hinterher eben einfach nur noch Zucker. Elektrischer Einkocher geht ganz gut bei kleinen Eimern und Mengen. Bei großen kann man einen Wärmeschrank bauen. Einfach einen Ventilator mit Temperatursteuerung nehmen und in einen Schrank stellen. Gibt aber noch eine einfachere Möglichkeit für 40 Kilo und aufwärts in einem Eimer: Heizdecken für Omis. Einfach damit einwickeln.
Wieder Arbeit gespart. :D

Wasser entziehen:
Hab ich nie gemacht, sondern nur aufgeschnappt bei der letzten Versammlung. Ist auch verboten, wenn auch nicht nachweißbar und eigentlich unsinnigerweise verboten. Man nehme eine Maschine die Feuchtigkeit aus der Luft entzieht und stelle sie mit dem offenen Eimer in einen Schrank. :D

LG


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BeitragVerfasst: Fr 18. Jul 2014, 09:08 
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hängt hauptsächlich vom Fructose-Glucose-Verhältnis ab.
viele sorten sind nach jahre noch flüssig.

ja im wasserbad über viele stunden bei 35-37°C mit ständigem rühren


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BeitragVerfasst: Fr 18. Jul 2014, 12:05 
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Es kommt drauf an an welchen Blüten die Bienen genascht haben. Rapshonig wird z.B. sehr schnell fest, wenn man Pech hat schon in der Wabe vor dem Schleudern. Andere Honige bleiben jahrelang dünnflüssig.

Neben dem Erwärmen hilft dann nur kräftig durchrühren, um die Kristalle zu brechen. Und natürlich schon vor dem Abfüllen den Honig richtig vorbereiten, damit man keine Klumpen im Glas hat.


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BeitragVerfasst: Fr 18. Jul 2014, 17:06 
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Richtig.
Gerührt wird heutzutage ohnehin, bei festen Honigen.
Bei uns in der Region sind die immer fest.
Allerdings, wird der dann immer noch so fest, dass man den nicht mehr abfüllen kann. Selbst einen gerührten Honig bekommt man noch lange nicht ohne weiteres durch die Abfüllung. Darum hat man den früher (vor der flächendeckenden Stromversorgung) gleich abgefüllt, ohne zu rühren. Wodurch er dann noch härter wurde im Glas. Heute kann man kristallinen Honig natürlich keinen mehr anbieten also wird gerührt, warm machen muss man den in der Regel dennoch, zum abfüllen

silvi73 hat geschrieben:
ja im wasserbad über viele stunden bei 35-37°C mit ständigem rühren

Klar, so gehts auch ohne Strom, aber das kann man ja keinen anbieten da stundenlang zu stehen und immer auf die Temperatur zu schauen.
Find ich zumindest :D Da würd ichs lieber gleich nach dem Schleudern abfüllen, so wie damals auch.
Müsste schon irgendwas sein was easy ist. :rasta: :D

Reinsch hat geschrieben:
wenn man Pech hat schon in der Wabe vor dem Schleudern. Andere Honige bleiben jahrelang dünnflüssig.


Letztes Jahr war das bei vielen hier eine Seuche.
Da wurden bei einigen gleich Hunderte Kilos in den Müll geworfen.

Selbst wenn man es geschafft hat den ganzen Mist da raus zu bekommen.
Wer so was heutzutage anbietet, kann den Laden gleich dicht machen.

Kann man noch versuchen damit zu füttern, aber da gibt’s auch unterschiedliche Meinungen.
So drin lassen geht jedenfalls schon mal überhaupt nicht. Da braucht man sich nicht wundern, wenn die Völker im nächsten Frühjahr sehr schwach sind.

LG


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BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2014, 16:30 
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temperatur-einstellen geht auch mit einem thermostaten


und was das auskristallisieren angeht

da könnte man das Fructose-Glucose-Verhältnis noch in der wabe bestimmen

und wenn es übel aussieht, den honig erst gar nicht schleudern, sondern als wabenhonig verkaufen, oder für die winterfütterung als wabe einlagern und man muss gar nix wegwerfen.

.


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BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2014, 21:57 
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Ne, dabei ging es nicht um Glucose / Fructose, das ist in der Regel kein Problem, sondern um Melezitose.
Melezitose, ist das Schlimmste, kommt aus dem Wald das Zeug.
Das ist ein Dreifachzucker, die Bienen vertragen es nicht sonderlich, die Menschen wollen es nicht.
Da sind die Kristalle schon in der Wabe, so was kann man nicht wirklich verkaufen.
Verschenken, höchstens.

Das mit dem Termostaten ist aber auch eine schöne Möglichkeit, ja. Hab mich aber dennoch für Heizdecken entschieden, weil ich dafür den Eimer weder aufmachen noch bewegen brauche. Ich stampfe übrigens mit einem Handstampfer, die andern halten mich deshalb für verrückt. :D


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BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2014, 22:11 
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dann macht man honigwein daraus

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BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2014, 22:18 
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Würde ich wahrscheinlich auch machen, obwohl ich nicht glaube, dass da was Besseres als zum Eigenbedarf raus kommt, weil der wahrscheinlich zu süß wird.

LG


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BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2014, 22:33 
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Peperoni hat geschrieben:
weil der wahrscheinlich zu süß wird.

LG


das kann man doch einstellen

wenn man von 800g zucker/1000g honig ausgeht

machst paar versuche/ansätze ab 125g/honig/liter bis 250g/honig/liter

mit fruchtsäuren korrigieren

.

oder den honig mit zuckersirup für die fütterung mischen

.


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BeitragVerfasst: Do 24. Jul 2014, 08:29 
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Ja, kaputte Teige irgendwo untermengen kenn ich von der Bäckerei. :D
Alles schon gemacht, nur einmal hab ich den Teig lieber in meinem Kofferraum verschwinden lassen, damit der Chef keinen Stress schiebt. :D

LG


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BeitragVerfasst: Di 8. Mär 2016, 21:39 
gelöscht


Zuletzt geändert von Zwerchfell am So 13. Mär 2016, 18:16, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 8. Mär 2016, 22:59 
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@Zwerchfell...biste schon ne komische kauze :wink:

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Nature Doesn't Need People!
Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
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