Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Eine gute Idee!
BeitragVerfasst: Sa 19. Jul 2014, 18:13 
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Backpacker

Registriert: Sa 14. Jun 2014, 14:55
Beiträge: 73
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Zuletzt geändert von Vanwirdfrei am So 15. Jan 2017, 21:10, insgesamt 2-mal geändert.

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Verfasst: Sa 19. Jul 2014, 18:13 


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BeitragVerfasst: Sa 19. Jul 2014, 23:37 
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Durchgeknallt
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Registriert: Di 15. Mai 2012, 22:03
Beiträge: 2038
Hey Vanwirdfrei,
es ist immer gut, Erfahrungen zu sammeln, hilft beim "Reifen" :wink:
Aber nur du selber kannst für dich entscheiden, ob es für dich, zu diesem Zeitpunkt eine gute Idee ist oder nicht. Diese Entscheidung kann dir keiner abnehmen. Schließlich trägst du auch die Verantwortung für dich selber.

Aber meine Meinung ist, besser damit beginnen, bevor die "Tretmühle" losgeht.

_________________
Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist Geheimnis,
aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.


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BeitragVerfasst: So 20. Jul 2014, 14:43 
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Backpacker

Registriert: Di 17. Jun 2014, 10:39
Beiträge: 47
mach erstmal, das mit dem aussteigen wird sich bestimmt bald wieder erledigen :D


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BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 03:07 
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Waldschrat
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Registriert: Sa 28. Dez 2013, 17:20
Beiträge: 818
Ich will hier nicht der Miesmacher sein, aber Bedenke:

Am einfachsten findest du eine Stelle, wenn du vorher gearbeitet hast. Aber wenn du vorher 2 Jahre in Urlaub warst, könntest du Probleme bekommen überhaupt Arbeit zu finden. Ich spreche aus Erfahrung.

Essen im Müll suchen und das auf Reisen ist ne schlechte Kombination. Dafür musst du die Gegend kennen, wissen, wo es was zu holen gibt. Meist sind diese Container nämlich unzugänglich und verschlossen. Ausserdem gibts Konkurrenz. In Paris beim Containern von der Polente aufgegriffen und dann nach DE ausgeschafft zu werden ist sicherlich nicht angenehm.

Solange du im Arbeitsleben integriert bist, solltest du die Chance nutzen und etwas Geld sparen. Dafür hast du schliesslich die ganze Lehre für fast nix geackert. Dann kauf ein Stück Land, oder mach ne Weltreise. Oder beides.

Das würde ich vorschlagen.


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BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 09:58 
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Selbstversorger

Registriert: Mi 6. Nov 2013, 21:21
Beiträge: 409
Wohnort: bei Chemnitz
Verdrehte Welt: Diesmal bin ich derjenige, der es optimistischer sieht.

Ein "gap year" zwischen Lebensabschnitten ist in einem Lebenslauf längst nichts ungewöhnliches mehr. Wenn man es richtig gestaltet kann es sogar positiv sein. Dabei kommt es drauf an:

Wie lange? 6 bis 12 Monate ist voll OK, länger wird eher schwierig, weil du dann zu weit von der Ausbildung weg kommst.

Was machst du? Einfach nur daheim rumgammeln bringt dich weder persönlich weiter noch hilft es im Lebenslauf. Eine Weltreise, FSJ/FÖJ, work&travel hingegen zeigt Mut, Aufgeschlossenheit zur Welt und bietet neben persönlicher Erfahrung sogar die Möglichkeit dich für Arbeitgeber interessanter zu machen. Fremdsprachenkentnisse, Arbeitserfahrung im Ausland etc.


Wenn du es also machen willst würde ich es richtig machen, überlegen was ich will (auch im Hinblick auf die Zeit danach) und dann die Möglichkeiten ausloten.


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BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 13:18 
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Backpacker

Registriert: Sa 14. Jun 2014, 14:55
Beiträge: 73
Ich halte aber währen dessen Geld verdienen mit kleinen Minnijobs sinnvoll, bei denen man nicht viel verdient und das Geld direkt auf die Hand bekommt.

Ist so etwas möglich?

Danke für die Antworten. :)


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BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 13:52 
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Selbstversorger

Registriert: Mi 6. Nov 2013, 21:21
Beiträge: 409
Wohnort: bei Chemnitz
Möglich ist vieles. Aber es lohnt sich definitiv das mal von weiter weg, also längerfristig zu machen.

Wenn du dich länger mit solchen Tagelöhnerjobs durchschlägst dürftest du nach einiger Zeit Schwierigkeiten bekommen, jemals etwas anderes zu finden.
Willst du wirklich dein Leben lang unqualifizierte Aushilfsjobs machen und am Existenzminimum herumkrebsen ohne Perspektive jemals mehr zu erreichen?


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BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 18:37 
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Durchgeknallt
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 18:40
Beiträge: 2533
Vielleicht bist du ja ein Hobo. :D
Was du willst kannst nur du wissen.
Was es dir wert ist auch.
Einfach mal sein eigenes Ding zu machen gehört in dem Alter auch irgendwie dazu würde ich sagen.
Man hat lange genug das gemacht was andere wollen und was andere sagen.
Besonders in dem heutigen System wie es strukturiert ist, kann ich das absolut verstehen. Man hat einfach keine Luft zu atmen, wenn da auch noch die Eltern an kommen und was wollen...
Wie kämpferisch und dickköpfig du da bist, kann ich dir aber nicht sagen. :D

Allein so lange in der Schule rum zu hocken und irgend ein Mist zu lernen was man weder braucht noch was ein interessiert…
Da kann man ja auch kein Bock mehr haben.

LG


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BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 20:26 
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Backpacker

Registriert: Sa 14. Jun 2014, 14:55
Beiträge: 73
Das Leben von Hobos ist interessant. Ja.

Danke auch für deine Antwort.

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VM/M/22/such Backpacker und mitreisende


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BeitragVerfasst: Di 22. Jul 2014, 22:54 
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Backpacker

Registriert: Sa 14. Jun 2014, 14:55
Beiträge: 73
Ich bitte weiterhin um Antworten.

Danke. :)

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VM/M/22/such Backpacker und mitreisende


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BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2014, 10:35 
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Backpacker

Registriert: Mi 23. Jul 2014, 10:19
Beiträge: 26
Ich finde deinen Mut sehr bewundernswert. Auf jeden Fall solltest du das tun, was für dich am wichtigsten ist und was du persönlich für richtig hältst. Die meisten Menschen machen den Fehler, dass sie ein Leben auf Probe führen. Man arrangiert sich, wählt einen Beruf, der einem nicht gefällt, müht sich ab, schließt Kompromisse.

Die meisten Menschen bereuen am Ende das, was sie nicht getan haben, wozu ihnen der Mut gefehlt hat. Das ist die bitterste Erkenntnis. Viele träumen davon, eine große Weltreise zu machen und etwas völlig anderes zu beginnen. Aber die meisten bleiben in ihrem langweiligen und öden Achtstundenjob hängen.

Deshalb solltest du das tun, was du für richtig hältst. Es ist nämlich dein Leben. Und der einzige Maßstab, der zählt, ist, dass du glücklich wirst.


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BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2014, 13:17 
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Backpacker

Registriert: Sa 14. Jun 2014, 14:55
Beiträge: 73
Oh.
Mutmachende Worte tun gut.
Danke. Vielen Dank. :)

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VM/M/22/such Backpacker und mitreisende


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BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2014, 17:43 
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Backpacker

Registriert: Mi 23. Jul 2014, 10:19
Beiträge: 26
Ich finde, Aussteigen ist das beste Lebensgefühl, das es gibt. Es bedeutet Freiheit und Unabhängigkeit. Man kann eine große Weltreise machen, man kann die Dinge tun, die einem wirklich wichtig sind.

Freiheit bedeutet für mich, dass ich an den Orten leben kann, die mir etwas bedeuten und wo ich mein Leben genießen kann. Freiheit ist für mich, dann aufzustehen, wenn ich es mag. Ich möchte morgens auf das Meer hinausschauen und dann wieder auf einem Berg stehen oder in einer Großstadt tagelang Partys feiern. Freiheit bedeutet für mich, dass ich mich um meine Tiere kümmern kann, viele Bücher lesen oder mir ein Hobby aussuchen kann, dass ich mich jederzeit für Menschen und Tiere einsetzen kann, dass ich jeden Tag etwas Neues lerne und erfahre.

Deshalb wünsche ich dir, dass alle deine Träume wahr werden. Lass dich nie unterkriegen. Das Leben ist viel zu einzigartig, um es mit irgendwelchen langweiligen Dingen zu vertrödeln.


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BeitragVerfasst: Fr 25. Jul 2014, 06:58 
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Aussteiger

Registriert: Mi 10. Mär 2010, 22:42
Beiträge: 209
Wohnort: St.Ingbert
Hallo Vanwirdfrei,

ich kann dem, was janjanni geschrieben hat nur zustimmen. Am besten du steigst aus, bevor du ins Arbeitsleben gehst.

Die meisten machen aus Sicherheitsgründen ne Ausbildung, die ihnen nicht gefällt aber "angebliche" Sicherheit verspricht. Das dies nicht die wahre Sicherheit ist, werden sie in der nächsten Zeit noch zu spüren bekommen.


Nämlich bist du erst mal da drin, mit Miete zahlen, Versicherungen zahlen und dann kommt evtl noch ne Freundin, die zudem noch Kinder will und mit deinen Aussteigerträumen überhaupt nichts anfangen kann. Dann hängst du voll drin in diesem System.

Sich dann daraus zu lösen, wird immer schwieriger.

Also besser vorher den Rucksack packen und los geht's. Auf Reisen wirst du sicher auch dein Ziel mehr und mehr erkennen und was du wircklich machen willst und dich glücklich macht.

Der Preis den du zahlen musst, ist: Dass du manchmal nicht weisst, wie´s weitergehen soll. Da hilft nur Vertrauen...

Ich war lange Zeit auf Reisen in Korsika, Frankreich, Spanien.

Allerdings weiss ich jetzt, dass ich darauf auch keinen Bock mehr habe, ich will jetzt sesshaft werden. Also als Selbstversorger mit selbstgebauter Hütte im Wald leben.


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BeitragVerfasst: Fr 25. Jul 2014, 08:16 
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Backpacker

Registriert: Mi 23. Jul 2014, 10:19
Beiträge: 26
Das sehe ich ganz genau so. Es gibt zwar viele Menschen, die gerne aus der Tretmühle aussteigen möchten, aber sie machen jeden Tag mehr Zugeständnisse. Zuerst kommt der Beruf, dann die Verpflichtungen, das Auto, die Familie. Am Ende wacht man morgens auf, schaut in den Spiegel und erkennt sich selbst nicht mehr wieder. Auf der Fahrt zur Arbeit kommt dann ein bisschen Wehmut auf, wenn man daran denkt, was man alles aus seinem Leben hätte machen können. Aber diese Gedanken werden schnell verdrängt, das Autoradio ein bisschen lauter gestellt, und dann fängt die Arbeit an. Ein trauriges Leben.

Deshalb bin ich der Meinung, man sollte nie falsche Kompromisse eingehen. Es lohnt sich nicht. Am Ende vom Leben denkt man dann immer wieder an all die wunderbaren Dinge, die man nie gemacht hat, und dann ist es zu spät.

Ich selbst habe es geschafft, dass ich keinem langweiligen Achtstundenjob nachgehen muss (ich habe mir immer gesagt, ich mache nur eine Arbeit, die mir gefällt). Aber ich bin nicht ganz zufrieden: Ich wollte noch vor ein paar Jahren ein lange Weltreise machen. Ich habe mir ausgemalt, wie wunderbar es ist, all die Länder zu sehen, die vielen Menschen, die Wälder, das Meer. Ich muss ehrlich zugeben: Ich hatte nie den Mut dazu, allein durch Afrika, Asien oder Südamerika zu reisen. Deshalb bewundere ich all die Leute hier, die so mutig waren, allein loszuziehen und es geschafft haben. Aber ich möchte auf jeden Fall als Aussteiger auf einem Bauernhof oder in einem alten Haus mit großen Garten frei und unabhängig leben.

Was die Frage von Vanwirdfrei angeht: Eine Berufsausbildung ist nicht wirklich eine Sicherheit; denn nach vielen Jahren als Aussteiger wird man kaum ohne Probleme zurückkehren können. Viel sinnvoller und ratsamer wäre es, wenn du von Vornherein einen Beruf aussuchst, der dir wirklich gefällt und dir etwas bedeutet. Aber vielleicht findet man einen solchen Beruf erst, wenn man einmal um die Welt gereist ist.


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