Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Paraguay Ökodorf-Träumerei
BeitragVerfasst: Di 24. Sep 2013, 15:53 
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Träumer

Registriert: Mi 11. Sep 2013, 15:49
Beiträge: 8
Wohnort: NRW
Mein Traum, ein Leben in einem autarken Selbstversorgerdorf

Wo noch möglich? Habt ihr auch schonmal daran gedacht? Ein Leben in Gemeinschaft und vor allem in Einklang der Natur...
Hier mal ein Beispiel
- Paraguay 5 ha Grundstück:

http://pages.ebay.com/link/?nav=item.vi ... 0951734524

voll eingezäuntes 5 Ha großes Grundstück mit neu gebautem Haus, Angestelltenhäuschen, Ställen und einer Scheune Stall kombination. Zum Haus: 1 Schlafzimmer mit Bad, 1 Gästezimmer wo das Bad noch fertiggestellt werden muß, 1 große Wohnküche, 1 Arbeitszimmer, 1 große Terrasse, 1 gut ausgestattete Werkstatt, Alles ist Möbliert. Stadtwasseranschluß , Internet und Strom mit eigenem Transvormator. Zum Grundstück: Hanglage mit einem herrlichen Ausblick in die Landschaft, 200 Fruchtbäume wie z.B. Mandarinen, Zitronen, Pampelmusen, Granatäpfel, Mango, Papaja, Acerolakirschen, Pfirsiche, Maracuja, Inga u.s.w. 500 Kokopalmen, mehrere Hundert Edelholzbäume vom Uralten Baum bis zur neu angelegten Lapatschoplantage, Felder mit Manioka , Futtergras und Weideflächen. Ein Hühnerstall mit Hühnern, ein Schweinestall und ein Kustall mit großer Koppel und Tränke sind auch vorhanden. Bis zur Stadt sind es 10 Minuten zu Fuß oder eine Minute mit dem Auto, eine Teerstraße führt bis an das Grundstück...

Mein Wunschgedanke wäre ein Gemeinschaftsprojekt von ca. 15 Personen, wo jeder seine Stärken mit einbringen kann.
1. weitere Hütten bauen
2. (Selbstversorgung Wasser) einen Brunnen bauen, Regenwasser auffangen und in Tanks speichern
3. Abfallentsorgung - möglichst nur Bio-Abfälle produzieren
4. Nahrungsbeschaffung - Anbau von Getreiden & Früchten, Tierhaltung
(z.B. Hühner, Kaninchen, Ziegen, Rinder)
5. Trinken - Wasser & Fruchtsäfte
6. Raucher - man könnte auch Tabak selbst anbauen
7. Gesundheitsversorgung - möglichst mit Naturmedizin. In schweren Fällen wäre Ärztliche Versorgung aber auch nicht allzu weit...
8. Stromversorgung für Luxusartikel (Kühlschrank, Musikanlage etc.) selbst erzeugen. Sonnenöfen etc.
9. Zusätzliche Verbrauchsgüter (Zahnbürsten, Kleidung, Nägel, Seile, Gewürze etc.) über Tauschhandel
10. Einnahmen für Grundsteuer etc. durch Verkauf von Obst & Gemüse

Und und und....

Warum Paraguay?
- ein Leben im Einklang der Natur. Paraguay hat eine Fläche so groß wie Deutschland und Schweiz zusammen, mit einer Einwohnerzahl von nur 5 Mio. Einwohnern
- leichte Einwanderung, Erwerb günstiger Grundstücke möglich
- über 300 Sonnentage im Jahr (ganzjährige Ernte möglich)
- Ohne Behördenwillkür kleine Geschäfte betreiben
- Mentalität - keine Hektik, Stress & Geschrei. Paraguayer sind freundlich und hilfsbereit


Was würdet ihr von einem solchen Projekt halten???

_________________
"Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende." John F. Kennedy


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Di 24. Sep 2013, 15:53 


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BeitragVerfasst: Di 24. Sep 2013, 16:53 
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Durchgeknallt
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 18:40
Beiträge: 2533
Sieht gut aus, keine Frage.
Würde ich doch glatt mit der Imkerei einziehen, zumal es in dem Land um die Imkerei eh noch nicht gut gestellt ist, da ist viel Potenzial. Da geht man nämlich teilweise mit alles andere als Vernunft an die Bienen. Einfach ein Volk für Honig töten zum Beispiel. Vor Herausforderungen steht man dort was die Zucht betrifft.
Wäre schon ein überaus interessantes Ziel für mich. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Paraguay Ökodorf-Träumerei
BeitragVerfasst: Di 24. Sep 2013, 17:38 
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Tunnelmensch
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aufgewacht28 hat geschrieben:
Warum Paraguay?
- ein Leben im Einklang der Natur. Paraguay hat eine Fläche so groß wie Deutschland und Schweiz zusammen, mit einer Einwohnerzahl von nur 5 Mio. Einwohnern
- leichte Einwanderung, Erwerb günstiger Grundstücke möglich
- über 300 Sonnentage im Jahr (ganzjährige Ernte möglich)
- Ohne Behördenwillkür kleine Geschäfte betreiben
- Mentalität - keine Hektik, Stress & Geschrei. Paraguayer sind freundlich und hilfsbereit




Etwa 80 % der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen gehören 1 Prozent der Bevölkerung.

das ganze land wird durch die soja-baronen vergiftet

https://www.youtube.com/watch?v=rsLYEcDhN88

es gibt schon extreme sozial spannungen..

Ohne Behördenwillkür...ansichtsache..den banden der großgrundbesitzer und der polizei völlig ausgelieferte verarmten landlosen, die ständig vertrieben werden und dann ihre wenigen habseligkeiten einfach verbrannt werden..

https://www.google.de/search?lr=&hl=de& ... =isch&um=1


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 24. Sep 2013, 17:52 
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Durchgeknallt
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Beiträge: 2533
Es gibt dort sicherlich unterschiedliche Gebiete, ich kann mir nicht vorstellen, dass das so überall aussieht.
Dafür ist das Land einfach zu groß.
Die sozialen Probleme sind sicherlich schlimm aber das ist doch kein Grund dort auf keinen Fall hin zu gehen.
Ob man da jetzt hingeht oder nicht, dadurch wird es weder schlimmer noch besser.


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BeitragVerfasst: Di 24. Sep 2013, 18:11 
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Tunnelmensch
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Peperoni hat geschrieben:
Es gibt dort sicherlich unterschiedliche Gebiete, ich kann mir nicht vorstellen, dass das so überall aussieht.
Dafür ist das Land einfach zu groß.
Die sozialen Probleme sind sicherlich schlimm aber das ist doch kein Grund dort auf keinen Fall hin zu gehen.
Ob man da jetzt hingeht oder nicht, dadurch wird es weder schlimmer noch besser.


das land kann noch so groß sein wenn es paar leute gehört...

natürlich sieht es nicht so überall aus...

das ist richtig..dass es dadurch weder besser noch schlimmer wird wenn paar hingehen...es geht nur darum,..das ganze bild und nicht nur romantische ansichten zu bekommen.


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 Betreff des Beitrags: dabei....
BeitragVerfasst: Di 29. Okt 2013, 18:24 
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Backpacker

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Paraguay habe ich in den letzten Jahren auch immer mehr in Betracht gezogen. Auch weil die Einwanderungsgebühren sehr niedrig sind, die Menschen äußerst entspannt ("morgen"-Mentalität) und die Lebenshaltungskosten gering. Es besteht kein Meisterzwang, jeder kann den Beruf ausüben, den er sich vorstellt. Heute Bäcker, morgen Frisör. Hab aber noch keinen Guaraní-Kurs gefunden. Aber wenn sich was bei Dir konkretisiert, dann sag mir mal bescheid, Interesse ist auf jeden Fall vorhanden, bei unserer kleinen Familie


Grundstücke sind auch wieder einige online:

http://www.ebay.de/itm/Grundstuck-Finca ... 2ecaf0e8de

http://www.ebay.de/itm/kleines-Haus-mit ... 23310a1beb

http://www.ebay.de/itm/Unbebautes-2-5-h ... 4177ad8e7a


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BeitragVerfasst: Mi 30. Okt 2013, 00:09 
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Tourist

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Beiträge: 2
Wohnort: Kirchheim/ Teck
Hey aufgewacht28 und andere Leute, ich bin Den und habe den thread über google und mich gleich mal eingeloggt hier...eines muss ich mal loswerden. Wer in diesem BRD- Konstrukt geboren ist und gezwungen ist, sich hier über Wasser zu halten, der wäre in Paraguay, insofern er einigermaßen anpassungsfähig ist, garantiert endlich am Ziel des Lebens- wenn er noch lebensfähig ist.
Klar haben die auch das römische Bodenrecht und die Ausbeutung der Böden und Menschen findet sicherlich statt- aber für denjenigen, der etwas Bargeld hat und ein Stück Land erwirbt, auf dem er Selbstversorgung betreibt, fängt das Leben erst richtig an. Das Grundstück hier wäre nicht schlecht- mir persönlich etwas zu sehr mit der Stadt verkuddelt. Ich glaube, kein eigenes Wasser ist dort...von den Bäumen und der Gebäude her ist es für dortige Verhältnisse schön und gut.
Wer Lust hat, daran zu spinnen, was und wie wir es machen könnten, sei herzlich eingeladen- ich bin seit einigen Jahren bei dem Gedanke angelangt und in nächster Zeit kurz vor der Umsetzung... Guarani kann ich leider auch noch nicht. :lol:

_________________
Wer die Wahrheit kennt und sich nicht wehrt, der lebt extrem verkehrt.


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 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: Mi 30. Okt 2013, 08:53 
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Backpacker

Registriert: Fr 5. Apr 2013, 18:04
Beiträge: 55
Willkommen an Bord, Kumpel. Vielleicht wird die Paraguay - Sache mit ein paar Bereitwilligen ja tatsächlich realisierbar.

Was Du über "good old germany" schreibst bzw. über das gesellschaftliche Korsett, kann ich nur bestätigen.

Das altgermanische Ziel ist klar definiert: "schaffe, schaffe - häusle baue". Und so kämpft man sich durch den Kindergarten, Schule, Ausbildung und den Arbeitsalltag bis hin zum nahezu jährlich steigendem Rentenalter. Damit es nicht allzu langweilig wird in diesem streng linearen Ablauf, schafft man sich Ersatzbefriedigungen. Das kann banales "TV-Glotzen" sein, oder "daddeln", "saufen gehen", aber auch Hobbies, Unternehmungen, usw. die allesamt zur Ablenkung in der Tristesse beitragen sollen. Es ist ja auch einfacher, sich darauf einzulassen, als grundlegende (Lebens-) Entscheidungen zu treffen. Mach einem reicht dies völlig, aber machen wenigen halt nicht.

Und die landen dann halt hier und wollen nur noch weg. Damit es kein Überleben mehr ist, sondern Leben.

Ich denke und philosophiere schon seit x-Jahren dadrüber und habe leider immer noch keinen passenden Weg gefunden hier - mit meiner kleinen Familie - rauszukommen.


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 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: Mi 30. Okt 2013, 12:05 
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Tourist

Registriert: Di 29. Okt 2013, 23:42
Beiträge: 2
Wohnort: Kirchheim/ Teck
Hi Martin, freut mich, dass ich so schnell Nachricht von Dir bekomme...und ja, Du hast auch vollkommen recht, wenn Du sagst, dass es nicht einfach ist, sich von hier zu verabschieden :roll:
Ich bin gerade noch dabei, unsere Wohnung in Mannheim zu renovieren und danach müssen wir uns um meine Mutter kümmern, die einen leichten Schlaganfall hatte- vielleicht hat sie aber Lust, mit zu investieren, dann wird das Land umso größer ausfallen- reines Wasser und möglichst etwas an Wald und Bergen gelegen ist das Optimum. Kennst Du: http://www.natururlaub-paraguay.de/ ? Mit Ihnen sind wir in Kontakt gewesen... leider etwas eingeschlafen, das Stück Erde, auf dem sie leben, ist einfach spitze.....so stellen wir uns das auch vor.
Bis dann gutes Gelingen und frohes schaffe,schaffe- Häusle baue :wink:

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BeitragVerfasst: Sa 28. Dez 2013, 18:28 
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Waldschrat
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Paraguay ist tatsächlich eines der besten Ziele. Wer uber 5000$ verfügt und per ärztl, Zeugnis belegt, keine ansteckenden Krankheiten zu haben, erhält eine Daueraufenthaltsbewilligung. Das ist weltweit sehr selten, meist erhält man nur ein 3 Monate Visum. Und Landkauf ist oft unmöglich. Baugenehmigung in ländlichen Gebieten ist meines Wissens unnötig. Uruguay ist sozusagen auf Platz 2, dort braucht man 10'000$

Diese Infos sind einige Jahre alt, bitte überprüfen.

Wichtig ist, sich extrem gut über die speziellen Gefahren beim Erwetb von Land durch Ausländer in dem Gebiet zu erkundigen. Solche gibts immer und sie varieren von Land zu Land.

Ich hab mal ein Haus in Ungarn gekauft, ist jetzt besetzt durch Romas....


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BeitragVerfasst: Sa 28. Dez 2013, 18:45 
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Tunnelmensch
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Registriert: So 9. Sep 2012, 17:45
Beiträge: 5545
Wohnort: NRW
yeti hat geschrieben:
Wichtig ist, sich extrem gut über die speziellen Gefahren beim Erwetb von Land durch Ausländer in dem Gebiet zu erkundigen. Solche gibts immer und sie varieren von Land zu Land.


richtig und sehr wichtig...auch was bauen angeht

Zitat:
Ich hab mal ein Haus in Ungarn gekauft, ist jetzt besetzt durch Romas....


man darf halt kein haus leerstehen lassen...

.


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BeitragVerfasst: Sa 28. Dez 2013, 18:57 
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Waldschrat
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Registriert: Sa 28. Dez 2013, 17:20
Beiträge: 818
leichter gesagt als getan. Ich war nur ein paar Monate weg. Aber du hast recht, das idt genau einer dieser kleinen Tipps, die man vorher wissen sollte, gilt auch für Panama.


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BeitragVerfasst: Sa 28. Dez 2013, 18:59 
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Waldschrat
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Registriert: Sa 28. Dez 2013, 17:20
Beiträge: 818
äh, paraguay. kann man beitrage nicht editieren?


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BeitragVerfasst: Mo 6. Jan 2014, 00:34 
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Backpacker

Registriert: Fr 3. Jan 2014, 18:43
Beiträge: 20
Wohnort: Umland Bamberg
Paraguay scheint interessant für Selbstversorger zu sein, oder?

Irgendwie trau ich dem ganzen aber nicht. Das Land ist schon ziemlich weit weg. Da muss es dann schon klappen. Einfach mal kurz ins Auto und heim nach Deutschland ist dann nicht.

Auch die dortige Umwelt ist eine ganz andere. Ganz andere Tiere, Insekten, Pflanzen. Wenn dann ne zwei Meter lange Schlange oder tellergroße Spinne auftaucht.... puh, das ist was anderes als hier in nordeuropa.

natürlich ist es schön wenn man das ganze Jahr über schönes Wetter hat aber wie schaut es mit Trockenheit und Dürren aus? Ich hab gehört dass dort in den letzten 8 Jahren 2 oder 3 richtig heftige Dürren gab...

Außerdem läuft dort unten einiges schief. Multimillionären mit tausenden Hektar Eigentum neben Gemeinschaften, die gar nichts haben und in Zelten illegal in einigen dieser riesigen Felder leben. Das ist absolute Scheiße. Sowas kann man sich gar nicht vorstellen... traurig

Mag sein, dass Paraguay für Selbstversorger wunderschön ist aber zum Wohlfühlen braucht es mehr als Sonnenschein und seine eigenen Felder. Partner, Familie, etc. Das kann man nicht durchs Auswandern bzw. Geld kaufen. Das ist das Schwierige!! aber evtl. ist Paraguay trotz alledem ein super Land!


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BeitragVerfasst: So 26. Jan 2014, 17:49 
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Backpacker

Registriert: Do 16. Aug 2012, 15:35
Beiträge: 71
Wohnort: Concepción, Paraguay
Hallo nach sehr langer Zeit der Inaktivität - aber nur hier im Forum - können wir gleich zu diesem Artikel mal etwas sagen. Wir hatten uns ja schon fast auf Nord-Spanien festgelegt, gerade weil es nicht so ganz weit weg ist, aber wir hatten uns ja von Anfang an einen 5-Jahres-Zeitraum gesetzt und nun hat sich herauskristallisiert, daß Spanien einfach zu deutsch ist. Nicht die Sprache oder die Anzahl der Deutschen, sondern die Mentalität und das Umfeld der Spanier ist in der jüngeren Vergangenheit immer deutscher geworden.
Daher haben wir uns nun auch nach Alternativen umgesehen und die Wahl ist auf Paraguay gefallen. Bei der ganzen Betrachtung muß man einfach sagen, daß es das ideale Land für die meisten von uns wohl nicht (mehr) gibt. Das bedeutet, egal wo man hingeht muß man einfach irgendwelche Abstriche machen. Wir suchen nach einem Grundstück, das möglichst fern ab von der Zivilisation ist, aber in der Nähe von Gleichgesinnten. Am liebsten mit so viel Abstand, daß man sich nicht auf den Keks geht und so dicht, daß man sich gegenseitig helfen kann.
Gruppen, die zu dicht aufeinander hocken und zu stark voneinander abhängig sind neigen spätestens dann wenn alles gut läuft zu inneren Querelen. Das kann man gut verhindern, wenn im Prinzip jeder für sich verantwortlich ist, man aber trotzdem zusammen arbeitet. Wenn dann einer quer schießt, dann läßt man ihn halt einfach in Ruhe.
Im Übrigen sind 5ha nicht sehr viel, schon gar nicht für 15 Personen, die dann auch noch dort wohnen sollen - das endet zwangsläufig in Monokulturen und Hybriden. Für ein ausgeglichenes Ökosystem mit ausreichend Regen und langer Vegetationsperiode kann man 1ha pro Erwachsenen als Faustformel ansetzen, wenn man im Einklang mit der Natur wirtschaften möchte.
Wenn schon irgendjemand konkrete Vorstellungen von einer Region in Paraguay hat meldet Euch doch bitte. Wir haben die grobe Region nordwestlich von Ciudad del Este ins Auge gefaßt. Der Süden des Landes ist zwar klimatisch angenehmer, aber dann könnte man auch gleich in Deutschland bleiben, denn das ist fest in deutscher und japanischer Hand.

Wir freuen uns mehr über Paraguay zu erfahren, denn auch wir stehen noch ganz am Anfang unserer Recherchen.

Carmen und MIchael


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