Ich habe gerade gelesen, dass tausende Dörfer in Russland unbesiedelt, also verlassen sind. Wäre das nicht auch eine Option, bereits vorhandene Infrastrukturen zu nutzen? Damit beschleunigt sich der Aufbau einer Dorfgemeinschaft und wird finanziell ungemein günstiger.
Es ist wirklich schrecklich die Dörfer die weit von einer Großstadt liegen sterben aus. Es gibt eigentlich nicht so viele Großstädte in Russland. Für mich ist es wichtig eine Großstadt in der Nähe (120 km) zu haben, damit ich später meine Produkte für einen guten Preis verkaufen kann.
Im Moment steht noch viel Land zu Verführung für einen niedrigen Preis und noch dazu der Wechselkurs ist astronomisch.
Klingt auch interessant mal ein Dörfchen wieder zu besiedeln. Aber wie stellt man sowas an?
Irgendwem müßen die Grundstücke ja auch gehören und die wollen die bestimmt auch nicht verschenken.
Offiziell so ähnlich wie in Deutschland. In Wirklichkeit die dumme russische Bürokratie macht kein Spaß, deswegen ohne Beziehungen braucht man viel Geduld. Besser ist etwas mehr bezahlen dann kann ruhiger schlafen.
Für den Anfang würde ich erstmal ein Urlaub in Russland machen am besten so Juli August dann kann man alles andere diskutieren.
Ich habe die überflüssigen Antworten mal gelöscht.
Das kommt hier immer wieder vor, dass wir Doppelpost haben.
Ich glaube das kommt daher, weil einige Leute zu schnell sind. Wenn sich nicht gleich sichtbar was tut, dann wird eben 2 mal, oder so wie hier, 3 mal geklickt, dementsprechend werden die mehrfach post gesendet. Die Uhrzeiten scheinen hier im Forum zu spinnen, die haben ein Eigenleben. Das stimmt nicht immer mit der Realität überein.
Also Leute, entschleunigt euch, habt Geduld, in Normalfall reicht einmal abschicken.
Ich war gestern mit meinen Nachbarn Pilze sammeln und Waldbeeren essen. Die Artenvielfalt im Wald ist unglaublich. Dann haben wir die mt jungen Kartoffeln zubereitet, so lecker. Deswegen wollte ich schon immer ein Dorfleben führen.
Die meisten Menschen hier sind arm, trotzdem kennen die keine Depressionen und die helfen sich gegenseitig. Das ist meine Motivation, dass man einen Nutzen nicht nur für sich hat, sondern auch den anderen was gutes macht.
Habe gerüchteweise gehört, viele Russen würden (gern auch selbst gebrannten) Wodka als Antidepressivum nutzen. Kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen...
Es ist kein Geheimnis, dass Russen viel Wodka trinken. Das hat aber mit Depressionen nur in wenigen Fällen zu tun. Die feiern gerne und das ist schon ein Teil der Kultur. Andere Länder andere Sitten.
Ich muss aber sagen dass seit der Ukraine-Krise viele Menschen in den Großstädten depressiv geworden sind, keine Arbeit, hohe Inflation... In den Dörfern ist es wie früher, die hatten früher nicht viel und jetzt genau so. Deswegen die Idee ein deutsches Dorf aufzubauen haben alle mit Begeisterung aufgenommen. Die meisten kennen auch nur wenig von Deutschland Bier, Autos und gute Straßen.
Ich kann sehr viele Geschichten erzählen habe im Moment einfach viel zu tun. Besser wäre wenn ihr selbst konkrete Fragen stellt.
Jeder der mich persönlich treffen will ist bei mir zu Hause in Deutschland herzlich willkommen. Im Oktober bin wieder in Deutschland aber nur dieses Jahr.
Krasnojarsk (Красноярск) etwa 120 km von der Ortschaft entfernt. Über 2 Millionen Einwohner, Tendenz sehr stark wachsend. Wenn die Krise vorbei ist werden die höchst wahrscheinlich hier alles aufkaufen. Dementsprechend werden die Preise auch steigen. Weiter weg hat man dann Probleme mit Telefon und Internetverbindung.
Die Umgebung ist optimal für die Landwirtschaft sehr sehr viel Akerland noch von früherer Kolchoszeit. Die Menschen haben einfach keine Technik so viel Land zu bewirtschaften.