Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Kurs auf Anno +-716
BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 14:06 
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Warum nicht versuchen so zu leben wie früher und nur selektiv mitzunehmen was man auch aus eigener Kraft aufrechthalten kann um alles zu kontern was die Welt gegen einen wirft.

Statt immer Flucht in ein vermeintliches vorn sollte man der Zeit selbst den Krieg erklären, wenn sie einen ankotzt!


Meine Überlegung wäre den Gedanken eines gefallenen Westens konsequent fertig zu denken.

Wie zurechtkommen nach dem Fall des neuen römischen Imperiums?
- Was brauchen wir für das neue "finstere" Zeitalter?
- Was können wir hierfür von der Vergangenheit lernen?
- Welche Hinterlassenschaften des Imperiums wollen wir versuchen zu konservieren und welche verwerfen?

Ansonsten freie Diskussion.....


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Verfasst: Do 6. Okt 2016, 14:06 


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 Betreff des Beitrags: Re: Kurs auf Anno +-716
BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 14:18 
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Tunnelmensch
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die islamisten wollen ja wie im mittelalter leben :lol:

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Nature Doesn't Need People!
Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
http://schwarwel-karikatur.com/wp-conte ... warwel.jpg


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BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 14:30 
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Nö, die wollen auf deine Couch, und dass du für sie arbeitest... Smartphone und dicke Karre fahren, die ihre Dhimmis für sie bauen sollen.... zumindest solange bis deren Kultur unter der Besetzung erlischt und damit auch deren Errungenschaften - aber dann erobert der jihad bestimmt einen neuen Wirt....

Mit Mittelalter hat das NICHTS zu tun, schliesslich hatten die Leute des europäischen Mittelalters genau da drauf keinen Bock... komisch warum das Mittelalter in Europa so nen schlechten Ruf hat, wird doch dann meisst die frühe Neuzeit gemeint....


Mir geht es um was kann man in kleinen egalitären Gruppen mit 2-300 Leuten, alles perpetuieren und von was sollte man sich verabschieden? An sich eine vernünftige Frage... wenn man aussteigen will oder?


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BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 14:58 
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Warum den "Sprung in die Vergangenheit"?

Kann man nicht einfach die schlechten Dinge der Gegenwart weg lassen und die Guten nutzen?
716 gab es kein Toilettenpapier oder Solarzellen. Dinge mit denen man aber die Zukunft positiv beeinflussen kann.

Mfg

_________________
Was wir in dieser Welt brauchen sind ein paar Verrückte mehr, denn seht wohin uns die Normalen gebracht haben. "George Bernard Shaw"
Glaubt an morgen und pflanzt einen Baum.


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BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 15:52 
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Durchgeknallt
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Ich bin froh, dass ich nicht im Mittelalter geboren wurde, dann wäre ich schon längst tot.
Das ist wie mit der Schul- und Alternativmedizin - die Mischung machts.

_________________
Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist Geheimnis,
aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.


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BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 16:06 
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Naja mit der Jahreszahl beziehe ich mich eigentlich nur auf eine analoge Situation, damals ist das römische Reich zerfallen, so wie auch diese Zivilisation jetzt vergehen wird... vergehen muss... und von mir aus auch soll.

Nach dem Fall des Roms blieben die Technologien des kleinen Maßstabs seiner Zeit im Gebrauch, während eben jene des grossen Maßstabs die makroskopische Organisation voraussetzten, verfielen - da niemand mehr da war, der sich noch so organisieren wollte und konnte.
Selbst die ewige Stadt wurde zu einem Dorf IN den Ruinen von einst....

Jenseits der romantischen Qualität eines solchen Verfalls, interessiert mich ganz praktisch , wie würden wir klarkommen, da wir viel weiter von den Basics weg sind, oder mit anderen Worten viel stärker domestiziert sind, als die Römer einst....

Was können wir von dem römischen und anderen solchen Schicksalen lernen.... wo sind Homologien?


Solarplatten und Klopapier werden jedochnicht sonderlich hoch auf der liste einer Gruppe bis 300 Leutz stehen - da du schonmal 90% für essenziell lebensnotwendiges im Einsatz haben wirst. Solarplatten herstellen ist an und für sich ein Irrsinn als Selbstversorger - zu schlechtes Leistungsgewicht (kenn ich aus eigenem Leid) und zu langer energetischer Amortisationszeitraum.... nur als Stichwörter, in der Form sind sie eine typische ineffiziente Technologie der Vergangenheit.... von der Anlage ganz zu schweigen die die Dinger herstellt... mit den Restlichen 10% freie Arbeitskraft sollte man dann wirklich Sinnigeres tun ;-)

Gerade Computer haben eigentlich garkeinen Sinn, wie wir sie inzwischen heute kennen....


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BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 17:43 
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Hi. Auch als Rom unterging landeten die Menschen nicht wieder in der Steinzeit.

Na das schränkt viel von der "Neuzeit" ein.
Ist in deiner Idee das Handeln mit der übrigen Gesellschaft noch möglich oder soll sie unabhängig sein?
Wenn komplett unabhängig, dann wirst du auf Metall und Kunststoff verzichten müssen.
Es sei denn bei euch gibt es Bergbau.
Dann bleibt nur noch Forst und Landwirtschaft übrig. Und das mit begrenztem Werkzeug.

Ich denke ein Austausch, mit der egal wie verhassten Gesellschaft, von Grundnahrunsmittel gegen nützliche Luxusgüter ergibt Sinn.
Weil eine 100% Abschottung wird nicht möglich sein.

Mfg

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BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 19:13 
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Hm, es liegt doch mehr Metall auf der Erdoberfläche denn je, bereit geerntet zu werden - ich glaube diese Vorkommen heissen zB Autos.... ;-) Ich seh da keine Knappheit. Man muss es nur in sinnigere Formen umschmelzen/konvertieren

An sich reichen für den postkonsumistischen Ansatz schon anliegende Gesteinshorizonte aus entsprechenden Plutoniten/Vulkaniten um sich jene Labormengen zu verschaffen die man für diesen Lebensstil braucht. Nur an sparsameren den Scheidegängen grübel ich noch (ziemlich viel) - und ansonsten kann man wie gesagt immer Plündern was von der Hybris noch über ist.

Wenn du mit 90% deiner Arbeiterschaft im Primär Sektor schaffst dann geht das auch ohne Öl zusammen - allerdings hart das... aber die Erfahrung zeigt das einzige was dabei suckt wenn mans allein machen muss....


Handel ist immer geboten, allein um auch strategisch im Bilde zu sein was ringsrum los ist - Abschottung ist für den Arsch - Merkantilismus als Handelsparadigma dann das Motto der Stunde, verschoben und gebartert werden nur die Überschüsse so vorhanden - mit Segelschiffen ist auch der Welthandel nicht völlig null..... würde nur erstmal auf etwa 5% des aktuellen Volumens einbrechen. Neue Völker würden entstehen, einige möglicherweise wie die Seevölker von einst.

In Form der japanischen Edo- Epoche können sich vielleicht Staaten wie Neuseeland und Australien erhalten und werden den Machtpol auf diese Ecke der Welt verschieben.


Zu der verhassten Gesellschaft: die existiert in dem Szenario nichtmehr... Nachdem sich die Faschisten der Gegenwart gegenseitig abgemurkst haben, und der Rest von ihnen möglicherweise von der eigenen Bevölkerung. Werden nach Verlust der meisten Langstreckenkommunikation alle grösseren Gebilde zerbrechen in primärorientierte Banden, Gangs, Sekten und Fürstentümer von Warlords, die mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Überreste Krieg führen werden.... um realistisch zu bleiben, die Bevölkerung würde in Mitteeuropa auf das Maß nach dem 30 Jährigen Krieg einbrechen - in optimistischen Szenarien... keine Erntemaschine bewegt sich mehr - das ist das eigentliche Problem , drum hast du dann soviel Arbeiter dafür aufzuwenden, in der ersten Zeit werden viele besonders die untauglichen verhungern und Krankheiten zum Opfer fallen bis der überlebende Rest organisiert ist.

Atommüll und andere Altlasten werden ein sehr reales Problem werden schon/spätestens nach zwei bis drei Generationen nach dem Niedergang. Wenn nicht sogar davor, wenn er von bestimmten Fraktionen geraubt wird.

Ja wir können dann den Generationen vor uns sehr dankbar sein, für die Scheisse, die vorallem seit den 1850er Jahren passiert ist - aber vorallem die letzten 50-70jahre.... das war die destruktivste Epoche der heute bekannten Geschichte. Es ist durchaus angebracht deren Leitgedanken schon jetzt gänzlich zu verdammen. *kotz würg*

Es wäre echt besser gewesen Europa nach dem zweiten Weltkrieg zu deindustrialisieren.... ;-)


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BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 19:44 
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hmmm, im Mittelalter isses Essig mit Internet.... würd mir schon fehlen irgendwie :wink:

ich denk halt, wir sind heute in der jetzigen Zeit und in der Welt wie sie heute ist. Die heftig im Argen liegt in vieler Hinsicht. Aber ich muss mir ja nicht allen Müll der heutigen Zeit aneignen.
Dennoch will ich das in mein Leben einbauen, was es vielleicht heute gibt und früher nicht gab, das mir wichtig und sinnvoll erscheint an Erkenntnissen, an Wissen. Da gibts ja auch Vorfahren, auf deren Leben und Wissen wir unser heutiges Leben gründen können und in dem wir das achten, was sie vielleicht als wichtig erkannt haben, kommen wir auch weiter für uns. Ich denk da an weise Medizinmänner und -Frauen.... und generell Leute, die den Zusammenhang des Lebens erspürt haben.
Nicht an Leute, die die Atombombe erfunden haben.

Die heutige Zeit hat für mich einige starke Seiten, die ich nutzen will.
Dass ich dabei dennoch sehr natürlich lebe, das ist für mich keine Frage, das will ich und brauch ich.


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BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 21:21 
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Paradoxerweise sind es gerade Sachen wie Atombomben und passende Trägersysteme, bzw die Fähigkeit die Dinger zu blocken, die einem die Systemmaden anscheins halbwegs zuverlässig vom Hals halten.... Siehe Russland, China, Nordkorea... da kriegst das schiere kotzen wenn man mal näher drüber nachdenkt....

Ich würde die heutigen Demokraturen sofort gegen das Feudalsystem des frühen Mittelalters tauschen, selbst und gerade als Bauer hattest mehr davon , wenn man mal den Erdölcheat weglässt. Die Patronatsbeziehung ist durchgängig direkt und funktionell logisch, mit minimaler , bzw eigentlich garkeiner Bürokratie. Jedes Verhältnis war individuell geregelt und höchstens im jeweiligen Urbar codifiziert, wenn etwas besonders wichtig war und mans nicht verdaddeln wollte...

Fron+Zehnt waren echt human auch und das gerade bei Naturalwirtschaft, heute kommst mit Naturalwirtschaft irgendwann ins Kittchen wegen der Automatikverschuldung egal wie fleissig -> die Blutsauger von der GEZ zB nehmen keine Kartoffeln, die Grundsteuer der Chaosbrut lässt sich ned in Zwiebeln bezahlen und die Kommunalgebühren sind auch nicht durch noch soviel Bereitschaft zur arbeitenden Mithilfe (Fron) zu begleichen.... und es wird auch verlangt für Infrastruktur, die man ob ihrer Nutzlosigkeit eher erträgt als wünscht (Strassen mit Teer mit den zwangsläufigen Autos zB, zubetonierte Landschaft, Gerümpel und Scheisse überall)

Patrimonialrecht war auch dem jetzigen Rechtssystem jederzeit vorzuziehen, da der Krieger ja ein Interesse hatte seine Bauernschaft nicht unnötig zu verkleinern, deswegen keine Knäste, und er kannte dich mit Sicherheit persönlich - und Verbannung und Schandstrafen und ggf leichte Körperstrafen, zieh ich offengestanden dem scheiss Knast oder dem Psychoterror vor, wenn ich drüber nachdenk - so wirken sie besser und sind weniger perfide, bzw halten nicht so lang von der Arbeit ab... und vorallem sind leichter zu überwinden - die Knäste produzieren nur Psychopathen und Sozialfälle....

Fehde als freie Justiz war auch eine Errungenschaft, die wir leider verloren haben... heute hast immer Parasiten dabei, und die verdienen immer mehr wie du selbst, dabei schwätzen die nur saudumm rum.... ich würd die ja so gern mit nem richtig strengen Vogt oder Meier dahinter ein Weilchen auf den Acker jagen, diese Wichte, dann können sie für ihre bisher sinnfreie Existenz erstmal sühnen.

Wählen ging durch Huldigung direkt der Person beim Thing der man folgen will, ist keiner besser geeignet, dann eben mir nach! Treu kann man eh nur Personen sein, bei Gesetzen macht das keinen Sinn, weil die Welt sich ja ständig verändert und nur die Dummen bauen sich Regeln, die dann im Weg sind. Dass Gott/Natur über einem war, und dass man zur Hölle fährt wenn mans so macht wie heute "normal" ebenso. ;-)

Ansonsten gab es grosse Flächen wilden Raumes - wo keiner seine Ansprüche fix betoniert (betoniert eh keiner wirklich was) - so die Allmende oder Wildnis... ich würde mich freuen wenn es das wieder gäbe... weil wenns nicht klar geht mit der gesellschaft, wirst ein "Wilder Mann/Frau" irgendwo wo keinen stört......

Das Sozialsystem heute produziert immer mehr ausweglose Fälle, die selbst wenn sie wollen, nicht sinnvoll arbeiten gelassen werden, dass sie schön weiter als Sündenböcke bereitstehen, gebt ihnen Land und lasst sie ziehen - schlimmer als Leibeigenschaft der Mist! Die die diesen Schwachsinn mit ansehen, arbeiten dann nurnoch aus purer Furcht vor der Schmach für höchstens wenig mehr, wenn überhaupt - jedenfalls irre motivierend alles..... so saudumm einfach, früher war wenigstens klar, nix Arbeit -> erlebst evtl den Frühling nimmer... Ursache -> Wirkung = der beste Motivator!


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BeitragVerfasst: Fr 7. Okt 2016, 09:13 
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Moin.

Da deine Location schon fest ist und das System sich erst duch deinen prophezeiten Untergang erst endern wird bietet es sich an eine Gruppe/Struktur... zu haben die in beiden Szenarien existieren kann.

Sprich im aktuellen System durch Handel (dann werden die Nägel halt gekauft oder selber gemacht) und im Post-apokalyptischem-system werden die aus Autos geschmiedet.
Das ermöglicht natürlich das ihr mit dem aktuellen Schrott arbeiten könnt.
(Jetzt wird er halt produziert uns später liegt er halt rum)

Ist halt auch eine Frage wie weit du/ihr euch von Maschinen entferen wollt. Ob man Bäume mit der Hand bearbeitet oder mit der Kreissäge ist schon ein gewaltiger unterschied. Bei genug Leuten in der Gruppe kann man den Maschinenanteil auch reduzieren.

Aber ich weiß nicht wie viele Leute auf deinem Land überhaupt leben könnten bzw wer so etwas will.
Nach den Crash jeder, aber vorher?

Mfg

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BeitragVerfasst: Fr 7. Okt 2016, 10:17 
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Ich betrachte alles nur als temporäre Stellung in einem ewigen Krieg....

- es geht nicht um den einen Ort und auch weitestgehend nicht um die eingesetzten Mittel, es geht eher darum einen Personenverband aufzubauen und zu stabilisieren - denn allein bist du nüchtern betrachtet in den meissten Szenarien völlig am Arsch - die Mittel die jetzt da sind, dazu einzusetzen ist folglich nur logisch. Ich rechne durchaus auch mit einem Totalverlust aller materiellen Vorrausetzungen, die ich jetzt noch zur Verfügung habe. Wenn sichs nicht verhindern lässt, dann ist es so....

Und ja ich mäh mit der Sense und verwend überwiegend Handwerkzeug und versuche eben an Antiquitäten zu kommen, bzw sie nachzubauen - Aber da ich erst seit Frühsommer fix hier bin.... ists echt sehr manuell - aber es geht um die Fertigkeiten - nicht um die Geräte/Waren dabei - denn musst du schnell weg, bleibt aller Ballast zurück und du musst evtl woanders neu anfangen. (Ich alle zwei Jahre im Schnitt....wäre echt mal froh das würde sich endlich ändern...)

Ich tue das alles nicht wegen Moralischer Überlegenheit - ich scheiss auf Moral, gleich welcher Art, kann man sich ja bei Bedarf zurechtkonstruieren - mir geht es ums essenzielle Überleben, da ist sowas eh hinderlich. Wenn es dem Zweck dient, bau ich mir auch nen Coalrunner.... der Zweck (siehe oben) heiligt die Mittel.

Aber es ist irre schwer Leute zu finden, die meissten die sich auf den Weg machen schleppen ne menge mentalen Ballast mit sich rum... und haben enorme Ansprüche... ich kann all das das nicht bieten und bedienen, denn ich bin bloss ein sprechendes Tier, ziemlich primitiv, nur in einem nur etwas grösseren Käfig, einem den ich im moment teilen kann. - miau!


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BeitragVerfasst: Fr 7. Okt 2016, 12:10 
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du redest von ewigem Krieg....

Weiss nicht ob es viele Leute gibt, die ihr Leben genau so ausrichten wollen.
Die meisten wollen vielleicht friedlich leben mit der Natur und ihren Fähigkeiten und Träumen entsprechend. Von ewigem Krieg lässt es sich schlecht leben auf Dauer.
Da verballerste Energien für Widerstand GEGEN etwas, anstatt sie konstruktiv FÜR dein Leben zu nutzen. Ist für mich ein himmelweiter Unterschied.


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BeitragVerfasst: Fr 7. Okt 2016, 12:19 
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Hi, das Problem kann ich voll und ganz verstehen, das es sehr schwer ist Leute für ein Projekt zu gewinnen. Das macht mehr Arbeit als das Projekt selber.

Möglichkeiten wären wie bei:
http://lilienhof.eu/index.php/greencare.html
http://www.pravda-tv.com/2016/07/bauernhof-bietet-obdachlosen-ein-neues-zuhause/
Oder aus dem Käfig in den Käfig.
http://www.ehrenamt-im-strafvollzug.de/lag/projekte.htm

Hatte vor kurzem auch einen Bericht gelesen, wo Kleinkriminelle auf einem Bauernhof eigentlich nur zur Resozialisierung waren, dann aber geblieben sind, da sie dort eine Aufgabe gefunden hatten.

Oder fleißig die Werbetrommel rühren.
Dein Projekt klingt vielversprechend und hat eine gute Grundlage.

Mfg

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BeitragVerfasst: Fr 7. Okt 2016, 21:17 
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Tunnelmensch
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@ TE
Hast du "Kollaps" gelesen? Die Zivilisation wird untergehen. Aber wir werden es nicht erleben. Ich zumindest nicht.
Anfang des Threads fand ich deine Meinung gut. Dachte ich doch es ginge nur ums einfache Leben. Aber dann wurde es Bullshit! Du sehnst dich nach der damaligen Staendeordnung und willst auch noch Bauer sein? Mach dich mal schlau ueber Foltermethoden des MA. Was meinst du warum es zu Bauernaufstaenden gekommen ist? Weil die Bauern so glücklich waren unter der Knechtschaft ihres Herren?
Selten war der Mensch so frei wie heute und wie du darauf kommst das es damals keine Knaeste gab, ist mir ein Raetsel. Bauern sowie Adlige wurden willkürlich eingekerkert.
Ich verstehe nicht warum du nicht die Bronze- oder Steinzeit herauf beschwörst

_________________
"Leben ist nicht genug." Sagte der Schmetterling.
"Sonne, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben!"


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