Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Do 23. Mai 2013, 13:29 
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Freak
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Wohnort: osten
der tägliche almosengang der mönche, bei dem sie von den buddhisten lebensmittelgaben, auch geld, annehmen, dient zur karmaverbesserung... der buddhisten !
sie sind den mönchen zu dank verpflichtet täglich eine spende tätigen zu können.

... zum betteln, kann ich dir nur recht geben... es wäre auch da wieder mehr phantasie gefragt, um diese kultur lebendig und zugänglich zu machen...
hier wollen sie es ja am liebsten verbieten, oder ist schon verboten ?! ist echt kurios... auf dem bahnhof, ohne fahrkarte verboten, auch im papierkorb kramen verboten... steht wirklich in der bahnhofsordnung !
auch die disskusionen um sogenannte freitrinker flammen hier immer wieder auf... plätze zum verweilen, werden dann versucht zu verbarrikadieren oder ähnliches... ist zum teil unglaublich, da man sich ja einfach an der nächsen ecke treffen kann... aber aus dem stadtbild/öffendlichkeit will man sowas ebend raus haben.

sie stinken zum himmel, mit ihren "sauberen" fassaden !

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Verfasst: Do 23. Mai 2013, 13:29 


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BeitragVerfasst: Do 23. Mai 2013, 20:37 
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Weltreisender

Registriert: Mo 16. Jul 2012, 16:16
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ChrisOha hat geschrieben:
also ich denke wir sind niemals frei, weil wir immer trinken und essen müssen, um zu überleben
deshalb müssen wir auch immer irgendwie arbeiten, ob nun für geld, auf der straße betteln, selbst etwas anbauen, arbeit im weitesten sinne eben

dazu kommen noch optionale dinge, die uns unfrei machen, und alle, die wir uns selber aussuchen, bereichern unser leben, z.b. eine beziehung.. ein kompromiss, der uns ein stück unserer individuellen freiheit nimmt



das hat doch nix mit unfreiheit zu tun, wenn man sein überleben sichert. wenn du deine freiheit darüber definierst, dass du den ganzen lieben langen tag machen kannst worauf du eben grade Bock hast, dann gute Nacht. Man muss zwischen Wille (deiner Natur, deinem tiefsten Wesen/Bestimmung/was auch immer entsprechend handeln) und "hätt-ich-jetz-gerne" unterscheiden. Im Großen und Ganzen dem Wille zu folgen ist Freiheit, selbst wenns unangenehm und oder Arbeit ist. Alles andere ist wischi-waschi-konsum-hirnfick. selbst wenns ums konsumverweigern geht :D

und ne gute beziehung die auf der Liebe zweier selbständiger, bewusster, vertrauensvoller und ehrlicher erwachsener Menschen basiert, eröffnet meiner Meinung nach Freiheit, da sie Energien und Synergien freisetzt, einem Möglichkeiten gibt sich und seine ganzen Wesensseiten auszuleben bzw diese erst zu erkunden.

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BeitragVerfasst: Do 23. Mai 2013, 22:25 
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Freak
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Registriert: So 3. Mär 2013, 20:04
Beiträge: 1056
Wohnort: osten
... schön geschrieben, hab mich heut auch mit den gedanken der freiheit auseinandergesetzt... eines unserer kleinen häschen war, schon vor mehreren tagen ausgebüchst... ich dachte nicht, daß der noch lebt, als er nach drei tagen plötzlich wieder auftauchte... aber wieder im stall hielt er`s nicht lange aus... sein neues domizil, ein bretterhaufen im garten.
nun hat der hund einen spielgefährten... auch er in freiheit, hat die entscheidung, ihn zu fangen, oder nicht.
dazu fällt mir noch eine ähnliche symbiose, zwischen unserem hund und der katze ein... unser hund weiß, daß die katze nicht auf den tisch soll... was er aber gern mal toleriert, wenn dort leckerbissen zu holen sind... wird die katze zunächst nicht von ihm verjagt, bis er meint sie habe nun genug, dann stürmt er los... und sie ... nimmt die beute mit, die ihm dann zufällt... so haben beide was davon.

ist es also freiheit, wenn ich mit meinen entscheidungs- und handlungsmöglichkeiten zu frieden und im einklang bin.
und ist die freiheit... die, die man gibt oder die, die man sich nimmt
oder ist die wirkliche freiheit etwas viel größeres ?!

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BeitragVerfasst: Fr 24. Mai 2013, 15:24 
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Weltreisender

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@ boogievan
die feststellung, dass es so ist, sagt noch lange nix drüber aus, ob ich damit unzufrieden bin, es akzeptiere oder was dran ändern will (oder wischi-waschi-konsum-hirnfick bin :D )
das ist lediglich eine feststellung
freiheit beschreibt einen zustand der autonomie, also der unabhängigkeit
freiheit ohne speziellen bezug auf etwas bestimmtes meint also unabhängigkeit von allem

aber das ist nur wortklauberei

mir gehts in meinem leben auch nicht um freiheit, oder aussteigen, sondern um ein selbstbestimmtes, natürliches, einfaches und vor allem glückliches leben

der rest ist blubbbla


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BeitragVerfasst: Fr 24. Mai 2013, 17:21 
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Weltreisender

Registriert: Mo 16. Jul 2012, 16:16
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ich glaub du hast mich falsch verstanden..ob du glücklich bist oder nicht oder was tu so tust und änderst oder auch nicht kann ich natürlich nicht beurteilen. das wollte ich ja aber auch gar nicht.

eigentlich wollte ich nur deinen Freiheitsbegriff in Frage stellen und schreiben, was ich unter freiheit verstehe.

aber natürlich haste recht, eigentlich ist das "blubbla" :D . jeder so wie er will oder kann.

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 Betreff des Beitrags: Freiheit
BeitragVerfasst: Fr 7. Jun 2013, 05:20 
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Schamane
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begreift mensch wohl erst in Gefangenschaft. Und auch dort nur Wenige. Den Meisten fällt die tägliche Gefangenschaft ja nicht auf. Meine letzte Gefangenschaft dauerte 3 Tage, im Spanischen Knast. Angst hatte ich, übergeben hab ich mich, essen konnte ich gar nichts und was ich dort mitbekam war grauenhaft. Irgendwie habe ich es geschafft ruhig zu bleiben. Ehrlich gesagt, ich war von mir selber erstaunt. Ich blieb höflich und gelassen und schwor mir wenn ich jemals hier raus komme mache ich es öffentlich wie Menschen dort zu Tode geprügelt werden. Mitten in Europa, nur weil sie keine Europäer sind. Mir wird jetzt noch schlecht das ich das nicht geschafft habe. Wie auch? Wo auch? Interessiert doch niemand. Ich lebe ja selber in einem Land wo Frauen tot geprügelt werden, in Flüssen landen und angeblich Selbstmord begingen. Ich schäme mich.
Freiheit?
In meiner Seele bin ich befangen.
Heulen und Schreien könnte ich, wäre ich nicht so dumm und egoistisch zu glauben ich wäre frei.


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BeitragVerfasst: Fr 7. Jun 2013, 12:18 
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ach, morbak... es ist soo schwer das von menschen angerichtete leid zu vergeben, solang es in unserer brust brennt. es sollte uns mahnen, die glut der toten, die wir unter unseren schritten noch fühlen.

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 Betreff des Beitrags: Nix is
BeitragVerfasst: Fr 7. Jun 2013, 12:36 
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Schamane
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Beiträge: 713
Wohnort: Extremadura,La Codosera
mit Vergeben. Krüppel von heute, bestenfalls, Tote, vergessen, nie registriert, nie existiert, offiziell, Vergaste die in Polizeiautos ihr Leben oder zumindest ihr Augenlicht verloren, und IHR haltet Euch mit dem Scheiss-Adolf auf, nee, echt jetzt, die Realität existiert nicht, ne? Die seht Ihr erst in 60 Jahren, wenn mit Sicherheit alle tot sind. Und es nichts mehr zu zahlen gibt.


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BeitragVerfasst: Fr 7. Jun 2013, 13:17 
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Beiträge: 1056
Wohnort: osten
ja, das soll einem mal einer erklären... es ist so unbegreiflich und du hast so recht, sie leben, als ob es nichts wichtigeres gäbe... oder wir

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