Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Mi 10. Sep 2008, 19:47 
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Träumer

Registriert: Mi 10. Sep 2008, 16:37
Beiträge: 8
Hallo Leute!

Ich habe mich vor wenigen Stunden hier registriert, in der Hoffnung, auf Leute zu stoßen, die meine Gedanken, Einstellungen, Prinzipien, Werte (nennt es, wie ihr wollt :)) zumindest zu einem großen Teil teilen.

Es fällt mir schwer, all das, was diesbezüglich in mir vorgeht, auszudrücken, ohne mich selbst als "verrückt" darzustellen.

Zunächst mal einen Auszug aus meinen Beweggründen, aus dieser Gesellschaft und diesem System auszusteigen: ich will FREIHEIT. Dieses Wort bedarf einer engeren Definition, zunächst einmal möchte ich dazu sagen, daß die Freiheit des einen genau soweit gehen darf, bis sie die eines anderen einschränkt. Natürlich ist diese Aussage kein Patent-Rezept, das sich universal einsetzen lässt, aber es ist ein gutes Grundprinzip.

Freiheit bedeutet für mich, hingehen zu können, wo ich hin will - aus "rechtlicher" Sicht -, Entscheidungen, die nur MICH betreffen auch nur durch MICH entscheiden zu lassen, von niemandem gegen meinen Willen kontrolliert zu werden - ein Leben zu führen, wie ich es will, so lange ich dadurch niemand anderem direkt schade.

Ich denke, soweit können die meisten von Euch meine Gedanken / Wünsche noch nachvollziehen. Doch ich wünsche mir ein Leben, das für einige von Euch vermutlich irrsinnig ist. Unlogisch in sich selbst - doch entscheidet selbst:

Ich möchte raus aus dieser Gesellschaft und diesem Leben, weil ich mich nicht vom Staat einengen lassen will - Beispiel Krankenversicherung. Vorab sei dazu gesagt, daß ich den Grundgedanken des Krankenversicherungssystems hier in Deutschland gut finde, solange dies auf freiwilliger Basis geschieht. Doch so ist es leider nicht.
Seit April vergangenen Jahres sind wir alle krankenversicherungsPFLICHTIG, was ich für absolut pervers halte. Einem Menschen, der das 18. Lebensjahr vollendet hat, wird unterstellt, reif und verantwortungsbewusst genug zu sein, um Entscheidungen, die ihn selbst betreffen, auch selbst treffen zu können - doch diese Entscheidung wird uns nun abgenommen. Wir sind dazu VERPFLICHTET, eine solche Versicherung zu haben, obwohl wir eigentlich nichts dadurch gewinnen. Drauf zahlen müssen wir so oder so - Praxisgebühren, Medikamente, die der Staat für nicht erforderlich hält, Therapien die über eine "Alibi"-Therapie hinausgehen, etc. Wir MÜSSEN für Leistungen zahlen, die wir nicht erhalten.

Steuern - einige seh ich ein, andere halte ich für lächerlich. Ich sehe es ein, Steuern dafür zu bezahlen, daß unser Allgemeingut wie Straßen, Straßenbeleuchtung und ähnliches intakt gehalten werden - ich sehe es nicht ein, sinnlose Steuern zu bezahlen, "Grundstückssteuern" als kleines Beispiel: Ich wußte nicht, daß "Mutter Natur" dem imaginären System "Deutschland" ein Besitzrecht an diesem Land gegeben hat und der Staat nun das Recht hat, Reibach mit etwas zu machen, was ihm selbst nicht gehört.

Dies sind vorerst nur zwei kleine Punkte, die die Politik betreffen. Gerne erläutere ich das auch weiter, oder nenne weitere Beispiele, die ich für absolut pervers halte. Doch vorerst versuche ich mich darauf beschränken, das Grundprinzip meiner Gedanken darzulegen - mein Text wird eh jeden Rahmen sprengen, vermute ich.

Was diese Gesellschaft angeht: Ich habe auf "Gut-Deutsch" gesagt einfach die Schnauze voll von Leuten, die am Existenzminimum leben (bezogen auf unsere Gesellschaft), sich über jeden Politiker, jedes neue und alte Gesetz aufregen und NICHTS, wirklich GARNICHTS dagegen tun.
Durch ihr Nichtstun und ihre stillschweigende Akzeptanz zeigen diese Menschen dem Staat doch nur, daß er alles richtig macht. IHR Menschen seit diejenigen, die dem Staat all das ermöglichen, niemand sonst. Würdet ihr alle, die ihr Euch pausenlos beschwert und jammert, einfach TUN, was ihr für richtig haltet, hätte der Staat doch keine Chance Euch so auszunutzen – was sollte er tun? Sieben von 8 Milliarden Menschen einbuchten?! Wieso geht ihr nicht auf die Straße und schmeißt demjenigen Politiker, der Euch schon wieder belügt und ausbeutet, ne matschige Tomate ins Gesicht? Schon klar: die Konsequenzen… doch wie soll sich etwas ändern wenn alle auf die große Bewegung warten und sich inzwischen völlig von diesem System assimilieren lassen?! Wer, wenn nicht JEDER EINZELNE von Euch soll denn etwas ändern?

Eine andere, für mich sehr problematische Thematik, ist der Stellenwert des „Sex“ in dieser Gesellschaft – und das ist mit Sicherheit auch der kritikwürdigste Punkt meiner Aussagen hier für Euch. Sex sells, schon klar – aber ich HASSE es! Versteht mich nicht falsch – jeder soll so viel oder so wenig Sex mit einem, acht oder achthundert Menschen haben, wie er will. Ob Kuschelsex, Bondage oder SM – das sei alles jedem selbst überlassen. Ich fühle mich (auch wenn ich die Ursache dafür leider selbst noch nicht kenne) massiv dadurch belästigt, wenn ich durch die Weltgeschichte laufe und all das mir in der Öffentlichkeit begegnet: durch Werbung, durch Sprüche, durch die Menschen… Weiber, die bauchfrei (durch den Ausschnitt – nicht die Kürze des Shirts) rumlaufen kotzen mich an. Ein starkes Argument gegen meine Ansicht ist die Natur ansich, von der ich eigentlich so völlig überzeugt bin. Klar, „Arterhaltung“ steht bei jedem sich nicht-vegetativ vermehrendem Lebewesen im Vordergrund – aber wir haben uns doch „weiter“entwickelt – oder? Ich weiß, dass diese Aussage bzw. diese Meinung in einem ziemlichen Gegensatz zu dem stehen mag, was ich so sehr wünsche: Freiheit. Ich kann’s Euch leider auch nicht erklären. Ich kann es nicht auf eine Frustration schieben, selbst nicht genug „Anerkennung“ in dieser Hinsicht zu bekommen – ganz im Gegenteil, und es widert mich komplett an. Nicht Sex ansich – bloß dahingehend bin ich vermutlich konservativer als ich mir selbst eingestehe: Sex gehört für mich ins Schlafzimmer, sonst nirgendwo hin. Und innerhalb dieses Schlafzimmers (meinetwegen auch die Küche, das Auto oder was weiß ich – solange andere, nicht beteiligte Menschen, auch außenvor gelassen werden) soll ALLES erlaubt sein, was diese Menschen sich wünschen – einvernehmlich, versteht sich. Falls irgendwer ähnlich denkt, bitte SOFORT melden und auf den Aufstieg zu meinem persönlich „Gott“ vorbereiten ;) (bitte nicht zu ernst nehmen!)

Noch ein Punkt: Ich hasse die Menschen! Nicht den einzelnen, sonders das gesamte, das was wir als „die Gesellschaft“ bezeichnen. Jeder Mensch ist nurauf sich selbst fixiert – kann ich verstehen, bin ich in dieser Gesellschaft auch – zwangsläufig – trotzdem wünsche ich es mir anders und wäre sicher einer der ersten Menschen, die es riskieren würden „selbstlos“ zu sein – anderen zu helfen, ohne etwas dafür zu erwarten – naja, zumindest fast :) Ich bin überzeugt davon, daß das, was in den Wald hineingerufen wird auch zurückkommt – oder zumindest zurück kommen kann, je nach Mensch eben.

Was für mich letztendlich „Ziel“ ist, was ich anstrebe, ist zur Zeit Isolation, meine persönliche kleine heile Welt, so utopisch es auch klingen mag. Am liebsten würde ich mitten im nirgendwo leben, farmähnlich. Weite, Natur, Ruhe, Gelassenheit.
Ich möchte, so unrealistisch es auch ist, einen Menschen finden (völlig egal ob Männlein oder Weiblein), der meine oben beschriebenen Grundgedanken teilt – und nein, ich wünsche mir keine zweite Mane – das wär langweilig. Aber meine Sehnsucht nach einem Menschen, der diese Grundgedanken teilt, auf den man sich verlassen kann, der loyal ist (ich lass das Wort vorerst mal definitionslos stehen), dem ich bedingungslos vertrauen kann – diese Sehnsucht ist bei mir inzwischen rieeeesengroß. Würde ich diesen Menschen finden, gäbe es keine Schranken, für diesen Menschen würde ich (solange es nicht sinnlos ist) ALLES tun.

Hm, nun hab ich Angst dass das Ganze hier nach einer Partnersuche aussieht – so ist es nicht. Ich habe seit über 3 Jahren einen festen Partner, den ich über alles (vielleicht sogar zu sehr) liebe – also missversteht das bitte nicht.

Na super – jetzt hab ich 2 ½ Word-Seiten voll geschrieben und hab erst einen Bruchteil dessen, was ich sagen möchte, ausgedrückt. Trotzdem möchte ich hier nun enden, sonst liest niemand diesen Text :).

Nur noch ein paar kleine Worte zu mir, damit ihr ein besseres Bild habt: Ich bin 22 Jahre jung, weiblich, paranoid und ich hasse nichts mehr als unfreiwillige Kontrolle (warum ich die ganze Zeit von „unfreiwilliger Kontrolle“ rede, erkläre ich gern – bei Nachfrage, sonst sprengt es wirklich den Rahmen) und diese sexbesessene Gesellschaft (nein, ich bin nicht asexuell ;) auch ich tu so was „schmutziges“ ;) nur betrifft dieses Thema eben nur mich und meinen Freund – und niemand anderen sonst, das ist alles ;)).

Ganz liebe Grüße und ein „herzlichen Glückwunsch“ und „vielen Dank“ an alle, die das alles gelesen haben – ich weiß, es war anstrengend :).

Wenn ihr mir antwortet freue ich mich wirklich sehr! Auch wenn ihr meine Ansichten negativ kritisieren wollt hab ich sehr gern ein offenes Ohr – nur bitte bleibt höflich und freundlich, ich werde Euch genauso begegnen!

In diesem Sinne – hoffentlich „bis bald“,

Mane


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BeitragVerfasst: Do 11. Sep 2008, 21:13 
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Backpacker

Registriert: So 24. Feb 2008, 13:11
Beiträge: 16
Hallo Mane,

"Was für mich letztendlich „Ziel“ ist, was ich anstrebe, ist zur Zeit Isolation, meine persönliche kleine heile Welt, so utopisch es auch klingen mag. Am liebsten würde ich mitten im nirgendwo leben, farmähnlich. Weite, Natur, Ruhe, Gelassenheit. "

Ja so ähnlich ist auch mein Ziel zu umschreiben.
Ich würde dich eigentlich nicht verrückt nennen. Außer das ganze Forum hier ist verrückt.

Wie stehts mit deinem Freund? Hat der nicht die gleichen Gedanken und Pläne?
Meine Freundin zum Beispiel nicht: harte Probe für kleine Idealisten.

Ich schreib morgen noch mehr, denk ich

LG

Demian

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Wer seinen Dienst von Dienstag nie auf Donnerstag vertagt
Der tut mir leid, der weiß nicht wie der Mittwoch dann behagt


Zuletzt geändert von Demian am Sa 13. Sep 2008, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do 11. Sep 2008, 23:33 
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Träumer

Registriert: Mi 10. Sep 2008, 16:37
Beiträge: 8
Hallo Demian!

Vielen Dank für Deine Antwort :)!
Es ist sehr schön das zu hören und ich würd mich wirklich sehr freuen Näheres zu erfahren. Mit meinem Freund läuft es leider ähnlich, er hat zwar schon die gleichen Gedanken wie ich, ist aber nicht entschlossen, einen so großen Schritt zu gehen und evtl. "auszusteigen".
Später mehr, hast ja vermutlich erstmal genug zu schreiben :)

Liebe Grüße,
Mane


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BeitragVerfasst: Fr 12. Sep 2008, 21:48 
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Träumer

Registriert: So 7. Sep 2008, 19:50
Beiträge: 6
Tja, dann streu ich auch mal eine Antwort ein..

Also erstmal "HI" ^^

Ja, im ein oder anderen Punkt denken wir tatsächlich gleich, aber nachdem ich deinen Text zuende gelesen habe, war ich mir nicht mehr 100% sicher ob wir wirklich die gleichen Ziele verfolgen.

Klar, alle die in dieses Forum kommen müssen auch zwangsläufig so in etwa die gleichen Gedanken haben.. Aber im tiefsten innern wollen wir doch alle aus unterschiedlichen Gründen "aussteigen".

Ich für meinen Teil sehe es so:

Es kann doch nicht Gottes wille gewesen sein, soviel Reichtum wie möglich anzuheufen.. sei es für den kleinen Wohlstand, oder für die Luxusvilla auf Mallorca. Imprinzip glaube ich einfach das man hier die komplett falschen Ziele verfolgt die den Sinn des Lebens ergeben..

Ach ich weiß auch nicht genau ob ich mich jetzt irgendwie festgeredet habe oder ob das einigermaßen verständlich war ^^

Liebe grüße auf jeden Fall von mir ,

Marius


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BeitragVerfasst: Sa 13. Sep 2008, 12:40 
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Backpacker

Registriert: So 24. Feb 2008, 13:11
Beiträge: 16
Guten Morgen miteinander,

gestern hab ichs nicht mehr geschafft.
Hesse war auch mal so wie wir, ein brennender kleiner Idealist, hat einige Zeit auf dem Montè Verita, damals eine Art Kommune gelebt, war beeindruckt von Gusto Gräser der angeblich noch nie für Geld gearbeitet hat. Und naja, irgendwann hat er das anscheinend wieder sein lassen und ist zurück "in die Gesellschaft". Und wenn wir seiner Kurzgeschichte "der Weltverbesserer" glauben, war wohl ein Mädel der Anlass dazu.

Ich stimme dir eigentlich überall zu Mane, sogar bei der "Sex sells"-Stelle. (müsste doch eigentlich jeder stutzig werden wenn man bedenkt, dass vor ein paar duzend Jährchen noch korpulente Frauen das Ideal waren...heute muss sich Mann teilweise schon richtig bemühen um einer etwas weniger dürren Frau etwas abzuverlangen (Ausnahmen gibts klar...), da merkt man erst wie beeinflussbar man ist. Und wenn alle den "gleichen" Geschmack haben ist das für die Wirtschaft freilich irgendwie nützlich, whatever).

Ich glaube allerdings nicht, dass in Bezug auf unsere Gesellschaft akuter Handlungsbedarf besteht im Sinne einer Revolution...was würde das ändern? Wenn sich die "Menschen" an sich nicht ändern ändert sich wohl garnichts, am Ende werden immer wieder gemütliche Herrchen an langen Hebeln dasitzen und ordentlich Kohle für nix und wieder nix einsacken.

Aber nicht falsch verstehen, das heißt nicht man soll nichts machen. Man soll einfach leben wie man es für richtig hält, wie martin zum beispiel oder "alexander supertramp" oder henry david thoreau, oder djimbalo oder auch die schenker (falls unbekannt, nachfragen). Man soll versuchen sich in Richtung MENSCH zu entwickeln und als gutes Beispiel voran gehen.

"Aussteigen" wurde glaub ich noch nie so richtig definiert hier im Forum. Was heißt es für euch wenn ihr aussteigen wollt? Ganz radikal, kein Geld mehr verwenden und so, oder einfach ganz undogmatisch möglichst gut leben?

Ich für meinen Teil seh das locker. Mein Ziel ist es von dem leben zu können was mir Spaß macht und mir mein kleines Reich (Bungalow oder Bau- Zirkuswagen) zu schaffen.
Und schon hier wirds komplizierter: Meine Dame will später "normal" leben, mit Wohnung und Auto und Fernseher und so feinen Sachen was an sich kein Prblem ist. Aber wenn wir zusammen in dieser Wohnung wohnten würde das wohl dazu führen, dass meine hübschen Vorstellungen vom bescheidenen Leben mit wenig Arbeit fernab gesellschaftlicher Normen leise den Bach runtergingen. Von der Erziehung der Kinder schweigen wir lieber gänzlich. Wäre ich jetzt ein Romanheld oder ein Computer würde ich die Beziehung den Idealen opfern (na gut kommt sehr auf den Roman an ^^). Aber ich bin eben nur ein kleiner Mensch, und die haben diese dumme Schwäche (die sie von Computern unterscheidet)...fürs erste bleib ich natürlich bei meinen Plänen, aber ich hab keine Ahnung wie sich das später mal entwickelt. Wie siehts da bei dir aus Mane?

Ich glaub immernoch, dass das was den "Übermenschen" ausmacht auch in der Gesellschaft verwirklichbar ist. Dazu gehören Nächstenliebe, Toleranz, Gemeinschaftsfähigkeit, Humor,....Mein Leben soll ein Wurf nach dem Menschen sein. Mehr Ansprüche stell ich da garnich. Aber das is auch schon genug verlangt :lol:

LG

Demian

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BeitragVerfasst: Sa 13. Sep 2008, 19:24 
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Träumer

Registriert: Mi 10. Sep 2008, 16:37
Beiträge: 8
Hallo Demian, hallo Markus!

Markus - ich denke, meiner Antwort die ich hier 'hauptsächlich' an Demian richte, kannst Du einiges entnehmen, was Deine Fragen bezüglich meiner Einstellung erklären könnte.

Demian, es tut wirklich gut, Deinen Text zu lesen, von Leuten zu hören, die zumindest ansatzweise ähnliche Gedanken haben wie ich, die vor allem nicht sofort über den Jordan geschickt werden, nur weil sie im Rahmen der Werte dieser Gesellschaft "unangebracht", "irrealistisch", "weltfremd" oder gar "verrückt" sind.

Vielleicht sollte ich, bevor ich auf Deinen Text näher eingehe, noch eine Sache berichten, die zumindest für mich sehr, sehr wichtig ist.
Eigentlich habe ich mein Leben lang immer nur gegen die Zwänge dieser Gesellschaft (sei es moralisch oder juristisch) angekämpft, weil all das für mich schon als Kind Dinge waren, die ich nicht begreifen konnte, weil ich sie für falsch hielt. Sei es, daß ich mich Zeit meines Lebens auf dem Gymnasium geweigert habe, das Noten lesen zu lernen, oder in meinen Augen sinnlose 'Befehle' durch Lehrer oder andere Autoritäten sturr auszuführen. Und weil das schon immer so war, ich nur nie begriff, warum ich das, was allen anderen so wichtig ist, für falsch halte, habe ich mein bisheriges kurzes Leben dem "Kampf gegen das System" gewidmet, weil ich diese Ungerechtigkeit nicht begriff, daß alle Menschen irgendwo ihr Leben leben und glücklich sind weil sie vielleicht ihren Traum Dozent, Pilot oder Gärtner zu werden, erfüllt haben. Doch so einen Traum hatte ich nie. Ich war lange Zeit in meiner eigenen Sichtweise sehr eingeschränkt, eben durch die mir mein Leben lang bekannten Rahmen der Gesellschaft und Gesetze. Ich habe nie einen Weg raus aus diesem engen Rahmen gesehen und deshalb dagegen gekämpft. Mitlerweile sehe ich das Ganze sehr anders. Dadurch, daß es sehr wohl Perspetiven gibt, daß auch ich zufrieden werden kann im Leben, hat sich dieses eingeschränkte sehen geändert. Eigentlich sehr paradox, daß ich mit dieser Gesellschaft genau das vorhatte, was ich an ihr so hasste: sie in meinen 'Rahmen' drängen zu wollen. Meine Sicht der Dinge auf sie zu übertragen, das 'richtige' zu tun. Vor allem mein Freund hat mir da die Augen geöffnet, nur leider hat er damit etwas anderes ausgelöst, als er gehofft hatte. Er hat mir immer gesagt, daß ich genauso wenig ein Recht habe über 'richtig' und 'falsch' zu entscheiden, wie es alle anderen Menschen haben. Wie recht er damit hat, habe ich leider erst spät, aber wohl noch rechtzeitig entdeckt, dadurch, daß ich andere Alternativen als den ständigen Kampf sehe, hat sich mein komplettes Denken dahingehend geändert. Er hat Recht, ich weiß nicht was richtig und falsch ist und darf darüber auch nicht entscheiden. ABER, ich kann für mich selbst entscheiden, was ich FÜR MICH für richtig und falsch halte und diese gesamte Erkenntnis hat einiges in mir geändert: Es ist völlig in Ordnung, mit welchen Werten, welcher Moralvorstellung etc. die Menschen in dieser Gesellschaft leben, denn sie haben das alles FÜR SICH SELBST entschieden und ist somit völlig okay. Aber das ist nunmal nicht das, womit ich glücklich werden kann, überhaupt nicht und niemals. Schade, anders wäre es vermutlich leichter - aber für mich niemals zufriedenstellend.

So und nun will ich mal zum Punkt kommen: Was die Definition von "Aussteigen" angeht, so denke ich, werden wir niemals eine allgemeingültige finden. 'Aussteigen' bedeutet für mich persönlich, sich durch die Rahmen, Schranken, Grenzen (gedanklich und juristisch bis zu einem gewissen Grade) nicht mehr selbst einschränken zu lassen, einfach ganz für sich alleine zu entscheiden oder vielmehr herauszufinden, mit welchem "Leben" man selbst glücklich wird. Es wird niemals das ideale Leben geben, indem für einen persönlich alles perfekt ist - aber das würde ich auch nicht wollen. Ich halte Träume und Sehnsüchte für sehr wichtig im Leben und kann mir daher niemals vorstellen, 'alles' zu haben, was ich schön, oder toll finde. Was ich möchte, ist den Zustand der prinzipiellen Zufriedenheit zu erreichen. Einen Platz zu finden, den ich als Zuhause bezeichnen kann, einfach etwas, wo ich mich wohlfühle.

Meine konkrete Vorstellung des 'Aussteigens', bzw. der Weg, den ich nun aktiv gehe: Ich habe mir ein zeitliches 'Limit' gesetzt, etwa ein halbes Jahr lang möchte ich mich darauf vorbereiten, ein neues Leben zu beginnen. Ein Leben wie "Alex Supertramp" wäre nichts für mich, das wäre mir zu extrem. Ich finde diesen Weg gut, aber nicht für mich. Dadurch, daß ich nuneinmal in dieser Gesellschaft aufgewachsen bin, nie selbst ein Tier töten musste um etwas zu Essen zu haben, durch all das bin ich eigentlich auch völlig unfähig ein Leben zu führen, daß alle Errungenschaften der Gesellschaft verneint und ablehnt. Was ich suche ist eine Art Mittelweg. Ich möchte mich finanziell und auch bildungstechnisch darauf vorbereiten, 'auszusteigen'. Ich möchte näher an die Natur heran und mich mit ein paar Menschen (lass es etwa 6-10 sein) halbwegs isolieren. Das heißt, irgendwo ein großes, weites und vor allem abgelegenes Stück Land beziehen (das man zum Glück je nach Gegend fast 'hinterhergeschmissen' bekommt), dort etwas aufbauen. Meinetwegen mit Zelten und Campingausrüstung anfangen, vielleicht Holzhütten bauen. Das Land fruchtbar machen, Getreide, Früchte anbauen, Vieh artgerecht (!!!) halten und versuchen von den eigenen Produkten zumindest weitesgehend zu leben. Doch ich möchte auch keine Zeitreise in eine Welt von vor 1000 Jahren machen, es gibt so manche 'gesellschaftliche Errungenschaft', die ich nicht aus Prinzip-Gründen ablehnen möchte, Dinge wie beispielsweise Hygieneartikel, ich möchte Kaffee trinken können, auch wenn wir selbst vielleicht keine Kaffeebohnen anbauen, möchte den Kontakt zu meinen Eltern und den wichtigsten Bekannten zumindest per Brief beibehalten (und es wär nicht nur völlig okay, sondern supergut, wenn ich einen 5stündigen Marsch machen müsste, um den Brief abzuschicken. Es sind lauter Kleinigkeiten, auch zumindest primitive Greätschaften für die Landwirtschaft möhte ich nicht völlig missen. Prinzipiell möchte ich die 'positiven' Errungenschaften 'mitnehmen' und die 'shclechten' hinter mir lassen. Das mag inkonsequent klingen, aber nicht alles in dieser Welt ist schlecht. Soetwas wie eine Minimalversorgung durch eine Krankenkasse... Auch das fiese Geld soll nicht völlig verschwinden. Vielleicht ist es möglich, manches in Überschuss zu produzieren, es verkaufen zu können, um davon die 'weltlichen' Dinge, auf die man nicht verzichten möcht, bestreiten zu können. Leider bin ich ein absolutes Großstadtkind, zumindest was meine landwirtschaftlichen Erfahrungen angeht. Daher habe ich bis zu meinem "Ausstieg" einiges zu lernen, zu erarbeiten. Klar, der radikale Weg funktioniert auch, wie uns mehrere Menschen schon bewiesen haben, aber ich denke, der Weg ist schwer genug und dieses halbe Jahr (das ich mir grob als Grenze gesetzt habe) kann ich auch noch warten, um mich bestmöglich vorzubereiten und vor allem Menschen zu begegnen und kennenzulernen, die einen sehr ähnlichen Weg gehen wollen und mit denen Zusammen man sich etwas aufbauen kann, fernab der hiesigen Rahmen. Wenn ich diese Leute nicht finde, ist das sehr schade, das würde meinen Weg sehr erschweren, zusammen ist man eben immre stärker.

Mit meinem Freund sieht es übrigens wirklich sehr ähnlich aus, wie bei Dir mit Deiner "Dame" :). Er kommt mit dieser Welt auch nicht uzrecht, ist unzufrieden, aber das, was er sich erträumt findet trotzdem immernoch innerhalb dieses Systems und der Gesellschaft statt. Er möchte einen Brettspieleverlag gründen, um unsere eigenen Brettspiele zu spoduzieren und zu veröffentlichen, er möchte eine neue Old-School-Hardcore-Band gründen, mit Menschen, die genauso denken, die genauso krank durch diese Gesellschaft geworden sind und er möchte zwei Stubentiger :). Das sind alles Dinge, die er sich mit mir zusammen erträumt, ich bin eine wichtige Grundlage, besonders was den Spieleverlag angeht. Und das sind alles Sachen, die ich auch gerne hätte, ich fänd das wirklich toll, aber das alleine könnte mich niemals zufrieden machen, mein "Kampf" gegen diese Welt würde weitergehen und das will ich nicht mehr. Ich habe mir sehr, sehr lange Gedanken darüber gemacht, wie das alles weitergehen soll, was mir selbst wichtiger ist. Ich liebe meinen Freund nämlich wirklich über alles und er ist der erste und einzige Mensch, den ich je wirklich geliebt habe, für den ich wichtiges aufgeben würde... Es ist schwer diesen Menschen zu finden und noch schwerer ihn aufzugeben. Trotzdem bin ich zu der "Erkenntnis" gekommen, daß ich meinen Traum, zufrieden zu sein, sogar glücklich zu sein, genauso wenig für ihn aufgeben kann, wie er seine Träume für mich aufgeben kann. So einfach ist das Ganze natürlich nicht, einfach schon deshalb, weil ich eine sehr wichtige Grundlage für seine Träume bin. Ich versuche eine Art Kompromiss zu finden, einen Mittelweg, unser beider Träume zu realisieren und meiner Meinung nach gibt es da durchaus Mittel und Wege. Doch leider ist Andi nicht bereit, einen Kompromiss einzugehen, weil für ihn feststeht, daß er hier bleiben muss, um seine Träume zu verwirklichen, und für mich feststeht, daß ich wegmuss um glücklich zu werden. Und diese Kompromissverweigerung (mal böse gesagt) wird wohl letztlich dazu führen, daß es keinen Kompromiss gibt. Ich hoffe, daß es doch einen gibt, aber wenn nicht, dann habe ich mich trotzdem entschieden. Dann muss ich diesen Weg alleine gehen, ohne ihn. Das wird hart, aber SO kann ich nicht glücklich werden.

Also, ich denk das reicht vorerst - und tatsächlich muss ich Dich bitten, mir "die Schenker" erklären, alles andere war mir schon ein Begriff. Allerdings ist Djimbalo nichts für mich, auch das Projekt "Wohldhuus" wäre leider nix für mich, zu 'kommerziell' und gewinnorientiert in meinen Augen. Aber beide Projekte finde ich super, weil diese Menschen IHREN Zielen nachgehen, nur daß es eben nicht das wäre, was ich brauche.

So, ich hoffe die Diskussion wird noch sehr lange gehen, tut nämlich verdammt gut ;)

Liebe Grüße an Euch alle,
Mane


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BeitragVerfasst: Sa 13. Sep 2008, 19:43 
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Träumer

Registriert: Mi 10. Sep 2008, 16:37
Beiträge: 8
Noch kurz eine Frage an Marius hinterher geschmissen: Welchen "letzten Punkt" meintest Du, den Du nicht so ganz teilst? Bin mir nicht ganz sicher, ob Du meine Einstellung von der "Sexbesessenheit" in dieser Welt meinst, oder daß ich gerne einen Menschen hätte, der meine Gedanken teilt oder sonst was. Bitte mal genauer darstellen :)

LG,
Mane


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BeitragVerfasst: Mo 15. Sep 2008, 23:55 
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Träumer

Registriert: So 7. Sep 2008, 19:50
Beiträge: 6
Ja sehr viel Text für eine müden Marius *gg*

Zitat:
Ein Leben wie "Alex Supertramp" wäre nichts für mich, das wäre mir zu extrem. Ich finde diesen Weg gut, aber nicht für mich. Dadurch, daß ich nuneinmal in dieser Gesellschaft aufgewachsen bin, nie selbst ein Tier töten musste um etwas zu Essen zu haben, durch all das bin ich eigentlich auch völlig unfähig ein Leben zu führen, daß alle Errungenschaften der Gesellschaft verneint und ablehnt.


Nun, da muss ich dir absolut recht geben. Du hast die verfilmung doch bestimmt gesehen oder? - Ein klasse Film ! Aber auch für mich.. wäre es so zu leben keine Lösung.. Eben aus den Gründen das ich in dieser Gesellschaft aufgewachsen bin. Auf der anderen Seite gewöhnt man sich bekanntlicherweise an alles.. Nun aber da wir hier alle aussteigen wollen, weil wir das richtige tun wollen, hat sich das auch erledigt.


Zitat:
Was ich suche ist eine Art Mittelweg. Ich möchte mich finanziell und auch bildungstechnisch darauf vorbereiten, 'auszusteigen'. Ich möchte näher an die Natur heran und mich mit ein paar Menschen (lass es etwa 6-10 sein) halbwegs isolieren. Das heißt, irgendwo ein großes, weites und vor allem abgelegenes Stück Land beziehen (das man zum Glück je nach Gegend fast 'hinterhergeschmissen' bekommt), dort etwas aufbauen. Meinetwegen mit Zelten und Campingausrüstung anfangen, vielleicht Holzhütten bauen. Das Land fruchtbar machen, Getreide, Früchte anbauen, Vieh artgerecht (!!!) halten und versuchen von den eigenen Produkten zumindest weitesgehend zu leben.


Das.. wäre eine absolut geniale Lösung auch für mich. Man hätte seine eigenen Regeln in diesem "Dorf" oder an diesem Ort, wie auch immer. Und da (bei 6-10 Leuten) schließlich jeder jeden kennt.. aber dann allerdings auch mögen muss, halten alle so sehr füreinander, das man praktisch eine kleine Familie wird.

Tja, es wrd wohl schwer-unmöglich sein so etwas zu finden, daher kommt für mich doch eher die Solo-Lösung in Frage,- welche allerdings natürlich enorme und zT auch gravierende Nachteile hat.


Zitat:
Noch kurz eine Frage an Marius hinterher geschmissen: Welchen "letzten Punkt" meintest Du, den Du nicht so ganz teilst? Bin mir nicht ganz sicher, ob Du meine Einstellung von der "Sexbesessenheit" in dieser Welt meinst, oder daß ich gerne einen Menschen hätte, der meine Gedanken teilt oder sonst was.


Hmm ich hatte garnichts von einem letzen Punkt erwähnt ^^ , aaaaber wenn du mir die Frage schon so Präzise stellst: Doch, klar.. das du jemanden suchst der deine Gedanken teilt ist doch nur allzu selbstverständlich, das tue ich genauso, und ich denke alle anderen in diesem Forum hier auch .

Zu dem Thema Sexbessenheit.. Joar ich fürchte da hast du schon zum Teil recht, vor allem, naja da es eine immer allzu verständliche Sache wird, ich weiß auch nicht. :?

Naja, für heute Abend reicht es erstmal *gg*

Liebe grüße

Marius


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BeitragVerfasst: Di 16. Sep 2008, 01:17 
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Träumer

Registriert: Mi 10. Sep 2008, 16:37
Beiträge: 8
Hallo Marius!

Den Film habe ich leider nur halb bzw. dreiviertel davon geseh'n - konnt ihn aus Zeitgründen leider nicht zu Ende schauen, was ich bei Gelegenheit allerdings mal tun werde. Der Einblick reichte jedoch um grob zu verstehen, was und auch warum der Typ das alles macht - und teils auch, wofür es gut gewesen sein soll.

Was das Aussteigen angeht denke ich, daß sich das, was ich mir erhoffe kaum in Deutschland realisieren lässt. Es wäre zwar in mancherlei Hinsicht von Vorteil, allerdings würden dann soooo viele Dinge bleiben, die mich an dieser Politik stören - vor allem die Bürokratie. Wir bräuchten für alles was wir errichten wollen Baugenehmigungen, von Steuern mal abgesehen. All die 'Pflichten' und vor allem die dementsprechenden Kontrollen widerstreben mir total, es ist ein wichtiger Punkt unter jenen, warum ich weg will. Aber gut - Kompromisse sind ggf. immer nötig, aber das werde ich dann sehen, erstmal überhaupt Kontakte und ernsthaft Interessierte finden, dann kommt das Zusammentragen der genaueren Vorstellungen. Und Deine Zusammenfassung trifft es wirklich ziemlich genau! Hey, vielleicht ist das ein erster Schritt :)

Naja, mit "letztem Punkt" meinte ich eigentlich, daß Du zuerst sagst, da stimmen viele Punkte überein, doch zum Schluss bist Du nicht so sicher, ob wir die gleichen Ideen (o.ä.) haben - da wußte ich nicht genau was Du meinst :)

Also - ich würd mich freuen, wenn Du noch mehr von Deinen Vorstellungen erzählst - oder hast Du das woanders hier schon geschrieben und ich hab's bloß noch nicht entdeckt?! :)

Liebe Grüße und einen schönen Abend!
Mane


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BeitragVerfasst: Mi 17. Sep 2008, 00:19 
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Träumer

Registriert: So 7. Sep 2008, 19:50
Beiträge: 6
Hallo Mane :D

Öhm ja, ist hier schonmal geschrieben worden, im Vorstellungsthread, aber ich wiederhole mich doch gerne *gg*

Also ich hatte deine Antwort gestern noch gelesen, war aber zu müde um mich darauf zu konzentrieren ^^

Zitat:
Den Film habe ich leider nur halb bzw. dreiviertel davon geseh'n - konnt ihn aus Zeitgründen leider nicht zu Ende schauen,


Für diesen Film sollte man meiner Meinung nach alles andere aufschieben :P , also lohnt sich wirklich den mal komplett in aller ruhe anzusehen.

Zitat:
Was das Aussteigen angeht denke ich, daß sich das, was ich mir erhoffe kaum in Deutschland realisieren lässt.


Hmm, ja da beginnt auch meine Auffassung vom aussteigen, wenn dann nicht in Deutschland.. Wenn ich es alleine durchziehen würde.. Würde ich ja umkommen in der kälte hier.. Also möglichst wohin wo es das ganze Jahr über einigermaßen auszuhalten ist.

Zitat:
Aber gut - Kompromisse sind ggf. immer nötig, aber das werde ich dann sehen, erstmal überhaupt Kontakte und ernsthaft Interessierte finden, dann kommt das Zusammentragen der genaueren Vorstellungen.


Klar, kompromisse sind in dieser Welt quasi unumgänglich.. Ich finde allerdings das Kompromisser immer gut sind, haben schließlich eine sache die man Akzeptiert und eine zu der man evtl nicht ganz steht.

Zitat:
Und Deine Zusammenfassung trifft es wirklich ziemlich genau! Hey, vielleicht ist das ein erster Schritt


Joa das könnte natürlich sein :D Aber um erst einmal loslegen zu können muss ich von meinen Schulden runter *gg* Sind nicht die Welt, aber dafür werde ich schon noch mindestens dieses Jahr brauchen =/

Zitat:
Also - ich würd mich freuen, wenn Du noch mehr von Deinen Vorstellungen erzählst - oder hast Du das woanders hier schon geschrieben und ich hab's bloß noch nicht entdeckt?!


Okay, wie versprochen erzähle ich dir noch einmal Zusammengefasst was meine Vorstellungen so in etwa sind.. Allerdings kommt es da halt darauf an, ob ich es in einer Gruppe, oder zu Zweit oder was weiß ich wie wirklich in die Tat umsetzen werde..

Also wenn ich es alleine machen würde: Irgendwo in den Süden.. Aber bloß nicht Afrika, ist mir viel zu gefährlich da.. Villeicht Süditalien, Canaren oder so. Dort würde ich mir dann mein eigenes kleines Reich mitten in der Pampa, aber nicht zu weit weg von der Zivilation aufbauen...Gut was heißt "eigen" mir würde es dann natürlich nicht gehören..

Zu mehreren (2-3) Tja da ist man dann gleich shcon viel flexibler auf jeden Fall.. wenn man so etwas krasses alleine startet.. Braucht man schon einen sehr starken willen. Da wäre es mir eiegntlich fast egal wohin..

In einer großen Gruppe, wie du es angesprochen hast wäre es mir auch mehr doer weniger egal, aber Prinzipiell villeicht eher in eine Warme Gegend.. Und deine ausführung vom aussteigen würde da schon sehr gut in meine Vorstellung passen.

Ich lasse dir mal meine email da: marius_koehler@yahoo.de

Liebe Grüße

Marius


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BeitragVerfasst: Mi 17. Sep 2008, 16:02 
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Träumer

Registriert: Mi 10. Sep 2008, 16:37
Beiträge: 8
Hi Marius :)

Dann werde ich mir auf jeden Fall bald die Zeit NEHMEN, den Film in Ruhe zu schauen ;) Will ja nix 'verpassen' :)

Beim 'Aussteigen' ist es auch bei mir so, daß ich eine sonnigere Gegend bevorzugen würde, aber ist keine wichtige Bedingung, so lange dort, wo ich hingehe, nicht die allerextremsten Bedingungen herrschen. Klar, wenn sich das alles eh super vereinen lässt, dann immer her damit :)

Kompromisse sind (eigentlich) immer nötig, ja und auch gut, da stimme ich Dir zu. Ein Leben völlig kompromisslos zu führen wäre in meinen Augen nicht 'richtig', da bleibt man ziemlich einsam auf der Strecke - aber manchmal, oder vielmehr für manchen - ist es ja genau das, was er will, jedoch nicht für mich :)

Was Deine Schulden hier angeht - das versteh ich und ist ja scheinbar echt im Rahmen und 'schnell' machbar. Ähnlich sieht's auch bei mir aus, doch geht's bei mir nicht um finanzielle Schulden. Ich habe hier für mich noch einiges 'Zwischenmenschliches' zu klären, wie beispielsweise mich mit meinem Bruder zu versöhnen, was unmöglich scheint, mir aber dennoch sehr wichtig ist und natürlich möchte ich auch finanziell zumindest ein klitzekleines Polster haben, um den Schritt des 'Aussteigens' nicht unnötig schwer zu machen. Und das halbe bis dreiviertel Jahr (das ich mir in etwa als Rahmen gesetzt habe) kann ich auch noch warten, nun wo ich endlich einen Weg eingeschlagen habe und vor allem einen 'Ausweg' sehe.

Du sagtest, daß das kleine "Reich", daß Du Dir aufbauen willst, vermutlich rechtlich nicht Dir gehören würde - da habe ich allerdings eine ganz andere Vorstellung :) Mir wäre es total wichtig, daß es mein, bzw. UNSER Eigentum ist. Die Gefahr einer möglichen Enteignung ist eh in meinen Augen noch groß genug - zu groß - aber dann nicht mal selbst das Grundstück besitzen und evtl. einfach 'raugeschmissen' werden zu können, könnte mir kein gutes Gefühl geben. Ich hätte immer Angst, das, was wir da aufbauen, zu verlieren.

Ich werde Dir gleich noch eine eMail schreiben, nicht wundern (man muss die Gelegenheit ja beim Schopfe ergreifen, nicht wahr? ;)).

Liebe Grüße,
Mane


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BeitragVerfasst: Fr 19. Sep 2008, 14:19 
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Backpacker

Registriert: So 24. Feb 2008, 13:11
Beiträge: 16
So, Hallo zusammen, war ein paar Tage beschäftigt.



@Martin

Bis jetzt gibt es noch kein Problem: Wir haben nur kurze Zeit in Linz zusammen gewohnt. Jetzt bin ich wieder in Deutschland und sie bald wieder in Linz. Es wird noch etliche Monate/ einige Jahre dauern, ehe es überhaupt in Betracht gezogen wird, dass wir zusammenziehn. Meine Prognose sieht leider nicht gut aus. Ich befürchte, dass wir uns früher oder später trennen. Allerdings entstammt die Prognose meinem Gehirn, und in dieser Sache werden Bauch und Herz entscheiden...So unterschiedlich wir auf der geistigen Ebene sind, so gut passen wir auf der zwischenmenschlichen Ebene zusammen. Bis jetzt lautet unser Plan: Jeder lebt auf seine Weise einfach weiter. Kann ja sein, dass sich später ein gemeinsamer Nenner findet.
Und Ja, Du hast den Nietzsche herausgelesen. :D Auch er will ja den "Übermenschen"...aber ich hab mich noch nicht genau genug mit Nietzsche befasst um sagen zu können ob unsere Vorstellung vom Übermenschen übereinstimmt.

@Mane

Hm ja die Wege die djimbalo und alexander supertramp gehen/gingen sind auch für mich keine dauerhaften Lösungen. Ich will auch ein Plätzchen das man Zuhause nennen kann. Ich hab die Vorstellung von einer Gruppe mit der man zusammen einen Hof oder dergleichen bezieht fast unbewusst aus meinen Plänen gestrichen. Meistens kommt da einfach nichts zustande. Anfangs war ich auch an Wohldhuus interessiert aber das Projekt scheint ziemlich zum Stehen gekommen zu sein und der kommerzielle Aspekt und die Abenteuerurlaub/Touristencamp-Mentalität haben mir dann auch nicht gerade zugesagt. Außerdem wollten die nach Paraguay, inzwischen glaub ich nurnoch nach Bulgarien. Und tja...ich will irgendwie in Europa bleiben, deutschsprachiger Raum oder naher Süden (Spanien?).
Weswegen ich mich noch aus Gruppenplänen rausgehalten hab: ich habs nicht eilig. Zum einen hab ich keine Ersparnisse, zum andern noch nicht die Absicht mich niederzulassen. Und ich bin noch immer nicht sicher ob ich nicht etwas lernen will. Gitarrenbauer, zum Beispiel. Denn an Selbstversorgung denk ich wirklich nicht mehr. Gemüseanbau und Obst, minimale Tierhaltung ist alles wunderbar. Aber mehr nebenbei. Mein Plan in letzter Zeit war, auf einen Zirkuswagen oder Ähnliches zu sparen. Auf lange Sicht schließe ich ein Gemeinschaftsprojekt nicht aus. Aber in kurzer Zeit die richtigen Leute dafür finden zu können scheint mir unwahrscheinlich. Eine Gemeinschaft stellt dann ja auch immer Anforderungen an den Einzelnen. Un der Einzelne hatte vielleicht ganz andere Vorstellungen. Gemeinsames Grundstück ist in Ordnung, wenn jeder sein eigenes Reich hat, seinen Privatraum. Gemeinsam kann man auch super Kosten reduzieren. Aber generell finde ich jeder sollte doch unabhängig von der Gemeinschaft sein. Also für keinen sollte irgendein Zwang bestehn.

Die Schenker, das ist eine Gruppe von Idealisten, gegründet von Jürgen Wagner (ÖFFÖFF der Waldmensch), die Staat und Geld völlig ablehnen und die Weltrevolution der Liebe und Vernunft erreichen möchten. Was ÖffÖff selbst angeht hat er nach meinem Ermessen mehr Verstand als Herz im Programm. Es sind aber freilich nicht alle Schenker nach ihm zu beurteilen auch wenn er der Gründer der Vereinigung ist, und auch ihn selbst sollte zu beurteilen ich mich nicht erdreisten, dazu kenne ich ihn viel zu flüchtig :D Aber mein Weg wird mit Sicherheit nicht der des Schenkers sein.

Naja, mein Plan zielt hauptsächlich auf Bescheidenheit ab. Wer mit wenig auskommt kann auch hier in Deutschland ein feines Leben leben ohne viel arbeiten zu müssen. Technik lehne ich kein bisschen ab. Bei Autos bin ich mir nicht so sicher. Die stoßen bei mir am ehesten auf Ablehnung bei der Art und Weise wie sie heute verwendet werden. Aber Licht aus der Steckdose ist meines Erachtens in Ordnung. Auch gegen einen Laptop hab ich nicht unbedingt was einzuwenden. Das muss letztendlich jeder für sich entscheiden. Solangs nicht in Maßlosigkeit ausartet lass ich mir eigentlich alles eingehen.

Was machst Du eigentlich wenn deine Frist abgelaufen ist und Du noch allein dastehst? Ich hab ja schon geschrieben, dass ich vorsichtig bin was Gruppenplanungen angeht. Ich will nicht ausschließen, dass da nochmal was zustande kommt. Aber als allererstes muss man die entsprechenden Leute mal richtig kennenlernen. Und man braucht Zeit. Ein halbes Jahr find ich ein bisschen knapp. Ich fürchte da stehst du am Ende noch allein da. Auf jeden Fall sollte man potentielle Gemeinschaftsmitglieder im Auge behalten die ungefähr das gleiche vorhaben und selbige erstmal im echten Leben kennenlernen. Bei Internet-bekanntschaften/planungen darf man immer ein bisschen misstrauisch sein. Es wird meistens nix verwirklicht. Ich spar jetzt erstmal n gutes Weilchen. Und wenn ich irgendwann n paar gute Leute kenn, gut kenn, dann entsteht vielleicht mal in ein paar Jahren ein Projekt. Wenn nicht, dann schaff ich mir eben ein eigenes Reich. Aktuell genieß ich schonmal mein Leben. In der Gegenwart findet sich meistens mehr Glück als man sich von der Zukunft erhofft, hab ich das Gefühl.

LG

Demian

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BeitragVerfasst: Fr 19. Sep 2008, 21:48 
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Träumer

Registriert: Fr 19. Sep 2008, 15:00
Beiträge: 7
Wohnort: wuppertal
Hallo Mane,

herzlichen Glückwunsch hiermit bist du offiziell für verrückt erklärt, genauso verrückt wie jeder andere in diesem Forum auch, denn so wie ich das sehe entsprechen wir alle nicht der so genannten Norm der für diese Gesellschaft als Maßstab gilt. Wir haben Ansichten und Moralvorstellungen die den meisten nicht in den Kram passen. Ich will nicht konntroliert werden, ich will nicht das man mich berechtigt oder unberechtigt abhört, ich will nicht überall und zu jeder Tag und Nachtzeit mit Sex bombadiert werden. Ich bin an Gesetze gebunden die meine Freiheit und Entwicklung als Mensch Blockieren. Ich lebe in einer Gesellschaft die den Profit an Stelle von Menschlichkeit setzt und damit die Vorraussetzungen für Elend und Soziale Ungerechtigkeit schafft.

Dies sind nur einige wenige Beispiele für unsere Unzufriedenheit mit dem Status Quo der in diesem System vorherrscht, verstehe das nicht falsch, ich bin kein verbitterter Querkopf der alles und jeden meidet der in der Mitte dieser „Ich fühle mich toll“ Gesellschaft steht, ich feier gern ich genieße das Leben so gut es geht aber ich nehme nicht alles hin was mir vorgelegt wird. Ich hinterfrage und ich versuche mich zu angagieren damit dieser Ort etwas angenehmer zum leben ist.

Ich muss sagen, ich teile deine Ansichten voll und ganz und ich hoffe du erreichst dein Ziel diese Gesellschaft hinter dir zu lassen, ich hoffe ich schaffe das auch eines Tages.
Aber im Gegensatz zu dir finde ich den Weg des Alexander Supertramp gar nicht so verkehrt, vielleicht nicht für immer aber zumindest für eine bestimmte Zeit möchte ich doch gerne mal ohne jegliche Hilfsmittel und fernab der Zivilisation eine Zeit nur mit mir selbst verbringen, dies ist für mich eine Herausforderung der ich mich stellen möchte. Ich verstehe das es nicht unbedingt was für jeden ist, aber ich bin auch nicht wie jeder.

Das ist erstmal alles was ich zu sagen habe(reicht ja auch jetzt...)

auf das wir alle eines Tages in einer Welt fernab von Ausbeutung und Gier leben, in der das Individuum die Möglichkeit hat sich zu verwirklichen und das Kollektiv im Einklank mit seiner Umwelt lebt.

Danke fürs lesen...


P.S es gibt im Leben keine Sicherheiten, nur Möglichkeiten


Greetz vom Doc

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Das meiste von dem, was man unter dem Namen Luxus zusammenfasst, und viele der so genannten Bequemlichkeiten des Lebens sind nicht nur zu entbehren, sondern geradezu Hindernisse für den Aufstieg des Menschengeschlechts.
(Henry David Thoreau)


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 Betreff des Beitrags: ich versteh dich
BeitragVerfasst: So 12. Okt 2008, 23:42 
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Tourist

Registriert: So 12. Okt 2008, 20:27
Beiträge: 3
Wohnort: 35633 Lahnau
Hallo Mane,

ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Trefflicher als Gonzo hätte ich es auch nicht formulieren können.

Ich selbst bin auch ein sehr gesellschaftskritischer Mensch und fühle mich in meinem "gutbürgerlichen" Leben alles andere als ausgefüllt.

Ich habe auch gar keine Lust, ein weiteres Schäfchen in einer großen Horde zu sein, das fröhlich munter in die Tasche "der Großen" wirtschaftet.

Das ist moderne Sklaverei. Brot und Spiele hat man damals dazu gesagt. Das Brot stand sinnbildlich für die Versorgung und die Spiele waren die Ablenkung des Volkes.

Heutzutage gibt es Versorgung in Form von Rente, Arbeitslosengeld ect. und das Fernsehen nimmt die Position der Spiele ein.

Und die Medien haben Macht! Es ist schon außerordentlich erstaunlich, wie sehr sich manche Leute von den Medien in ihrem Lebensstil oder Gewohnheiten beinflussen lassen und immer up to date sein müssen, seien es die Auto´s, oder Klamotten, Handy usw..
Spielt keine Rolle, es werden immer Wünsche geweckt, deren Erlangung eine Einfügung in das System voraussetzen, denn ohne Geld, geht ja nix mehr..


Was die Politiker oder ich drück mich besser aus, die Machthabenden im stillen Kämmerlein bereden wissen wir auch nicht.
Was wissen wir? Richtig, was im Fernsehen kommt.. Oder Zeitung..

Sind wir wirklich frei? Können wir wirklich wählen?

Kapitalismus ist die Krankheit des modernen Menschen.
Stress, Krankheiten, Depressionen und unfreundliche Menschen sind die Auswirkungen..
Ursache-->Wirkung

Naja, ich schweife extremst ab, ich weiß. Das sind alles so Themen, die mir so viele Fragen aufwerfen, für die es keine akzeptablen antworten gibt.

Worauf ich hinaus will ist, dass ich auch seit Jahren schon die Schnauze extrem voll habe von dem ganzen und am liebsten irgendwo neu anfangen würde.

Wie bei den meisten ist es und bleibt es vorerst ein Traum, aber er festigt sich zusehends und je mehr ich von Menschen lese, die Wege gefunden haben, ein natürliches Leben miteinander zu verbringen, oder die beschreiben, wie sie das so alles anstellen, desto mehr Mut macht es mir den Schritt auch zu gehen.

Welche Form des daseins für mich die richtige wäre, fällt mir noch schwer zu sagen, denn ich bin da zweigeteilter Natur und noch nicht ausreichend informiert über ein solches Leben.
Auf der einen Seite sehne ich mich danach in die Welt zu ziehen, ein wenig Abenteurerdasein, zum anderen möchte ich mich natürlich auch irgendwann niederlassen.

Das machts schwer.. Aber nicht unmöglich. Wo eine Wille ist, ist auch ein Weg.


Grüße an alle

Jens

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Nicht weil Dinge schwer sind wagen wir sie nicht
sonder weil wir sie nicht wagen erscheinen sie uns schwer


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BeitragVerfasst: Mi 15. Okt 2008, 21:54 
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Registriert: So 24. Feb 2008, 13:11
Beiträge: 16
na wo sind sie denn alle? :roll:

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