Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: So 29. Sep 2019, 03:04 
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Tourist

Registriert: So 29. Sep 2019, 02:43
Beiträge: 1
Hallo,
Ich suche ein sinnvolles Projekt möglichst ländlich gelegen, was ausbaufähig ist und von aufgeweckten, wachen, bewusst agierenden Menschen zukunftsweisend gestaltet wird. Es wäre schön, aber kein muss wenn das Projekt gleichzeitig Wohn und auch Arbeitsstätte ist wo „Arbeit und Freizeit“ fließend ineinander verschwimmen und man einfach seine Berufung lebt.
Kurz zu mir: Ich bin 49 Jahre jung ledig, frei, Nichtraucher.
Mein Interesse geht in Richtung Selbstversorgung, ganzheitliche Permakulturphilosophie, Anthroposophie, Freidenkertum ohne Gedankenschranken und ich bin nun auf der Suche nach einer passenden Gemeinschaft die ähnliche oder gleiche Ziele anstrebt. Ich betrachte mich als recht aufgewacht und weiß sehr genau was hinter den Kulissen so gespielt wird. Alleine schon durch den Börsenhandel der lange Zeit meine Leidenschaft war habe ich einen sehr tiefgreifenden Durchblick in die Seifenblase in der wir alle leben gewonnen. Ich hatte in den letzten Jahren neben meinen Geschäften genügend Zeit zum Recherchieren und habe diese Zeit auch sinnvoll genutzt.
Ursprünglich bin ich gelernter Handwerker und habe auch 18 Jahre im Beruf gearbeitet. Die letzten anderthalb Jahre bis Juni gestaltete ich ein Permakulturversuchsprojekt das ich dann vor kurzem wieder verließ. Nun bin ich auf der Suche nach neuen Herausforderungen.
Ich denke jetzt ist die Zeit für eine ganzheitliche Neuorientierung gekommen. Wenn Ihr wollt freue ich mich darauf Euch kennen lernen zu dürfen.
Mit lieben Grüßen
ruschin


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BeitragVerfasst: So 6. Okt 2019, 14:07 
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Freak
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Registriert: Di 27. Dez 2016, 21:33
Beiträge: 1458
.
:welcome:
ruschin hat geschrieben:
Ich betrachte mich als recht aufgewacht und weiß sehr genau was hinter den Kulissen so gespielt wird.
...habe ich einen sehr tiefgreifenden Durchblick in die Seifenblase in der wir alle leben gewonnen.
Ursprünglich bin ich gelernter Handwerker und habe auch 18 Jahre im Beruf gearbeitet.
Die letzten anderthalb Jahre bis Juni gestaltete ich ein Permakulturversuchsprojekt das ich dann vor kurzem wieder verließ. Nun bin ich auf der Suche nach neuen Herausforderungen.
Ich denke jetzt ist die Zeit für eine ganzheitliche Neuorientierung gekommen.

Hey ruschin,
ein Mann mit tiefgreifendem Durchblick, der weiß was wo gespielt wird
und zudem fleißiger Handwerker und Permakulturexperte ist - wow! -
so Einen können wir in unserem absolut sinnvollen - aber dogmenfreien -
Projekt a.A.d.W. gebrauchen.

Liebe Grüße von der Ostsee
Andi
.

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BeitragVerfasst: Mo 7. Okt 2019, 16:31 
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Aussteiger

Registriert: So 21. Jul 2019, 09:30
Beiträge: 152
Permakultur ist gleichbedeutend mit Daumendrehen und Zusehen, wie das Unkraut überhand nimmt und sich dann auch noch zu wundern, weshalb schlussendlich nichts Vernünftiges wächst.

Mit Klärschlamm in größeren Mengen wird's aber trotzdem was, wie vor Jahrzehnten ein gewisser Sepp Holzer so schön zeigen konnte.

Gruss

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BeitragVerfasst: Mo 7. Okt 2019, 19:13 
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Freak

Registriert: Sa 11. Jun 2016, 20:31
Beiträge: 1327
Wohnort: Sardiniens wilder Westen
@Jack
hast du Erfahrung mit Permakultur?
Bzw. kippst du dir grössere Mengen Klärschlamm an deine Tomaten?

oder woher nimmst du diese Erkenntnisse?

Ich mach vielleicht nicht reine Permakultur (was ist das eigentlich?)
aber trotz des Mangels an Klärschlamm - den will ich nimmermehr niemals nicht in meinem Garten -
wächst auch vieles ausser Unkraut
jedes Jahr wird das besser und schöner

wobei sogenanntes Unkraut ess ich auch, somit alles easy :mrgreen:


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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 01:59 
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Schamane
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Registriert: Mi 3. Apr 2019, 18:15
Beiträge: 590
Wohnort: Puebla
Hey Jack,

teile uns doch mal dein unendliches Wissen ( :kotzen: ) im Detail mit ...

Was genau verstehst du unter Unkraut? Welche Pflanzen zählst du darunter?

Vielleicht kann man dir ja helfen ( zweifelhaft ) zu verstehen, wo diese Pflanzen Verwendung finden können und somit nicht als Unkraut zu definieren wären!

Bezüglich der Permakultur (permanent kultiviert / dauerhaft mit Pflanzen bedeckt ) solltest du dich definitiv noch mehr belesen!!!

:bandit:

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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 07:43 
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Selbstversorger
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Registriert: Fr 18. Jan 2019, 09:36
Beiträge: 306
Wohnort: Hildesheim
Moin,

als super Dünger hat sich Hühnermist erwiesen, 2-3 Wochen einweichen und gären lassen, dann ran an die Tomaten, in Maßen natürlich.


Grüße Frank

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JmmanuEl
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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 11:14 
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Backpacker

Registriert: So 6. Okt 2019, 18:42
Beiträge: 36
Wohnort: Wiener Speckgürtel
[quote="maulwurfn"].2-3 Wochen einweichen und gären lassen,[/quote]


Macht dieses anrüchige Tun wirklich sinn???

Ich würde eher Sägespäne oder ähnliches untermischen und trocken ausstreuen.


LG
SG


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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 15:13 
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Tunnelmensch
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Warum nicht? Jauche ist immer gut.

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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 16:23 
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Registriert: Di 27. Dez 2016, 21:33
Beiträge: 1458
.
Megalitiker hat geschrieben:
Warum nicht? Jauche ist immer gut.

aus "Smorrebrod-Bistro aufbauen" :
Megalitiker hat geschrieben:
Die Idee ist okay. Aber sie wird Fiktion bleiben so lange sie nur hier vorgestellt wird.


Sind diese kurzen Beiträge sinnvoll ?
Der aus Smorrebrod-Bistro sicher nicht -
- dass die Idee o.k. ist wurde schon vorher klar gesagt
und ebenso, dass sie praktisch ausprobiert werden muss :roll:

Beide Beiträge (und zig andere)
wirken wie "sinnlos mitreden wollen"
aber bewirken dass Mega gesehen wird -
ganz oben auf der Startseite - Foren-Übersicht.
Und wenn ich kritisch hinterfrage wird er rotzenfrech
und hat noch mehr Grund zu schmieren ...

Ich habe es jetzt ein paarmal hier angemeckert -
ist aber nicht meine Aufgabe. Mag nicht mehr :(

peace and love
.

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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 19:44 
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Tunnelmensch
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Registriert: Di 20. Nov 2012, 04:09
Beiträge: 6015
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Andi, du bist so krank! Hol dir doch endlich Hilfe!
Jemand der noch nicht mal ne Tomate angebaut hat, sollte nicht kritisieren was ICH ueber Düngemittel schreibe. Was Frank macht, hat schon Sinn.
Und zu deinem Brötchen-Bistro. Hast du die Idee auf dem entsprechendem Forum vorgestellt? Hier findest du niemanden der das machen will. Aber da DU hier kein Moderator bist und mich ausschließen kannst, werde ich mich noch dazu äußern, da Geschäfte etwas sind, wo ich mitreden kann.
Desweiteren, zu deinem "Mega-will-gesehen-werden-Wahn", ich wurde hier schon gesehen, bevor du das Forum aufgetrollt hast. Du versuchst schon so lange mich zu diskreditieren. Merkst du nicht das es nicht gelingt? Du hast Jana aus diesem Forum vergrault, andere melden sich gar nicht erst an wegen dem Ton den du hier ins Forum gebracht hast. Ich war immer fuer Meinungsfreiheit, aber vielleicht sollte man zur Wiederherstellung der Qualität, doch mal ueber einen Ausschluss nachdenken.

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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 19:56 
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Tunnelmensch
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Registriert: Di 20. Nov 2012, 04:09
Beiträge: 6015
Wohnort: Sachsen-Anhalt
JackDaniels hat geschrieben:
Permakultur ist gleichbedeutend mit Daumendrehen und Zusehen, wie das Unkraut überhand nimmt und sich dann auch noch zu wundern, weshalb schlussendlich nichts Vernünftiges wächst.

Mit Klärschlamm in größeren Mengen wird's aber trotzdem was, wie vor Jahrzehnten ein gewisser Sepp Holzer so schön zeigen konnte.

Gruss


Jack hat hier schon recht.
Permanent kultiviert? Hab ich noch nie gehört! Permakultur ist ja eben das Gegenteil von kultivieren. Ein verwilderter Garten hält. Wer Erträge will, der muss kultivieren.

@Ootb
Ich Weiss dass das Franzosenkraut in Südamerika ein Gewürz ist. Ich benutze es seit einiger Zeit selber. Allerdings riecht und wuerzt es nicht. Man kann es halt essen. Aber in meinem Porreebeet hat es nichts zu suchen. Ebenso die gelobte Goldrute. Alles was Ueber Hand nimmt, ohne groesseren Nutzen zu haben, ist Unkraut.

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BeitragVerfasst: Mi 9. Okt 2019, 11:10 
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Freak

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Beiträge: 1327
Wohnort: Sardiniens wilder Westen
[quote="Megalitiker"][quote="JackDaniels"]
Permanent kultiviert? Hab ich noch nie gehört! Permakultur ist ja eben das Gegenteil von kultivieren. Ein verwilderter Garten hält. Wer Erträge will, der muss kultivieren.

nööö, so passt das auch nicht so ganz...
auch Permakulturgärtner kultivieren (was heisst das genau?), sonst wärs ja kein Garten
Permanent kultiviert heisst auch, dass der Erdboden möglichst immer bedeckt ist von Pflanzengemeinschaften hoher und bodendeckender Gewächse

Permakultur ist aber tatsächlich ein super vielschichtiger Begriff, der nicht so ganz mit einem Wort zu definieren ist


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BeitragVerfasst: Mi 9. Okt 2019, 14:12 
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Schamane
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Registriert: Mi 3. Apr 2019, 18:15
Beiträge: 590
Wohnort: Puebla
Moin Mega,

da gibt es unzählige Beispiele, was heute alles als Unkraut gewertet wird ... Entspricht ja auch irgendwie der Definition in Wiki

darunter ja auch die Brennnessel, der Löwenzahn und alles was da noch so im Graten gerne wächst, aber nicht der Aussaat entspricht.

Ich sehe diese Pflanzen lieber alS ein Beikraut ...
Es wurde halt nicht ausgesäät und geplant, jedoch findet es anderweitig seine Verwendung ... Zum Essen, Jauche Produktion, Heilwirkung, Kompost oder sonst was.

Permakultur kann man mögen oder nicht ... ist ja am Ende jedem selbst überlassen ... Zum faulen Dasein lädt es aber bestimmt nicht ein ... Vorallem die Erschaffung eines solchen Projektes braucht sehr viel Wissen, Leistung und Zeit

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BeitragVerfasst: Fr 11. Okt 2019, 15:08 
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Tunnelmensch
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Registriert: Di 20. Nov 2012, 04:09
Beiträge: 6015
Wohnort: Sachsen-Anhalt
Hi und sorry fuer die späte Antwort.
In deinen ersten beiden Absätzen beschreibst du es ja ganz gut. Brennnessel nehme ich hauptsächlich fuer Jauche, weil sie so brennt. Schmecken tut sie mir besser als Spinat!
Ja, wenn ich Radieschen anbaue, will ich keinen Loehwenzahn darin haben. Hat schon seinen Grund warum bestimmte Pflanzen kultiviert wurden.
Aber welche Erfahrung braucht man fuer Permakultur? Was ist Permakultur? Kannst du mir das sagen?

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BeitragVerfasst: Fr 11. Okt 2019, 15:25 
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Backpacker

Registriert: So 6. Okt 2019, 18:42
Beiträge: 36
Wohnort: Wiener Speckgürtel
bin zwar nicht der TE aber gerade da. Permakultur ist ein Hippiekonzept aus Australien. https://de.wikipedia.org/wiki/Permakultur

Ich kenne einen in meiner Nachbarschaft der macht lupenreine Permakultur, mangels I Net weiß er es nur nicht. Er hat Unmengen alte mehrjährige und selbst aussäende Pflanzen im Garten. Sein frischer Feldsalat leuchtet schon ende Jänner durch den Schnee während er immer noch Wurzelgemüse ausgräbt.

LG
SG


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