Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: Do 21. Jun 2018, 13:34 
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Tourist

Registriert: Do 21. Jun 2018, 12:54
Beiträge: 3
Hallo an alle,
Mein Name ist hanimon (w), ich bin 19 Jahre jung und mache eine Ausbildung in der städtischen Verwaltung, die noch ein Jahr dauert.
Ich lebe allein in einer kleinen Wohnung in der Nähe von Düsseldorf und war noch nie so unglücklich, wie ich es zur Zeit bin. Trotz der Ausbildung und einem guten Verhältnis zu Mutter und Bruder fühle ich mich allein...Auch oder gerade weil ich mit meinem Denken und meinen Ansichten selten auf Zustimmung treffe.
Mein Wunsch ist es, nach der Ausbildung ein Leben als Selbstversorger zu führen. Das soll nicht heißen, dass ich gleich auf Teufel komm raus alles hinschmeißen möchte (grade auch im Hinblick auf den Job, denn ich weiß wie viel Selbstversorgung kostet!!). Ich möchte es Schritt für Schritt angehen und alles nur in dem Rahmen halten in dem es mich glücklich macht. Die Vorstellung mein ganzes Leben am Schreibtisch zu verbringen finde ich grausam. Ich war schon immer jemand die sich gerne ihre Hände schmutzig macht und gerne alles selbst erschaffen würde. In dieser Community hoffe ich auf Gleichgesinnte zu treffen, die (vielleicht sogar auch in meinem jungen Alter) ebenfalls den ersten Schritt in diese Richtung gemacht haben oder die ähnliches Vorhaben.
Vielleicht möchte ja jemand Kontakt aufnehmen :)
Eure hanimon


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Do 21. Jun 2018, 13:34 


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: Do 21. Jun 2018, 14:12 
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Freak

Registriert: Sa 7. Apr 2007, 19:10
Beiträge: 1287
Wohnort: SW-Sachsen
Hallo!

Deinen Plan (und das Du überhaupt einen hast) finde ich gut und vernünftig :)

ich würde Dir empfehlen: suche Dir vor Ende der Ausbildung eine Kleinstadt mit ländlichem Charakter, vorzugsweise in einer Gegend mit Landflucht, und in einer Gegend, die klimatisch günstig und Dir auch vom landschaftlichen her zusagt. Suche Dir dort einen Job in der Verwaltung, ne Wohnung, die billig ist, evtl. mit Garten, und arbeite in Teilzeit. In der Freizeit kannst Du SV üben und Geld sparen. Wenn Du ein paar Jahre sparst, kannst Du Dir dann ein größeres Grundstück, Resthof ect. kaufen und intensiver SV betreiben, denn Du hast schon die ersten Anfängerfehler hinter Dir.
Das wäre auch alle Fälle sinnvoller, als sich irgendwo gleich nen Hof zu kaufen und dann völlig überfordert nach ein paar JAhren wieder auf zu geben.

Bei uns hier in der Kleinstadt (ca. 7000 Ew. inkl. umliegender Dörfer) arbeiten die Leute im Rathaus nur Teilzeit, die Mieten sind billig, Gärten kann man auch pachten, es gibt Wälder mit Beeren und Pilzen, sogar Holz für den Eigenbedarf kann man billig selber machen.
Leider steigen auch hier die Preise für ländliche Resthöfe langsam an, aber sind natürlich immer noch wesentlich niedriger als in Ballungsräumen.

_________________
Der mächt´ge Herr mit Schrei´n und Droh´n bricht Reiche und Städte zu Grunde,
still heilet der Bauer und sein Sohn
des Landes blutende Wunde.

(Erik Gustav Geijer, 1783-1847, schwedischer Schriftsteller)


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: Do 21. Jun 2018, 17:28 
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Tunnelmensch
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Registriert: So 9. Sep 2012, 17:45
Beiträge: 5965
Wohnort: NRW
zugucker hat geschrieben:
ich würde Dir empfehlen: suche Dir vor Ende der Ausbildung eine Kleinstadt mit ländlichem Charakter, vorzugsweise in einer Gegend mit Landflucht, und in einer Gegend, die klimatisch günstig und Dir auch vom landschaftlichen her zusagt. Suche Dir dort einen Job in der Verwaltung, ne Wohnung, die billig ist, evtl. mit Garten, und arbeite in Teilzeit. In der Freizeit kannst Du SV üben und Geld sparen. Wenn Du ein paar Jahre sparst, kannst Du Dir dann ein größeres Grundstück, Resthof ect. kaufen und intensiver SV betreiben, denn Du hast schon die ersten Anfängerfehler hinter Dir.
Das wäre auch alle Fälle sinnvoller, als sich irgendwo gleich nen Hof zu kaufen und dann völlig überfordert nach ein paar JAhren wieder auf zu geben.


:bindafür:

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Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: Do 21. Jun 2018, 19:12 
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Weltreisender
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Registriert: Fr 25. Mai 2018, 17:44
Beiträge: 129
Hallo und Willkommen hier!

Als Selbstversorger zu Leben ist nicht einfach.
Nur vom Anbau von Obst und Gemüse lässt sich meiner Meinung nach nicht Leben!
Ok Veganer können so was.
Wenn Du Veganer bist dann wirst du nie vor dem Problem stehen ein Huhn oder Hasen zu schlachten.
Bist keiner dann frag ich mal ganz direkt, könntest so was?
Ich rede nicht mal von nen Schaf oder Schwein, würde ich auch nicht alleine machen.

Ich finde es gut das es junge Leute gibt da darüber nachdenken und Ihre Vorstellungen oder Träume haben. Möchte Dich da auch nicht in irgendeiner Form von abbringen.

Aber darüber musst du dir im Klaren sein, Tiere sind dann kein Spielzeug mehr, die gehören zum Speiseplan.

Ich sag das weil ich viele in deinen Alter kenne, die schauen zu meinen Hasen und fragen was ich damit mache. Wenn ich dann sage die landen in der Pfanne, dann ist das Entsetzen groß.

Grüße aus dem Vogtland

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Für jedes Problem gibt es eine Lösung!

Nicht die Angst vor Neuen, aber das Gewohnte zu verlassen ist das Problem.

-Genügsamkeit ist natürlicher Reichtum, Luxus ist künstliche Armut-
Sokrates


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: Do 21. Jun 2018, 19:51 
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Tourist

Registriert: Do 21. Jun 2018, 12:54
Beiträge: 3
Danke für das nette Willkommen :)

Zum Thema Tiere: Nein, ich bin kein Veganer. Auch kein Vegetarier. Und ich werde sowas auch niemals sein. Sicherlich sehe ich meine Katze als Familienmitglied an, aber wenn ich später als Selbstversorger meine Nutztiere halte, worunter auch definitiv Hühner sein werden, die auch als Fleischlieferant dienen sollten, sehe ich das ganz pragmatisch. Fleisch gehört für mich zur Nahrung dazu und ich habe auch kein Problem damit, "Tiere zum Essen" zu halten. Ob ich sie selbst schlachten würde, weiß ich nicht, denn dazu fehlt mir das Fachwissen... Deshalb würde ich mir dafür wahrscheinlich jemanden suchen, der das kann. Und wer weiß, vielleicht kann ich es ja auch selbst von demjenigen lernen ;)


Zum Thema Klein anfangen: Jaaaa, definitiv alles Step by Step machen. Wer weiß, vielleicht bin ich ja auch schon zufrieden mit einem kleinen Grundstück auf dem ich ein paar Kulturen habe. Dann ein kleiner Hühnerstall und vielleicht ein paar Ziegen...Mein Ziel ist es nicht, dass alles selbst hergestellt werden muss. Oder dass ich nichts mehr einkaufen muss...Mir geht es hauptsächlich um mich, meine Zufriedenheit und meine Gesundheit. Denn zur Zeit habe ich das Gefühl, ich tue mir (körperlich und geistig) nichts gutes mit dem was ich habe und dem was ich mache.


Was die Zukunft bringt, werde ich schon noch früh genug erfahren. Das ich dafür etwas ändern muss und nicht drauf hoffen darf, dass mir irgendwann ein Hof vor die Füße fällt ist mir dennoch bewusst.

In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen wunderschönen Abend :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: Do 21. Jun 2018, 21:26 
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Aussteiger

Registriert: Mi 30. Okt 2013, 21:24
Beiträge: 262
Hallo, Hani

Dein Vorhaben kann ich nur gutheißen!

Doch solltest Du wissen - Selbstversorgerleben bedeutet sehr viel Arbeit. In der Saison sind Arbeitstage von 12-14 Stunden die Regel.

Viele von den Menschen, die zu mir auf dem Hof mit romatischen Vorstellungen von Selbstversorgung kommen https://ziehmitdemwind.iphpbb3.com/forum/79428100nx63163/kontaktboerse-f45/bericht--selbstversorgungsprojekt-osthessen-t1949.html werden (oft heilend) ent-täuscht! So schön und erfüllend die Arbeit sein kann (& ist), zum chillen bleibt wenig Zeit...

Bei einem Pionieranfang (u.U. alleine), gesellen sich all die vielsten Fehler und Rückschläge dazu...

Nunja... viel Erfolg!

Ani

_________________
lieber es nötig haben und zu haben, als es nicht nötig haben und nicht zu haben


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: Fr 22. Jun 2018, 10:03 
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Tunnelmensch
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Registriert: So 9. Sep 2012, 17:45
Beiträge: 5965
Wohnort: NRW
ani hat geschrieben:
In der Saison sind Arbeitstage von 12-14 Stunden die Regel.


finde ich übertreiben...das gibt noch nicht mal auf dem bauernhof

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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: Fr 22. Jun 2018, 11:25 
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Guru

Registriert: Sa 11. Jun 2016, 21:31
Beiträge: 1532
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo
wennde nicht gerade absolut 100 Prozent SV anstrebst, was hanimon ja nicht unbedingt will, dann kommste mit weit weniger hin würd ich mal sagen

zumindest ist das bei mir so,

anfangs wars ne echte Ochsenarbeit das Gelände zu erschliessen, aber nach ein paar Jahren geht das alles immer leichter wenns mal bepflanzt ist und vieles braucht nicht mehr so viel Pflege, wenns mal gut eingewachsen ist

pflügen und umgraben und so brauch ich nur einmal ganz am Anfang, dann nicht mehr, der Boden wird bei guter Pflege immer besser und weicher

und das ganze seh ich nicht so sehr als Arbeit ausschliesslich, ist für mich auch irre viel Freude


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: Fr 22. Jun 2018, 13:34 
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Weltreisender
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Registriert: Fr 25. Mai 2018, 17:44
Beiträge: 129
Zitat:
vielleicht kann ich es ja auch selbst von demjenigen lernen


Nicht vielleicht, du musst wahrscheinlich sehr viel lernen

Weis nicht wo du aufgewachsen bist, also eher ländlich oder in der Stadt.

Du würdest Ziegen halten wollen.
Du brauchst Futter, im Sommer wie Winter.
Heu zukaufen oder selbst machen?
Kostengünstiger ist das selbst machen.
Musst du mit der Sense umgehen können, oder kaufst dir Technik?
OK mit Sense, die muss auch getengelt werden. Selber machen oder jemand macht es?

SV heißt für mich, möglichst alles selbst zu machen ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

Verstehe mich nicht falsch, aber ich hoffe du weist worauf ich hinaus will.

Mit der Stundenanzahl für Zeit würde ich auch nicht so hoch sehen. Gibt immer Zeit zu Relaxen, bzw. man sollte diese sich gönnen.

Zitat:
Sicherlich sehe ich meine Katze als Familienmitglied an


Sehe ich auch so, allerdings ist meine zuallerst der beste Mäusevernichter. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2018, 13:29 
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Guru

Registriert: Sa 11. Jun 2016, 21:31
Beiträge: 1532
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo
grazie all' internet kannste heutzutage auch einiges online angucken... und vom Angucken mal zumindest ne Ahnung bekommen wie was gemacht werden kann....

das geht von Sense dengeln über Spinnen, Stricken, Schnitzen, Brotbacken lernen über Welche Pflanze braucht welche Anbaubedingungen und hunderttausenundeins andere Sachen

die Praxis ist dann selbst anzueignen, klaro, aber für vielleicht manche Hemmschwelle beseitigen auf dem eigenen Weg zum Selbermachen lernen ist da einiges sicherlich hilfreich und wertvoll...


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: So 1. Jul 2018, 18:40 
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Weltreisender
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Registriert: Mi 21. Mär 2018, 18:42
Beiträge: 147
Wohnort: BaWü
Du schreibst, dass du zur Zeit sehr unglücklich bist.
Vielleicht ist dein Ziel für dich noch zu weit weg? Wie wäre es, wann du jetzt schon ein paar kleine Schritte machst?
Was machst du denn nach deinem Arbeitstag und am Wochenende? Klar musst du auch noch was für die Ausbildung lernen, aber du könntest ja jetzt schon raus in die Natur gehen und gucken was es dort für verwertbare Pflanzen gibt. Du könnst jetzt schon versuchen mit echtem eigen hergestelltem Sauerteig Brot zu backen... Dafür brauchst du weder einen Garten, noch einen Bauernhof. Auch viel Zeit ist nicht von Nöten. Es bringt dir aber Erfahrung in den kleinen Dingen. Schritt für Schritt.
Kochst du für dich? Täglich? Ja? Prima. Dann guck mal wo du SV-Gewürze herbekommst...
Was trinkst du? Teekräuter und Wurzeln für Kaffeeersatz gibt es vor der Haustür.

Vielleicht bringt dir das jetzt schon eine sinnvolle Aufgabe und etwas mehr Zufriedenheit in deinen Alltag?

_________________
Gruß, Streckenläuferin


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: So 8. Jul 2018, 18:20 
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Backpacker

Registriert: Fr 6. Jul 2018, 00:41
Beiträge: 16
hi ich bin 21 und mir geht es ungefähr auch so wie dir, ich bin auf der suche nach einigen mutigen jüngeren Menschen die sich trauen würden bei so einem ausstieg mitzumachen falls du Interesse hast schreib mich an


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: Do 4. Okt 2018, 15:48 
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Träumer

Registriert: Do 4. Okt 2018, 13:36
Beiträge: 6
Hallo du
wir haben den schriet gewagt und leben nun schon über ein jahr als selbstversorger in Paraguay .
wenn du kontakt willst so schreibe uns auf unsere e mail 1frexl@gmail.com

lg peter und claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: So 4. Nov 2018, 18:16 
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Weltreisender

Registriert: Mo 11. Jun 2018, 13:39
Beiträge: 81
Wohnort: Essen
Ich würde mal sagen Deutschland ist u.a. das schlechteste Land um sich selbst zu versorgen. Die Entstehung Deutschlands ist auf der Basis Herr- Sklave gegründet worden, was sich heute noch als Industriestaat ausdrückt und auch bis heute anhält. Die Bevölkerung ist Eigentum der Industrie und wird von dieser ernährt und versorgt. Deswegen der "Bund". Die Regierung heisst Bundesregierung. Ein Bund mit der Industrie als alleiniger und absoluter Herrscher über das Land, durch riesige Geldvermögen- Kapital aus Massenproduktion und Verkauf entstanden. Die Deutschen können niemals frei sein. Ihre Freiheit begrenzt sich auf das Freigehege das ihnen die Industrie zugesteht. Dazu zählen in der Stadt ein Wohnkasten zum wohnen und ein Supermarkt um dort einzukaufen, um die Industrie mit dem nötigen - Ihrem- Kapital zu versorgen. Herr (industrie)- Sklaventum(Konsumenten). Deutschland ist schon von der georgaphischen Lage nur tauglich für einen Industriestaat, da hier so gut wie nichts wächst, weil es immer nass und kalt ist. Alle Nahrungsmittel werden billig von der Industrie im Ausland wo es warm ist gekauft und im Supermarkt entsprechend mit Gewinn verkauft. Zum Selbstversorgen ganz schlecht. Die Deutschen werden als Sklaven geboren und durch Brot und Spiele an das Leben im Industriestaat gewöhnt. Brot gekauft im Supermarkt und Spiele wie Fussball halten den Deutschen arbeitssam und untertankonform. Schaut man sich den Deutschen heute auf der Strasse an, so hat er nichts anderes im Kopf, als wo er am Abend einen Kasten Bier her bekommt und wie er sich ein grösserers Auto finanzieren kann. Genauso mag es die Industrie.

_________________
"Es gibt zu viele die meine Ideen nutzen und mich zurücklassen.."
Ich komme in Ländern mit Hitze gut klar, mit Kälte niemals.


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger werden...
BeitragVerfasst: So 4. Nov 2018, 19:44 
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Guru

Registriert: Sa 11. Jun 2016, 21:31
Beiträge: 1532
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo
klingt a bissle nach Winterdepri?
Ja, stimmt schon, gibt ne Menge gehirngewaschene Leut
aber auch andere, die andere Wege gehen

Was die Industrie will
(wer ist die Industrie? Die Unternehmer, die maximalen Gewinn machen wollen?
Die Angestellten, die auch nur im Hamsterrad hupfen im Job?
Das kollektive Unbewusste (häh?),
das uns sagt wir würden nicht genügen wenn wir nicht das und das machen und so und so leben, damit wir anerkannt sind?

ist mir an sich ziemlich wurscht
ich mach mein Ding
und ich glaub das geht woanders genauso wie in Deutschland auch,
auch wenn ichs irgendwie gern wärmer mag als in DE, aber sinnvoll Garten machen kannste da auch,
klaro, nicht überall auf der Welt musste GEZ zahlen auch wennde keine Glotze hast,
schon erstaunlich irgendwo

aber kannst in DE auch supergünstig leben (hihi, vergiss was die "Industrie" will)
mit nem Garten und ner Hütte drauf oder sonst ner günstigen Möglichkeit in der Gemeinschaft oder WG
kannst dich mit Bauern vernetzen und fragen was du abstoppeln darfst vom Feld (hab in nem anderen Forum grad gelesen dass 50 Prozent der in DE erzeugten Kartoffeln nie in den Verkauf gelangen weil deren Grösse nicht passt.... )
kannst dich irgendnem Gartenprojekt anschliessen, in den Ballungsgebieten gibts vielevieleviele, dann haste auch deine Beete und meist interessante Leute in der Nachbarschaft
und Wildpflanzen sammeln und Obst das eh nur vergammeln tät
ich hatt in DE keinen Garten, hab aber im Sommer nie Obst und Gemüse gekauft die letzten Jahre

Klamotten kaufen tu ich ausser guten Schuhen schon länger nicht mehr, hab Freundinnen die wissen was mir gefällt und was sie im Kleiderschrank haben und eh nicht anziehen

es gibt Leute, auch in Deutschland
die anderes leben als das Schema es vorzugeben scheint...

musste nur finden und sehen
das macht Freude und gibt Mut
den eigenen Weg zu finden und zu gehen


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