Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: Do 10. Jun 2021, 10:56 
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Tourist

Registriert: Do 10. Jun 2021, 10:50
Beiträge: 4
Hi, ein herzliches Hallo in die Runde. Ich bin jetzt schon einige Zeit am überlegen wo uns die Entwicklungen der letzten Zeit hinführen und dem gegenüber gestellt was ich eigentlich will. Und irgendwie passt da was nicht zusammen. Kurz gesagt möchte ich ein einfaches, unkompliziertes Leben leben - in der Natur und von der Natur - ohne Luxus und Hightech. Ich könnte das jetzt noch weiter ausführen aber ich denke es würde den Rahmen sprengen - Leute die das selbe für sich erkannt haben können sich da bestimmt reinversetzen und haben evtl. das selbe Ziel etwas in ihrem Leben zu ändern. Ich denke dass es schwer ist so eine Lebensweise in D umzusetzen, schon wegen dem kälteren Klima und den vielen Vorschriften usw . Deswegen habe ich ziemlich viel recherchiert welches Land da am besten geeignet ist. Ich bin bei Paraguay hängen geblieben. Wichtigste Punkte sind dass man ganz einfach eine Aufenthaltsgenehmigung bekommt, das Wetter für ganzjährigen Anbau geeignet ist, Grundstücke preiswert sind und Bevölkerungsdichte niedrig ist. Wenn ich jetzt über Sebstversorgung schreibe meine ich nicht hektarweise anbauen, zig Viehcher halten und ein Bauernhof zu unterhalten. Ich meine eher gerade nur so viel anbauen dass es reicht, also Gartengrösse. Falls jemand das liest und auch den selben Wunsch hat und bereit ist das auch umzusetzen, dann kontaktiert mich doch. In einer kleinen Gruppe ist so etwas leichter umzusetzen und macht mehr Spass als alleine. Wir können uns auch gern treffen um weiteres zu besprechen - bin aus dem Raum Leipzig. Leider geht es nicht ganz ohne Geld - ich schätze man braucht ca €10000 für Aufenthaltsgenehmigung, Agentur die die beantragt und das erste halbe Jahr Miete, Essen und Flug. Würde mich freuen wenn jemand das selbe Ziel hat :-)
Bin im Auswandererforum und hier auf der Suche nach Mitstreitern.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Do 10. Jun 2021, 10:56 


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: Fr 11. Jun 2021, 11:29 
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Backpacker

Registriert: So 17. Jan 2021, 20:36
Beiträge: 35
Wohnort: Sachsen-Anhalt
Moin Jepe :welcome:

Schöne Sache, dass Du das für Dich erkannt hast und weg willst.
Ich denke auch, dass DE nicht geeignet ist, aber nicht wegen des Klimas. Ist dir das wirklich "zu kalt" hier?
Ich hab eher das Gefühl DE wird langsam zur Passatzone lol mir ist das schon viel zu warm hier. Deshalb zieht es mich eher nach Norden.
Ich war selbst schon in Brasilien, das ist noch mal ne ganz andere Stufe von Hitze.
Auch wichtig zu bedenken ist, dass es dort ganz andere Pflanzen gibt. Da müsstest Du dir dann das entsprechende Wissen aneignen.

Als ob die Aufenthaltsgenehmigung 10k kostet...
Scheint wohl eher so, als müsste man ein gewissen Geld vorweisen, um reingelassen zu werden, wie fast überall.

Nun denn, viel Glück bei deinem Vorhaben! :rocker:


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: Fr 11. Jun 2021, 12:29 
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Tourist

Registriert: Do 10. Jun 2021, 10:50
Beiträge: 4
Hey Apple! Der Gedanke mit dem wärmeren Klima is folgender: man kann das ganze Jahr über anbauen und muss nichts für den Winter haltbar machen und einlagern. Die Anbaufläche fällt damit viel kleiner aus.
Und ja, ich mag die Hitze. Lieber in Schlapperlatschen und kurzen Hosen sich laaangsam draussen bewegen als mit Skihose und dicker Jacke sich versuchen warm zu frieren. Aber da hat jeder seine Vorlieben ist ganz klar.

Die Aufenthaltsgenehmigung kostet nicht 10000. Währen dem Anmeldevorgang muss man sein Konto eröffnen und dort 5000 einzahlen. Das ist Voraussetzung für die Aufenthaltsgenehmigung. Wenn man die dann hat kann man die 5000 auch wieder von seinem Konto abheben-logisch. In dem Sinn kostet nur die Agentur die die Formalitäten für die Aufenthaltsgenehmigung erledigt etwas. Das sind rund 2000. Der Rest ist für Flug und das erste halbe Jahr Wohnung mieten und Essen bis man ein geeignetes Grundstück zum Kauf gefunden hat. Für den Kauf kann man dann die freigewordenen 5000 verwenden. Das nur als Hinweis dass man ca 10000 für den Start braucht......


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: Fr 11. Jun 2021, 23:38 
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Backpacker

Registriert: Mi 25. Nov 2020, 19:38
Beiträge: 37
Wohnort: NRW
Abend. Das Forum wurde von mir über 4 Monate abandoned, und vor ein paar Tagen begann ich wieder damit, hier ein wenig hineinzulugen. Nur vorweg Jepe: ich bin kein Kandidat für dein Unterfangen. Aber du schriebst über das mitteleuropäische Klima, das hat mich dazu veranlasst hier zu schreiben. Auch dieses Jahr bemühte ich mich darum, die Rhythmen der Natur mitzukriegen. Und es gelang mir einigermaßen. Dieses Jahr war einzigartig (ich weiß: Trivialaussage :D ). Jedenfalls war ich schon im Februar/März nackig draußen an ein paar abgelegenen Stellen, wenn die Sonne schien. Z.B. war da der Tag, an dem ich halt nackig auf einem Asphalt Boden lag. Der Wind war kühl, fast kalt und der Boden auch. Wenn der Wind schwach war, war das einfach angenehm kühl und warm gleichzeitig. Ich merke, dass ich die Sonne auf der Haut nicht mehr so gut vetrage, wie noch vor einigen Jahren. Der Schatten ist mein Freund geworden. Die Sonne ist mächtig. Es ist ein Ausbalancieren. Ich habe mir die Lippe angeschaut! Vor ein paar Wochen erkundete ich sie an einem Tag, wo die Sonne so gut wie garnicht hinauslugte und es fast durchgängig, wenn auch schwach, regnete. Mein übergworfener leichter Regenmantel war ein Segen. Doch was war die Luft dick und voll und schwanger von Düften! Ich weiß, dass es Leute gibt, die Kopfschmerzen von dem Wetter kriegen und es auch anderweitig nicht vertragen. Sowas, so sagt man, hänge auch mit dem Alter zusammen. In der Stadt sich fortzubewegen macht einfach so wenig Spaß. :( Aber ich bin auch dankbarer für meine 'schäbige' Bude geworden.

Ich habe dieses Jahr noch keine Nacht im Freien verbracht. Gestern hätte ich es evtll. gemacht, ich hatte sogar Pennzeuch dabei. Ich fuhr und lief einfach mal Stadtauswärts und schaute was passieren würde. Aber es sollte einfach nur eine Runde werden, wobei ich altes mit neuem verknüpfte. Zudem gingen mir an einem spot die Mücken zu sehr aufn Keks und ich hatte einfach mehr Bock, bei Dämmerung umherzuroamen. Aber so ginge das von der Temperatur mega fit.

Anfang Mai: der Tag war noch recht jung und ich wollte sehen, wie es um diesen einen Wald bestellt war, da ich seit zwei Wochen nicht mehr dort war. Wie war er aufeinmal überwuchert! Nur noch zarte (sehbare aber nicht mehr gangbare) Überbleibsel von Schlüsselblumen. Aber ich war neugierig, so setzte ich jeden Schritt mit bedacht und sprang umher, um nur so wenig wie möglich kaputt zu machen aber vorallem wegen den Zecken. MAN waren die penetrant! Da war ein dicker umgefallener Baum, der wunderbar dafür zu gebrauchen ist, um auf die andere Seite des Flusses zu gelangen. Auf ihm wuchs ein junger anderer Baum, an dem ich mich mit einer Hand festhielt, um mich hochzuziehen. Und prompt hatte ich, ich weiß nicht, mindestens 5 mittelgroße Zecken auf dem Handrücken. Wie dem auch sei, ich suchte nach einem Rastplatz, den ich auch fand. Die Sonne war an diesem Tag die ganze Zeit am ballern. Und ich war fast nackig (xD), aber das war richtig geil in diesem halbschatten. An diesem Platz sind einige Stellen, wo man sich frei bewegen kann, ohne auf jeden Schritt achten zu müssen. Es war ca. halb zwei am Mittag und ich fasste den Entschluss, auf jeden Fall bis zur Dämmerung zu bleiben. Ich wollte sehen, was ich mit meinen beiden Händen ohne Werkzeug so anstellen kann. Also stellte ich mir Stöcker zu einer Art Kuppel zusammen, bis die Dämmerung da war. Die Kuppel ist erstaunlich schlecht geworden. Aber ich will sie auch nicht komplett herabwürdigen, immerhin steht das Dingen (wahrscheinlich) immer noch da. Jedenfalls kratzte ich mir etwas Laub zusammen, um mich zuzudecken aber es reichte gerade mal für die Beine. In Laub sind auch Zecken, deswegen werde ich das nicht mehr machen. Zumindest ein wenig Vorbereitung ist wohl nie verkehrt. Als es dunkel war, musste ich feststellen, dass die Bauernfenster ziemlich nah dran waren und ein Hund bellte richtig krass. Es wurde doch kälter als gedacht. Aber ich trotzte. Ich konnte dösen, aber richtig schlafen konnte ich nicht. Schauder fuhren durch meinen Körper. Gegen 2 Uhr Nachts hatte ich k.B. mehr. Klar, ich hätte da verharren können und wäre auch nicht gestorben. Aber ich wollte lieber in mein Bett. Ich rannte halb blind durch den Wald und wusste, dass ich ein Narr war.


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: So 13. Jun 2021, 18:07 
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Guru

Registriert: Sa 11. Jun 2016, 21:31
Beiträge: 1583
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo
Hoi Putrema,

danke dir herzlich für diese lebendige Schilderung.
Und ich glaub, jeder mensch der/die draussen schläft mal oder öfter mal
hat das schon erlebt, das Narr-Seins-Gefühl 8)
wenns schifft wie sau und kalt ist und die Klamotten nass und so

aber warum mach ich das bloss immer wieder mal???
Könnt ja wie jeder normale Mensch im Bett schlafen bis dass sich der Sargdeckel schliesst über mir..... warum zum Geier mach ichs nicht und geh als Närrin lieber raus, zumindest manchmal oder öfters??

und tschuldigung an @Jepe
hab rumgelabert in deinem Faden,
wenn das hier so weitergeht dann trennen wir das ab :arrow:


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: So 13. Jun 2021, 22:03 
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Tourist

Registriert: Do 10. Jun 2021, 10:50
Beiträge: 4
Herrlich :D Schön geschrieben :D
Ich denke mal dass hier nichts abgetrennt werden muss. Es lesen ja hier viele Leute mit und jeder kann etwas dazu schreiben. Und ja dieser Winter und teilweise der Frühling waren schon sehr kalt. Man muss für die Zeit also Feuerholz haben und Nahrungsvorrat....


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: So 13. Jun 2021, 22:49 
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Backpacker

Registriert: Mi 25. Nov 2020, 19:38
Beiträge: 37
Wohnort: NRW
Ha, habe die Nacht die erste draußen in diesem Jahr erlebt und es war ziemlich erfrischend und erholsam. Ich möchte das auch gerne schildern, da ich mit dieser Aktion endlich etwas umsetzen konnte, was sich für mich sehr sinnvoll angefühlt hat. Das ist nämlich so: ich war bei meinem Vater zu Besuch gestern Abend und mein Bruder war auch da. Und da ich heute eh etwas in diesem Stadtteil zu tun hatte, dachte ich mir, ich erspare mir unnötiges hin und her. Also fuhr und lief ich mit Zelt, Isomatte und Schlafsack zu meinen Vater. Der war natürlich nicht beeindruckt von meinem Vorhaben, deswegen pochte er unentwegt darauf, dass mein Bruder mich mit seinem Auto nach Hause fährt. Wie man die Situation auch drehen und wenden mochte, mit Auto im Spiel hätte es für mein Empfinden zwangsläufig nur unnötiges hin und her gegeben. Da mein Vater aber nicht locker ließ, ließ ich ihn eine Münze werfen. Es kam Kopf dabei heraus, also setzte ich auch meinen Kopf durch. Ich suchte mir an einem Ort den ich gut kenne einen Schlafplatz, als die Dämmerung bereits fast abgeschlossen war. Gestern war ein etwas kälterer Tag als die Tage zuvor, aber das schüchterte mich nicht ein. Vielmehr sprach vieles dafür, dass morgen, also heute, die Sonne straight am Horizont aufgehen würde und so war es auch. Ich haute mich erstmal in den Schlafsack auf der Matte. Wenn mir zu kalt werden würde, könnte ich immer noch das illegalisierte Zelt aufbauen, aber das war nicht nötig! Es war schon kalt. Gegen 4 Uhr, so sagte mir jemand noch an diesem Tag, würde der kälteste Zeitpunkt mit 10° sein.
Ungefähr zu dieser Zeit muss ich auch aufgewacht sein, da die Dämmerung des neuen Tages anfing einzusetzen. Hui, mein Gesicht und meine Beine waren kalt, aber ging gut fit. Ich ging pinkeln und streckte mich etwas. Als ich mich wieder schlafen legte, weil was sollte ich sonst auch großartig tun, kam mir der Schlafsack wieder molliger vor als zum Zeitpunkt des Aufwachens. Ich wachte ein zweites Mal auf und die Sonne war da. Mir war immer noch kühl, kalt klingt irgendwie zu übertrieben, daher sage ich kühl. Der Gesang der Vögel war wie Musik in meinen Ohren! Ich blieb noch eine Weile liegen, bis die Sonne ein wenig weiter oben stand. Ich schwang mich auf die Beine. Der Tau legte sich über alles, bis auf einen wundersam trockenen und rissigen Bodenbereich und mein Kopf. Ich legte also die nass gewordenen Sachen auf meinem Fahrrad aus, auf dass sie trocknen mögen.
Ein Fuchs kam! Das war der erste lebendige Fuchs, den ich je gesehen habe. Und er war so nah dran und unbekümmert. Zuvor fand ich bloß vor ein paar Jahren mal einen Fuchskadaver. Er schaute mich an und ich schaute ihn an. Ich wollte ihn nicht anstarren, also tat ich (ein wenig) so, als würde ich ein Insekt an meinem Bein wegwischen, wobei ich nach unten schaute. Nicht, weil ich Angst hatte. Sondern irgendwie, weil ich mich bewegen und von ihm abwenden wollte, um ihn danach wieder anzuschauen, um zu gucken wie er reagiert. Und er schaute mich immer noch an. Dann wandt er seinen Kopf ab und verschwand gemächlich im Gebüsch.
Dann ging ich für ein paar Stunden spazieren, wobei ich Fahrrad, Zelt, Matte und Sack einfach vor Ort und Stelle stehen ließ. Ich fragte zwei mal jemanden nach der Uhrzeit, der erste sagte fünf vor neun und der zweite halb 12. An einem anderen Ort sah ich gleich den zweiten lebendigigen Fuchs meines Lebens! Ich drohte mich schon fast zu verlaufen und den Termin zu verpassen. Und die Sonne wurde teilsweise anstrengend. Aber der Wind und der Schatten kamen auch geil. Zum Glück war alles noch an seinem Ort, als ich wieder zu meinem Schlafplatz gelangte. Der Termin wurde auch so ziemlich perfekt wahrgenommen.

Ah, dann brauche ich mich ja nicht zu entschuldigen für mein larifari. Bei meinem letzten Post wollte ich eigentlich noch was dazu geschrieben haben, aber ich wollte auch fertig werden, daher vergaß ich es. Mh, welcher Monat war das noch gleich? März oder April, ich glaube April. Da gab es teilweise Sonne und Wolken. Es fiel Wasser in verschiedenen Formern vom Himmel herunter: normaler nasser Regen, Schnee, Hagel. Es war kalt aber der Frühling war voll da so, und warm war es ja auch. Bzw. was ich irgendwie sagen will ist, it's always summer. Klar. Dies das Ananas. Jeder Tag hat seinen Frühling, Sommer, Herbst, Winter. Der Winter ist auf jedenfall anspruchsvoller, da ist es für gewöhnlich nicht so einfach, den Sommer darin zu erleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: Mo 14. Jun 2021, 15:58 
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Schamane
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Eindrucksvoll :daumen
aber ich würde abtrennen, mit Paraguay hat das so absolut gar nichts zu tun.

Oder hab ich den wesentlichen Punkt übersehen :?: :?: :?:

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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: Di 15. Jun 2021, 01:47 
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Backpacker

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Mhh. Mit Paraguay hat das nicht absolut nichts zu tun. Zumindest ein kleeein wenig hat das was damit zu tun (der Wind fegt immerhin über die ganze Erde z.B. oder so :fisch: ). Ne, Spaß beiseite, das hat erstaunlich wenig damit zu tun, ich werde es zukünftig unterlassen hier in diesem Faden sowas abzulassen.^^ Bzw., ich finde das Klima hier halt sehr interessant, auch wenn ich bloß bisher einmal im Ausland war. Es ist anscheinend eine Kunst, damit zu hantieren. Aber Jepe schrieb ja bloß quasi am Rande davon, dass das Klima hier zu 'schlecht' sei. Es geht ja auch um die vielen Vorschriften usw.. Ja, so richtig einen wesentlichen Punkt habe ich wohl nicht vermitteln können, aber seis drum.


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: Di 15. Jun 2021, 13:04 
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Guru

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Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo
ob abgetrennt wird oder nicht entscheidet der Fadeneröffner in diesem Falle :arrow:

@Jepe
hast glaub ich ein gutes feeling für Zusammenhänge,
und so gaaanz OT find ich das Ganze hier net, Klima und so

aber du entscheidest
viele Fäden sind schon sachfremd zugelabert worden, das soll mit deinem nicht passieren!


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: Mi 21. Jul 2021, 18:28 
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Tourist

Registriert: Mi 21. Jul 2021, 15:35
Beiträge: 4
Hi Jepe,
glaubst du an Zufälle? Heute habe ich mein Angebot hier eingestellt, genau was du suchst, der Admin muss es nur noch freischalten und du musst in ein paar Stunden oder morgen nochmal reinschauen. Deine Recherchen sind exakt, mit 10.000 Euro kannst du mit Flug und Einwanderungskosten und noch viele Monate Leben absolut hinkommen, genau diese Summe steht errechnet auf meiner homepage www.bewusstsein-jetzt.org Was ich mir für eine Gemeinschaft vorstellen, will ich hier nicht neu eintippen, sondern lies bitte meine Vorstellung in diesem Forum, sobald sie freigegeben ist.
Beste Grüße !
Don Wil :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: Do 12. Aug 2021, 22:38 
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Backpacker

Registriert: Do 16. Aug 2012, 15:35
Beiträge: 72
Wohnort: Concepción, Paraguay
Hallo Jepe,
wir, das sind Carmen und Michael, haben seit über 3 Jahren ein 14ha großes Grundstück im Nordosten Paraguays in der Nähe der Stadt Concepción. Wir haben vor, hier eine kleine Gemeinschaft (zirka 20-25 Personen) aufzubauen, die in und mit der Natur leben wollen - also eigentlich genau das, was Du suchst. Wir wollten schon sehr viel weiter sein, aber irgendwie kam immer etwas anderes dazwischen, einiges haben wir ja auch hier im Forum beschrieben.
Wir haben zwar den Bau des ersten “Gästehauses” begonnen, aber so richtig weit sind wir noch nicht. Wir selbst leben in einem kleinen Paraguayer Häuschen. Die Dusche besteht immer noch aus einem Gartenschlauch und unsere Toilette ist sogar mobil - ein Gartenstuhl mit Loch darin und, wenn wir mal im Haus müssen, dann kommt eine Schüssel mit Erde darunter. Also zur Zeit noch alles sehr rustikal. Später soll es ein wenig mehr Komfort geben, aber natürlich sollen hier keine Villen stehen, sondern urige Hobbithäuser.
Bei uns braucht man sich nicht “einkaufen”, sondern zahlt eine monatlich geringer werdende Miete und lebt nach spätestens 10 Jahren mietkostenfrei. Natürlich kann man auch im Vorwege etwas ansparen und ist so schneller durch.
Ganz konkret für Dich würde das folgendes bedeuten: Für die in Deutschland zu besorgenden Papiere benötigst Du weniger als 200,-€. Eine Einwanderungshelferin mit 25-jähriger Erfahrung, die wie kennen und empfehlen können, nimmt derzeit rund 1.000,-€ für den gesamten Einwanderungsprozeß inkl. Cedula. Der zu hinterlegende Betrag beläuft sich aufgrund des Wechselkurses derzeit auf weniger als 4.500,-€. Du brauchst bei ihr nur 2 Tage für kurze Zeit einplanen. Über die derzeitigen Flugkosten können wir nichts sagen, wir haben es damals über ein Reisebüro deutlich günstiger als über das Internet bekommen.
Da wir hier derzeit noch keine feste Unterkunft anbieten können, sondern nur einen kostenlosen Zeltplatz, könntest Du durch Mithilfe beim Aufbau Deine Miete deutlich verringern. Eine andere Idee wäre z.B. der Bau eines einfachen Häuschens, welches man hier schon für 2.000,-€ innerhalb weniger Tage errichtet bekommt.
Wir haben noch viele weitere Ideen, sind aber auch für neue offen. Schau Dir gern unsere Webseite an: https://permakultur-paraguay.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: Fr 13. Aug 2021, 12:22 
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Schamane
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Beiträge: 760
Wohnort: Klimazone 7B
mg327 hat geschrieben:
z.B. der Bau eines einfachen Häuschens, welches man hier schon für 2.000,-€ innerhalb weniger Tage errichtet bekommt.
unsere Webseite : https://permakultur-paraguay.de

Ahoj,
sehr spannend was du so berichtest.
Deine Website gefällt mir sehr gut. :daumen

Ich fürchte ich werde es so bald nicht auf deinen Kontinent schaffen, aber
zwei Dinge würden mich dennoch interessieren.
Einmal wie kann man sich so ein 2000€ Häuschen vorstellen?
Und gibt es in deiner Region noch indigene Dörfer, kann ruhig touristisch und idealerweise besuchbar sein, die noch in ursprünglichen Behausungen leben? Ich stell mir das in etwa so vor wie bei uns diese Museen wo alte Dörfer konserviert oder neu errichtet werden oder eben so Anlagen aus der Steinzeit oder Wikingerdörfer rekonstruiert werden.
LG
SG

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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: Fr 13. Aug 2021, 14:32 
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Tunnelmensch
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Registriert: So 9. Sep 2012, 17:45
Beiträge: 6064
Wohnort: NRW
paraguay ist sicherheitstechnisch immer problematischer geworden.

es gibt eine schar von landlosen bauern, welche nichts mehr zu verlieren haben

und dann kommen noch die """schei.... ausländer""" und holen auch noch alles weg

Zitat:
Die Kriminalitätsrate und Gewaltbereitschaft ist hoch. Auch in den bei Deutschen beliebten Siedlungsgebieten werden Überfälle verübt. Täter sind häufig bewaffnet und machen teilweise schon aus geringfügigem Anlass von der Waffe Gebrauch.

_________________
Nature Doesn't Need People!
Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
http://schwarwel-karikatur.com/wp-conte ... warwel.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstversorger in Paraguay
BeitragVerfasst: Fr 13. Aug 2021, 22:39 
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Schamane
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Registriert: So 6. Okt 2019, 19:42
Beiträge: 760
Wohnort: Klimazone 7B
silvi73 hat geschrieben:
paraguay ist sicherheitstechnisch immer problematischer geworden.

Yoo aber mg327 hat auf seiner Seite ja schon angedeutet dass er mit benachbarten mikrokriminellen gesegnet ist und eine Raubkatze (Puma?) seine Hühner pflückt.
Die Reisetipps des Außenamtes sind auch recht aufschlussreich.

Da wünscht man sich ja beinahe einen kleinen Strössner zurück. Wenn ich daran denke dass mein Opi mit der Ente nach Kabul gegondelt ist und von den Kabuler Studentinnen im Minirock schwärmte, hat sich einiges deutlich geändert nicht unbedingt zum Besseren.

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