So 26. Dez 2021, 22:26
Hallo zusammen,
ist schon toll, daß es Foren für alle nur möglichen Belange im Leben gibt auch wenn es, wie in meinem Falle, nicht immer erfreuliche sind.
Die vergangenen Tage haben mich zum wiederholten Male über den Sinn und Unsinn des Lebens nachdenken lassen und nun auch zur Anmeldung in diesem Forum veranlasst.
Zu mir:
Ich bin 50, wohne derzeit in Bonn, Chemikant, örtlich unabhängig, sehr naturverbunden, spirituell, sportlich, tierlieb und vieles mehr. Bis 31.12. dieses Jahres habe ich noch Urlaub und dann bin ich wieder einmal arbeitslos. In den letzten 4 Jahren bin ich 3 Mal meinem Job hinterhergezogen und ab dem 01.01.22 weiß ich wieder einmal nicht, wie es weiter geht und wo ich landen werde. Wieder gehen die Bewerbungen los, wieder Arbeitslosengeld beantragen, wieder die bescheuerten Angebote vom Arbeitsamt, wieder Sklaven- … äh, Leiharbeit(?) Mich treibt die Angst um, ob ich als Ungeimpfter überhaupt noch einen Job finde. Vielleicht habe ich ja auch demnächst keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld, wenn ich nicht geimpft bin? Ist ja schließlich meine eigene Schuld, wenn ich deshalb keinen Job finde, oder? Nicht zum ersten Mal habe ich über das Aussteigen nachgedacht, schon einige Bücher zu dem Thema gelesen.
Meine Lieblingsbücher sind zurzeit „In die Wildnis“ von Jon Krakauer und „Der große Trip – Wild“ von Cheryl Strayed. Sind auch meine Filmfavoriten. Ich habe absoluten Respekt und Ehrfurcht vor Menschen, die einen solchen Sprung wagen. Selber bin ich viel zu sicherheitsorientiert und ängstlich für so etwas. Das schaue ich mir lieber in meinem gemütlichen Heim im Fernsehen an und beneide diese Menschen dann ganz dolle um ihren Mut.
Derweil übe ich mich im Konsumverweigern und Minimalismus. Inspiriert durch Chris McCandless in obigem Buch: „Ich will nicht noch `ne Sache … diese Sachen, Sachen, Sachen, Sachen“. Meinen Amazon-Account habe ich letztes Jahr gelöscht (Bezos sei Dank) und schaue seit 1 ½ Jahren keine Nachrichten und sonstigen Blödsinn mehr im Fernsehen. Mediale Hirnwäsche, nein danke. Ich schaue fast nur noch Natur-Dokus auf BluRay.
Seit vielen Jahren spare ich wie ein Blöder für meine Altersvorsorge, damit ich vielleicht ein paar Jahre früher in Rente gehen kann und endlich aus diesem Hamsterrad raus bin. Ist das der Sinn des Lebens? Vielleicht bei Monty Python.
Momentan würde ich mich am liebsten im Unterholz im Wald verkriechen und für immer dort bleiben. Das Wildnis-Training in der Eifel „Wilde Raunächte“ in Dahlem hätte mich sicherlich wieder ein wenig aufgebaut aber EINMAL dürft Ihr raten, warum es ausfällt.
Meine größte Angst: Zwangsimpfungen und die gesundheitlichen Folgen
Meine größte Hoffnung: kommender Weltsystem-Crash und damit endlich ein Ende dieses inszenierten Theaters, gesteuert durch hirnlose Gier.
Genug gejammert. Jetzt wißt Ihr ein wenig über mich.
Warum schreibe ich Euch das alles? Was erhoffe ich mir dadurch? Um ehrlich zu sein: Ich weiß es nicht. Verständnis? Zuspruch? Gleichgesinnte kennen lernen? Vieles ergibt erst im Nachhinein einen Sinn.
Ganz liebe Grüße
PS: Frohe Weihnachten
Zuletzt geändert von Micha2002 am Mo 27. Dez 2021, 18:26, insgesamt 1-mal geändert.