Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Mo 11. Jan 2021, 13:06 
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Träumer

Registriert: Do 7. Jan 2021, 00:09
Beiträge: 14
@J.D.

schreib mir eine pn,
hinterlasse eine Telefonnummer.
Sie wird dich anrufen, wenn Du magst

mit Gruss


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mo 11. Jan 2021, 13:06 


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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Mo 11. Jan 2021, 17:00 
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Selbstversorger

Registriert: So 21. Jul 2019, 10:30
Beiträge: 310
Danke, aber ich mache mir nichts aus Sandhasen. Nicht mal wenn sie noch 20 wären.

Gruss

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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Mo 11. Jan 2021, 17:14 
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Träumer

Registriert: Sa 5. Dez 2020, 19:17
Beiträge: 10
Nur so weit: ein Mensch, der rechte Ideologie vertritt oder propagiert ist rechts. Auch wenn dieser Mensch ein Sozialarbeiter ist. Das Gegenteil möchte ich doch als Unfug bezeichnen.

Zitat:
Wo die "rechten" männer zuschlagen, sitzen die "linken" sozialarbeiter innen, die die "rechten" erst möglich machen.

Das beschreibt rechte und nicht linke Sozialarbeiter. Lasst doch die Kirche im Dorf!
Konzentriert Euch lieber aufs Aussteigen als solchen(sorry) hanebüchenen Unsinn zu verbreiten. (Und nein, das ist weder links noch rechts sondern einfach nur völlig verdreht)

Und: viel Erfolg bei deinem Vorhaben.

PS:
Die Behauptung, das Linke nicht zuschlagen kommt woher? Die Oktoberrevolution war recht blutig.Spanische Revolution(In der übrigens viele Frauen an der Waffe kämpften)? ...


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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Mo 11. Jan 2021, 20:32 
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Träumer

Registriert: Do 7. Jan 2021, 00:09
Beiträge: 14
hai kaidwai,
danke dass Du dich beteiligst. Gestatte mir bitte einige bemerkungen. Du schreibst:

kaidawai hat geschrieben:
Nur so weit: ein Mensch, der rechte Ideologie vertritt oder propagiert ist rechts. Auch wenn dieser Mensch ein Sozialarbeiter ist. Das Gegenteil möchte ich doch als Unfug bezeichnen.Wo die "rechten" männer zuschlagen, sitzen die "linken" sozialarbeiter innen, die die "rechten" erst möglich machen.Das beschreibt rechte und nicht linke Sozialarbeiter.


meine Bemerkung:

Nein, ich meine hier nicht das physische zuschlagen. Sozialarbeiter innen, die beispielsweise und nicht zuletzt aus beruflichen gründen den auftrag der "jugendhilfe" erfüllen und dementsprechend rigoros handeln "müssen", was bis zum psychiatrisieren und anderem einsperren geht (und dann eben auch bis zur suiziddrohung - wenn Du sie auslieferst- oder zum tatsächlichen suizid durch verfolgung auf der flucht). Vor allem, wenn ihre "leibeigenen" drohen, widerstand zu leisten oder "abtrünnig" zu werden. ( ihrer Kontrolle zu entweichen) Sie müssen keine rechten ideologien vertreten, sondern können durchaus in zahlreichen varianten eher dem "alternativen" oder linken spektrum zuzuordnen sein.
Ganz abgesehen mal die vertuschten Suizide in den einrichtungen selber, über die keine diskussionen und auch keine Statistiken geführt werden.

Manchmal frag ich mich, ob es solche professionellen oder überhaupt mutigen menschen gibt, die sich solchen themen, wie dem mit der oma stellen und platz machen neben sich und in sich. Du kannst Dir sicher denken, wie meine antwort lautet. Eins ist ja schon mal ganz klar: wenn sie als "sozialarbeiter innen jemand aufnehmen oder sogar "verstecken", die /der im prinzip vor ihnen selbst oder ihrer oder einer anderen organisation auf der flucht ist, und die / den nicht sofort meldet /ausliefert, gefährdet den eigenen job und läuft gefahr, diesen u.U. zu verlieren und kann auch mit einer kriminalisierung rechnen.

Immer vorausgesetzt, Du kannst Dir wirklich vorstellen, dass es menschen gibt, die sich aus sehr guten gründen jede einmischung in ihr leben verbitten, zumal, wenn diese aus der richtung von behörden kommt, bei denen man oft einen ausgangspunkt für ihre lage finden kann. Und da kommst du sehr schnell zu den recht verbreiteten und geleugneten formen von hass, die niemand wahrhaben möchte, wenn man sie ursprünglich bei den vielleicht gut gemeinten, aber dennoch entmündigenden strukturen "linker" sozialarbeiter innen sucht

nette grüsse

longo


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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Mo 11. Jan 2021, 22:31 
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Tunnelmensch
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JackDaniels hat geschrieben:
@mega

Wenn ich mir das linke Anarcho-Geschwafel mancher poster hier ansehe, komme ich eher zum Schluss, dass du so gut wie gar nix weißt.

Gruss

Vielleicht hast du mich auch nur nicht verstanden. ICH weiss wo ich stehe.

@Longo
Das mit der alten Dame ist hart. Ich verstehe aber nicht, wie es so weit kommen könnte. Bevor jemand einen Betreuer bekommt, wird erst Mal von einem Arzt festgestellt, ob die Person wirklich nicht mehr für sich selbst sprechen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Di 12. Jan 2021, 12:22 
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Selbstversorger

Registriert: So 21. Jul 2019, 10:30
Beiträge: 310
@mega

Lass dir doch nicht jede dämliche Geschichte reinpressen. Eine 80jährige überlebt keine 3 Wochen im Winter auf der Straße, die bekommt nicht mal mehr nen Schnaps, wenn sie die Beine breitmacht, weils schlicht und ergreifend einfach keinen mehr interessiert.

Gruss

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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Di 12. Jan 2021, 19:33 
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Träumer

Registriert: Do 7. Jan 2021, 00:09
Beiträge: 14
@an alle

ganz abgesehen davon, dass hier jemand meine glaubwürdigkeit anzweifelt, - was ich gut nachvollziehen kann - sich aber auch nicht persönlich davon vergewissern möchte, (warum wohl?) dass es hier um nur eins von unsäglichen ähnlichen realen schicksalen geht, hab ich mich heute noch mal mit der oma zusammen gesetzt, und - obwohl sie eigentlich abgeschlossen haben möchte mit ihrer vergangenheit, und es absolut nicht meine art ist, im leben anderer herumzupopeln,- ihr diesen ganzen thread vorgelesen und- wen es interessiert- dabei kam folgendes raus:

die g a n z e geschichte mit ihrer family und dem betreuerwahnsinn würde ganze bände füllen, ich versuche mal, das wichtigste davon - so weit ich es verstehe- hier zusammen zu fassen:

1 Als omas mutter starb, in deren wohnung oma jahrzehntelang und auch noch 5 jahre lang nach ihrem tod gelebt hatte, ging das theater ungefähr los. Direkt unter der wohnung , in der oma wohnte, lebte omas offenbar tierisch eifersüchtige, intrigante und angeblich leicht „behinderte“ schwester, die unter anderem auch alle post abzockte, wogegen oma sich nicht wehren konnte. Massgeblich mit involviert in das ganze theater war wohl eine Psychologin, die T o c h t e r ihrer schwester, die in einer anderen stadt lebte, mit einer anderen frau verheiratet war und kurz zuvor selbst ihr eigenes haus verloren hatte. Diese psychologin war die betreuerin ihrer eigenen mutter [omas Schwester] und griff wohl auch in den abschiebeversuch gegen die oma mit ein.

2. Die psychologin kündigte die wohnung ihrer mutter und brachte sie ins altersheim. Aber damit war es nicht genug. Oma sollte auf betreiben von teilen der familie oder der psychologin auch gleich mit ins heim.

3 Eines tages standen 3 wildfremde leute vor oma, wahrscheinlich eine neue betreuerin, die für sie vorgesehen war, die sie vorher nie gesehen hatte, wahrscheinlich von der psychologin ins spiel gebracht(?) wahrscheinlich ein justizbeamter, ein richter oder ähnl. Kurz danach erfuhr Oma, sie hätte jetzt eine betreuerin

4. Oma stand vor vollendeten tatsachen, ohne überhaupt zu blicken, warum was passiert war. Jedenfalls kündigte diese neue mehr oder weniger selbst ernannte betreuerin auch omas wohnung, die sie ja von der verstorbenen mutter übernommen hatte und schon 5 jahre lang nach ihrem tod darin lebte.... fristlos. Ein motiv der betreuerin könnte gewesen sein, dass oma sie nicht anerkannte und ihr permanent entschiedenen widerstand entgegen brachte, und jeden kontakt mit ihr blockierte..

5. Oma ist als reaktion darauf n i c h t auf der strasse "tippeln" gegangen, in dem sinne, dass sie auf der strasse gelebt hat. Sie hat von weihnachten 2014 bis ungefähr pfingsten 2015 mit erspartem und ihrer rente von ca 400.-euro gelebt. Weihnachten bekam sie auch noch zusätzlich von geschwistern ein paar hundert euro. Die rente traf auch bis ungefähr pfingsten 2015 noch auf ihrem konto ein. Dann plötzlich nicht mehr. Oma hatte in diesen Monaten und hauptsächlich spontan in billig-hotels, ferien- einraumwohnungen und jugendherbergen übernachtet.

6 an dem tag, als oma zufällig unseren platz fand, hatte sie noch geld für eine übernachtung in einer nahe gelegenen pension, ansonsten war sie blank, es kam keine rente mehr auf ihr konto.

7. wer genau, ob nun die betreuerin oder die rentenkasse selbst ihre rente ab ca pfingsten 2015 stoppte, ist nicht ganz klar. Vielleicht auch durch zusammenwirken beider. Nach info der rentenkasse stellen sie tatsächlich die rente ein, weil, wenn jemand postalisch nicht mehr erreichbar ist, gilt sie /er als verschollen und die rente wird eingestellt.

8. In der wohnung der verstorbenen mutter, in der oma lebte, befanden sich etliche persönliche und wertvolle gegenstände, die alle weg sind, um nicht zu sagen, von wem auch immer bei der räumung abgegriffen. Die betreuerin war bei der räumung mit dabei. Vor dem haus stand ein riesiger container. Unter den dingen ein leicht findbarer sehr wertvoller ring, eine goldene uhr, verschiedene andere familienschmuckstücke, ein teilweise bebildeter stammbaum der familie, der einige jahrhunderte zurück ging und vor allem 7 original gemälde von einem ihrer vorfahren, einem bekannten maler, der wiederrum von einem sehr bekannten dichter verwandt ist: oma wusste noch, dass die ältesten familiennachkommen immer den gleichen vornamen hatten. Deshalb kann sie den maler auch mit vornamen benennen. Und ja, man kann ihnen googlen.

9 diese geschichte ist nicht einmalig. Wer herz und zeit hat, kann gerne mal eine ebenfalls knapp achzig jährige frau besuchen, die seit jahrzehnten in einem heim hier in der nähe lebt. Ich traf sie bei hohen minusgraden schlafend auf einer bank vor einem bahnhofsgebäude. Sie übernachtete auch auf Toiletten. Sie sagte mir, sie würde lieber erfrieren, als ins heim zurück zu gehen. Ich nahm sie mit zu mir. Die sache ging eine längere zeit gut, bis die alte dame absolut nicht mehr ins heim zurück zu bringen war. Sie wollte bei uns bleiben und nicht mehr zurück. Trotz (gelöstem) insulinproblem konnten wir den status quo noch eine weile aufrecht erhalten.

Auf welche brutale art das heim und ihr betreuer schliesslich verhinderten, dass sie uns weiter besuchen konnte, wird mir vielleicht manch eine-r wieder nicht glauben. Ich bins auch ein bisschen leid, mich hier weiter zu rechtfertigen, ich denke, Ihr konntet mal sehen, was passiert in heimen und mit der "betreuung", wenn jemand jemand seine angst und einschüchterung überwindet, das vorgehen von solchen sozialfuzzis ablehnt und ihnen entschiedenen widerstand entgegen bringt, oder vor ihnen flüchtet. Und das ist gut so, dass Ihr mal merkt, nicht alles ist wahr, wenn sie sagen, sie müssten doch "aufgewertet" werden, sie seien doch für das "wohl" der menschen da. Scheibenkleister sind sie! Es ist die Hölle und braucht dringend hilfen vor ort, um solche unterstützungsprojekte wie hier, aufrecht zu erhalten

Longo

Ps: was dazu kommt ist, dass das zwangssystem, das ich anspreche, bzw. seine zuarbeiter innen meistens nicht in der lage sind, selbstkritik zu üben, sondern das eigene versagen den gestrandeten oder ihren unterstützern anheften. Sieht mensch auch gut am schulsystem: nicht das schulsystem ist krank, sondern die schüler*innen, die die kraft aufbringen, das selbe zu verweigern oder zu verlassen. Was dadurch für versager innen raus kommen, seht Ihr ja an mir:)


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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Di 12. Jan 2021, 22:47 
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Tunnelmensch
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Registriert: Di 20. Nov 2012, 05:09
Beiträge: 7127
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@JD
Es gibt in Bayern da den Fall Gustl Mollath. Muss ich mehr schreiben? In Puncto Entmündigung ist in der Bananenrepublik Deutschland alles möglich.

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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Mi 13. Jan 2021, 00:29 
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Träumer

Registriert: Do 7. Jan 2021, 00:09
Beiträge: 14
Megalitiker hat geschrieben:
Es gibt in Bayern da den Fall Gustl Mollath. Muss ich mehr schreiben? In Puncto Entmündigung ist in der Bananenrepublik Deutschland alles möglich.


Hallo,

doch ja, es muss mehr Öffentlichkeit her. Das kann aber keine Einzelperson leisten, absolut unmöglich, diese würde sofort "abgeschossen"d.h.:mit politischer Motivation auch schon mal gemobbt, gestalkt, eingeschüchtert, kriminalisiert und psychiatrisiert. Sodass niemand mehr den Mund aufmacht. Wirklich niemand. Das ist die Strategie, um die Knastsysteme aufrecht zu erhalten.

Im Falle des recht vermögenen und folglich gut vernetzten Gustl war ich selbst aktiv, aber gar nicht mal so beliebt, weil ich immer wieder auf Fälle aufmerksam machte, die weit unter dem "Niveau Mollath" lagen und liegen. ("diese gehören nicht zum Thema")

Meine Bemühungen gehen bis hin zur Kritik des gesamten Betreuungs- Heim-und Psychiatriesystems, sofern es unfreiwillig ist. Bei Gustl war es mehr eine Fallkritik. Gustl hatte und hat seine Lobby. Die hat ihn auch raus gebracht. "Meine" Klientel" bringt fast niemand raus. Das geht in mehr als einem Dutzend Fällen schon über 3, 4, 5 Jahrzehnte !!! Da gibts auch weniger/fast nichts in den Medien zu glotzen. Die Medien, die es sich leisten könnten, hier einzugreifen, haben selbst sowas von Schiss, z.B.: die Psychiaterkaste anzugreifen. Nicht mal die Suizide, die durch Verfolgung auf der Flucht zustande kamen/kommen, werden bekannt, bzw. werden durch "Nachrichtensperren" ausgebremst und vertuscht.

Habe absolut nichts gegen, dass Gustl und ein paar andere seines Niveaus raus kamen, nur hier wurden und werden viele fürchterlich Leidenden ohne Lobby massiv fallen gelassen. Im Vergleich zu den Fällen, mit denen ich zu tun habe, ist es ein Klassenunterschied. Also die "guten" ungerecht Eingesperrten und die "bösen". Was oft kompletter Humbug ist, nur ihr Hilfeschrei soll die "Guten" nicht aus der Fassung bringen, etwa, dass sie Platz schaffen neben sich oder an Orten ihrer Wahl, die erst noch aufgebaut werden müssten.

Aber das geht ja nicht, weil die potentiell Aktiven haben ja alle noch ein "Privatleben". Und das geht eben vor. Da ist dann einfach keine Zeit mehr. Über den Fall Gustl sind deshalb auch keine Projekte zum Leben entstanden, nur juristische Fetzereien in einem Mammut-Einzelfall, und da bin ich überhaupt nicht fit. Ausserdem bist Du als Aktive-r nach so einem einzigen Fall im Anschluss so kaputt, dass Du kaum noch eine Belastung für einen weiteren Fall ertragen kannst.

Grüsse von Longo


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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Mi 13. Jan 2021, 01:29 
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Aussteiger

Registriert: Do 8. Jan 2015, 20:39
Beiträge: 245
Wohnort: Ansbach
Longo hat geschrieben:
@an alle

[/size]

Hallo Longo, danke für den ausführlichen Bericht.
Ich habe den mit einiger Betroffenheit gelesen.

Ich will hier nun nicht meine Erfahrungen ( Umfeld, Bekanntenkreis, und auch Ansätze die meiner Person ) andere Personen auch Behörden an ungerechtem Verhalten angedeien lassen, propagieren. Scheiss Schachtelsätze !!!
In einem Gespräch mit Suzanne Grieger-Langer und Sie äuserte sich, um das Thema der Inobhutnahme in Deutschland. Nach ihrer Aussage wurden 2016 84 000 Kinder aus den Familien genommen. Eine Zahl die in Prozent 15 entspricht und damit die BRD mit erheblichen Abstand auf den ersten Platz im weltweiten Vergleich bringt.
Siehe Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=sygJwc1mTyU
die Aussage wird ab Minute 19 geäusert.
Ich möchte das nun nicht vertieft kommentieren, möchte aber nur soviel zubedenken geben.
Es ist mit der Wehrhaftigkeit der Deutschen nie weit gewesen. Bestes Beispiel das 1000 Jährige Reich. Ich Denke das die Auswickungen unserer Geschichte sich immernoch als seismische Seelenbeben durch unsere Herzen bewegen. Und uns in den unterschiedlichsten Situationen in die kolektiven Traumen tauchen. Was das in Summe bedeutet mag ich mir garnicht ausmahlen, aber es sieht mir trotz all Dem so aus als würden wir von grossen Kräften noch beschützt. Sonst würde, meine ich, ......
DBB

_________________
Weltrettungsmaschine rät, rette dich selbst!

Nörgelt was das Zeug hält !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Do 14. Jan 2021, 03:18 
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Backpacker
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Registriert: Mo 26. Jun 2017, 00:31
Beiträge: 15
Longo hat geschrieben:
dass es menschen gibt, die sich aus sehr guten gründen jede einmischung in ihr leben verbitten, zumal, wenn diese aus der richtung von behörden kommt, bei denen man oft einen ausgangspunkt für ihre lage finden kann.


Genauso ist es.

Ich glaube das. Hab selbst leider genug solcher Geschichten mitbekommen.

Wo Übel und Leid ist oft ein Psych nicht weit. Fernhalten egal wie scheisse es einem geht, denn hinterher geht es den meisten noch viel beschissener.

Das Wissen darüber was es mit der Sozial-Mafia auf sich hat ist einer der Gründe für meine Lebensgestaltung.

Ich sorge dafür dass ich keine Wertgegenstände oder Immobilien besitze, wenn ich irgendwann die Welt verlasse wird es keinen nennenswerten Nachlass geben und selbst den kümmerlichen Rest steck ich vorher noch in Brand wenn es möglich ist, denen gönn ich nicht mal den Dreck unter dem Fingernagel meines ausgestreckten Mittelfingers.


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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Do 14. Jan 2021, 23:23 
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Träumer

Registriert: Do 7. Jan 2021, 00:09
Beiträge: 14
Hallo DBB,

in dem video , das sich unbedingt jede-r anschauen sollte, kannst du schon sehen, wie es menschen ergeht, die sich dabei exponieren, sich ganz wichtig: a n z u l e g e n z.B. mit so genannten "gutachter innen". Da folgt die einschüchterung, diffamierung, kriminalisierung, psychologische agression gegen jede kritik und personen, die sie äussern, auf dem fusse. Ich bewundere jede-n, die /der das über einen längeren zeitraum aushält.

Die situation ist wirklich verzweifelt. Ähnliches gilt bei kindeswegnahmen für so genannte "verfahrenspfleger innen", die meistens zusätzlich die jugendamtsmacht und auch die ohnmacht der betroffenen verdoppeln. Sie stehen oft genug nicht auf der seite der kinder, sondern auf der seite der legalen kindeswegnehmer innen, - um nicht zu sagen - räuber innen.

Es kann nicht angehen, dass immer mehr sozialarbeiter innen die germoneyschen univeritäten verlassen und diese heerscharen, die auf die familien losgelassen werden, nicht in der lage sind, das so genannte" kindeswohl" in den griff zu bekommen. Das gegenteil scheint der fall. Je mehr exemplare es von dieser species gibt, denen oft jedes interesse an einer begegnung auf augenhöhe abgeht, desto mehr bürokratie, regeln, gesetze, vorschriften, ganztageskontrolle und "verhaltensstörungen" scheint es zu geben.

Ich hab dir mal die zahlenmässige geschichte der kindeswegnahmen verlinkt, wenn du sie noch nicht kennst. Da kannst du sehen, dass sie 2015/16 ihren vorläufigen höhepunkt hatten, als sich die jugendämter sowas von zig geflüchten "minderjährigen" griffen. Mittlerweile pendelt sich die zahl auf das auch schon sehr hohe niveau von 2014 ein. Also vom wackeligen flüchtlingsboot, direkt in die galeere der nie untergehenden heimerziehungsunterwelt. In dem video wird die zahl aller berechtigten kindeswegnahmen auf gerade mal 5% geschätzt.

https://de.statista.com/statistik/daten ... endaemter/

Im übrigen gibt es einen BGB - paragrafen, ich glaube §1666, der vorschreibt, dass da, wo unterstützung für familien wirklich gebraucht wird, dass dies vor ort statt zu finden hat, damit die kinder ihr gewohntes umfeld nicht verlassen müssen und dadurch schon allein ganz oft traumatisiert werden. Aber genau das wird eben fast komplett ignoriert.

Es gibt nur wenige Videozeugnisse, wie so ein übergriff ausschaut, wenn die jugendämter mit polizeigewalt zuschlagen, aber es gibt sie. Ich möchte dem nicht vorgreifen, habe einige davon in meine lieder integriert.

Nun möchten unsere politiker innen die "kinderrechte" ins grundgesetz schreiben, natürlich eine komplette alibiveranstaltung, eine populistische festschreibung der modernen entmündigungsformen, die an den grundlegenden strukturen der totalitären fremdbestimmung/staatsübergrifflichkeit nichts ändert.

Im übrigen basiert die heutige kinderrechtediskussion auf einer völlig falschen übersetzung der UN-kinderrechtecharta aus dem englischen. Hier in deutschland spricht man nicht wie im original von den bedürfnissen und interessen der kinder, sondern von ihrem "wohl".
Im namen dieses "wohls" können die grössten ungerechtigkeiten und menschenrechtsverbrechen an der jugend begangen werden, und werden auch begangen. Aber danach kräht keine henne.

Doch die frage ist eine ganz andere, nämlich was können wir als einzelne dagegen setzen, ausser festzustellen, und zu bejammern, was real abläuft. Oder zumindest: wie oder wo könen wir überhaupt menschen finden oder aktivieren, sich für /gegen solche dinge zu engagieren? Denn allein untwerwegs- das ändert nichts an der verzweifelten situation

lg

longo


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 Betreff des Beitrags: Re: habe mich
BeitragVerfasst: Do 14. Jan 2021, 23:52 
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Träumer

Registriert: Do 7. Jan 2021, 00:09
Beiträge: 14
Keinhorn hat geschrieben:

Hab selbst leider genug solcher Geschichten mitbekommen. Wo Übel und Leid ist oft ein Psych nicht weit. Fernhalten egal wie scheisse es einem geht, denn hinterher geht es den meisten noch viel beschissener. Das Wissen darüber was es mit der Sozial-Mafia auf sich hat ist einer der Gründe für meine Lebensgestaltung. Ich sorge dafür dass ich keine Wertgegenstände oder Immobilien besitze, wenn ich irgendwann die Welt verlasse wird es keinen nennenswerten Nachlass geben und selbst den kümmerlichen Rest steck ich vorher noch in Brand wenn es möglich ist, denen gönn ich nicht mal den Dreck unter dem Fingernagel meines ausgestreckten Mittelfingers.


hey keinhorn,

ich kann das sowas von nachvollziehen. Du hast es genau auf den punkt beschrieben. Einige dieser "viecher" sind überall. Nur bedenke doch mal eins: Oma war bis vor kurzem drauf und dran, ihre mittel den_ weiss_ nicht_ was_ alles_ mit rentenbeiträgen_ oder_nicht_abgeholten- Renten_etc._ finanziert_ wird_ organen zu überlassen. Könnte sie bei entsprechendem bewusstsein damit nicht besser solche projekte unterstützen, z.B. ihr eigenes? Das sind bisweilen dispute, die lösen sich nicht abrupt, das braucht jahre, aber zu zweit nur die hälfte der zeit, usw.

Genau so sehe ich das mit Deinem potential. Bis zu meinem lebensende - so habe ich mir vorgenommen, werde ich mich wehren , ich meine das beste draus machen, damit wenigstens ein paar menschen und nicht zuletzt auch ich selbst diesem damoklesteil entkommen, das doch im grunde über jeder/jedem schwebt. Die leute wissen das meistens nur (noch) nicht. Deshalb wäre es schade, wenn du Deine energien nicht einsetzt, evtl. unterschätzt oder aufgibst. Ja, es wäre irgendwie ein aufgeben, so wie du schreibst

lg
Longo


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