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 Betreff des Beitrags: Re: Autark-Mexiko-Projekt
BeitragVerfasst: Mo 15. Apr 2019, 23:37 
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Noch kenne ich keine Weihnachtsmärkte hier. Dies stand aber bereits auf meiner Liste ... Ich will so etwas selbst organisieren/ausrichten. Könnte interessiert werden. Mit Glühwein und deutschem Weihnachtsgebäck.

Was die hier ausrichten ist "Oktoberfest" ... nicht vergleichbar aber an sowas halten die sich gerne.

Ob mein kreatives Geschick hier mithalten kann weiß ich nicht :daumen ... bei der hohen Armutsrate haben aber dahingehend sehr viele diese Idee.

Am Ende möchte ich auch nachhaltige/nützliche/gesunde Produkte anbieten und nicht in zu großen Mengen. In meiner Region sind auf Grund von namhaften deutschen Automobilherstellern, sehr viele Deutsche. Ich möchte eher mit dem riesigen Mangel an gutem Brot starten. Darüber hinaus versuche ich mich auch in der Fertigung von Bratwürsten ( Thüringer Art ) ... Viele Mexikaner investieren in der Tat gerne wenn es um Essen geht ( in so fern das Geld dafür existiert ) also eher in Städten.

Für mich selbst mangelt es glaub ich aktuell nicht an Ideen. Man muss halt selbst machen. In Mexiko zu arbeiten rechnet sich nicht. ( Ich meine mit mexikanischen Verträgen )

Beispielsweise kostet hier ein Landarbeiter ( gute Entlohnung ) 6 Tage Woche / 8 Stunden um die $1200 MXP / 57,14 € ( pro Woche ) * 4,35 = 248,57 € im Monat
( Muss man jetzt nicht mit Deutschland vergleichen! Ist hier halt so )
Was ich auch lernen musste, dass eine höhere Bezahlung, keinen Dank mit sich bringt. Es ist nun mal eine andere Kultur.

Studierte Fachkräfte im Büro kostet etwa so $6000-12000 ( 285,71 - 571,43 € ) im Monat

Trotzdem ist die Kaufkraft hier hoch und um so niedriger das Einkommen um so höher auch die Auslastung der Kreditkarte. :rocker:

Für einen Mexikaner ist es hier auch nicht wirklich günstig ... z.B. 0,97€/Liter Super ( nur 92 Oktan ) ... gerechnet mit dem Einkommen, ist der Sprit somit teurer als in Deutschland ... verstehe darum auch nicht, wieso die hier so viele Amis fahren mit 12 Liter und mehr Verbrauch. Diese sind auch nicht günstiger. Der Gebrauchtmarkt hier ist meiner Meinung nach auch teuer ... Dazu kommt, dass die dir hier echt Müll andrehen. So wirklich Müll ... Denen ist egal wenn nach 2 km die Bremsen versagen.

Dagegen stehen aber natürlich zahllose positive Sachen hier!!!


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mo 15. Apr 2019, 23:37 


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 Betreff des Beitrags: Re: Autark-Mexiko-Projekt
BeitragVerfasst: Mo 22. Apr 2019, 19:36 
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Backpacker
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Update langes WE:

War am Wochenende bei einer Firma um mich über Leimverbundholz zu informieren ... Die gute Firma bringt mich jetzt dazu, dass ich die tragenden Säulen aus Stahlbeton fertigen werde. ( Für mein kleines Häuschen, mit Satteldache wollten die gleich mal 1.650.000 $ um das Fachwerk anzufertigen / umgerechnet 77102,80 € ) Da ist mir fast der Kopf von den Schultern gefallen.
Mein großes Problem hier ist, dass die den Hausbau mit Holz nur auf amerikanische Bauweise verstehen ... Wenn man hier nach einem 16er Balken fragt, sind die schon entsetzt :oops: und mir bleibt für das erste Wohnhaus leider nicht die Zeit diese zu fertigen und trocknen zu lassen ( lufttrocknen )

Naja ... Ich werden jetzt eben Zement verwenden und die Mauern aus Leichtlehmstein ... Dadurch sollte das Klima im Haus jetzt keinen großen Nachteil nehmen. Stimmt mich trotzdem traurig.

Zudem haben wir die erste Seite mit einem Weidezaun versehen. Dies war eine Strecke von ca. 80m ... Hierfür haben wir erstmal die abgestorbenen Bäume in der Gegend gefällt. Danach mussten wir 40 Löcher ausheben um die Baumstämme reinzusetzen. Anschließend haben wir den Stacheldraht verlegt und vernagelt. War echt nicht ohne. ( Provisorium / Soll mal ummauert werden )
By the way haben wir das übrige Holz wieder verwendet, um Kohle herzustellen. Mit unserem Erdkon-Tiki geht das super bequem und leicht.

Eine Waschstation mit Waschbecken und Tank haben wir uns auch gebaut. (Provisorium )

Aktuelle versuche ich mich in eine Inselanlage einzulesen, da ich nicht das grüßte Wissen in Sachen Elektrik habe. Ich werde mir bei dem Aufbau auch Hilfe suchen. Nur wollte ich einfach selbst verstehen wie es läuft, was ich brauche und wie ich es umsetzen kann.

Dafür habe ich mir jetzt mal meine Verbraucher zusammengeschrieben und mit dieser Info kann ich jetzt schauen was für eine Anlage ich benötige.
Wenn sich jemand gut damit auskennt gebe ich gerne meine Verbraucher durch und lasse mich beraten.

Das war es dann auch schon wieder von meinem Wochenende. Leider is hier heute kein Feiertag mehr.

Beste Grüße

Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Autark-Mexiko-Projekt
BeitragVerfasst: Mo 22. Apr 2019, 20:23 
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wie wäre es mit einem strohballenhaus?

_________________
Nature Doesn't Need People!
Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
http://schwarwel-karikatur.com/wp-conte ... warwel.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Autark-Mexiko-Projekt
BeitragVerfasst: Mo 22. Apr 2019, 20:36 
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Backpacker
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Hey Silvi,

gefällt mir ebenfalls sehr gut ... Ich werde dies auch noch umsetzen. Die vier kleinen Bungalows die ich ans Ufer setzen möchte, sollen unterschiedlich erbaut werden.

Strohhaus
Stampflehmhaus
Steinhaus
Blockhaus

Das soll zum einen Themen bieten für Besucher und meine eigenen Erfahrungen ausbauen. Dies kommt aber alles ab September wenn ich Vollzeitfarmer bin :daumen


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 Betreff des Beitrags: Re: Autark-Mexiko-Projekt
BeitragVerfasst: Di 23. Apr 2019, 15:46 
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Backpacker
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Hier mal ein kleiner Eindruck ... Da kann man auch sehen, dass noch viel notwendig ist, um eine kleine Oase zu schaffen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Autark-Mexiko-Projekt
BeitragVerfasst: Di 23. Apr 2019, 20:43 
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Guru
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Sieht trocken aus bei Dir. Jetzt hätte ich fast geschrieben, so ähnlich trocken ist es hier auch weil seit Wochen furztrockener Ostwind weht, aber gerade hat es leicht angefangen zu regnen... Juhuuu

Täuscht das, oder ist das ziemlich dicht am See ? Kann der auch mal "überlaufen " ?
:happy: vielleicht bei Schneeschmelze ?

Deutscher Schäferhund in Mexico ? :D

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unser Profil bei Workaway - kurze Info über unseren Hof und was wir anstreben


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 Betreff des Beitrags: Re: Autark-Mexiko-Projekt
BeitragVerfasst: Di 23. Apr 2019, 20:54 
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Backpacker
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Wohnort: Puebla
Hey Spencer,

das ist richtig. Wie bereits beschrieben ist hier im Winter Trockenzeit und dadurch alles ausgedörrt. Das will ich in Zukunft über ein Bewässerungssystem ändern.

Mein Grundstück geht vom Ufer (+15 Meter was dem Staat gehört ) 100 Meter ins Festland. Die 15 Meter sind im Sommer ( Regenzeit ) dann unter Wasser. Man hat eine klare Kante wo das Wasser ansteht. Höher geht es wegen einigen Überläufen nicht. Schneeschmelze wird ausgesetzt, da es keinen Schnee gibt :mrgreen: :daumen

Ja genau, dass ist Mia, meine deutsche Schäferhündin ( * 20.04.2018 ) ... Die hatte jetzt am Samstag B-Day


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