Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2019, 08:56 
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Tunnelmensch
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Elirithan hat geschrieben:
Wir haben Hosen beispielsweise weitestgehend abgeschafft, weil zu aufwendig zu produzieren, wir tragen stattdessen eigentlich hauptsächlich einfach umgenähte Leinenwickelröcke


ätzend, es gibt nichts unpraktischeres :P

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Nature Doesn't Need People!
Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Fr 26. Apr 2019, 08:56 


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BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2019, 09:08 
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Es geht um Arbeitsstunden:

Rock: Zwei Nähte nähen + 2mal Webkante - Wenn aufwendig noch ein Taillien Trapez am Bund einnähen.
Beinling/Armstulpe: Eine Kreuznaht
Top/Tunika: Kopfloch schneiden/gerade abnähen, Armlöcher an webkanten einfach frelassen, ansonsten 2 Nähte an den Seiten.
Bruche: nur Kanten abnähen, den rest schnüren


es geht nicht praktischer zu produzieren, wieviele Nähte hat eine Hose?
Die knielange Tunika ist zudem ein Kleidungsstück das sofort komplett kleidet, nur Ausrüstungsgürtel drum und "fertig zur Arbeit!"


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BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2019, 09:16 
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Tunnelmensch
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es gibt nähmaschinen.
und so viele nähte sind es auch nicht (5) einschliesslich kordelzug , wenn man keinen schnickschnack macht.
aber in diesem bettlaken kann man sich nicht richtig bewegen/arbeiten, kriegt man nix auf die reihe.
das sieht man bei den ganzen asiaten welche diesen mist tragen.

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BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2019, 14:24 
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Wie wäre es dann mit einem Kettenhemd, das ist ganz ohne Nähte, schützt und hällt über Generationen. ;)

Denke Kleidung kann man zwar selber machen, nähen, häckeln, filzen oder stricken. Aber davon gibt es aktuell mehr als genug.
Dann müsstet ihr euren stoff auch selber machen formiert volle Unabhängigkeit.

Mfg

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Was wir in dieser Welt brauchen sind ein paar Verrückte mehr, denn seht wohin uns die Normalen gebracht haben. "George Bernard Shaw"
Glaubt an morgen und pflanzt einen Baum.


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BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2019, 14:43 
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In der Tat haben wir eben ein Einheitsstofflager und produzieren bestimmte Sachen auch selbst die es draussen nicht gibt.

Naja ich denke das ist Geschmackssache.

Die Beweglichkeit ist kein Problem damit, wenn nur knielang und nur viertel-überlappend.
Auch das bei Bedarf mögliche Abwerfen von beinlingen/stulpen ist für das Thermomanagement sinnig - gerade auch mit Rüstung sauwichtig, wenn jetzt schon Kettenhemden Erwähnung fanden.
Zudem es trocknet sehr schnell wenn man Nass wird, und man kühlt am Zwickel nicht so schnell aus dabei.... zudem ist es kompatibel mit unseren Warmluftheizungen, man kann sich das im Winter unten in die Kutte blasen lassen, und muss dann grosse räume nicht als ganzes Heizen, wegen warmes "Luftkissen" und so.

Was auch noch wirtschaftlich ins Gewicht fällt, ist die Materialausnutzung (Es macht bei mehr Leuten irgendwann einfach einen Unterschied, wieviel Arbeit und Material hineingehen, Verschnitt ist zu vermeiden) und die Kombinierbarkeit mit bestimmten Arten von Funktionskleidung, die wir auch herstellen, es ist ein anderes Kleidungssystem

Ausserdem ist das ausfüllen der Silhuette auch noch ein wichtiger psychologischer Faktor, es macht einen "grösser". :wink:


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BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2019, 16:14 
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Aussteiger

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m0rph3us hat geschrieben:
Denke Kleidung kann man zwar selber machen, nähen, häckeln, filzen oder stricken. Aber davon gibt es aktuell mehr als genug.
Mfg


Sehe ich auch so. Eigene Freiräume zu entwickeln und auszubauen ist aufwendig genug. Warum sich mit der Produktion der Kleidung befassen, wenn auf absehbare Zeit leicht aus einer vorhandenen Überfülle geschöpft werden kann?

Klar, es kann auch interessant sein, aus irgendwelchen selbstgeschürften Erzen Metalle zu gewinnen für selbst hergestellte Werkzeuge.

Aber das ist nicht mein Konzept von autonomem Leben. Viel zu umständlich. Ich finde es schwer genug sich dauerhaft gewisse Freiräume zu erhalten unter den real existierenden Lebens-Rahmenbedingungen. Wenn ich da alles selbst machen wollte, wäre mein Dasein sicherlich extrem anstrengend und würde sich wohl eher nicht besonders frei und gut anfühlen. Meine Haltung ist da eher ein pragmatisches "take the best an leave the rest"...

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"Es ist schon alles gesagt. Nur nicht von jedem." (Karl Valentin)


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BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2019, 17:04 
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Nur mal angenommen.
Wer jetzt einmal im Monat einen Umsonstladen aufsucht und sich jedes mal mit ein paar Klamotten eindeckt, der kann sich bis an sein Lebensende mit Arbeitsklamotten eindecken.
Wir leben in einer Überflussgesellschaft, wo große Konzerne viel Geld dafür ausgeben, den Lohnsklaven "einzureden" das sie den Müll kaufen, welcher von den Konzernen aus Ressourcen hergestellt wurde. Oftmals wird das Konsumgut nach kürzester Zeit ausrangiert und z.B. Klamotten landen in Umsonstläden oder ähnlichem. Warum also nicht den Überfluss nutzen und somit der Verschwendung etwas entgegen stellen ?

OT. Ich muss dieses Jahr irgendwie versuchen meinen Sonnenstrahl in ihre alte Heimat zu begleiten, wenn sie im Sommer eine Woche dorthin reist. Und dann muss ich unbedingt beim Stamm aller Stämme in Altenstein vorbeischauen.
Es gibt ja Museumsdörfer ( z.B. Foteviken in Schweden) wo man auf "die alte Art" lebt. Ich weiß das solche Museen auf eine Menge Spenden, Eintritt oder Unterstützung von staatlicher Stelle angewiesen sind um zu überleben...
Mich würde echt mal interessieren wie denn der Stamm von Elirithan sein aufwendiges Leben, und das ist es, wenn man "alles" selber herstellt, finanziert.
Also ich kann mir fünf mal ein Schild vor den Zaun hängen, das ich "Freiland Pommern" bin, oder so. Ich werde trotzdem genötigt Abgaben in Form von digitalen oder auf Papier gedruckten Euronen zu entrichten, für die ich ein Teil meiner Lebenszeit opfern muss.
Ich behaupte mal, ich bin ein fleißiges Männlein. Aber Hof, Haus, Garten und Tiere sind eine Vollzeittätigkeit. Wenn ich mir vorstelle ich sollte auch noch Hanf anbauen und Flachs...... Und alle Arbeitsschritte danach angehen um mir Kleidung selbst zu machen....
Nee ... Tut mir leid.....

Also Elirithan, weißt Du wie glücklich Du Dich schätzen kannst, das Du ein Haufen junger Menschen um Dich scharen konntest, die dieses Leben wie ihr es angeblich lebt, bewerkstelligen ?
Ich lade hier im Forum seit sieben Jahren junge Menschen ein, das Leben als SVler auszuprobieren, aber nicht das die alle nix zum Selbstversorger taugten. Nein, es kam bisher nicht mal einer.
Also hast Du wirklich Glück gehabt mit Deinen Leuten.

Magst Du uns verraten wie ihr Euren Lebensstil finanziert, in der heutigen Zeit ?
Bist Du von zu Hause aus "Sohn" oder "Erbe" oder "Lottokönig" ?
Ich würde liebend gerne auch so leben wie ihr, kann mir das aber nicht mal nach über 30 Jahren Arbeit leisten....

Oder sind das alles nur Phantastereien, wie es wäre wenn.... ?

_________________
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unsere Winterflucht 2019/20 (externe Website)


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BeitragVerfasst: So 28. Apr 2019, 20:17 
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Tunnelmensch
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Wohnort: Sachsen-Anhalt
Moin! Mich interessiert die Gruppe von Eli auch sehr. Nicht um Mitglied zu werden, aber eben mehr zu erfahren, eigentlich moechte ich das sehen, vor allem die Tracht.
Und Apropos zum Thema, ich brauch einiges an Klamotten. Vor allem Schuhe und Socken verschleissen schnell.

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"Leben ist nicht genug." Sagte der Schmetterling.
"Sonne, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben!"


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BeitragVerfasst: Mo 29. Apr 2019, 12:43 
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Registriert: Do 6. Okt 2016, 09:49
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Wohnort: Altenstein
Spencer schrieb:
Zitat:
OT. Ich muss dieses Jahr irgendwie versuchen meinen Sonnenstrahl in ihre alte Heimat zu begleiten, wenn sie im Sommer eine Woche dorthin reist. Und dann muss ich unbedingt beim Stamm aller Stämme in Altenstein vorbeischauen.
Es gibt ja Museumsdörfer ( z.B. Foteviken in Schweden) wo man auf "die alte Art" lebt. Ich weiß das solche Museen auf eine Menge Spenden, Eintritt oder Unterstützung von staatlicher Stelle angewiesen sind um zu überleben...
Mich würde echt mal interessieren wie denn der Stamm von Elirithan sein aufwendiges Leben, und das ist es, wenn man "alles" selber herstellt, finanziert.
Also ich kann mir fünf mal ein Schild vor den Zaun hängen, das ich "Freiland Pommern" bin, oder so. Ich werde trotzdem genötigt Abgaben in Form von digitalen oder auf Papier gedruckten Euronen zu entrichten, für die ich ein Teil meiner Lebenszeit opfern muss.
Ich behaupte mal, ich bin ein fleißiges Männlein. Aber Hof, Haus, Garten und Tiere sind eine Vollzeittätigkeit. Wenn ich mir vorstelle ich sollte auch noch Hanf anbauen und Flachs...... Und alle Arbeitsschritte danach angehen um mir Kleidung selbst zu machen....
Nee ... Tut mir leid.....

Also Elirithan, weißt Du wie glücklich Du Dich schätzen kannst, das Du ein Haufen junger Menschen um Dich scharen konntest, die dieses Leben wie ihr es angeblich lebt, bewerkstelligen ?
Ich lade hier im Forum seit sieben Jahren junge Menschen ein, das Leben als SVler auszuprobieren, aber nicht das die alle nix zum Selbstversorger taugten. Nein, es kam bisher nicht mal einer.
Also hast Du wirklich Glück gehabt mit Deinen Leuten.

Magst Du uns verraten wie ihr Euren Lebensstil finanziert, in der heutigen Zeit ?
Bist Du von zu Hause aus "Sohn" oder "Erbe" oder "Lottokönig" ?
Ich würde liebend gerne auch so leben wie ihr, kann mir das aber nicht mal nach über 30 Jahren Arbeit leisten....

Oder sind das alles nur Phantastereien, wie es wäre wenn.... ?



Was ist so komplex daran ab und an sich ein paar Klamotten zu nähen? Wir erhalten uns eben Optionen, das heisst aber nicht dass wir selbige 100% ausschöpfen - das ist in den meissten Fällen garnicht nicht effektiv. Das Zeug wird eben gepflegt für den Fall dass wir es brauchen. Alles ist so zu handhaben, als gäbe es morgen keinen billigen Ersatz. Die Kleidung/Ausrüstung ist so beschaffen, dass sie am besten zu unserem halbnomadischen Lebensstil passt. Wir wollen ein kleines Empire mit mehr Kolonien aufbauen, wir sind daher nicht die klassischen Ökoselbstversorger.

Landwirtschaft ist gegenwärtig auch ein ineffektives Bemühen (ein einfacher Preisvergleich reicht), darum rotieren wir nicht ausschliesslich darum. Bei uns hat sie aktuell aus strategischen Gründen eine untergeordnete Rolle, und wird lediglich "in Bereitschaft" gehalten. Das heisst die Arbeitskraft kann aktuell an andere Fronten geworfen werden, weil wir jetzt noch nutzen müssen, dass vieles noch so leicht verfügbar ist. Wir zäumen das Pferd anders herum auf, weil wir historisch aus einer Phase makroskopischer Organisation in eine mit kleinräumigerer Organisation gehen.

Aktuell ähnelt die Situation draussen einer gesteuerten Version des Limesfalls, den Machtfluktuationen im römischen Reich, und der einsetzenden Völkerwanderung. Das haben wir alles schon paarmal erlebt nur anders... ;-).
Die Rendite von Arbeit in dieser historischen Situation war die letzten 2 Jahrzehnte zunehmend so beschissen, dass das kaum der sinnigste Weg gewesen wäre, hier her zu gelangen... Wir haben sehr viel mit sagen wir "etwas" spekulativen Größen gearbeitet und haben zum richtigen Zeitpunkt an richtiger Stelle "gekauft" kann man sagen - aber es ist alles legitim, das den Sieg bringt. Ich hätte auch nie gedacht, dass die Kolonie dort sein würde, wo sie heute steht, ich wollte auch nie hier her - bis wenige Tage vor Landnahme, wusste ich nichtmal, dass die Gegend existiert - wiedermal ein Algorithmus hat hier unter Berücksichtigung des Gesamtlagebildes und der eigenen Kräfte/Möglichkeiten nunmal hier die besten Parameter für eine Kolonisation geworfen.

Das mit unserer jungen Generation stimmt, es ist ein Riesenproblem mit den Dekadenzerscheinungen und dem "Burnout" schon in den Drecksschulen. Wir sind fertig, fertig schon bevor wir mit etwas beginnen durften, Extrem Hirngefickt von dem intellektuellen Müll den man uns inzwischen schon im Krabbelalter den Hals hinunter rammen will, gefickt von Glotze und Internet und dem Chaos das einem das Zeug ständig verabreicht.

Wir machen das hier so, weil wir alle einen Knick im Lebenslauf haben und sowas wie gebrandmarkt wurden, und anders keine Chance hätten, und das wissen wir, wir sind der "Müll", aber dafür der fieseste Müll ;-). Das ist uns egal, wir sind der Fusspunkt unseres Koordinatensystems und nicht irgendeine synthetische Gesellschaftsordnung, die dich für irgendeine "Verhaltensauffälligkeit" als unwürdig einstuft oder schlimmer schon vor deiner Geburt als Sklaven, weil du die falschen Eltern hattest - wer glaubt dass die republikanische Ordnung da besser als irgendwas davor wäre, der hat einfach zu tief ins Ölfass geschaut. Wir nehmen uns was uns zusteht, egal wie, wir wollen den faulen Zauber bannen, weil früher war es besser. Wer das aus unserer Generation nicht rafft, dem ist anders auch nicht zu helfen... und bei den "Aussteigern" sind viele eben in einer Egotripphase in der sie es nicht schaffen in einer Truppe zu funktionieren. Kein Wunder aber, wenn man lebenslänglich eingetrichtert bekommt "Musik machen" und "Schriftstellerei" brächte einen weiter, Stichwort "Casting und Talentshows" und so Dreck - viele davon müssen um es zu raffen vom Schicksal erstmal richtig gebrochen werden, dann ist da auch ein Weg. Einer unter 100 ist heute noch tauglich.

Megalithiker schrieb:
Zitat:
Und Apropos zum Thema, ich brauch einiges an Klamotten. Vor allem Schuhe und Socken verschleissen schnell.


Hm klingt etwas nach der klassischen Gettysburg-Situation :wink: ... kenn ich nur zu gut....


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BeitragVerfasst: Mo 29. Apr 2019, 19:53 
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.
Elirithan hat geschrieben:
Moderne Kleidung ist eigentlich ziemlicher Mist, ist halt auch an sich historisch einfach Sklavenkleidung.

Wir haben Hosen beispielsweise weitestgehend abgeschafft, weil zu aufwendig zu produzieren, wir tragen stattdessen eigentlich hauptsächlich einfach umgenähte Leinenwickelröcke aus dunklem Einheitsstoff.
... heisst, ich habe: 3 dunkle Röcke +Ledergurtzeug für Ausrüstung, 3 dunkle Tops, 1 Napa Spaltledertunika/Surcote(Galakleidung) für festliche Anlässe in schwarz ...

Elirithan hat geschrieben:
Die Kleidung/Ausrüstung ist so beschaffen, dass sie am besten zu unserem halbnomadischen Lebensstil passt. Wir wollen ein kleines Empire mit mehr Kolonien aufbauen ...


Uniformen ermöglichen für die Gruppendynamik
und für den Einzelnen eine recht einfache Identifizierung.
Klingt bei Euch ein bisschen nach postpubertärem Live-Rollenspiel.
Und spielt man heute nicht in zig PC-Rollenspielen am Bildschirm
den Aufbau eines Empires das aus Kolonien entsteht ?

Viele Gruppen die sich nach außen abgrenzen
tragen ihre eigenen Uniformen und Zeichen ...
und "verkaufen" Uniformiertheit als Freiheit :wink:
.

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Wir sind Elite ... :daumen
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BeitragVerfasst: Mo 29. Apr 2019, 20:43 
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Ja ja das moderne westliche Paradigma von totalen Individualismus als Grundlage der Freiheit...

Dann sag mir wer wacht über dich während du schläfst, wer deckt dir den Rücken wenn du bis zum Hals in der Scheisse sitzt, wer haut dich raus wenns hoffnungslos erscheint?

Du dich selbst allein? - viel Glück damit , du wirst es brauchen.... :daumen

Wenn man aus Rationalität sein Zeug standardisiert um effektiver zu sein als Gruppe, dann schafft das neben Anderem überhaupt erst den Freiraum den ihr Westler euch zusammenphantasieren müsst, weil ihr ihn schon seit Generationen verloren habt, weil ihr Zahn und Krallenlos geworden seid , brav und domestiziert.
Du verwechselst hier Wirkung mit Ursache.... einheitliche Ausrüstung ist sowohl produktions/logistische wie taktische Notwendigkeit, wenn das den Mut der Leute hebt und sie einander erkennbar macht, dann ist das eben ein nützlicher psychologischer Nebeneffekt. Und damit auch keine Uniform in dem heutigen Sinne als "Amtskleidung"...

Die schlimme unfreie Situation unseres "postpupertären Spiels" macht es jedenfalls möglich, dass wir unsere Arbeitskraft nicht prekär unter Preis verkaufen müssen, in etwas das Arbeitsmarkt heisst. :wink:


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BeitragVerfasst: Mo 29. Apr 2019, 23:54 
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Registriert: So 29. Apr 2018, 20:17
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Elirithan hat geschrieben:
...macht es jedenfalls möglich, dass wir unsere Arbeitskraft nicht prekär unter Preis verkaufen müssen, in etwas das Arbeitsmarkt heisst.


Ja, das ist ein Gedanke, der sicherlich viele umtreibt und nach alternativen Entwürfen suchen läßt.


Weil, das kann es ja wirklich nicht sein :motz:

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