Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Wann reicht es?
BeitragVerfasst: Mo 3. Nov 2014, 16:58 
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Backpacker

Registriert: Fr 5. Apr 2013, 18:04
Beiträge: 55
Ich hätte an euch mal eine Frage und erbitte mir den notwendigen Ernst bei den Antworten.

Stellt euch folgende Ausgangssituation vor: Ihr seid zwangsgestört und müsst öfters am Tag den Zwängen nachgehen. Seid also mehr oder weniger fremdgesteuert (Kontrollzwänge). Stellt euch vor, Ihr habt auch noch Hautprobleme (Schrunden) und habt täglich schmerzende Hände und Füsse. Dann habt Ihr dummerweise nach dem Abi auf den Arbeitsberater gehört und seid IT-ler geworden. Obwohl Ihr eigentlich eine ganz andere Richtung einschlagen wolltet (Biologie). Nach zehn Jahren Arbeit in der IT habt Ihr euren ersten massiven Zusammenbruch und Ihr seid fast zwei/drei Jahre mit Unterbrechungen und Jobwechseln in Therapie. Im Grunde geht Ihr auch nur noch in diesem Beruf arbeiten, weil Ihr das Geld zwingend für den Lebensunterhalt der Primärfamilie (Frau/Kind) benötigt. Zum Sparen reicht das Geld auch nicht, geschweige denn für große Urlaube oder das Alter. Umschulung geht nicht (nicht kaputt genug),neue Ausbildung geht auch nicht (zu wenig Nettolohn), .... Dann stellt sich auch noch raus, dass vieles in der Familie heimlich gemacht wird. Marke: "Er regt sich dann eh nur auf". Das zieht natürlich Lügenkonstrukte nach sich, in denen sich Familienmitglieder verstricken.
Stellt euch vor, dass so ziemlich alles auf der Strecke bleibt. In diesem Zusammenhang wurde in der Therapie von einem Kuchenmodell ausgegangen, in diesem Modell sollte man in Kuchenstücken eintragen, woher man seine "Energie" bezieht. Einige haben dort Arbeit, Familie, Hobby, etc.. stehen gehabt. Tja .... Stellt euch vor, dass Ihr seit Jahren in
einer Leere lebt und eigentlich nur der Familie wegen den Alltag bestreitet und den Rest des Tages den Zwängen nachgeht oder Zwangsgedanken habt und Selbstzweifel habt. Ohne Familie, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen, könnte man doch einfach gehen und sein altes Leben hinter sich lassen und nochmal ganz woanders neu versuchen anzufangen. Aber würde man seine Familie verlassen? Auch wenn die Familie der Auslöser der Zwänge ist und der Grund, warum man sich seit Jahren durch einen Beruf kämpft, den man nicht machen will. Stellt euch vor, Ihr seid eigentlich nur ein netter Kerl, der nichts weiter möchte als glücklich leben und einem Beruf nachgehen, der ihm Spaß macht. Und Ihr stellt fest, dass Ihr Spaß und Freude schon lange hinter euch gelassen habt.
Wo ist der Punkt an dem man sagt, dass es reicht. Und wenn es reicht, was macht man dann, zumal viele Ansatzpunkte leider gescheitert sind.

In diesem Sinne.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mo 3. Nov 2014, 16:58 


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 Betreff des Beitrags: Re: Wann reicht es?
BeitragVerfasst: Mo 3. Nov 2014, 18:31 
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Tunnelmensch
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Registriert: So 9. Sep 2012, 17:45
Beiträge: 5965
Wohnort: NRW
man redet klartext mit der familie und sagt was sache ist und dass es wenn es so weiter geht man an der situation zugrunde geht.

feedback...

.


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BeitragVerfasst: Mo 3. Nov 2014, 18:47 
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Durchgeknallt
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Registriert: Di 15. Mai 2012, 22:03
Beiträge: 2038
Wann es reicht, kann wirklich nur jeder für sich alleine entscheiden. Diese Entscheidung kann einem niemand abnehmen.
Aber - wenn jemand sich so leer und kaputt fühlt, keine Chance mehr auf Besserung und Unterstützung der Familie hoffen kann, dann denke ich, sollte man an sich selber denken, sein Leben in die Hand nehmen und das tun, womit man meint, dass es einem besser geht. So ein Zustand kann auf Dauer ja nicht gut für die gesamte Familie sein, für die Kinder wohl auch kaum, wenn Krankheit, dicke Luft, Streitereien........im Raum hängen. Das verbreitet so viel negative Energie, die sich auf alle überträgt.
Leicht ist es nie, ob so oder so. Verstehen muss es in dem Moment auch keiner, außer man selber. Kinder können auch oft viel später das "Warum" verstehen.

_________________
Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist Geheimnis,
aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.


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BeitragVerfasst: Mo 3. Nov 2014, 19:37 
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Aussteiger

Registriert: Mi 30. Okt 2013, 21:24
Beiträge: 262
Hallo, Martin

Hochachtung für so viel Offenheit!

Alle Symptome, die Du beschreibst wurzeln in Dir!
Wenn Du abhaust, nimmst Du sie mit! Dann fängt das Karusel vom neuen an...
Wenn Du etwas lösen willst, empfehle ich Tiefenarbeit an dir selbst. Damit meine ich nicht unbedingt Psychotherapie!
Das wichtigste dabei ist, dass Du selbst deine Heilung selbstverantwortlich in die eigene Hände nimmst. Ob Du dabei Hilfe von einer Selbsthilfegruppe, oder eines Therapeuten in Anspruch nimmst, ist nebensächlich.

Das wichtigste, das Du zum verwirklichen des o.g. brauchst, ist Motivation und Entschlossenheit. Schaue also erstens wo Du das herbekommst.

Ich habe sehr viel Erfahrung mit Heilungsprozessen. Solltest Du Hilfe brauchen, schreib mich über PN an.

Gruß
Ani

_________________
lieber es nötig haben und zu haben, als es nicht nötig haben und nicht zu haben


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 Betreff des Beitrags: Re: Wann reicht es?
BeitragVerfasst: Mo 3. Nov 2014, 22:29 
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Durchgeknallt
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 18:40
Beiträge: 2533
Martin1979 hat geschrieben:
Ich hätte an euch mal eine Frage und erbitte mir den notwendigen Ernst bei den Antworten.

Stellt euch folgende Ausgangssituation vor: Ihr seid zwangsgestört und müsst öfters am Tag den Zwängen nachgehen. Seid also mehr oder weniger fremdgesteuert (Kontrollzwänge). Stellt euch vor, Ihr habt auch noch Hautprobleme (Schrunden) und habt täglich schmerzende Hände und Füsse. Dann habt Ihr dummerweise nach dem Abi auf den Arbeitsberater gehört und seid IT-ler geworden. Obwohl Ihr eigentlich eine ganz andere Richtung einschlagen wolltet (Biologie). Nach zehn Jahren Arbeit in der IT habt Ihr euren ersten massiven Zusammenbruch und Ihr seid fast zwei/drei Jahre mit Unterbrechungen und Jobwechseln in Therapie. Im Grunde geht Ihr auch nur noch in diesem Beruf arbeiten, weil Ihr das Geld zwingend für den Lebensunterhalt der Primärfamilie (Frau/Kind) benötigt. Zum Sparen reicht das Geld auch nicht, geschweige denn für große Urlaube oder das Alter. Umschulung geht nicht (nicht kaputt genug),neue Ausbildung geht auch nicht (zu wenig Nettolohn), .... Dann stellt sich auch noch raus, dass vieles in der Familie heimlich gemacht wird. Marke: "Er regt sich dann eh nur auf". Das zieht natürlich Lügenkonstrukte nach sich, in denen sich Familienmitglieder verstricken.
Stellt euch vor, dass so ziemlich alles auf der Strecke bleibt. In diesem Zusammenhang wurde in der Therapie von einem Kuchenmodell ausgegangen, in diesem Modell sollte man in Kuchenstücken eintragen, woher man seine "Energie" bezieht. Einige haben dort Arbeit, Familie, Hobby, etc.. stehen gehabt. Tja .... Stellt euch vor, dass Ihr seit Jahren in
einer Leere lebt und eigentlich nur der Familie wegen den Alltag bestreitet und den Rest des Tages den Zwängen nachgeht oder Zwangsgedanken habt und Selbstzweifel habt. Ohne Familie, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen, könnte man doch einfach gehen und sein altes Leben hinter sich lassen und nochmal ganz woanders neu versuchen anzufangen. Aber würde man seine Familie verlassen? Auch wenn die Familie der Auslöser der Zwänge ist und der Grund, warum man sich seit Jahren durch einen Beruf kämpft, den man nicht machen will. Stellt euch vor, Ihr seid eigentlich nur ein netter Kerl, der nichts weiter möchte als glücklich leben und einem Beruf nachgehen, der ihm Spaß macht. Und Ihr stellt fest, dass Ihr Spaß und Freude schon lange hinter euch gelassen habt.
Wo ist der Punkt an dem man sagt, dass es reicht. Und wenn es reicht, was macht man dann, zumal viele Ansatzpunkte leider gescheitert sind.

In diesem Sinne.


Der einzige Moment wo ein Mensch zumindest aus soziologischer Sicht frei ist, ist wenn er aus den vorgegebenen gesellschaftlichen Mustern "transzendiert". Heißt: andere stehen lässt und das macht was er machen will. Mit solchen Zwängen muss das natürlich sehr schwer sein. Du musst da eben raus und die stehen lassen, wenn es wirklich so arg ist. Bringt doch alles nix sonst.


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BeitragVerfasst: Di 4. Nov 2014, 01:04 
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Zuletzt geändert von Maulwurf am Mo 1. Dez 2014, 13:14, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 4. Nov 2014, 09:24 
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Backpacker

Registriert: Fr 5. Apr 2013, 18:04
Beiträge: 55
Danke für eure Antworten. Ich denke gerade vor allem über die Sätze "Alle Symptome, die Du beschreibst wurzeln in Dir! Wenn Du abhaust, nimmst Du sie mit!" und "Der einzige Moment wo ein Mensch zumindest aus soziologischer Sicht frei ist, ist wenn er aus den vorgegebenen gesellschaftlichen Mustern transzendiert." kritisch nach. Die Symptome nehme ich sicherlich erstmal mit, aber da die Wurzel oder die negative Umgebung ja verlassen wird, denke ich, dass es dann zu einer Art "heilungsprozess" kommen kann, sofern man glücklich ist. Mit dem "aus der Gesellschaft transzendieren" stimme ich voll überein. In diesem Zusammenhang bieten sich meine anderen gesellschaftskritischen Posts an. Und was die gute Fee von "Maulwurf" anbelangt: 1.) eine Zeitmaschine 2.) Freiheit 3.) Weltfrieden.

Achtung Zitat:

... "Ach, ich möchte, ich könnte noch einmal ganz von vorne anfangen! Ich würde alles anders machen! ... Wir haben nur ein Leben! Wie furchtbar muss das sein, wenn wir das verpatzt haben, wenn wir falsch gelebt haben! ... Heute Morgen ist an meinem Hotel eine große Kuhherde vorbeigetrottet. Da ich mich gerade mit meinem Vortrag beschäftigte, habe ich gedacht: "Wie glücklich sind diese Kühe dran, die brauchen gar nicht über die Frage nachzudenken, wozu sie auf der Welt sind. Die Sache ist klar: Milch geben und zum Schluss Rindfleisch liefern." Sie verstehen: Das Tier braucht über den Sinn des Lebens nicht nachzudenken. Hier unterscheidet sich der Mensch vom Tier. Und das ist das Schreckliche, dass es eine Menge Menschen gibt, die leben und schließlich sterben und nie einmal gefragt haben: "Wozu lebe ich eigentlich?" Sie unterscheiden sich nicht vom Tier ... Ein Schweizer Arzt hat in seinem Buch behauptet: Wenn ein Mensch die großen Lebensfragen nicht löst, dann bekommt er eine seelische Wunde, ein Trauma ... "
Wilhelm Busch (evangelischer Pfarrer 1897 - 1966)


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BeitragVerfasst: Di 4. Nov 2014, 12:32 
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Registriert: Di 6. Mai 2014, 20:07
Beiträge: 3293
Wohnort: Perle des Erzgebirges
Hi. Da ich auch nicht sgen kann ab wann es genug ist oder ab wann man evt zusammenbricht geb ich nur den Tip hör auf deinen Bauch und vergiss den Kopf nicht. "Mach was dir Spaß macht und gehe überlegt ran wie du das dann umsetzen kannst"


Hab eine Seite gefunden (wo ich mich auch erst noch weiter reinlese) wo einer auch mit verschiedenen Beschwerden auf einer Reise zu Fuß durch Europa ist.

http://www.lebensabenteurer.de/weltreise-tag-282-die-koerperebene/

Auf dieser Seite beschreibt er auch wie er sich seiner Probleme erst ein mal Bewust werden musste um dann einen "Heilungsprozess" zu beginnen.

Der Rest ist auch Lesenswert :wink:

_________________
Was wir in dieser Welt brauchen sind ein paar Verrückte mehr, denn seht wohin uns die Normalen gebracht haben. "George Bernard Shaw"
Glaubt an morgen und pflanzt einen Baum.


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BeitragVerfasst: Di 4. Nov 2014, 13:42 
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Durchgeknallt
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 18:40
Beiträge: 2533
@Martin1979
Ständige Rückblicke in die Vergangenheit finde ich nicht gut. Das bringt auch nicht weiter. Überhaupt würde ich das Mensch/Tier Verhältnis eher so deuten, dass sich Tiere keine Gedanken machen und deshalb glücklicher sind. Also ist der Mensch am glücklichsten, der nur im Augenblick lebt und überhaupt nicht solche Gedankengänge hat. Wie man das jetzt in deinem Fall auslegen mag, keine Ahnung, das muss du wissen. Aber das ein evangelischer Pfarrer sowas schreibt, ist natürlich nicht verwunderlich. Für ihn war es eben wichtig und deshalb meint er, es muss für alle wichtig sein.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 4. Nov 2014, 17:31 
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Aussteiger

Registriert: Sa 7. Apr 2012, 18:53
Beiträge: 204
Hallo Martin,

das hört sich wirklich schlimm an. Aber ich glaube es ist noch nicht zu spät, etwas neues zu probieren. Mache eine Ausbildung die dir Spaß macht. Finanziell MUSS das zu stemmen sein, das haben andere auch schon geschafft. Zur Not muss man halt 2,3 Jahre von Sozialhilfe leben. Dass es einfach wird, um Himmels Willen, nein, aber so weiter machen wie bisher wird wohl noch viel schwieriger für dich sein.

Ansonsten wander aus, geh nach Australien oder sonst wohin, dort werden IT-Experten doch händeringend gesucht.Das gute Klima dort heilt deine körperlichen und psychischen Wunden vielleicht fast ganz von selber.

Alles Gute dir!

_________________
Wenn Arbeit etwas Gutes wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen.

Kapitalismus ist keine Witschafts-oder Gesellschaftsstruktur, Kapitalismus ist nichts weiter wie die Übrnahme der Regierung der Hochfinanz.

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.

Ansgt ist der Beginn der Sklaverei

Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.

Wer dem Sirenengesang der Werbung widersteht, ist mündiger Bürger und gefährdet Arbeitsplätze.


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 Betreff des Beitrags: Einen all umfassenden Rat .....
BeitragVerfasst: Mi 19. Nov 2014, 03:47 
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Backpacker

Registriert: Mi 19. Nov 2014, 01:48
Beiträge: 73
Wohnort: Altmark Sa-An
kann ich dir sicher nicht geben. Wer könnte das schon ? Aber vielleicht hilft es dir wenn ich dir eine winzige Episode aus meiner Jugend erzähle : Ich war etwa 14 jahre jung . (Frühling 1977).Ging in der Innenstadt von Bochum durch die Fußgängerzone . Dort war ein Pflastermaler der eine Kopie vom Mann mit dem Goldhelm auf das Pflaster zeichnete . Neben dem Bild ein Schild mit "Danke" und eine kleine Pappschachtel mit einigen Geldstücken darin . Und ein einem weiteren , größeren Schild auf dem geschrieben stand : " Das traurige ist nicht das alle Menschen irgendwann sterben. Das traurige ist das die meisten Menschen sterben bevor sie auch nur angefangen haben zu leben." Das hat mich damals zutiefst beeindruckt . Ich habe sehr lange darüber nachgedacht. Und irgendwann habe ich für mich den Entschluß gefasst auf keinen Fall meine persönliche Ziele - eben meine Träume- aufzugeben. Schon um am Ende MEINES Lebens sagen zu können "Ich habe wirklich gelebt" Was ich dir also wünsche ist vor allem das du zu dir selbst findest und das du anfängst zu leben bevor du an deiner "Existenz" kaput gehst. Wie auch immer du dich in Bezug auf Job , Familie , gesellschaftliche Stellung entscheidest , sieh zu das du dabei einen Weg zu dir selbst und zu innerer Zufriedenheit findest . Nur dann kannst du Leben^^ liebe Grüße Liery

_________________
Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen ... Ich schulde ihnen noch mein Leben.


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 Betreff des Beitrags: Opfer des Systems...
BeitragVerfasst: Sa 22. Nov 2014, 13:03 
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Träumer

Registriert: So 13. Okt 2013, 08:32
Beiträge: 9
...hört sich nach absolutem Burnout an.
Ich weiß auch nicht genau wann es endlich "reicht" und der Druck so groß wird , das man etwas grundsätzlich verändert.
Die meisten machen weiter bis nichts mehr geht.
Mir hat auf meinem Weg geholfen, genau zu analysieren, wie dieses System hier eigentlich funktioniert, wo ich mich innerhalb der Gesellschaftspyramide befinde und was ich eigentlich für ein Restleben leben möchte.
Das war ein langer Weg und dieser ist wohl auch noch nicht abgeschlossen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Opfer des Systems...
BeitragVerfasst: So 23. Nov 2014, 01:09 
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Tunnelmensch
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Registriert: So 9. Sep 2012, 17:45
Beiträge: 5965
Wohnort: NRW
4live hat geschrieben:
Die meisten machen weiter bis nichts mehr geht.


weitermachen heißt gar nix machen...

.


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 Betreff des Beitrags: Re: Opfer des Systems...
BeitragVerfasst: So 23. Nov 2014, 16:11 
..


Zuletzt geändert von Maulwurf am Mo 1. Dez 2014, 13:14, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Opfer des Systems...
BeitragVerfasst: Mo 24. Nov 2014, 10:53 
Offline
Backpacker

Registriert: Fr 5. Apr 2013, 18:04
Beiträge: 55
Maulwurf hat geschrieben:
silvi73 hat geschrieben:
4live hat geschrieben:
Die meisten machen weiter bis nichts mehr geht.


weitermachen heißt gar nix machen...

.


aber überstürzter Aktionismus macht oftmals alles nur noch schlimmer


Genau das beschäftigt mich auch. Man(n) ist seit geraumer Zeit in einer absoluten Down-/Negativ-Phase und will mit aller Macht was ändern. Aber selbst die eigene "Ahnungslosigkeit", wie man mit Erfolg ausbrechen kann, bereitet mir kopfzerbrechen. Ich wälze zig Bücher, führe zig Gespräche, bin in zig Foren aktiv und tausche mich aus, .... und dann kuckt man auf die Uhr und es ist schon wieder ein Jahr um, ohne das man weiter gekommen ist. Man tritt quasi dauern auf der Stelle, weiss eigentlich, dass der aktuelle Lebensweg sch*** ist und das was geändert werden muss. Aber wie und mit welchen Konsequenzen? Wen oder was lässt man zurück?!


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