Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Obdachlose
BeitragVerfasst: Do 13. Okt 2016, 17:04 
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Backpacker

Registriert: Mo 19. Sep 2016, 08:44
Beiträge: 23
Ich habe mir schon desöfteren die Frage gestellt wenn ich einen Obdachlosen sah..
Warum bleibt er/sie so unbeweglich?
Was hält diese Menschen in einem Moloch/Großstadt fest?
Sie haben sich doch schon losgelöst...warum bleiben sie nicht in Bewegung ,warum versacken und verrotten sie?
Sie könnten doch genauso gut weiter ziehen,als Wanderer würden sie evtl.sogar respektiert werden.Dann noch n Instrument dabei und sie würden sicher gut durch den Tag kommen. ..aber nein, sie hocken im Dreck und vergammeln.Im schlimmsten Fall werden sie von menschlichen Sch***Haufen verprügelt und erniedrigt.
Ich verstehe das nicht.

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"I believe in the Power of I don't know"
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Verfasst: Do 13. Okt 2016, 17:04 


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BeitragVerfasst: Do 13. Okt 2016, 17:57 
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Registriert: Di 6. Mai 2014, 20:07
Beiträge: 3291
Wohnort: Perle des Erzgebirges
Hi. Mit eigenem Wissen kann ich nicht dienen.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-02/obdachlosigkeit-berlin
Zeigt welche Probleme die Menschen haben. Ich denke wer lang genug in diesem Teufelskreis steckt verliert seine Hoffnung und hat auch keine Kapazitäten sich selbst daraus zu befreien.
Wer Kraft und Möglichkeiten hat kommt da wieder raus, die Anderen bleiben drinnen stecken
Es gibt Höfe wo Obdachlose wieder eine Aufgabe finden und so wieder Mut fassen. Aber davon gibt es nicht viele.

Traurig Sache. Mfg m0rph3us.

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Was wir in dieser Welt brauchen sind ein paar Verrückte mehr, denn seht wohin uns die Normalen gebracht haben. "George Bernard Shaw"
Glaubt an morgen und pflanzt einen Baum.


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BeitragVerfasst: Do 13. Okt 2016, 18:31 
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Durchgeknallt
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Registriert: Di 15. Mai 2012, 22:03
Beiträge: 2038
Aber es gibt sie doch, die wandernden Obdachlosen.

Die anderen haben so viele Probleme am Hals, Alkoholabhängigkit etc. dass sie kaum noch anders können.

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Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist Geheimnis,
aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.


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BeitragVerfasst: Do 13. Okt 2016, 22:59 
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Beiträge: 1532
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo
es gibt schon einige, die wandern oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Viele bleiben aber an den "Fleischtöpfen" in der Stadt sitzen, da dort die Auszahlungsstellen für den Tagessatz natürlich leichter erreichbar sind, als wenn du erst mal 50 km anfahren musst für deine zehneuroirgendwas pro Tag.
Ich hab in meinem alten Job einige gekannt, inoffiziell oder offiziell OFW...

Tolle Leute dabei. Leider auch viele sehr Abgestiegene und Suchtkranke, die diese Art von Leben nicht gepackt haben. Oder sich von etwas aus dem früheren Leben nicht lösen konnten.


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BeitragVerfasst: Fr 14. Okt 2016, 09:03 
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Administrator
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Registriert: Di 6. Mai 2014, 20:07
Beiträge: 3291
Wohnort: Perle des Erzgebirges
Shiva hat geschrieben:
Die anderen haben so viele Probleme am Hals, Alkoholabhängigkit etc. dass sie kaum noch anders können.


Ich glaube das ist das die letzte "Runde" wenn die Probleme nicht gelöst, sondern verdrängt werden. Damit fühlt man sich dann kurzzeitig wieder gut, aber ohne Perspektive.

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BeitragVerfasst: Fr 14. Okt 2016, 14:47 
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Tunnelmensch
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Beiträge: 7128
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Alkoholsucht ist sicher die Hauptursache der Immobilität.

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"Leben ist nicht genug." Sagte der Schmetterling.
"Sonne, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben!"


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BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 10:29 
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Die Immobilität hängt damit zusammen, dass man mit Hunger und co nichtmehr weit laufen kann/will, bzw sich seine Kraft einzuteilen beginnt, gleichzeitig bindet die Fixierung auf die Maschinerie der menschlichen Zivilisation diese Menschen an ihre stationären Strukturen. Die fehlende Wildnis beraubt sie auch der aus ihr entspringenden Optionen, da nördlich der Alpen an sich eine Gruppe überlebensnotwendig ist, um in der Natur zu leben (die es nichtmehr gibt).

Im grossen und ganzen sind die Obdachlosen von heute soetwas wie aus dem Käfig gefallene hochgradig domestizierte Tiere einer Art Hochleistungsmastanlage für Arbeitsdronen.... (wie diese Hühner die manchmal aus selbigen ausbüchsen, aber letztlich in Freiheit keine 5km weit kommen.)

Es ist irre hart wirklich allein ohne Bleibe klar zu kommen, schlimm ist vorallem die Einsamkeit, kenne das gut - bin doch oft auch wochenweise draussen allein unterwegs, einfach um Sachen zu erledigen, und der Kampf mit den eigenen Gedanken kann einen dabei zusätzlich zu kalten Nächten und verrammelten komplett "aufgeräumten" Gegenden in den man schwer eine Rückzugsnische mehr findet, schon sehr zermürben.

Durch Schule und andere Manipulationen an unserer Psyche können wir dann oft nichtmal mehr das logisch Sinnvolle tun, wie beispielsweise als Gruppe nomadisch leben - zusätzlich unterbunden wird das wiederum durch die Ausgabemodalitäten an besagten Fleischtöpfen... Hier tritt versteckt jener antiziganistische Hass zutage, welcher schon zu Zwangssesshaftmachtung und in der Vergangenheit teils sogar der Tötung von nomadischen Bevölkerungsteilen (Jenische, Roma, Sinti) geführt hat.


Die ganze Sache ist extrem perfide, und keineswegs die Schuld dieser Menschen, sondern Folge eines psychopathischen Zuges in dieser Gesellschaft, welcher auf ihre Existenz im Elend angewiesen ist, um sich selbst vergleichen zu können. Deswegen sorgt der Staat mitunter für ihre Existenz und gleichzeitig auch ihr Überleben, denn nur so können sie ihre abscheckende Wirkung voll entfalten...


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BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 10:52 
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Elirithan hat geschrieben:
Durch Schule und andere Manipulationen an unserer Psyche können wir dann oft nichtmal mehr das logisch Sinnvolle tun, wie beispielsweise als Gruppe nomadisch leben - zusätzlich unterbunden wird das wiederum durch die Ausgabemodalitäten an besagten Fleischtöpfen... Hier tritt versteckt jener antiziganistische Hass zutage, welcher schon zu Zwangssesshaftmachtung und in der Vergangenheit teils sogar der Tötung von nomadischen Bevölkerungsteilen (Jenische, Roma, Sinti) geführt hat.

Ja, bei all der derzeit staatlich mit Gewalt verordneten "Willkommenskultur" ist es eigentlich bezeichnend, daß diese alten Regelungen nicht in Abschaffung begriffen sind. Oder geht es doch nur um billige syrische Arbeitskräfte für die Wirtschaft?

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BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 12:47 
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neue Sklaven eben, und der Rest wird zurückverdummt - zum Zwecke einer Waffenschmiede für einen hybriden gobalstrategischen Krieg, gegen alles auf der Welt das sich den selbsternannten "Herren der Welt" entgegenstemmen KÖNNTE.... betonung auf dem Konjunktiv, echte Psychopathen können keine Konjunktive ertragen - sie brauchen alles in Totalität....

Nun und der Nomade entzieht sich der Totalität, denn sein Wesen ist evasiv(ausweichend) das macht ihn unberechenbar.... deswegen hassen und verfolgen die Psychos diese Lebensweise seit 500 Jahren :wink:


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BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 12:59 
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Elirithan hat geschrieben:
neue Sklaven eben, und der Rest wird zurückverdummt - zum Zwecke einer Waffenschmiede für einen hybriden gobalstrategischen Krieg, gegen alles auf der Welt das sich den selbsternannten "Herren der Welt" entgegenstemmen KÖNNTE.... betonung auf dem Konjunktiv,

Was mögliche Motivationen für dieses und jenes sein könnten, darüber gibt es sehr verschiedene Vorstellungen unter den Menschen. In diesem Thread würde es glaube ich aber zu weit führen. Es kann viele Gründe geben "obdachlos" (da steckt der unterstellte Mangel schon im Begriff) zu werden und die meisten davon dürfte es schon lange geben.
Zitat:
echte Psychopathen können keine Konjunktive ertragen - sie brauchen alles in Totalität....

Bist du ein Psychopathen-Theoretiker? Wo kommt das her? Von dieser grotesk unrealistischen Profilingbeweihräucherungsserie "Criminal Minds"?
Zitat:
Nun und der Nomade entzieht sich der Totalität, denn sein Wesen ist evasiv(ausweichend) das macht ihn unberechenbar.... deswegen hassen und verfolgen die Psychos diese Lebensweise seit 500 Jahren :wink:

Im Grunde ist auch das ein ganz altes Thema. Jäger und Sammler gegen Bauern. Ungünstig ist wahrscheinlich auch, daß es tatsächlich kriminelle Clans gibt, die umherziehen. Nicht gut für den Ruf nomadischen Lebens.

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BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 14:36 
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Zivilisiertes Verhalten ist domestiziertes Verhalten ist psychopathologisches Verhalten.

Mehr Kontrolle ist die Vorraussetzung für immer mehr Domestifikation denn nur damit denken einige ihre Hochzivilisation zu erlangen...

Diese beiden Schlüßfolgerungen rahmen das ganze ganz gut ein...

Ein Ziel gibt es dabei nicht...


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BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 15:50 
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Elirithan hat geschrieben:
Zivilisiertes Verhalten ist domestiziertes Verhalten ist psychopathologisches Verhalten.

Und was "psychopathologisch" sein soll ist ein Konstrukt im Rahmen bestimmter zivilisatorischer Vorstellungen. Diese sind je nach kulturellem Werteverständnis verschieden.
Zitat:
Mehr Kontrolle ist die Vorraussetzung für immer mehr Domestifikation denn nur damit denken einige ihre Hochzivilisation zu erlangen...

Ist es Kontrolle oder Bereitschaft sich auf andere einzustellen, sich nach gemeinsamen Regeln zu richten?
Zitat:
Ein Ziel gibt es dabei nicht...

Und wäre die Anomie auf der Ebene Faustrecht erstrebenswert?

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BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 16:54 
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Nope, ich definiere es nach der Magnitüde des jeweiligen Leidensdruckes - und eine Zivilisation die ihre Lebensgrundlagen massiv zerstört stellt selbigen offen unter Beweis.

Regeln zwischen Individuen von den Individuen selbst vereinbart sind ok, von allgemeinen Gesetzen halte ich nichts, ebensowenig von deren Codifikation, weil dadurch leistet man parasitärem Adeptentum am falschen Platz Vorschub.....zudem nur ein Depp baut sich Regeln die morgen schon unter neuen Bedingungen hinderlich sein können, und nur ein Volldepp verallgemeinert sie anschliessend auf Unbekannte in unbekannten Situationen.

Faustrecht ist in Ordnung, die Fehde regelt Dispute zwischen Einzelnen ohne Mitwirkung Dritter, sie ist also der Kern des Rechts. Dies ermöglicht auf atomisierter Ebene oben beschriebenen Gedanken. Alle weiteren Formen der Konfliktbeilegung folgen aus ihr.


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BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 17:04 
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Elirithan hat geschrieben:
ich definiere es nach der Magnitüde des jeweiligen Leidensdruckes

Bei diesem Ansatz kann ich nur zustimmen.
Zitat:
und eine Zivilisation die ihre Lebensgrundlagen massiv zerstört stellt selbigen offen unter Beweis.

Da ist es für mich schon grauer. Teilweise finden da auch einfach ungute Dynamiken statt wie Wettrüsten im weitesten Sinne und Plattmachen von in Hinblick auf zwischenstaatlichem Faustrecht Unterlegenen, unter anderem Gesellschaften, die einfach zufrieden leben wollten.
Zitat:
Regeln zwischen Individuen von den Individuen selbst vereinbart sind ok, von allgemeinen Gesetzen halte ich nichts, ebensowenig von deren Codifikation,

Das beziehst du auch auf elementare Sachverhalte wie Tötungen und Diebstahl?

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BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 20:21 
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Ja letztlich liegt das alles in unserer Natur, aber statt sie normativ zu zu betonieren sollten wir sie ausleben, ggf eben etwas moderiert durch sowas wie ein Ehrempfinden - aber da wir die Spitze der Nahrungskette sind, und es infolge immer Probleme gibt, ist es sinnvoll, dass wir von Naturwegen unser eigener Wolf sind. Ich betrachte es als komplett sinnlos unsere aggressive Natur so zu unterdrücken wie es aktuell geschied, da generationenübergreifender Triebverzicht nur den Maßstab der Abreaktion vergrössert. Es wäre sinnvoll diese Impulse kontinuierlich abzubauen.

Vielmehr wäre es daher sinnvoll die heutige Zivilisation in ihrer schriftbezogenen Überkultiviert aufzugeben oder vielmehr rückzubauen, da aus ihr als Instrumentarium selbst die wirklich beinahe unlösbaren Probleme entspringen. Je länger wir sie aufrecht erhalten umso katastrophaler wird das Erwachen sein.
Da der oben genannte Umgang mit den Triebkräften auch die sozialen und wirtschaftlichen Vernichtungsmaschinerien hemmt die unsere Welt verwüsten und Menschen zu Dronen machen, könnten wir so vielleicht auch verhindern allesamt Opfer eben dieser Maschinerie zu werden.

Ich betrachte beispielsweise Duelle als durchaus einen sinnvollen Weg und vollkommen legitimen, wie auch einst gesellschaftlich anerkannten Weg, so er von beiden beteiligten Parteien auch gewählt wird. Auf jeden Fall steht es Dritten nicht zu darüber zu urteilen wenn hier freier Wille vorliegt. Auch Diebstahl ist eine sehr relative Sache, da es immernoch Landbesitz gibt, der als Vater des Diebstahls zu sehen ist, solange dies so ist kann ich keinen kleinen Dieb wirklich verdammen - hier wäre es sinnvoll vom Territorialanspruch zum Denken in Personenverbänden zu wechseln - allein weil dies Monopolisierung von Lebensraum in den Händen weniger erschwert. Das heisst eventuell jenseits umfriedeter Dörfer das Land als "wilden Raum" zu definieren. Ganz wie einst das Hausrecht oder der Burgfriede verstanden wurde, nur eben etwas modifiziert.

Mir wäre es lieb die Entwicklung der Gesellschaft vorallem der letzten fatalen 200 Jahre wenn nicht sogar der letzten 500Jahre in weiten Teilen zu revidieren, und nur zu behalten was uns wirklich vitaler macht. Die bürgerliche Gesellschaft aber, mit ihren "Tugenden" und ihrem technologisch-industriellen Komplex jedoch, wird wenn wir sie weiter erhalten, das Leichentuch der Menschheit sein. In ihr fehlt das Bewusstsein dass Schmerz in der Gegenwart notwendig ist für Kontinuität und damit eine Zukunft der eigenen Kinder. Potentiert wird dieser Fehler ihrer Krämerseele nur noch durch den Demokratismus und sein Geschacher auf seinem widerwärtigen Basar der Gunst (zB Wahlversprechen, Klientelgeschenke, Förderung von Dysfunktionalität usw).


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