Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Sa 5. Nov 2016, 19:07 
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Brauchst doch bloß im Grosstadtgetuemmel untertauchen.

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Verfasst: Sa 5. Nov 2016, 19:07 


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BeitragVerfasst: Sa 5. Nov 2016, 19:11 
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Megalitiker hat geschrieben:
Brauchst doch bloß im Grosstadtgetuemmel untertauchen.

Viel Freude an automatischer Gesichtserkennung, etc.

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BeitragVerfasst: Sa 5. Nov 2016, 20:57 
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Tunnelmensch
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Okay, wird das hier ne neue VT!
Warum glaubst du koennen Gesuchte so lange Untertauchen?
Und deutsche Staedte sind nicht flächendeckend mit Kameras ausgerüstet.
Fuer so einen Aufwand müsstest du wirklich Staatsfeind Nummer eins sein. Is ja echt paranoid.

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BeitragVerfasst: Sa 5. Nov 2016, 21:53 
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Megalitiker hat geschrieben:
Warum glaubst du koennen Gesuchte so lange Untertauchen?

Du meinst Leute, die wegen Straftaten gesucht werden oder Leute, denen Geheimdienste im Nacken sitzen? Das ist ein großer Unterschied (der sich verkleinert).
Zitat:
Fuer so einen Aufwand müsstest du wirklich Staatsfeind Nummer eins sein. Is ja echt paranoid.

Das liegt nicht mehr so sehr am Aufwand, sondern eher an den immer mehr abgeschafften Selbstbeschränkungen bei der Strafverfolgung. Du wirst ja auch nicht ermordet, nur weil du wegen Straftaten gegen irgendwelche Menschen gesucht wirst.

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BeitragVerfasst: Sa 5. Nov 2016, 23:03 
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Der Geheimdienst ist noch mal was anderes aber ich meinte auch noch was anderes. Zum Beispiel als Illegaler kannst du dich sehr frei in De bewegen.

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BeitragVerfasst: So 6. Nov 2016, 11:57 
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schmeiss das handy weg wenn du unauffindbarer sein willst


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BeitragVerfasst: So 6. Nov 2016, 12:27 
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Megalitiker hat geschrieben:
Der Geheimdienst ist noch mal was anderes aber ich meinte auch noch was anderes. Zum Beispiel als Illegaler kannst du dich sehr frei in De bewegen.

Worum es ja hier ursprünglich ging war, daß es im Mittelalter viel weniger Überwachungsinfrastruktur gab. Es gab nicht einmal Fotos.

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BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2016, 21:03 
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Ja, aber du hattest im MA auch weniger Moegluchkeiten unterzutauchen.
Ich komme mal auf Dithmarschen zurück. Wenn die Knechtschaft durch einen Adligen so toll war, haetten die Bauern nicht so lang versucht ihre Freiheit zu verteidigen.
Ich musste schon immer grinsen wenn sich Otto-Nirmalver raucher ueber den Ueberwachungsstaat aufregt. Gangster koennen sie meinetwegen abhoeren so viel sie wollen, aber Joseph Jedermann interessiert eh niemanden.

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BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2016, 21:21 
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Megalitiker hat geschrieben:
Ja, aber du hattest im MA auch weniger Moegluchkeiten unterzutauchen.

Ich würde sagen es waren mehr.
Zitat:
Wenn die Knechtschaft durch einen Adligen so toll war, haetten die Bauern nicht so lang versucht ihre Freiheit zu verteidigen.

Ja, und wer herrscht heute? Bauern sicher nicht.
Zitat:
Joseph Jedermann interessiert eh niemanden.

Großer Irrtum, Dissidentenkreise sind für freie Gesellschaften wichtig und auch kräftig im Visier.

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BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2016, 21:29 
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Letzteres glaub ich nicht. Aber ist streitbar.

Zähle die Möglichkeiten auf!
Die Staedte waren klein und die Adligen hatten Stadthäuser.

Nein, die Bauern herrschen heute nicht. Aber sie sind frei nu zu einem gewissen Grad.

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BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2016, 23:16 
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Megalitiker hat geschrieben:
Zähle die Möglichkeiten auf!
Die Staedte waren klein und die Adligen hatten Stadthäuser.

Auch im Mittelalter herrschte Wettbewerb um "Leistungsträger"/Steuerzahler, ein Beispiel:

"Es gab verschiedene Motive, die alte Heimat zu verlassen: Zum einen wurden auf Grund des Erbrechts die landwirtschaftlichen Flächen zuhause immer kleinteiliger. Der gesamte Besitz musste unter allen männlichen Nachkommen aufgeteilt werden (Realteilung); damit sank der Ertrag pro Familie. Die Abgaben an die Grundherren blieben gleich, waren aber immer schwieriger zu leisten, weshalb viele Bauern kaum das Existenzminimum erreichten.[4] Entsprechend attraktiv war die Möglichkeit, weitaus größeren Ackerfläche im Osten zu bewirtschaften, die gemäß den Versprechungen der Landesherren fruchtbar und reich an Tieren seien.[5] Damit sind die sog. Pull-Faktoren angesprochen, die zu einer Auswanderung Richtung Osten ermutigten: In den neuen Siedlungsgebieten lockten neben den zu bewirtschaftenden Flächen viele Vergünstigungen. In den ersten Jahren ihrer Ansiedlung wurden die Siedler zum Beispiel vom Zehnt und sonstigen Abgaben befreit.[6] Diese Vergünstigungen (Freijahre) galten drei bis sieben Jahre oder bis das urbar zu machende Land Erträge abwarf. Der im Vergleich zur Heimat höhere Ertrag machte die dann anfallenden Abgaben weniger drückend. Die Siedlung nach Osten bedeutete auch einen Gewinn an persönlicher Freiheit. So konnten die Neusiedler zu Erbpächtern werden.[7] Der im Verhältnis äußerst geringe Pachtbetrag und die freie Bewirtschaftung des Landes war im Westen so nicht bekannt. Solange der Eigentümer keinen Schaden nahm, konnte der Pächter sogar das Land verkaufen und im Erbfall sich seinen Nachfolger frei wählen.[8] Die Besitztümer mussten nun nicht mehr unter allen männlichen Nachkommen aufgeteilt werden, sondern konnten als Ganzes vererbt werden (Anerbenrecht). Eine weitere Erleichterung waren die wegfallenden unbemessenen Frondienste wie z. B. Hilfe beim Kirchen-/Burgenbau.[9] Die Bauern konnten sich ganz auf die Landwirtschaft konzentrieren. Die Neusiedler wurden ebenfalls nicht zu Heerfahrten verpflichtet.[10] Rechte und Pflichten der Neusiedler wurden oft in einem Lokatorenvertrag geregelt.[11]

Die alten wie neuen Landesherrn in Ostmitteleuropa warben um Siedler, da sie zwar viel Land besaßen, es jedoch nicht urbar gemacht war und somit kein Einkommen erbrachte.[12] Mit den Privilegien und Versprechen wollte man Siedler werben, weil Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter sich als wenig effektiv erwiesen hatten.[13] Ohne die oben genannten Privilegien waren freiwillige Neusiedler aber nicht zu gewinnen. Von den auf den ersten Blick weitgehenden Vergünstigungen für die Bauern profitierten die Landbesitzer mit Verzögerung aber wiederum selbst. Die konkrete Anwerbung von Siedlern, die Verteilung des Landes und das Errichten der Siedlung übertrugen die Landesherrn im Regelfall an sogenannte Lokatoren. Dass der Werbung nicht massenhaft und selbstverständlich gefolgt wurde, zeigen Ortsnamen der neuen Dörfer mit werbendem Charakter, z. B. Schönefeld/Schöneberg/Schönwalde, Rosenfelde/Rosenthal, Reichenbach/Reichenberg/Reichental u. ä. m."
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_ ... Neusiedler

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BeitragVerfasst: Di 8. Nov 2016, 00:06 
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Was du als Freiheit bezeichnest zeigt doch wie schwer es die Bauern hatten.
Es gab auch die Möglichkeit das nur der Aelteste das Land erbte aber das ist sicher Zeit- und Regionsabhaengig.
Ob die bei wegzog nicht vielleicht eine Auslöse zahlen mussten?
Da lob ich mir doch die heutigen Moeglichkeiten ohne Feudalherren.

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BeitragVerfasst: Di 8. Nov 2016, 00:17 
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Du brauchst bloss mal nach Leibeigenschaft zu googlen. Da kannst du das von mir gesagte verifizieren. Und gerade in der von dir gepriesenen Ostkolonisation war die Leibeigenschaft mit Sklaverei gleichgesetzt.
Heute gehst du wohin du willst und wann du willst ohne jemanden zu fragen.

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BeitragVerfasst: Di 8. Nov 2016, 00:49 
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Megalitiker hat geschrieben:
Was du als Freiheit bezeichnest zeigt doch wie schwer es die Bauern hatten.

Den Gedankengang dahinter erkenne ich nicht, weswegen es mir schwerfällt darauf einzugehen.
Zitat:
Es gab auch die Möglichkeit das nur der Aelteste das Land erbte aber das ist sicher Zeit- und Regionsabhaengig.

Wahrscheinlich.
Zitat:
Ob die bei wegzog nicht vielleicht eine Auslöse zahlen mussten?

Es handelt sich weder zeitlich noch räumlich um eine Einheit.
Zitat:
Du brauchst bloss mal nach Leibeigenschaft zu googlen. Da kannst du das von mir gesagte verifizieren. Und gerade in der von dir gepriesenen Ostkolonisation war die Leibeigenschaft mit Sklaverei gleichgesetzt.

Worauf willst du hinaus? Mein Zitat hast du gelesen?

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BeitragVerfasst: Di 8. Nov 2016, 00:56 
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Ja, und koennte ich zitieren wuerdest du eben genau das Gegenteil lesen.
Zu Punkt eins. Du schreibst doch was die Bauern alles an der Backe hatten und das dies fuer ein paar Jahre ausgesetzt wurde. Wo ist da die Freiheit? Danach waren sie noch schlimmer dran als in den Westgebieten.

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