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BeitragVerfasst: Sa 22. Okt 2016, 13:21 
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Megalitiker hat geschrieben:
Auf die Kirchenregister.

"Die ältesten Kirchenbücher – sie liegen nur als Fragment vor – stammen aus dem 14. Jahrhundert und entstanden in der Provence und in Italien. Das älteste erhaltene Kirchenbuch aus dem deutschsprachigen Raum ist ein Taufbuch, stammt aus Basel, wurde 1490 begonnen und befindet sich heute im Britischen Museum in London."
https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenbuch

"Anfang des 15. Jahrhunderts waren Familiennamen überall im deutschen Sprachraum anzutreffen, aber nicht durchgehend. Auch konnte der Familienname noch wechseln, zum Beispiel bei Wegzug oder aufgrund neuer Berufstätigkeit oder bis etwa 1800 bei der Einheirat in einen Bauernhof."
https://de.wikipedia.org/wiki/Familienname
Zitat:
Das MA ist nicht nur zeitlich sondern auch räumlich begrenzt und vermutlich nicht genau definiert. Gib mal ein Beispiel.

"Sachsen gehörte in den Geltungsbereich der mitteldeutschen Grundherrschaft. Die Elemente persönlicher Unfreiheit waren geringer als in den Agrarverfassungen anderer Landesherrschaften. Die Verpflichtungen der Bauern waren mehr von der Inanspruchnahme des ihnen nicht gehörenden Grund und Bodens geprägt als von persönlicher Unfreiheit. Leibeigenschaft als Rechtsinstitut gab es nicht."

"In Russland begann die Leibeigenschaft sich ab 1601 durchzusetzen, nachdem Zar Boris Godunow die Bewegungsfreiheit der Bauern eingeschränkt hatte. Schon 1606 kam es unter Iwan Issajewitsch Bolotnikow zu einem großen Bauernaufstand gegen die Leibeigenschaft."
https://de.wikipedia.org/wiki/Leibeigenschaft

"Die germanische Volksversammlung wird als eine Form von „demokratischer Mitbestimmung“ betrachtet. Um der starken Bedeutung des Heerwesens bei den Germanen gerecht zu werden, prägte man den Begriff „Militärdemokratie“.[12] Die klassisch marxistische Sichtweise (so Friedrich Engels) nahm nach dem damaligen Stand der Ethnologie für die Entwicklung der Kultur bestimmte Stufen an (Wildheit, Barbarei und Zivilisation), die in gleicher Reihenfolge von den verschiedenen Völkern durchlaufen werden.[13] Mit dieser Entwicklung geht ein Übergang vom Gemeineigentum zum Privateigentum einher. In Stammesgesellschaften wie denen der Germanen, Kelten oder Irokesen sind nur persönliche Gegenstände Privateigentum. Der Grund und Boden jedoch gehört dem Stamm und wird an die einzelnen Personen zur Nutzung verlost."
https://de.wikipedia.org/wiki/Thing

Ähnliche Strukturen gab es regional fast zu jeder Zeit im Mittelalter.

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Verfasst: Sa 22. Okt 2016, 13:21 


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BeitragVerfasst: Sa 22. Okt 2016, 14:04 
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Elirithan hat geschrieben:
mir geht es jedoch eher um das Werkzeug, weil das ja von jedem verwendbar ist

Im Bereich "Psychomedizin" weiß ich nicht, was das sein soll.
Zitat:
Sie erschafft Kreaturen die nur dank ihres Zauber lebensfähig sind, und darum sie selbst aus Selbsterhaltung gegen jede Kritik vehement verteidigen

Meine vorhergehende Argumentation war eigentlich nicht religiös. Ich stellte fest, daß dieses Biomacht-Monstrum "Medizin" sich anmaßt zu entscheiden wie ein "gesunder" Mensch auszusehen hat. Ganz allgemein. So wird praktisch die ganze Menschheit entmündigt und ein Zuchtziel formuliert, das durch großkapitalistische Interessen geprägt ist. Und zwar auch was die Eigenschaften von Menschen betrifft, die diesen Interessen zuwiderlaufen.

Zur Bibelstelle ist zu sagen, daß es dort tatsächlich nicht speziell um Zauber geht. Es geht um das, was heute der Pharmazie im weitesten Sinne entspricht, die damals auch Zaubereimethoden umfasste, aber auch klar das, was heute verbreitet von Ärzten praktiziert wird, nämlich Substanzen zu verabreichen um bestimmte Wirkungen am Menschen zu erzielen.

Außerhalb des Christentums mag das auch unproblematisch betrachtet werden, das Christentum ist jedoch eine Religion, die Heilung auf anderem Wege anstrebt und deren menschgewordener Gott ein "Heiland" war. Dazu spielt dann noch eine Rolle, wie man sich erklärt, daß jemand durch Veränderungen an Seele und Körper Leid empfindet, ob man einen Sinn darin vermutet oder alles für ein zielloses Spiel blinder Kräfte hält.
Zitat:
Die Friedensordnung wurde spätestens mit der Vererbbarkeit von Privilegien getilgt.

Wegen der geschaffenen strukturellen Spannungen?
Zitat:
Ich befürworte die damalige Struktur nicht, ich beziehe mich nur darauf,

Gut, wäre also die Frage, wie eine bessere Welt in deiner Vorstellung aussehen würde. Teilweise hast du dazu schon etwas geschrieben und ich fragte mich, ob du das genügend durchdacht hattest.
Zitat:
Wenn ich die Wahl habe zwischen heutiger Demokratie mit ihrem überzogenen Wohlstandsversprechen für alle, oder eben einem eher pauperistischen Feudalsystem bei dem nur einer von 1000 mit den mir so verhassten Blingblings rumläuft - dann ist die logische Wahl Letzteres - da dies schlicht weniger Umweltkapazität "verbraucht".

Da würde ich ersteinmal trennen zwischen den geringen demokratischen Elementen, die es heute typischerweise gibt und der Entscheidung der Wähler für eine ausbeuterische materielle Breitenbereicherung.

Und wenn ein Adel existiert, der ebenso nach materiellem Reichtum strebt, dann mag es so sein, daß er ihn für sich selbst zuerst rafft. Aber es gibt genug Beispiele dafür, daß Monarchen auch den Wohlstand der breiten Bevölkerung als Ziel hatten und in gewissem Maße umsetzten.

Fragt sich, ob die Energiewende hier nicht sowieso Möglichkeiten eröffnet Umweltausbeutung und Güterproduktion wieder stärker zu entkoppeln? Die Technik ist ja inzwischen vorhanden, da müßte schon einiges passieren, damit sie vergessen würde. Auch Monarchen würden sich heutzutage wohl mit Hilfe von problematisch erzeugter Energie mästen. Wenn es auch richtig ist, daß oft nachhaltiger gedacht wurde, zumindest beim Vorhandensein dynastischer Erbstrukturen. Aber diese lehnst du ja ab?
Zitat:
Anders ausgedrückt, die heutige "Demokratie" muss um als Freiheitsräuber akzeptiert zu sein, jeden einzelnen regelrecht "bestechen".

Nein, die Wähler verhalten sich wie Anteilseigner einer Raubgesellschaft und stimmen entsprechend ab.
Zitat:
Die heutige Demokratie ist totaler Krieg gegen alles Leben selbst.

Oder ist es eher das Verhalten der Menschen?
Zitat:
Hier tritt auch die Linie zum Faschismus wieder zutage,

Ich sehe das noch nicht wirklich. Der klassische Faschismus erscheint mir eher als Rückfall in monarchistische Strukturen, die man damals noch verbreitet gewohnt war.
Zitat:
und zwar war beispielsweise das faschistische Hitlerdeutschland ja ausdrücklich bemüht einen schnellen Krieg (Blitzkrieg) zu führen,

Ja, anfangs auch sehr erfolgreich und zwar vor allem auch aus militärischen Gründen.
Zitat:
Da ich auf der Seite des Lebens stehe, befürworte ich alles was diesen Krieg deeskaliert oder beendet

Welchen Krieg? Wie willst du es erreichen, wo du selbst davon ausgehst, daß die Mehrheit gewissermaßen ein gewisses Interesse an den heutigen Zuständen hat?
Zitat:
1848 - haben die Monarchen nicht abgedankt,

Es war aber ein wichtiger Schritt ohne den die spätere Entwicklung wohl nicht so geschehen wäre.
Zitat:
Ich würde die Menschenwürde noch um den Stolz ergänzen, da Würde nur ein von aussen einbeschriebenes Attribut ist, der Stolz jedoch die innere Seite eben dieser Sache.

Wie würdest du Stolz umreißen? Was machst du mit jemandem, der aus einer Kultur der Blutrache kommt und diese als zentralen Teil seines Stolzes sieht? Oder Stolz der mit anderen grenzwertigen Vorstellungen verbunden ist?
Zitat:
Die Antike ist ja bis heute die Wichsvorlage des Systems ;-)

Ich meinte nicht speziell Griechenland.
Zitat:
Es ist so, die Sicht des Teufels verschwimmt mit zunehmendem Verzicht auf Schrift.... denn die Schrift gibt ihm die Gewalt über die Vergangenheit,

Alles hat Licht- und Schattenseiten.
Zitat:
Vermutlich der Grund warum zB Jesus nichts aufgeschrieben hat sondern dies erst 3-4 Generationen später geschah...

Das geschah früher?
Zitat:
Mir geht es im Gesamten nicht darum eine absolute heile Welt zu schaffen, sondern eine mit Langzeitperspektive, eine Spannende, freie aber auch gefährliche Welt....

Ja.

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BeitragVerfasst: Sa 22. Okt 2016, 16:00 
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Zitat:
Meine vorhergehende Argumentation war eigentlich nicht religiös. Ich stellte fest, daß dieses Biomacht-Monstrum "Medizin" sich anmaßt zu entscheiden wie ein "gesunder" Mensch auszusehen hat. Ganz allgemein. So wird praktisch die ganze Menschheit entmündigt und ein Zuchtziel formuliert, das durch großkapitalistische Interessen geprägt ist. Und zwar auch was die Eigenschaften von Menschen betrifft, die diesen Interessen zuwiderlaufen.

Zur Bibelstelle ist zu sagen, daß es dort tatsächlich nicht speziell um Zauber geht. Es geht um das, was heute der Pharmazie im weitesten Sinne entspricht, die damals auch Zaubereimethoden umfasste, aber auch klar das, was heute verbreitet von Ärzten praktiziert wird, nämlich Substanzen zu verabreichen um bestimmte Wirkungen am Menschen zu erzielen.

Außerhalb des Christentums mag das auch unproblematisch betrachtet werden, das Christentum ist jedoch eine Religion, die Heilung auf anderem Wege anstrebt und deren menschgewordener Gott ein "Heiland" war. Dazu spielt dann noch eine Rolle, wie man sich erklärt, daß jemand durch Veränderungen an Seele und Körper Leid empfindet, ob man einen Sinn darin vermutet oder alles für ein zielloses Spiel blinder Kräfte hält.


Zum Verständnis, ich glaube nicht an feste Naturgesetze ich betrachte sie nur als Wahrscheinlichkeitsmuster. Jede Technik nutzt diese Muster aber es gibt logischerweise auch Metatechnik um die Muster zu editieren.
Zwischen Technik und Magie trenne ich nicht scharf - ebenso verhält es sich mit dem Prozess Technologie und belebte "Natur". Das ist alles keineswegs religiös gemeint.

Zitat:
Wegen der geschaffenen strukturellen Spannungen?


Ja und vorallem weil die ursprüngliche Adelschicht der Kriegerklasse einer Kriegsordnung entsprang.... deswegen ist sie keine wirkliche Aristokratie sondern eben eine funktionelle Überlagerung , eine Klasse definiert sich ja über die Funktion die sie erfüllt - es war vollkommen logisch, dass eine solche Überlegerung einen Bias in alles hineinträgt das sich später darauf konstituieren will. Heisst die Rechtsnachfolge beansprucht.

Zitat:
Da würde ich ersteinmal trennen zwischen den geringen demokratischen Elementen, die es heute typischerweise gibt und der Entscheidung der Wähler für eine ausbeuterische materielle Breitenbereicherung.

Und wenn ein Adel existiert, der ebenso nach materiellem Reichtum strebt, dann mag es so sein, daß er ihn für sich selbst zuerst rafft. Aber es gibt genug Beispiele dafür, daß Monarchen auch den Wohlstand der breiten Bevölkerung als Ziel hatten und in gewissem Maße umsetzten.

Fragt sich, ob die Energiewende hier nicht sowieso Möglichkeiten eröffnet Umweltausbeutung und Güterproduktion wieder stärker zu entkoppeln? Die Technik ist ja inzwischen vorhanden, da müßte schon einiges passieren, damit sie vergessen würde. Auch Monarchen würden sich heutzutage wohl mit Hilfe von problematisch erzeugter Energie mästen. Wenn es auch richtig ist, daß oft nachhaltiger gedacht wurde, zumindest beim Vorhandensein dynastischer Erbstrukturen. Aber diese lehnst du ja ab?


Das ist auch nur eine Interpretation wie eine heutige Adelschicht agieren würde, die es tatsächlich schafft sich wieder einzusetzen.... deswegen es könnte sein, dass eine solche Übergangsordnung notwendig werden könnte um dem Raubbau ein jähes Ende zu setzen - allerdings nur als Mittel zum Zweck - im Moment läuft es faktisch in diese Richtung, allein durch den zwangsläufigen Drall systemimmanenten des Spätkapitalismus. Salopp gesagt mit Schollenbindung und ohne Ressourcen fahren die Plagegeister der Massengesellschaft dann bestimmt kein Auto mehr. :wink:
Eine Deindustrialisierung dieser Gartenwelt hier ist im grösseren Bilde eine zwingende Notwendigkeit um sie optimal in ihrer gegebenen Beschaffenheit sein lassen zu können.

Zitat:
Nein, die Wähler verhalten sich wie Anteilseigner einer Raubgesellschaft und stimmen entsprechend ab.


Plagegeister.... ja....

Zitat:
Oder ist es eher das Verhalten der Menschen?


Ja aber die Massendemokratie befördert und potentiert besonders die lebensfeindlichen Aspekte ihres Verhaltens,und lügt beharrlich darüber.

Zitat:
Ich sehe das noch nicht wirklich. Der klassische Faschismus erscheint mir eher als Rückfall in monarchistische Strukturen, die man damals noch verbreitet gewohnt war.


Ja ich weiss, ich kenne diese Lesart auch, empfinde sie aber inzwischen als inakkurat. Aber eine Monarchie entwickelt keinen solchen Faschismus, weil sie sich dadurch selbst angreifbar macht, deflexibilisiert was sie im langen Rennen delegitimieren würde. Man braucht eine demokratoide Anlaufphase um den Aufstieg eines faschistischen Regimes zu realisieren. Die Beziehungsgeflechte in einer entwickelten Monarchie mit einer etablierten Aristokratie sind viel zu delikate Interpendenzen, um solch eine Rüpelhafte Umgestaltung einfach ohne kanalisierung des Pöbels zuzulassen. Selbst interne kriegerische Auseinandersetzungen schwächen erfahrungsgemäß die Aristokratie nicht - aber eine Dekadente Entartung beendet sie dafür umso effektiver... Ich kenne jedenfalls keinen Fall nach der Antike mit einer echten Tyrannis ala Hitler oder Stalin die aus einer monarchie hervorging ohne den demokratischen Zwischenabsatz....

Zitat:
Ja, anfangs auch sehr erfolgreich und zwar vor allem auch aus militärischen Gründen.


Wir dürfen nie vergessen dass die NSDAP sich immer ausdrücklich als Partei der "Bewegung" sah und darstellte, in dieser Funktion erhielt sie den Bezug zur verhassten "Systemzeit" aufrecht - wieso?
Sie wussten sie sind gewählt worden, haben wahlversprechen gegeben und mussten die jetzt umsetzen, zumindest selektiv (siehe 25 Punkte Agenda). Hitler ordnete explizit an sich als Partei zu sehen... nur Himmler versuchte da strukturell auszuscheren mit seiner SS, der er ein okkultes Gepräge mitgab - was aber erst im Langen rennen nach Etablierung und Endsieg einen neuen Kriegeradel hervorbringen sollte.
Zusammenfassend kann man sagen es handelte sich um eine Elitensukzession mit extremen Gewaltmitteln.

Zitat:
Welchen Krieg? Wie willst du es erreichen, wo du selbst davon ausgehst, daß die Mehrheit gewissermaßen ein gewisses Interesse an den heutigen Zuständen hat?


Kann nur versuchen so neutral es geht zu bleiben und nichts produktiv zu dem obengenannten Wahn der Plagegeister beizutragen, also klassisch passive Obstruktion betreiben - mehr geht nicht, höchstens dies auch anderen als sinnvollen Weg aufzeigen, und hoffen sie tun es.

Zitat:
Es war aber ein wichtiger Schritt ohne den die spätere Entwicklung wohl nicht so geschehen wäre.


Naja mit 1848 hat sich die Bürgerliche Elite fest in der Administration festgesetzt und ihre Basarmethodik dort etabliert... damit war das spätere zweite Kaiserreich von Anfang an keine Institution die noch an die alte Kontinuität anknüpfen konnte - letztlich war es auch genau dieses bürgerliche Parlament das den Weltkrieg entschied. Das Kaiser redete zwar oft dummes Zeug aber wollte diesen Krieg nicht - er korrespondierte hierzu sogar mit seinem Verwandten den Zaren - nur auch dort beschlossen Teile des Parlament und der Verwaltung die Mobilmachung usw.... der Krieg ging aus diesen Basaren hervor nicht aus den Herrscherhäusern, weil die wussten sehr genau, dass wenn sie ihr Potential entfesseln würden , dies katastrophale Folgen für sie alle gehabt hätte.

Zitat:
Wie würdest du Stolz umreißen? Was machst du mit jemandem, der aus einer Kultur der Blutrache kommt und diese als zentralen Teil seines Stolzes sieht? Oder Stolz der mit anderen grenzwertigen Vorstellungen verbunden ist?


Vermute der (Stolz) muss sich stammesspezifisch sozialisieren, gegeben ist ja nur die Sockelemotion die eine Kränkung oder aber auch ein die Selbstverwirklichung bestärkendes erleben ermöglicht. Ich sehe da nichts grenzwertiges daran, weil es eben kulturspezifisch wäre und ich mich da nicht einmischen dürfte.

[Puh, dann sind sie eben so, habe kein Recht ihre Entwicklung ändern zu wollen - Wäre ich mit sowas wie Blutrache konfrontiert, dass sich dieses Verhalten ohne vorherige Kommunikation generalisiert gegen meine ganze Gruppe richtet, verteidige ich in dem Fall zuerstmal meinen Stamm. Ist es jedoch Rache gegen eine Person im eigenen Stamm gerichtet, kann man durchaus prüfen ob die Fehde rechtens wäre, und die Herausforderung angenommen werden könnte, oder doch eher der Bündnisfall greift. Fakt ist in jedem Fall eine Kontaktaufnahme mit der anderen Kultur und dem betroffenen Personenkreis - um eventuell eine diplomatische Lösung , einen Vergleich, eine Konversion oder eine Urfehde zu erwirken oder die Bedingungen zu regeln, denn es kann ja echtes Unrecht passiert sein.... Das ist Einzelfallspezifisch - ein Gewaltmonopol lehne ich grundsätzlich ab in solchen Fällen, weil das ja wie gesagt eine gerechtfertigte Sache sein kann, die evtl von der Person sogar angenommen würde. Heimtücke aber lehne ich entschieden ab. Priorität hat die Wahrung des Friedens all jener die nicht Betroffen sind.

Findet die Rache ausserhalb meines Bündnissystems statt, verbietet der Nichteinmischungsgrundsatz jegliche Intervention - diese Praxis ist letztlich statistisch am friedensfördernsten, allerdings gibt es durchaus Wege dem Frieden zu helfen ohne gegen den Grundsatz zu verstossen]


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BeitragVerfasst: Sa 22. Okt 2016, 22:47 
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Okay, es gab zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Laendern unterschiedlich stark geprägte Ausbeutung der Bauern. Das macht mir jetzt nicht das Feudalsystem schmackhaft und ich glaube auch nicht fas Eli ein freier Bauer sein moechte, sondern er gibt ja selbst zu das Lehenssystem zu favorisieren. Manche Leute suchen eben das Untertanenverhaeltnis. Manche Leute gingen da ja freiwillig rein weil es eine gewisse Rechtssicherheit gab, sofern man vom Grundherren nicht tot geprügelt wurde. Vermutlich stammt von solcher Denkweise der Spruch von Aristoteles: Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, der bleibt zu Recht ein Sklave!

Ob Kirchenbuch oder nicht, wenn man den gesamten Artikel Leibeigenschaft liest, wird klar das der Grundherr sehr wohl wusste wer ihm gehoert oder nicht oder er hatte Leute die das wussten.
Was der Familienname damit zu tun hat ist mir nicht ganz klar.

Die Ratsversammlungen des MA halte ich nicht fuer vergleichbar mit dem Thing. Oft nur von der Herrschaft instrumentalisiert um deren Gesetze in Umlauf zu bringen.
Island wuerde ich nicht direkt zum MA zählen.
Ausnahmen gibt es natürlich immer. Zum Beispiel war Dithmarschen eine Zeitlang de facto, nicht de jure, freier Bauernstaat.

P.S.: Noch eine Antwort fuer Eli. Das es bei den Tieren oft einen Chef gibt ist fuer mich keine Legitimation fuer den Adel. Bei den Tieren geschieht das aus Staerke. Bei primitiven Kulturen sicher auch und auch aus Intelligenz. Beim Erbadel kommen selbst unfähige Dummkopfe auf diese Posten.
Als denkender Mensch aber sind wir in der Lage Hierarchien wie im Tierreich abzulehnen. Im Notfall koennen wir zeitlich begrenzte Fuehter waehlen. Einen Primus inter pares.

Wieso du die Antike fuer die Wichsvorlage der Neuzeit haeltst verstehe ich nicht. Die Antike war teils grausam aber gegen das MA auch sehr fortschrittlich.

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BeitragVerfasst: So 23. Okt 2016, 00:36 
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Megalitiker hat geschrieben:
Ob Kirchenbuch oder nicht, wenn man den gesamten Artikel Leibeigenschaft liest, wird klar das der Grundherr sehr wohl wusste wer ihm gehoert oder nicht oder er hatte Leute die das wussten.

Wird das klar? Es ging ja darum, daß Leute oft auch einfach weggehen konnten.
Zitat:
Was der Familienname damit zu tun hat ist mir nicht ganz klar.

Seine Entstehung hängt mit zunehmenden Kontrolldokumentationen zusammen? Und das, obwohl Zählungen (überwachende Registrierungen) der Bevölkerung in der Bibel als vor Gott eher negativ beschrieben werden.
Zitat:
Die Ratsversammlungen des MA halte ich nicht fuer vergleichbar mit dem Thing.

Es gab aber regional hier und da Strukturen, die dem ähnelten. Nicht überall, ja.
Zitat:
Ausnahmen gibt es natürlich immer. Zum Beispiel war Dithmarschen eine Zeitlang de facto, nicht de jure, freier Bauernstaat.

Ja, wobei man sich in diesem Fall fragen kann, ob es da nicht sogar eine Kontinuität gab, die erst mit der späten Eroberung durch Adelige unterbrochen wurde. Im Fall der Schweiz hatten sich diese Strukturen mit der Zeit entwickelt und existieren noch, da es keine erfolgreiche Eroberung gab.

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BeitragVerfasst: So 23. Okt 2016, 00:58 
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Also da wo die Bauern Leibeigene waren konnten sie nicht so einfach weg.
Den Familiennamenartikel muss ich mir noch durchlesen. Ich dachte das haette andere Gründe.
Du scheinst auch eine Affinität zum MA zu haben. Dir gefaellt wohl die Macht die die Kirche ⛪ damals hatte 😇

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BeitragVerfasst: So 23. Okt 2016, 02:28 
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Der Zusammenhang leuchtet mir noch immer nicht ein. Familiennamen gab es erst mal zur Unterscheidung. Erst in der Neuzeit wurde Kontrolle daraus.

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BeitragVerfasst: So 23. Okt 2016, 10:00 
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Lies bitte etwas genauer, ich unterscheide sehr genau zwischen jeweils einer Friedens- und Kriegs/Krisenordnung.

Zudem lehne ich das Konzept eines "Fortschritts" ab, ich betrachte alles erstmal wertfrei als Anpassungen an Umstände bzw Abweichungen, die sich bewähren müssen.

Die Bauernsache schloss ich analog aus den aktuell mir verfügbaren Mitteln.

Und die Schollenbindung stelle ich der Automobilität gegenüber - weil heute nicht auf diese scheiss Technik zurückzugreifen bzw zu dürfen führt zu einer effektiv vergleichbaren Situation - mit der zusätzlichen Härte, dass "normales" wirtschaften auch nicht mehr funktioniert , bei der damaligen Situation hingegen schon, weil die Latte nicht so astronomisch hochgesteckt war, und die Strukturen nicht eine ganzen Baum völlig hirnrissiger Vorrichtungen vorrausetzten, zB alles zu Fuss erreichbar war, und man alles erheblich gemütlicher anging daher.
Daher ist mir die Schollenbindung polemisch gesagt immernoch lieber als die Automobilität , da letztere eine viel grössere Unfreiheit für alle Betroffenen darstellt, und gleichzeitig die Lebensgrundlage zerstört - dies aber paradoxerweise nicht als leidvoll empfunden wird - und das ist faktisch sogar extrem gefährlich.
Die Anforderungen von damals kann ich erfüllen, die von heute nichteinmal annähernd (was ein viel schlimmeres Joch ist, als das was damals war)

Ausserdem durch viel engmaschigere Überwachung ist die gesamte Situation heute viel neurotischer als damals, als dieser Mist nicht existierte. Die Leine scheint nur länger an der man hängt, aber dies ist eine reine Illusion - in Wahrheit ist der Käfig um Grössenordungen enger und die Belastung durch verschiedene Formen des legitimierten Raubs extrem viel höher. Besonders dramatisch ist die Situation, wenn man mehrere solche Effekte hat, die sich kumulieren, oder gar verstärken.

Die Vererbbarkeit beim Adel sehe ich durchaus sehr kritisch, nur ist sie erheblich zweckmässiger, wenn es um Stabilität geht, als das Wählen von Leuten die weder besondere Kenntnisse noch einen existenziellen Bezug zu ihrer Aufgabe haben.

Ich vergleiche lediglich Funktionsprinzipien auf ihre Nutzenaspekte hin - mir geht es nicht darum, irgendeiner einfältigen Parole zu entsprechen, wie der von Aristoteles - weil selbige wahrscheinlich ohnehin in einem rhetorischen Kontext steht. Ich seh mein Leben eh schon als gescheitert. Allein schon, weil ich seit ich denken kann, mit depressiven Episoden kämpfe - mir ists im Grunde eh alles wurscht inzwischen, hab genug mir mir selbst zu tun - als um mich noch mit präpotenten Freiheitsidealen zu täuschen, die keiner je erreicht.


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BeitragVerfasst: So 23. Okt 2016, 10:18 
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Megalitiker hat geschrieben:
Also da wo die Bauern Leibeigene waren konnten sie nicht so einfach weg.

Das stimmt so nicht, es steht sogar im Artikel, daß es diesbezüglich Regelungen gab. Sicherlich wird es regional verschiedenes Recht gegeben haben, die Leibeigenschaft stammt ja noch aus vorchristlichen Zeiten.

Aber damals war es sicherlich einfacher zu fliehen als heute, wo staatsnahe Massenmedien wenn angefordert sogar Bilder von gesuchten Leuten landesweit verbreiten und überall verteilt Digitalkameras hängen, auf denen eine Gesichtserkennungssoftware laufen könnte, nachdem Geheimdienste die Hersteller geheim dazu nötigen überall Hintertüren einzubauen.
Zitat:
Du scheinst auch eine Affinität zum MA zu haben.

Ich denke nicht, daß es pauschal eine schlechte Zeit war. Wie viel hat die Lebensqualität seitdem verloren und wieviel gewonnen?
Zitat:
Dir gefaellt wohl die Macht die die Kirche ⛪ damals hatte 😇

Was meinst du mit "die Kirche"?

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Technologie kommt von griech. Techyn - niedere wenig kunstfertige Arbeit, alternative Bedeutung: Selbstbetrug.... :wink:

Ist doch schon alles im Wort enthalten.... wir können das lange alles zergliedern, die niedrigere Technisierung damals, führt zu geringeren Anforderungen an die Arbeitsteiligkeit, deswegen braucht man wieder weniger Druck und das ganze wird wieder störungssicherer, das Überleben selbst ist das sinnstiftende Element. Es wäre sinnvoll die Technik auf das Wesentliche zu vereinfachen und so zu vereinheitlichen , dass sie nurnoch Modifikationsbasis für Werkzeug und nicht Warenfetisch ist. Das ist das was ich mit neues Mittelalter meine, die makroskopische Technologie wird durch vereinfachte Formen ersetzt, die von kleinen Gruppen erhalten werden kann... das schafft wieder einen engeren Bezug, warum man tut, was man tut.

Selbst heute als Prepper oder SVler, muss man sich das mit dem Überleben regelrecht einreden - die Handlung an sich ist psychologisch gesehen eine Ersatzhandlung , weil unser Leben in der technisierten Welt mit ihrem Energiecheat ein gross angelegter Selbstbetrug ist.


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BeitragVerfasst: Mo 31. Okt 2016, 18:59 
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Whoarr wurde hier viel geschrieben...
:D

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Kommt nicht eher die Sklaverei aus vorchristlicher Zeit, @Frosch?
Ich denke schon das die Lebensqualität sehr gestiegen ist, allein schon in medizinischer Hinsicht.
Dann kommt noch sie persönliche Freiheit und eine gewisse Rechtssicherheit.
Das man heute immer und ueberall aufgespürt werden kann ist Verfolgungswahn. Da muss man schon ne Spur hinterlassen wie ein Elefant im Porzelanladen.
Mit Kirche meine ich natürlich die Kirche.

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Megalitiker hat geschrieben:
Kommt nicht eher die Sklaverei aus vorchristlicher Zeit,

Ich trenne zwischen Sklaverei und Leibeigenschaft nicht scharf.
Zitat:
Ich denke schon das die Lebensqualität sehr gestiegen ist, allein schon in medizinischer Hinsicht.

Gerade das halte ich für eine große Illusion.
Zitat:
Dann kommt noch sie persönliche Freiheit und eine gewisse Rechtssicherheit.

Gab es damals teils auch, so wie es sie heute teils gibt.
Zitat:
Das man heute immer und ueberall aufgespürt werden kann ist Verfolgungswahn.

Nein, ganz und gar nicht. Es ist eine Entwicklung, die soetwas wie Freiheit und funktionierende Zivilgesellschaftlichkeit komplett zu vernichten droht.
Zitat:
Mit Kirche meine ich natürlich die Kirche.

Die Kirche hat heute soviel Macht wie damals.

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Die Kirche hat im Alltag keine Macht mehr ueber uns. Wir muessen nicht abdruecken und wir muesden Sonntag auch nicht in die Kurchen und es finden keine Hexenprozesse statt.
Du siehst nicht die Lebensqualität die wir durch medizinischen Fortschritt haben? Schmerzmittel, Heilung von Krankheiten die unheilbar waren, Lebensverlaengerung?
Darum geht es ja das frueher die persoenliche Freiheit nicht so bestanden hat.
Und wenn es um die heutige Ueberwachung geht, musst du dich nicht so an Filme wie der Staatsfeind Nummer eins halten. Wer untertauchen will, der kann das sehr leicht, vor allem wenn man noch Helfer hat.

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Megalitiker hat geschrieben:
Die Kirche hat im Alltag keine Macht mehr ueber uns.

Es ist so, wie ich es schrieb.
Zitat:
Wir muessen nicht abdruecken und wir muesden Sonntag auch nicht in die Kurchen und es finden keine Hexenprozesse statt.

Das alles hat mit der Kirche nichts zu tun.
Zitat:
Du siehst nicht die Lebensqualität die wir durch medizinischen Fortschritt haben? Schmerzmittel, Heilung von Krankheiten die unheilbar waren, Lebensverlaengerung?

Ich sehe, daß das eine Illusion ist.
Zitat:
Wer untertauchen will, der kann das sehr leicht, vor allem wenn man noch Helfer hat.

Viel Erfolg.

_________________
Minimalismus? Selbstversorgung? Lebensgemeinschaft hat zZt. Platz frei: Unten auf "www" klicken.


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