Mo 20. Feb 2017, 16:27
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Di 21. Feb 2017, 17:48
Shiva hat geschrieben:Es wird neuerdings auch eine Milch vermarktet, deren Bauern extra damit werben, dass die Kälber 3 Monate (ich hoffe, ich habe es richtig behalten) bei ihren Mütterkühen bleiben dürfen und nicht, wie sonst leider üblich, sofort von der Mutter getrennt werden. Natürlich kann dann nicht mehr so viel Milch vermarktet werden, deshalb wird es auf den Preis aufgeschlagen. Aber endlich tut sich da mal was.
Di 21. Feb 2017, 20:36
Di 21. Feb 2017, 21:34
Verwirrende Angaben auf dem Etikett, kein Einzelfall in MV: Auch die zum Arla-Konzern gehörende Hansano-Molkerei im westmecklenburgischen Upahl eckt auf dem Beschwerde-Portal immer wieder an. Weidemilch „aus der Region“, die in Schleswig-Holstein gemolken, in Mecklenburg verarbeitet und im niedersächsischen Hannover verkauft wird, nach hunderten Kilometer Transport – für einen Kunden aus Hannover hat das nichts mehr mit Regionalität zu tun. Auch die Herkunftsangaben der im Vergleich zu anderen Milchsorten teureren Hansano-Weidemilch lösen Skepsis aus. „Zweifel bleiben“, meint Kerstin Lenz, Chefin des Tierschutzbundes MV. Landesweit sehe man kaum noch Kühe, die auf der Weide stünden. Das gestehe selbst der Bauernverband ein – zu groß der Aufwand.
Zweifel löst der Arla-Konzern selbst mit seiner in MV angebotenen Bio-Milch aus. „Ganz natürlich“ sei die Milch,von den Arla Bio-Höfen – mit „Herkunftsgarantie“. Doch die weist im Test unserer Redaktion Lücken auf: Sieben Bio-Bauern listet Arla auf, die die Öko-Milch liefern – alle in Schleswig-Holstein und Süd-Dänemark, keine aus MV. „Der größte Teil unserer Bio-Milch stammt von den Arla® BIO-Höfen in Norddeutschland und dem Süden Dänemarks“, teilt der Konzern denn auch auf Kunden-Anfrage mit. Von welchem Hof genau die Öko-Milch stammt, so wie es die Herkunftsgarantie auf der Milchverpackung suggeriert, dazu gibt es keine Angaben.
Arla-Sprecher Wolfgang Rommel kann die Aufregung nicht verstehen. Auf den Imageseiten gibt sich der Konzern gern regional: „Kurze Transportwege“, „Alles von Hansano stammt von Bauernhöfen aus der Nachbarschaft. So gelangt unsere Milch auf direktem Weg in die Meierei.“, wirbt der Molkereikonzern für sich. Und so heißen kurze Transportwege und Nachbarschaft im Arla-Verständnis: Die Aussage „Aus der Region – für die Region“ sei nicht zu beanstanden, meint Rommel. Angesprochen werde die Region Norddeutschland – also von Emden bis Pasewalk, von Flensburg bis Hannover. Unabhängige Zertifizierungsstellen, unangemeldete Kontrollen, Weidetagebücher, extra Milchtouren: Hansano könne damit garantieren, dass Weidemilch auch vom Grünland komme, versicherte Rommel – zumindest an sechs Stunden am Tag, 120 Tage im Jahr, wie auf dem Produktetikett angegeben. Nur: Den Beweis bleibt der Konzern in diesen Tagen schuldig. Die von Hansano angebotene Rückverfolgung der Weidemilch im Internet – Fehlanzeige. Fünf Ein-Liter-Abpackungen mit 3,9 prozentiger Weidemilch hat unsere Redaktion an verschiedenen Tagen getestet. Bei keiner konnte das Gebiet ermittelt werden, in dem die Kühe auf der Weide standen und ihre Milch gegeben haben: Es konnte „keine passende Tour gefunden“ werden, hieß es lediglich. Ein Providerproblem, muss Arla-Sprecher Rommel eingestehen. Die Angaben zu den Weidetouren seien nicht aktualisiert worden. Sowohl Weide- als auch Arla-Bio-Milch stamme auch von Höfen aus Mecklenburg – aus der Region rund um Grabow sowie aus fünf Bio-Betrieben zwischen Parchim und Waren.
Di 21. Feb 2017, 23:30
Mi 22. Feb 2017, 02:53
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