Do 5. Mai 2016, 14:30
Ein wütender Bauer hat in Schleswig-Holstein mit seinem Trecker absichtlich zehn Autos angefahren und teilweise zerstört, darunter fünf Polizeiwagen. Einsatzkräfte konnten den 53 Jahre alten Viehzüchter am Mittwoch in Ascheberg erst stoppen, nachdem sie die Reifen seines Traktors zerschossen hatten, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Kiel sagte.
Auf Fotos von NDR 1 Welle Nord ist zu sehen, wie ein Kastenwagen der Polizei auf dem Dach liegt, andere Autos sind zerdellt und aufgerissen. An der Schaufel des roten Treckers hängt eine Stoßstange.
Nach Informationen von NDR 1 Welle Nord wollten Veterinäre, die von in Polizisten begleitet wurden, den Rindern auf dem Hof des Mannes Ohrmarken verpassen. Der 53 Jahre alte Bauer habe dies offenbar nicht akzeptieren wollen.
Insgesamt habe er fünf Polizeifahrzeuge, zwei Fahrzeuge von Veterinären, zwei Firmenfahrzeuge und einen Privatwagen zerstört.
Do 5. Mai 2016, 14:30
Do 5. Mai 2016, 15:36
Do 5. Mai 2016, 18:14
Do 5. Mai 2016, 21:31
Peperoni hat geschrieben:Der Veterinär, holt in letzter Instanz natürlich auch die Bundewehr, wenn es sein muss.
Fr 6. Mai 2016, 01:14
Sa 7. Mai 2016, 13:28
Jana hat geschrieben:vllt. gabs was zu verbergen.
Interessant aber, mit welchem "Geschütz" die Staatsmacht bei Querulanten oder Verweigerern auffährt.
Und bei Rinderohrmarken, bei uns ist das Equivalent ja der Personalausweis, kommen mir dann auch gleich so Gedanken in die Zukunft und wie lange es noch dauern wird, bis wir selbst nicht mehr nur einen papiernen Ausweis tragen, sondern gechipt als Personal bzw. Bürgen (ähm Bürger) verwaltet werden.
Sa 7. Mai 2016, 14:09
Sa 7. Mai 2016, 14:31
Megalitiker hat geschrieben:Tierliebe duerfte es nicht sein.
Aber wenn ich lese das die Trachtler 5 zerstörte Autos haben ueberkommt mich doch ein breites Schadenfreudegrinsen.
Sa 7. Mai 2016, 14:44
Grund für die Rage des Demeter-Landwirtes: Seine 22 Kühe sollten keine Ohrmarken bekommen. Und auch die amtlich vorgeschriebenen Blutproben verweigerte der 53-Jährige. Seit Jahren hatte er deshalb Streit mit den Behörden. Am Mittwoch wollten Veterinäre den Rindern auf dem Hof des Mannes trotzdem Ohrmarken verpassen. Der 53 Jahre alte Bauer habe dies offenbar nicht akzeptieren wollen. Er ist ein wenig verschroben, hat das Demeter-Prinzip übertrieben“, sagt ein Nachbar. „Ansonsten ist er aber ein lieber Kerl.“ Der Vater des Landwirts sagte der „Bild“-Zeitung: „Mein Sohn lehnt die Vorschriften für Ohrmarken bei Rindern ab. Er ist ja Bio-Bauer und hält Ohrmarken für Tierquälerei.“
Sa 7. Mai 2016, 14:55
Sa 7. Mai 2016, 15:30
Sa 7. Mai 2016, 15:38
Sa 7. Mai 2016, 16:21
Mo 16. Mai 2016, 19:55
So 22. Mai 2016, 17:17
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