Moin
Hier habe ich mal ein paar Bilder von meinen selbst gebauten Beuten hochgeladen. Ich glaube das macht man ja so damit andere sich daran ergötzen können. Wenn nicht, auch egal.
Ich habe mich regional bedingt für das DNM-Maß entschieden. Normalerweise imkert man bei uns mit gleich großen Beuten. Ich finde es aber besser nur einen großen Brutraum zu haben, auf dem dann kleinere Honigräume drauf kommen. Leider wird bei DNM auch nicht der genaue Beespace eingehalten da man bei Kalt- und Warmbau flexibel sein möchte. Da ich mich aber schon entschieden habe, habe ich das Mal korrigiert. Bei der Farbe auftragen war ich etwas unbedarft, stört mich aber nicht weiter. Das soll passen und nicht gut aussehen.
Holzdicke ist 18 mm Fichte.
Auf den Deckeln wollte ich noch irgendwas drauf machen. Normalerweise nimmt man da Stülpdeckel bei Holzbeuten. Vielleicht schraube ich einfach noch eine dünne Seitenwand an und Tacker eine Folie drüber, weil der Regen gerne mal durch die Ritzen kriecht. Mal schauen.
Ich verfahre dann so, dass das meine Ablegerkästen für das kommende Jahr sind, alles andere ist m. E. Blödsinn für eine Honigimkerei. Das sind also ganz normale Kästen, die ich dann erweitere, wenn das Volk stark genug ist, ohne hin und her der Waben.
Die sind schon in den Startlöchern. Ein paar Wirtschaftsvölker hab ich schon aber in Styropor.
Bin ich auch froh drüber, ohne entsprechende Versuche und Erfahrungen, was ich wirklich brauche, hätte ich das nicht vernünftig hinbekommen.
Peperoni hat geschrieben:Auf den Deckeln wollte ich noch irgendwas drauf machen. Normalerweise nimmt man da Stülpdeckel bei Holzbeuten. Vielleicht schraube ich einfach noch eine dünne Seitenwand an und Tacker eine Folie drüber, weil der Regen gerne mal durch die Ritzen kriecht. Mal schauen.
zwingend notwendig...was bienen überhaupt nicht vertragen ist feuchtigkeit und durchzug.
Ich verfahre dann so, dass das meine Ablegerkästen für das kommende Jahr sind, alles andere ist m. E. Blödsinn für eine Honigimkerei. Das sind also ganz normale Kästen, die ich dann erweitere, wenn das Volk stark genug ist, ohne hin und her der Waben.
silvi73 hat geschrieben:zwingend notwendig...was bienen überhaupt nicht vertragen ist feuchtigkeit und durchzug.
Wenn man eine Folie zur Durchschau drüber hat, zumindest. Ansonsten kleistern die Ritzen auch selbst zu. Nur wie man dann den Deckel im Frühjahr abbekommt, wenn der mit den Waben verbaut ist, das ist dann eine andere Sache.
Obwohl, da fällt mir ein...
Wenn man die Deckel so konstruiert, dass der Beespace exakt passt … Zumal die Folie eh nur der eigenen Neugier dient, und außer der Anti-Verbauung nichts bringt. Ein Versuch wäre es wert finde ich. Gleich mal nachmessen …
silvi73 hat geschrieben:das ist richtig..mit wachs und propolis, wird sogar extra gemacht und die propolis produktion anzukurbeln
dann sollte man aber auch pappelbäume in der nähe haben, damit sie nicht weit fliegen müssen und auch erst ab mittte august machen
Für die Propolis Produktion zum Verkaufen weiß ich nicht.
Ich kann nur meine Erfahrung sagen und die ist, dass meine Bienen immer gut und gerne kleistern und es für Ritzen alle mal reicht. Mein Motto ist, einfach machen lassen und nicht immer alles vorkauen. Die Bienen sind ja nicht dumm.
Was anderes.
Ich wollte nächstes Jahr erst einmal auf ein kleineres Zellenmaß umsteigen. Erst, 5,1 mm und danach 4,9 mm. Es ist nämlich so, dass der Mensch in seiner "unendlichen Weisheit" die Bienen auf ein eher unnatürliches Zellenmaß erzogen hat, was dann auch mehr Krankheit zur Folge hat. 4,9mm bedeutet, mehr Bienen, kleinere Bienen, längerlebende Bienen und somit gesündere Bienen. Warum? Weil die Bienen dann auch wieder die Zeit für Hygiene haben. Das ist nämlich schon nicht mehr feierlich, was ich hier alles für Oxalsäure in die Reinschütten muss, um die Milben im Griff zu bekommen. Und das, obwohl ich die Drohnen ausgeschnitten habe … Da wundert mich nichts mehr an dem Bienensterben der Imker. Das ist nicht NUR die Landwirtschaft schuld...
Hab mir erstmal Schalbretter gekauft.
Nur 8,07 für einen m² weil im Angebot bei 22 mm Stärke.
Hab ich gleich mal leer gekauft.
Die Leime ich mir selber zusammen und zugesägt wird mit einer 50 Euro China-Kreissäge, mit der man sich so schön die Finger abschneidet. Ich werde jetzt neue/noch einfachere Deckel ausprobieren. Einfach nur ein Brett direkt auf die Zarge mit 30 mm Leisten an den Seiten, mal schauen, wie das ankommt. Abstand ist bei dieser Konstruktion 7 mm zwischen Deckel und 8 mm dicken Rähmchen, also noch im grünen Beespace Bereich. Eigentlich hätte ich ja gern Beuten ohne Schrauben aber ich bin zu geizig für ne ordentliche Oberfräse zum Nuten.
es gibt auch nuthobel, werden zwar nicht mehr hergestellt, aber bei ebay_.
ich habe noch ein paar alte, das hobeleisen muß man halt richtig scharf machen.
immer mit der faser hobeln, sonst reißt es aus.
Cool, das wusste ich nicht.
Gute scheinen aber auch ihren Preis zu haben.
Wird mir so einen jedenfalls lieber zulegen als eine Oberfräse, damit ist man wieder etwas mehr autark und praktisch „Kanada Ready“.
Genau mein Ding, danke.
nuthobel, von oben und unten, mit den holzschrauben wird der abstand zur kante eingestellt.leider fehlen die kontermuttern, ich klemme einfach holz als abstandshalter rein.
gibt verschiedene eisenstärken, also breite.
Ich muss auch hier noch einmal einen Nachtrag machen.
Diese Schutzlasur, die ich genommen habe, taugt nichts.
Für diese extremen Bedingungen unter denen das relativ dünne Leimholz draußen steht, braucht man eine wasserabweisende Vollfarbe oder eben ordentlichen Lack. Ob Holz dann immer noch einem Atmungsvorteil gegen über Kunststoffbeuten hat, wage ich zu bezweifeln aber vielleicht kennt sich damit ja jemand besser aus. Lediglich günstiger im Selbstbau und umweltfreundlicher ist es allemal.