Für alle, die wie ich es war, stromtechnisch gänzlich unbeleckt von
jeglicher Sachkenntnis sind, habe teures Lehrgeld gezahlt, und
dafür folgende Erkenntnisse gewonnen:
Auf dem Stromgenerator steht 2800 Watt, auf dem Strom
benötigenden Gerät 2400 Watt, prima? Neiiiiiiiinnnn !!!!!!!
Einen geschrotteten Generator später weiss ich,
die 2400 Watt sind nur ein wenig aussagekräftiger
Durchschnittswert. Viele Geräte brauchen Anlaufstrom,
z.Bsp. Kreissäge, Flex, Häcksler, der liegt dann schon
mal gerne beim 3 Fachen des angegebenen Durchschnittwertes.
Und der Häcksler braucht nicht nur Anlaufstrom, er benötigt
auch unter Belastung mehr als die 2400 Watt.
Wasserpumpen hingegen arbeiten kontinuierlich mit
der Wattzahl die draufsteht.
Wird der Generator überlastet, das heisst ein Gerät mit
zu hohem Strombedarf angeschlossen, oder er läuft
über einen zu langen Zeitraum (nur teure Dieselgeneratoren
sind Dauerläufer), überhitzt er, die Kunstharzschicht um die
Kupferspule wird beschädigt, die Kupferspule erleidet
Blesuren, der Motor läuft zwar noch, aber er kann keinen
Strom mehr produzieren. Ein kleines Manko.
Hoffe, ich habe alles richtig wiedergegeben, sonst mögen
mich die stromtechnisch Versierteren unter uns korrigieren.
Ja, schöne Geräte, aber wenn müsste es ein fertiges sein,
Selbstbau - Schuster bleib bei Deinen Leisten.
Werde erst wieder ab September Arbeit haben,
bezahlte Arbeit, unbezahlte in eigener Sache gibts
mehr als genug also auf den Stappel "Wiedervorlage 2014"
Wenn ich meinen Benzin-Generator, max. 3300 Watt,
Normalbetrieb 2600 Watt, gleichzeitig 2 1000 Watt Pumpen
antreiben lasse, gehe ich recht in der Annahme, dass er
dann weniger Sprit verbraucht, als würde ich sie nach-
einander laufen lassen?
Stellt er quasi immer 2600 Watt zur Verfügung,
und wenn ich nur 1 Pumpe laufen lasse bleiben 1600
ungenutzt?
Oder wird er bei 2 Pumpen mit höherer Drehzahl arbeiten
und mehr Sprit verbrauchen?
Pflanzenöl wäre natürlich um einiges preiswerter als
Dieselkraftstoff. Kann man mit Pflanzenöl nur alte
Dieselmotoren betreiben, oder, wenn mal
ein neues Dieselaggregat drin liegt, laufen auch die
Dieselmotoren der neueren Generation problemlos
damit?
Ansonsten wäre leichtes Heizöl eine mineralölsteuer-
arme Alternative?
das öl kannst du auch in neue motoren kippen, zum starten und vor dem abstellen aber auf diesel wechseln und das öl am besten über nen wärmetauscher vorwärmen. dann können die das öl genauso gut oder schlecht wie die alten diesel ab. unterschätz aber nicht die verfluchte schmiererei, die das filtern von altem frittenfett mit sich bringt. nach nem halben jahr hatte ich die schnauze voll und den keller in unserer mietskaserne ruiniert
Da der Liter Pflanzenöl, neu im Laden gekauft, viel
preiswerter ist als ein Liter Treibstoff bei den Inkasso-
unternehmen des Finanzministeriums (Tankstellen),
dachte ich an den Einsatz von jungfräulichem Öl.
Da ich mich auch dafür mal interessieren könnte, habe ich einige Generatoren gefunden, die mit Pflanzenöl laufen.
Allerdings nur Unbezahlbare für 15000. Da ist die Heizölalternative denke ich doch am günstigsten, denn so viel ÖL kann da ein Normalverbraucher nicht durchkriegen, um das wieder rein zu bekommen. Oder man kauft sich halt einen Alten gebrauchten und versucht einfach sein Glück.
Ich würde das sofort bauen, wenn mir jemand sagt, was ich alles genau brauche damit am andern Ende, das richtige raus kommt. Kannst du das vielleicht auflisten?
Peperoni hat geschrieben:Ich würde das sofort bauen, wenn mir jemand sagt, was ich alles genau brauche damit am andern Ende, das richtige raus kommt. Kannst du das vielleicht auflisten?
LG
kaufe es fertig...ist schneller und hast keine bauchschmerzen...vor allem wenn du es mit Heizöl betreibst.
wieviel kw brauchst du den?
alle mit direkteinspritzung vertragen auch frittenöl...start diesel, bei betriebstemp vorgeheiztes frittenöl eventuell mit etwas diesel gestreckt..das muss man ausprobieren, stop diesel
hier ist das auch gut erklärt wie das mit der Leistung ist..wenn man nur 230V braucht..oder auch 400V braucht..welche maschine besser ist mit nachteile und vorteile....siehe artikelbeschreibung
silvi73 hat geschrieben:altes frittenöl macht etwas arbeit, aber mit der richtigen technik geht es, und zwar zentrifugation, keine filtration.
frittenöl vorwärmen ist sehr wichtig.
.
aber auch bei einer zentrifuge musst du die pampe vorfiltern und dann hast du auch wieder schmierereien. ausserdem kostet ne filteranlage 5 euro und ne zentrifuge doch deutlich mehr
fals du dich damit auskennst: ich hab mich auch immer gefragt, ob das durch die zentrifugation erzeugte pöl nicht ne höhere viskosität und niedrigere kältestabilität hat als gefiltertes hat. wenn man sich die selbstgebauten oder käuflich zu erwerbenden zentrifugen anschaut, wird das fett vor der zentrifugation vorgewärmt, teilweise auf 60-70 °C... bei solchen temperaturen müssten dann ja auch polymerisierte oder langkettige fette/fettsäuren mit einer höheren viskosität ihren weg in das endprodukt finden. beim filtrieren bei raumtemperatur läuft ja wirklich nur das durch, was auch unter den späteren einsatzbedingungen dünnflüssig genug ist.
wenn man das öl später sowieso vorheizt, ist das natürlich egal. wenn man es bei nem alten diesel jedoch einfach nur so in den tank kippt könnte das aber schon einen unterschied machen.
oder täusche ich mich?
BoogieVan hat geschrieben:aber auch bei einer zentrifuge musst du die pampe vorfiltern und dann hast du auch wieder schmierereien. ausserdem kostet ne filteranlage 5 euro und ne zentrifuge doch deutlich mehr
es ist um genauer zu sein...ein zentrifugal-filter..
...eine alte wäscheschleuder 2800 rpm ..da bastellt man sich ein polypropylen feinfilter und ein grobfilter auf trommelgröße, öl sollte schon etwas wärmer sein...man kann auch mehrere lagen unterschiedlicher filtermaterialen nehmen...bei trommel in trommel, kann man sogar in pulverkuchen filtrieren.
fals du dich damit auskennst: ich hab mich auch immer gefragt, ob das durch die zentrifugation erzeugte pöl nicht ne höhere viskosität und niedrigere kältestabilität hat als gefiltertes hat. wenn man sich die selbstgebauten oder käuflich zu erwerbenden zentrifugen anschaut, wird das fett vor der zentrifugation vorgewärmt, teilweise auf 60-70 °C... bei solchen temperaturen müssten dann ja auch polymerisierte oder langkettige fette/fettsäuren mit einer höheren viskosität ihren weg in das endprodukt finden. beim filtrieren bei raumtemperatur läuft ja wirklich nur das durch, was auch unter den späteren einsatzbedingungen dünnflüssig genug ist. wenn man das öl später sowieso vorheizt, ist das natürlich egal. wenn man es bei nem alten diesel jedoch einfach nur so in den tank kippt könnte das aber schon einen unterschied machen. oder täusche ich mich?
es macht keinen unterschied...es ist ja eine homogene masse, polymere werden durch filtration nicht abgetrennt auch nicht bei RT...die bleiben ja kaum im filter hängen.
weiß gar nicht ob man polymere wirtschaftlich in kleinrahmen überhaupt trennen kann....was geht sind gesättigte von ungesättigte fettsäuren mittels kälte
aber dann muss man ununterbrochen kühlen und zentrifugieren..das ist teuerer als den wagen mit whisky zu fahren...
auch ist dieses altöl ja nicht einheitlich, ist ja auch bratfett drin, das macht in der tat direkt im tank probleme, dann muss man eine getrennte kraftstoffzufuhr machen...deshalb eher für sationäre maschinen mit vorheizung und direkteinspitzung gedacht.
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Zuletzt geändert von silvi73 am Do 11. Jul 2013, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.