Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2013, 13:38 
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Weltreisender

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hm, der pastöse anteil (das polymerisierte zeug) von altem frittenfett kam meist durch den vorfilter, blieb dann aber im normalfall im 1 µm filterfließ hängen, lässt sich aber so man es denn will "durchpressen". und genau bei dem zeug könnte ich mir vorstellen, dass wenn es warm zentrifugiert wird, seinen weg durch den filter findet. das gleiche gilt auch für bratfett, mit nem filterfließ bekommt man das abgetrennt, vorgewärmt und zentrifugiert müsste man es dann ja nachher im tank haben?
wissen tu ich es jedoch nicht, deswegen die frage.

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BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2013, 15:29 
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Tunnelmensch
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ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass das polymer im filter bleibt und das gute öl durchgeht...

es geht so oder so polymer durch.

müsste ich mir bilder anschauen um eine aussage machen zu können

man muss sich auch jede charge anschauen, sind ja nicht alle gleich.

wenn es einen dichte unterschied gibt, kann man es auch im batchverfahren, je 4x1 liter in gefäße im gefäßboden herunterzentrifugieren (zentrifugalabsetzung

.


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BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2013, 15:49 
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Durchgeknallt
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silvi73 hat geschrieben:
wieviel kw brauchst du den?


Im Moment keine aber es könnte ja mal sein.
Jedenfalls bin ich jetzt schon mal schlauer, was die erhältlichen Generatoren und Befüllmöglichkeiten angeht.

Jetzt durchforste ich das Internet nach Menschen, die solche Dinger selbst gebaut haben.
So äußert sich einfach mein Spieltrieb. :D
Ich habe auch C Programmieren gelernt mit Direct-X und Windows Programmierung und so ein Zeug, obwohl es mir absolut nichts gebracht hat. Das nur so als Erklärung, mir macht Dinge selber machen und selber erkunden einfach nur Spaß. :D

LG


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BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2013, 20:09 
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Tunnelmensch
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Peperoni hat geschrieben:

Jetzt durchforste ich das Internet nach Menschen, die solche Dinger selbst gebaut haben.
So äußert sich einfach mein Spieltrieb. :D
Ich habe auch C Programmieren gelernt mit Direct-X und Windows Programmierung und so ein Zeug, obwohl es mir absolut nichts gebracht hat. Das nur so als Erklärung, mir macht Dinge selber machen und selber erkunden einfach nur Spaß. :D




:thumbsup:


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BeitragVerfasst: Mo 18. Aug 2014, 13:23 
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Selbstversorger
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Aufgrund der Eingangs-Fragen und später Dazugekommenen, erlaube ich mir einige Anmerkungen, bzw. Erklärungen:

Ein Notstrom-Generator muss immer auf die max. mögliche Leistung ausgelegt werden!

Hierzu muss man alle gleichzeitig genutzten Geräte addieren.
Weiterhin muss man Anlaufströme von Motoren (z.B. beim Kühlschrank ca. 1000, anstelle 100 W) beachten.
Außerdem gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen der (Blind-)Leistung in W und VA.
Und es kommt noch auf die "Sensibilität" der Geräte an. Daher sollte man auf eine saubere Sinus-Welle achten.

Wird dies nicht berücksichtigt, kann der Verbraucher nicht (immer) betrieben werden oder im ungünstigsten Falle das Gerät oder gar der Notstromer einen Schaden erleiden.

Man sollte auch Bedenken, dass Benzin nicht ewig haltbar ist, bzw. dann zu Startproblemem führt. Das hat man nicht bei modifzierten Flüssiggas-Modellen.

Und mittlerweile gibt es auch kleine PÖL-Generatoren, bzw. Allesfresser, wie z.B. von ATG, siehe

http://www.oeko-energie.de/produkte/sol ... 80a37107...

Da es wegen Lärm, Abgase, Kosten und Wirkungsgrad immer besser ist, eine Autarkie auf einer Inselanlage (mit Solarmodulen und Solarbatterien) aufzubauen, sind kleinere (aber GUTE!) Notstromer meist ausreichend. Hat man 230 V-Verbraucher, laufen diese über den Insel-Wechselrichter und der Notstromer nur, wenn wegen Wetter oder Winter die Batterie mal nachgeladen werden muss.

Immerhin kostet die kWh aus dem Notstromer meist weit über 1,00 Euro, während heutige Solarmodule dies für 10 Cents schaffen. Mit Batterie und WR wird es natürlich teurer, aber immer günstiger als der Notstromer.

Modelle für 199,00 von der Barmarkt-Kasse verursachen die höchsten Strompreise und sind sehr unzuverlässig = auf Dauer zu teuer...

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Erfahrung macht (meistens) klüger...


Zuletzt geändert von Individualist am So 2. Nov 2014, 13:19, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr 31. Okt 2014, 17:52 
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Schamane
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schau mal auf oeko-energie.de
da sind viele infos und gibt ne menge zu kaufen.
windräder, wasserkraft, notstromer....

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nach irdischer größe nur trachtet die falsche gesellschaft der menschen --zitat aus h.d.thoreaus "walden"


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BeitragVerfasst: Fr 1. Jul 2016, 09:04 
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Ich mach hier mal weiter.
Weil Strom immer teurer wirdhttp://ziehmitdemwind.bboard.de/board/ftopic-94076572nx22786-1498-30.html#34620
Hab ich glaube ich schon mal wo geschrieben, http://simon.energy/
Ist ein Plug-Play Solarmodul mit Wechchselrichter. Aus meiner Sicht recht teuer und wenig Leistung, "rentiert" sich erst nach 13Jahren+. Vorteil ist das bei Umzug und co den Mitnehmen kann.
Aber es gibt auch günstige Drittanbieter oder festinstallierte Anlagen.

Wenn man als Aussteiger nur nen bischen Strom für Komunikationmitel wie Handy braucht reicht auch ein Minisolarmodul mit USB-Anschluss.

Am besten wäre Bach oder Fluss mit einem Wasserrad. Selbst 50-100W reichen, da das rund um die Uhr läuft und als SVler man ja schonend mit Resourchen umgeht.

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BeitragVerfasst: Fr 1. Jul 2016, 11:25 
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Tunnelmensch
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m0rph3us hat geschrieben:
Am besten wäre Bach oder Fluss mit einem Wasserrad. Selbst 50-100W reichen, da das rund um die Uhr läuft und als SVler man ja schonend mit Resourchen umgeht.


geht nur rechtlich nicht...

ein interessantes mobiles teil zum mitnehmen

finde jetzt das bild nicht

war ein trichterförmiger generator der man einfach ins wasser ablässt

es gibt auch eine wind variante ..die ist so geformt, dass auch noch ein unterdruck entsteht

so in etwa

http://patentimages.storage.googleapis. ... D00002.png

aber auch stirling systeme sind interessant

zumal man sie sogar in der heizung einbauen kann...

http://ve-ingenieure.de/viebachstirling/

oder mit einer 2m solar parabol angetrieben

hier mit holz

https://www.youtube.com/watch?v=CUE0u06Daaw

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Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
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BeitragVerfasst: Fr 1. Jul 2016, 12:21 
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Ja aber nein, ich sehe da 2 Möglichkeiten+.
Entweder gehört einem das Grundstück und man hat die Wasserrechte, dann ist alles "Grün".
Oder man ist irgendwo in der Pampa wo es eh keinen Interessiert.
50W müsste man sogar mit einen 0,5m (Unterschächtigen) Mühlrad im Flussbett hinbekommen. Oder wenn man Höhenunterschiede hat, dann kann man die Schwerkraft mit nutzen.

Hier ein paar Umgebaute Wassermühlen zur Stromerzeugung.
http://www.bega-wasserkraft.de/referenz/referenzkarte.html
Haben im Schnitt Leistungen von 2KW+ bis zu 14kW. Da sind 100W eher Spielzeug.
Wenn es "klein" ist kann man das auch als solches oder (Schul)Experiement auslegen. Dann hat man halt 5Stück davon, man muss ja eine Versuchsreiche haben, und schon hat man 500W. (was 12KW/d entspricht, dann kommt aber die Frage wohin damit) Im dümmsten Fall kann man damit auch heizen.

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BeitragVerfasst: Fr 1. Jul 2016, 16:56 
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Tunnelmensch
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Beiträge: 3795
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das sind keine referenzen für aussteiger...da muss man ordentlich kohle in die hand nehmen

.nimm mal einen 100w generator und mach eine 90w birne dran...dann wirst du sehen wieviel kraft man dafür braucht...

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BeitragVerfasst: Fr 1. Jul 2016, 17:37 
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silvi73 hat geschrieben:
nimm mal einen 100w generator und mach eine 90w birne dran...dann wirst du sehen wieviel kraft man dafür braucht...

Hab ich schon gemacht beim windradbau. Der kniff ist der ein großes Rad zu nehmen für viel Hebelwirkung und ein Getriebe ran zu bauen um den Generator auf Drehzahl zu bringen.

Mein kleines 2m windrad funktioniert so. Und generiert 230v aus denen ich über einen Trafo wieder 12V mache für die Batterie. Kommen um die 90w+ raus.

Bei wasserkraft hat man den Vorteil das die dichte höher ist und mehr Drehmoment generiert.

Mfg

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