wollte mich mal im Forum ( Fachwerk... ) schlau machen, aus welchen Grundzutaten ein Lehmmörtel besteht. Leider kommen da nur schwammige Antworten die garnix sagen ... Darum hoffe ich auf eure Erfahrungen.
Mir ist bewusst das Lehm nicht gleich Lehm ist und er fett oder auch mager sein kann. Ich werde mit dem Lehm auch experimentieren und meine Mischung finden. Mir ging es prinzipiell mal um die Grundzutaten die sich im Mörtel finden.
Jetzt wird es exotisch Quark müsste ich selbst produzieren, da es den hier nicht wirklich gibt ... Außer im Gourmet-Tempel meines Vertrauens für 5 € / 250g ... Hoffen wir mal auf Gefassel
Ich weiß ja nicht ob du in Mexiko deine Zeit mit der Sonnenuhr misst oder man sich an den Zugvögeln orientiert.
Aber hier in Deutschland legt man grundsätzlich lieber einen Zahn zu als einen nach... egal ob kurz vor oder schon nach Baum.
Aber wegen Müdigkeit mache ich mir grundsätzlich keine Gedanken. Weil selbst schlafe ich grundsätzlich mit dem Arsch zur Wand. Obwohl mir ein türkischer Kollege mal erzählte... es gäbe da so nen Trick mit Korken und Kerzenwachs.
Da es beim echten Maurermatsch keine Unterschiede gibt, denke ich, dass Du mit Lehmputz auch mauern kannst. In der Tat verwendete man im MA Quark und Ochsenblut. Ob das ein Lehmputz war, Weiss ich nicht. In China gab es wohl auch Reismoertel.
Je mehr Sand im Lehm landet,umso instabiler wird er. Lehm zum vermauern sollte fein & pur sein (tonig)> er erzeugt einen "Saug"effekt,wenn Steine darauf liegen. Also: >er zieht sich an,saugt die Steine so fest,das man die per Hand dann kaum wieder lösen kann,wenn man diese nach oben zieht. Keinen Kalk untermischen>es verbindet sich nicht! Der Lehm sollte halt feucht % fein genug sein und wenig (bzw. garKeine) Kiesel-Körner drin sein,um den "Vakuum-Effekt" zu erzeugen. Auch die aufzumauernden Steine müssen angefeuchtet sein! Ergänzung: Beim Lehm-Mörtel auftragen immer in der Mitte die Pampe (bei uns sagt man "Schmatze") ein bissel dicker (also höher) auftragen. Damit quillt die Masse beim Steine drauflegen (und leicht anklopfen) besser von der Mitte nach außen. Es entsteht sozusagen keine Luft unterm Stein.