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Bewässerung

Mo 8. Jul 2013, 13:16

Teures Lehrgeld, die Fortsetzung, habe mir einige Meter Tropfschläuche
zum Bewässern meiner Pflanzen geholt, und musste dann feststellen,
dass die Pumpe das Brunnenwasser nicht mit genügend Druck in die
Schläuche pumpt, ab dem zweiten Tropfschlauch werden besagte
Tropfen zusehends seltener.

Dann habe ich mir normale Schläuche und Sprinkler geholt.
Das Absinken des Brunnenwasserstandes und der Benzinverbrauch
des (2.) Generators liessen neben dem Magengeschwür die
Erkenntnis in mir Reifen, dass diese Bewässerungsmethode nicht
bis zum Ende der Trockenperiode durchzuhalten ist.

Jetzt Bewässere ich von zwei Seiten mit zwei Pumpen und normalen
Schläuchen, lege das erste Schlauchende zu einer Pflanze,
bewege mich zum zweiten Schlauchende, lege es zu einer anderen
Stelle, gehe wieder zurück zum 1. Schlauchende, lege es zur
nächsten Pflanze, zum 2. Schlauchende, umlegen, etc.

Irgendwo bei Kilometer 40 kam mir wieder in den Sinn, was ich,
als ich mit den Hunden unter sängender Sonne umherstreifte, in
einigen Eingeborenengärten gesehen hatte:

Wassergräben ...

Mo 8. Jul 2013, 13:16

Re: Bewässerung

Mo 8. Jul 2013, 19:00

Vengo hat geschrieben:
Wassergräben ...


dafür muss man aber sehr viel wasser zur verfügung haben.

tropfschläuche...welche genau?

tue mal etwas gehirnschmalz investieren und lasse dich inspirieren

http://www.gardena.com/de/support/plann ... p-planner/

.

Di 9. Jul 2013, 19:11

Die Tropfschläuche waren von FloraBest aus dem Lidl.

Ein Problem, was mir bei längerem Betrieb der Tropf-
schläuche sicher auch geblüht hätte, ist ein schnelles
Verstopfen der Poren wenn man statt sauberem
Leitungswasser Brunnenwasser mit Sedimenten ver-
wendet.

Aber das Gardena-System sieht sehr gut aus,
besten Dank für den Link.

Denke, ich werde in den mittlerweile versiegten
Bachlauf neben dem Grundstück ein paar kleine
Staumäuerchen mauern, um das Wasser nächstes
Jahr ein bisschen länger halten zu koennen.

Sa 6. Sep 2014, 15:13

Nun in jedem hydraulischen System kommt es auf Druck und Durchflussmenge an.

Tröpfelmethode & Co. ist schon sehr sinnvoll. Aber die Feinheiten müssen stimmen. Hinter die entsprechend starke Pumpe und vor die Verteilung gehört natürlich nochmal ein Filter, damit es nicht so schnell verstopft.

Anstelle einer ewig langen Leitung (Reihenschaltung), wäre eine Parallelschaltung mehrer Schläuche besser, weil weniger Druckverlust. Auch der Querschnitt eines Schlauches (oder besser Rohres) spielt dabei eine Rolle.

Für langlebige Anwendungen ist ein Lidl-Produkt vielleicht nicht so empfehlenswert.

Auch bei mir läuft es nicht perfekt, habe aber vor allem zum Spätsommer nur sehr begrenzt Wasser, extreme klimatische Bedingungen & Co.

Ein Wassergraben, der die Verdunstung noch begünstigt, würde bei mir ungefähr 40 Sekunden lang laufen, dann wäre alles Wasser versiegt...
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