Bewässerung eines "interkluturellen Gemeinschaftsgarten
Mo 14. Mär 2016, 13:11
Hallo,
ich habe ein Grundstück, auf dem ich einen "interkulturellen Gemeinschaftsgarten / Gemeinschaftsgarten / Bewohnergarten" eröffnen darf, aber dieses Grundstück hat keinen Wasseranschluss und keinen Brunnen.
Die einzige Möglichkeit der Wasserversorgung besteht momentan darin, Wasser vom Fluss in Fässer zu pumpen, diese dann auf einen Handwagen zu laden und dann zum Grundstück zu ziehen.
Ich hätte gerne eine Tauchpumpe oder ähnliches, die mir das Befüllen der Fässer am Fluss erleichtert. Um so eine Pumpe zu betreiben bräuchte es ein kleines Wasserrad mit Generator 12 / 24 V. Wie groß müsste ein solches Wasserrad sein um daraus einen "schwimmenden Generator" für eine Tauchpumpe 12 / 24 V zu bauen?
Hat jemand schon so etwas konstruiert und Pläne davon?
Rechtliche Situation in Deutschland Das Entnehmen und Ableiten von Wasser aus oberirdischen Gewässern stellt, wie auch das ggf. hierzu erforderliche Aufstauen eines Gewässers, eine Benutzung des Gewässers dar (§ 9 Wasserhaushaltsgesetz). Die Benutzung bedarf der wasserrechtlichen Erlaubnis oder Bewilligung, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist. Als abweichende Bestimmung ist z.B. nach einigen Landeswassergesetzen das Entnehmen von Wasser durch das Schöpfen mit Handgefäßen als so genannter Gemeingebrauch erlaubnisfrei zulässig (z.B. im Thüringer Wassergesetz). Gleiches gilt für Entnahmen in geringen Mengen für den Eigengebrauch im Rahmen des Eigentümer- und Anliegergebrauchs nach § 26 WHG, sofern dieser nicht nach Landesrecht ausgeschlossen ist. Auch das Entnehmen von Wasser zur Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr für die öffentliche Sicherheit insbesondere durch die Feuerwehr bedarf nach § 8 Abs. 2 und 3 WHG keiner Erlaubnis. In zwölf Bundesländern wird nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften für die Wasserentnahme ein Wasserentnahmeentgelt (Wassercent) erhoben, weitere Länder beabsichtigen eine Einführung.
m0rph3us hat geschrieben:Hi und willkommen im Forum. Kannst du grob den Fluß und das gefälle beschreiben oder ein Bild hochladen, dann kann man evt besser diskutieren wie so etwas realisierbar wäre.
der Fluss ist ca 3 - 4 m und eher langsam fließend. Wenn ich ein Wasserrad aufstelle, dann müsste ich das auf ein Gestell aus zwei Schwimmkörpern stellen, dass entfernt an einen Katamaran erinnert und dann müsste ich mit Hilfe von "Leitblechen" an den Innenseiten der Schwimmkörper das Wasser dazu bringen in der Mitte schneller zu fließen. Ein großes Gefälle hat der Fluss nicht. Hohe Fließgeschwindigkeiten sind nur bei starkem Hochwasser zu beobachten.
m0rph3us hat geschrieben:Wie weit (und wie viele Höhenmeter) ist der Weg vom Fluß zum Garten? Wäre da ein Schlau und eine Kabeltrommel möglich? Mfg
Das Grundstück selber hat keinen direkten Zugang zum Fluss. Wir müssen immer über öffentlichen Grund und Boden (Straßen, Wege ....)
silvi73 hat geschrieben:was noch zu sagen wäre du darfst das wasser eh nicht pumpen nur schöpfen
Rechtliche Situation in Deutschland .............
umpf ...... Okay, die Genehmigung nach Wasserrecht sehe ich gerade noch ein, aber wer hat sich denn den Schwachsinn ausgedacht, dass man dann nur schöpfen darf........
...... ich habe die Feuerwehr auch noch nie beim Schöpfen beobachtet......
Die Genehmigung nach Wasserrecht werde ich beantragen, aber der feine Unterschied zwischen pumpen und schöpfen, den habe ich leider überlesen
Hi und Danke.
Ich meinte um wieviel meter liegt der Fluß tiefer als das Grundstück wo es hin soll?
wie schaut es aus wenn man einen Schlauch in den oberen Fluss legt und das Grundstück höhenmäßig tiefer liegt, dann fließt das Wasser von ganz alleine in die Fässer.
Mfg
Das Grundstück liegt auf einer Anhöhe und ein paar Straßen weiter weg vom Fluss... leider.
Das funktioniert in diesem Fall leider nicht, aber es wäre schön gewesen.
m0rph3us hat geschrieben:Hi und Danke. Ich meinte um wieviel meter liegt der Fluß tiefer als das Grundstück wo es hin soll? wie schaut es aus wenn man einen Schlauch in den oberen Fluss legt und das Grundstück höhenmäßig tiefer liegt, dann fließt das Wasser von ganz alleine in die Fässer. Mfg
die feuerwehr darf das...aber du hast den text nicht richtig gelesen
die sachlage so wie du sie darstellst lässt dir nicht viel spielraum....du wirst am fluss auch nix dauerhaftes festes basteln können.....kannst so gut wie alles vergessen
du brauchst etwa was du immer mitnehmen kannst....nichts was am fluss verbleibt
es bleibt nur die pedalpumpe und du nimmst sie immer mit.....
die sachlage so wie du sie darstellst lässt dir nicht viel spielraum....du wirst am fluss auch nix dauerhaftes festes basteln können.....kannst so gut wie alles vergessen
du brauchst etwa was du immer mitnehmen kannst....nichts was am fluss verbleibt
Richtig.
Beispielsweise so etwas https://youtu.be/YWrVoj_PCL4 in einer kleineren Ausführung, dass mit auf den Anhänger passt.
silvi73 hat geschrieben:@racheengel1980 es bleibt nur die pedalpumpe und du nimmst sie immer mit.....
Hi. Mal was zur Bewässerung. Hab mir meine alten und kaputten Gartenschläuche genommen und ausgelegt. Mit nem Bohrer da Löcher rein gemacht wo die Pflanzen sind und mit "Zahnstochern" die verschlossen die ich nicht brauche. Die Quellen dann auf und das Loch ist zu.
Werden aus einem IBM Tank mit Pumpe versorgt. Alternativ kann ich den Schlauch auch unten am Tank anschließen. Dann geht das per Schwerkraft.
und ne gute Resteverwertungsarbeit, alte Schläuche und so.
Hab heut mal die ersten vier Bahnen meiner Anlage angeschlossen und es läuft.... Hab allerdings die dünnen schwarzen gekauften Schläuche genommen für diesen Teil, aber es geht weiter, werd noch mehr verkabeln bzw. verschlauchen.
Das ist toll, giesst selbständig während ich was anderes machen kann. Und braucht viel weniger Wasser, wie schön....!!!
Jetzt hab ich echt wieder Lust zum Weitermachen!