Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Unsere kleine Farm
BeitragVerfasst: Sa 10. Dez 2016, 09:16 
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Plan? Projekt?
Ich bin eher schleichend und bestimmt nicht bewusst zum ‘Aussteiger’ geworden.
Ich verstehe mich nicht einmal als solcher; teile viele Einstellungen, aber Einiges auch nicht.
Derzeit mache ich aus meinem Konzept einen Plan. Daraus muss dann mein Projekt entstehen.

Wenn es hier Leute gibt die mir aufzeigen wo ich falsch liege, bin ich fuer Kommentare dankbar.

Wo? – Im Sueden Frankreichs. Die Gruende: Als EU Mitglied benoetige ich dort kein Visum. Die Sprache kenne ich, muss meine Kentnisse lediglich entstauben und dann erweitern. Ich kenne das Land schon etwas von frueheren Besuchen. Es gibt dort Gegenden die genuegend leer sind, um dort eine Luecke zu finden, in der man auffuellen kann.

Wann? – Ich besitze nicht viel und lebe derzeit in Asien. Fuer die Anreise und auch Anfangszeit muss ich ansparen. Ausserdem muss ich hier noch ein paar Versprechungen einloesen. Das wird etwa 1 Jahr brauchen. Solange muss die ‚Tretmuehle‘ eben noch ertragen werden. Ankunft im Winter bringt wenig Sinn, so dass mein fruehester logischer Termin der Fruehling 2018 ist. Bis dahin habe ich Gelegenheit, Wissensluecken zu schliessen, neue Luecken zu entdecken.

Was? – Als Konzept stelle ich mir vor einen Hof zu bewirtschaften, der Obst, Gemuese und Kraeuter liefert, sowie Ziegen und Huehner fuer Fleisch, Eier und Kaese. Je nach vorgefundenen oertlichen Verhaeltnissen denke ich auch an Kaninchen und Bienen. Falls in der Umgebung in kleinem Rahmen gefischt werden kann, waere dies willkommen. Ich vermute dass die Anlage nicht alles benoetigte in ausreichender Menge produziert. Daher muss fuer etwas ‚ausserbetriebliches‘ Einkommen gesorgt werden.

Wer/Wie? - Am Anfang stand ich alleine da. Meine Liebste wird allerdings mit ziehen. Sagt sie. Heute.
Ich bin ‚gestandener‘ Handwerksmeister. Um ein dauerhaftes und ueberlebensfaehiges Gebilde zu bauen werde ich die ueblichen Planungs- und Organisations-Methoden anwenden. Aber viele von mir abgelehnte Prinzipien werde ich ausschliessen:
Machtgier – Ich will niemanden ausnutzen und selbst nicht ausgenutzt werden.
Habgier – Genuegend ist genug. Ueberfluss nutzt Keinem.
Unpersoenlichkeit/Unmenschlichkeit – Was man tut soll einem Freude geben und es sollte auch immer Andere beruecksichtigen. Respekt, Aufgeschlossenheit und Toleranz zu Anderen.
Ruecksichtslosigkeit - Gegenueber der Welt und gegenueber Menschen und Tieren. Schonend aber effektiv vorgehen und daran denken dass es einen naechsten Tag und eine naechste Generation geben wird.
Wertlosigkeit – Keine Dinge oder Ideen oder Taetigkeiten verfolgen die nutzlos, sinnlos oder schaedlich sein koennten.
Oberflaechlichkeit – Worten muessen Taten folgen. Ernsthaftigkeit mit einem Laecheln sind gefragt.
Extremismus – Man kann alles uebertreiben. In das Schlimme genauso wie in das (vermeintlich) Gute. Ohne Kompromisse geht selten etwas.

Bis hier habe ich von ‚mir‘ gesprochen. Was missverstaendlich ist. Sollte sich irgendwann Jemand anschliessen wollen, ist Jeder willkommen. Sei das nun in meinem eigenen ‚Projekt‘ oder als Nachbar und mit (oder ohne) gegenseitiger Unterstuetzung.

Ohne wesentliche Ersparnisse muss ich mir einen Stufen-Plan zurecht legen. Mein idealer Ablauf sieht so aus:

Phase 1: Innere Vorbereitungen. Hat begonnen. Ich knuepfe Kontakte, tausche Gedanken aus. Lerne und teile Erfahrungen. Studiere Dinge die ich vorhabe, von denen ich noch nicht genuegend weiss.
Spare Geld an um hin reisen zu koennen und eine kleine Reserve fuer die Anlaufzeit als Puffer.
Phase 2: Ankunft. Derzeit weiss ich noch nicht wo genau sich ein Standort anbietet. Generell denke ich an Alles suedlich von Lyon. Das koennten die Pyrennaeen sein, Cevennes, Alpes-Provence; oder ein Ort den ich derzeit noch uebersehe. Das kommende Jahr mag es zeigen. Wenn ich/wir ankomme/n will ich mich umsehen und ein passendes Stueck Grund finden. Damit ich hierbei nicht in Zeitdruck gerate denke ich daran, mich als Landwirtschaftshelfer oder aehnlich anzubieten. Derzeit versuche ich herauszufinden ob ‚wwoofen‘ eine Moeglichkeit bietet. Ich halte Ausschau nach weiteren Optionen.
Vielleicht treffe ich auf Jemanden der schon tut was ich selber vorhabe und es ergibt sich eine Moeglichkeit, zusammen zu bleiben. Falls nicht, werde ich ein Grundstueck finden, mich mit dem Eigentuemer einigen und (erst mal) alleine anfangen. Wenn ich ‚ich‘ sage, meine ich immer auch meine Liebste. Wir sind uns (derzeit) einig.
(Heute -Dez. 2016- stehe ich noch am Anfang; deshalb gibt es noch nicht viel Konkretes)
Phase 3: Aufbauen 1. Gedanklich bin ich jetzt hier: Ich habe einen (verlassenen) Hof gefunden der als geeignet befunden wurde. Ich muss renovieren und herrichten. Benoetigt werden Unterkunft. Lagermoeglichkeit fuer Lebensmittel ‚Produkte‘, Holz und Futter. Werkzeug und Geraet. Saat. Tiere.
Einiges kann man selber herstellen. Manches muss man kaufen. An diesem Punkt habe ich noch nichts zum taeglichen Leben. Ich bin aber schon eine Weile in der Gegend, kenne Leute. Nebenher kann ich weiterhin den Tageloehner machen. Ich kann Handwerksarbeiten anbieten die z.B. mit Lebensmitteln entgolten werden. Ich /wir koennen auf Wochenmaerkten, Flohmaerkten Tauschhandel betreiben. Sogar Touristen oder Gaeste koennten Moeglichkeiten fuer einen Kostenbeitrag bieten. Alles bescheiden und im Sinne der Grund-Idee natuerlich.
Ueber den Winter wird es wahrscheinlich etwas hart werden und Vorbereitungen muessen statt finden. Etwas Lager anlegen und Einkommen (als ‚Geldwerte Leistungen‘ oder cash) sichern.
Phase 4: Revision. Beobachten und herausfinden ob man voran kommt, oder womoeglich in einer Sackgasse steckt. Reagieren. Notfalls zurueck zu Phase 2. Ansonsten:
Phase 5: Aufbauen 2. An diesem Punkt duerfte es erste Ergebnisse geben. Ich habe schon etwas Ernte-Ertrag. Die Tiere liefern Produkte. Selbstversorgung hat begonnen, reicht aber nicht fuer Alles. Wird nie wirklich reichen. Da mache ich mir keine Illusionen. Nun wird verbessert, umgedacht und umgeplant, angepasst und fertig gestellt.
Phase 6: Weitermachen. Alt werden. Zufrieden sein. Sterben.


Science Fiction - Wenn es nach mir ginge, saehe mein ideales Ergebnis so aus:
Ein Hof. Second-hand, der wird akkurat aber nicht luxurioes repariert. Nicht wirklich ‚high-tech‘ oder modern aber gemuetlich und charmant. Dabei aber effizient.
Was gibt es hier? :
Obst, Gemuese und Kraeuteranbau. Ziegen, Huehner; vielleicht eine Kuh; vielleicht 2 Esel. Ganz sicher mindestens eine Katze. Unterkunft fuer uns, fuer Freunde und Helfer, fuer Gaeste. Stall, Geraeteschuppen mit Werkstatt, Holzschuppen, Vorratskeller (oder Hoehle?). Frischwasser aus der Quelle, vom Bach oder vom Brunnen.
Links und rechts gibt es Andere, die etwas Aehnliches machen. ‚Im Dorf‘ gibt es Leute die uns wohlwollend akzeptiert haben und mit denen man im Austausch steht.
Was gibt es hier nicht? :
Mikrowelle, Game-Boy, Sportauto (ein Klapperkasten fuer Transporte waere allerdings geduldet), Air conditioning, MacDonalds, Seven Eleven. Hare-Krishna-Schrein. Beleuchteter Parkplatz mit CCTV.
Was macht man hier? :
Man betreibt Land- und Viehwirtschaft in kleinem aber moeglichst sinnvollem Rahmen und das in ‚Handarbeit‘. Damit meine ich so etwas wie ‚nicht industriell‘ oder ‚kommerziell‘. Naturnah. Es wird Kaese gemacht, Brot gebacken. Selber geschlachtet und dann selber gegessen oder verkauft. Sollte es Gewaesser geben wird hin und wieder geangelt (legal und bescheiden); moeglicherweise ist Imkerei moeglich. Jeder arbeitet etwas mit und bekommt etwas ab.
Man hat Zeit uebrig fuer Hobbies und Interessen, Gespraeche, Nachdenken. Leute kommen und gehen; oder bleiben. Man arbeitet gemeinsam und geniesst die Ergebnisse gemeinsam; jeder wie er kann. Gaeste fuer Ferien werden gern gesehen und unterstuetzen etwas mit eigenem Geld. Aber eher als Kostenbeitrag und nicht fuer Gewinn.
‚Auswaerts‘ wird getauscht oder gehandelt: Eigene Produkte, Flohmaerkte, Kunstmaerkte, Handwerksmaerkte, Weihnachtsmaerkte. In der Umgebung kann man sich nuetzlich machen und Nuetzlichkeiten erhalten.
Wer wird sich hier nicht wohl fuehlen?:
Menschen die nur mit Drogen gluecklich werden. Menschen die alle 5 Minuten ein Selfie knipsen muessen. Menschen die so sehr in ihre Visionen verstrickt sind dass sie die wirkliche Welt nicht wahrnehmen koennen. Menschen die dauernd ‚NEIN‘ sagen und selten ‚JA‘. Menschen die zwanghaft Andere missionieren. Mikro-Manager.
Was denkt man hier?
Menschliches und Ruecksichtsvolles. Bedacht und ernsthaft, aber mit Spass und Humor. Was man will, wie man will und worueber man will. Man ueberredet nicht, kommandiert nicht; man ueberzeugt. – oder laesst es.

Entwicklung:
‚Mein‘ Projekt ist erst einmal fuer mich selbst. Ich will ein Frosch im eigenen Teich sein; selbst wenn der Teich jemand Anderem gehoert. Allerdings ist der Teich gross genug fuer einige andere Froesche. Sollte der Teich eines Tages voll sein – dann legen wir eben weitere Teiche an. Wo ist das Problem?


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BeitragVerfasst: Sa 10. Dez 2016, 15:07 
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Schamane

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Danke... das hat echt geholfen, hab so oft gute Lust alles hinzuschmeissen, obwohl genau das schon da ist.... ist nur so , solange man allein dran ist klappts.



Leider ist die "Szene" derer, die in solche Projekte wollen auch voller Freaks.... das heisst unter Umständen baust eine Gemeinschaft auf, und wenn du dann auf Arbeitsreise bist um dafür zu sorgen, dass einfach Kohle da ist, wird der Laden "gekapert"...

Mit "gekapert" meine ich, dass es Leute gibt, die leben ihren durch lebenslange Niederlagen übersteigerten Machttrieb aus und vermurksen dir in Abwesenheit das ganze Konzept....

Vermute man braucht einen vertrauenwürdigen "Vogt" oder sowas in der Art, der einfach verhindert, dass das passiert, bzw der dafür sorgt dass der Geist des Vorhabens nicht korrumpiert wird - weil der Punkt ist, will man, dass es läuft, dann ist man als Gründer wenns hochkommt 50% der Zeit da.... eher deutlich weniger, den Rest der Zeit bist du finanzielle Mittel beschaffen, dass einfach was weiter geht.....

Die Sache ist sehr problematisch, denn es gibt auf dem alternativen Markt extremst dumme esoterische Konzepte, die völlig an der Realität vorbeigehen - und deren Jünger sind leider die eifrigsten und radikalsten.....die terrorisieren oder noch schlimmer "bekehren" dann unter Umständen die guten Leut , und du hast nurnoch Murks und Patzer....

Auch eine Gefahr besteht in existenzgefährdenden Eigenmächtigkeiten von Bewohnern... es ist wichtig die Kompetenzen klar zu verbriefen und die Flächen deutlich ihren Zwecken zu widmen. Sonst hast plötzlich Dauercamper irgendwo in der Kultur stehen, oder irgendwelche brandgefährlichen Sachen und so Scherze.... Durch Youtube und Internet im Allgemeinen kämpfst du da einen permanenten Kampf gegen fixe Ideen, Halbwissen und Wahn....


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BeitragVerfasst: Mo 12. Dez 2016, 06:36 
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Ja.
Wenn sich Leute anschliessen wollen, muessen sie erst mal von Einem erfahren haben.
Wenn man die eigenen Vorstellungen (und Un-Vorstellungen) deutlich sichtbar macht koennte das ein Vorsortieren nach sich ziehen.
Eine Gruppe sollte Gemeinsamkeiten haben. Kompromisse sind fein; schliesslich will man ja nicht wie ein Haufen Kopien miteinander herum stapfen.
Mein Gedanke war nicht so sehr in Richtung Kommune. Eher so wie 'Gelegenheit teilen':
Angenommen, mein Vorhaben funktioniert. Es mag andere Leute geben die das nicht alleine hin bekommen. Die sich aber anschliessen koennen und dann ihre Zufriedenheit finden.
Wenn dann Menschen ankommen die lieber Hanf anstatt Kartoffeln anbauen wollen, koennte 'in der Naehe' etwas gefunden werden und man unterstuetzt sich gegenseitig. Seile kann man immer gut gebrauchen ;)


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BeitragVerfasst: Mo 12. Dez 2016, 12:11 
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Schamane

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Die "Rekrutierung" ist der mit Abstand schwierigste Part.... man muss vorallem aufpassen, dass einem in der Zeit nicht die Mittel ausgehen.

Muss mir auch jetzt eine resolutere Art angewöhnen - grad mit den besagten Spinnern, die man mitunter anzieht.

Es gibt da sogar beobachtungsgemäss sich wiederholende Muster, welche statistischen Kohorten (Alter, Geschlecht, Herkunft, Tätigkeiten, etc) besonders kritisch oder günstig sind....

Ich werde jedenfalls in Zukunft auf einer ordentlichen Bewerbung und einem CV bestehen + eben die Probezeit.

Weil du zahlst sonst drauf, Vertrauen wird teils echt krass ausgenutzt.


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BeitragVerfasst: Di 13. Dez 2016, 01:35 
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Selbstversorger

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Zuletzt geändert von Jana am So 12. Nov 2017, 21:42, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 13. Dez 2016, 04:47 
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Jana, dies ist nicht 'mein' thread. Ich habe lediglich als erster etwas zum Thema gesagt ;)

Was ich in Euren Beitraegen herauslese ist, dass einmal wieder das menschliche Ego viel zertruemmern kann selbst wenn der Grundgedanke eine gute Richtung hat.
Das sollte man ja eigentlich erwarten: Die meisten von 'uns' sind ja dabei weil man es satt hat herumkommandiert zu werden, und man gezwungen ist/war Dinge zu tun von denen man nicht ueberzeugt ist. Wenn man dann seine eigene Selbstbestimmung erweitert und rund herum die Anderen das gleiche tun stoesst man schon mal aneinender an.

Dann sollte der 'Trick' darin bestehen, dass die Entscheidungsstruktur so angelegt ist dass jeder Beteiligte den eigenen Freiraum erhaelt und es (im Idealfall) gar nicht moeglich ist Machtkaempfe zu fuehren selbst wenn Jemand darauf aus ist. Wie koennte dieser Trick aussehen?

Das Beispiel Wolfsrudel regt an, sich mal in der Tierwelt umzusehen.
Elefanten? Schimpansen? Ameisen?

Eli hat erwaehnt, dass es am besten ganz allein klappt. Stimmt.
Bedingt.
Denn ganz allein bewaeltigt man womoeglich nicht alle Aufgaben. Das kommt darauf an was man vorhat.


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BeitragVerfasst: Di 13. Dez 2016, 13:07 
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Schamane

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@Jana: Ja das ist ein sehr passendes Beispiel aus deiner Erfahrung. Ich führe den Gedanken jetzt mal in die Niederungen profaner Volkswirtschaft - oder salopp gesagt "Human-Farming"

Problem ist ein solches Selbstversorger-Gemeinschafts Projekt ist kein hochprofitables Immaterialgüter Start-up - sondern aufgrund der sozialen Komponente anfangs auch noch oft eher spärlich kapitalisiert, muss aber sofort sehr komplexe Strukturen bereithalten um initialisierbar zu sein, denn die Anspruchshaltungen der Leute sind heute astronomisch.
Du musst zu Anfang eine Art "Bauhof" einrichten, dann folgen Nahrungsquellen, Wasser, Kraftwerke usw.... im Grunde baust du einen kompletten Miniaturstaat - erstmal komplett ohne Volk!

Wenn du damit dann in den Bereich kommst, dass du allmählich startklar bist, hat sich die eigene Attitüde so desillusioniert, dass es einfach nichtmehr viel Überschneidung mit den Haltungen der Mehrheitsgesellschaft mit ihren Eskapisten, die ja die Zielgruppe sind, gibt - denn selbige ist heute inzwischen komplett dekadent.

Auch und gerade alternative Leute sind anscheins meisst Lichtjahre von der notwendigen "Down-to-Earth" Haltung entfernt, und hängen oft dogmatisch existenzbedrohendem Aberglauben nach - den sie für die Lösung aller Probleme der jungen "Volkswirtschaft" aka Gemeinschaft halten - auf die sie dann auf deinem Gelände treffen.

Diese Haltungen liegt oft auch nicht in gesund-flexibler Melange vor, sondern selbige sind Identitäts-stiftende Elemente der jeweiligen Persönlichkeitsstrukten, d.h. jede Modifikation des Inhalts dieser fixen Ideen bedroht daher unter Umständen die psychische Integrität ihrer Persönlichkeit :!: mit der Folge ,dass eine einfache Anweisung eine Notwendigkeit auszuführen, weil es nunmal nicht anders geht, zu einer speziellen Situation eskaliert. Standardaussage dann: "Du bist ja schlimmer als das System" - dabei vergessen sie oftmals, dass man versucht mit einer kleinen Gruppe die Stellung zu halten ohne Netze und doppelte Böden und knappen Ressourcen!

Verstärkt wird das Problem, dass Deutschland in den letzten 30 Jahren eine immer prekärere Bildungsmisere erleidet, was zur Folge hat, dass die Leute, welche noch nützliche Fähigkeiten haben logischerweise oft 50+ sind. Selbst Abiturienten sind heute oft mäßig alphabetisiert und haben aufgrund von demotivierenden Erlebnissen während der Schullaufbahn eine regelrechte Aversion gegen wissenschaftlich-rationale Methoden - an deren Stelle treten oft moralisch-idealistische Illusionen und spiritueller Mumpitz - von den psychischen Problemen dieser jungen Menschen mal ganz abgesehen....
Jedenfalls ist es zunehmend schwierig Leute zu finden, die eine dringend notwendige technisch anspruchsvolle Infrastruktur instandhalten können, oder noch genug Bezug zu natürlichen Prozessen in ihrer umfassenden Nüchternheit haben - sie bevorzugen die Natur naiv-kindlich zu etwas Über-ästhetisierten zu verklären - und übersehen dabei gänzlich die Gnadenlosigkeit von Nahrungskette und evolutionärem Prinzip. (Veganer, Tierschützer, Technologiefeinde, Demokraten, Feministen uvm)

Das daraus Folgende Problem ist evident, packst du die jetzt deine Kapazität mit überalterter sich nichtmehr reproduzierender Bevölkerung voll - geht dir Langfristig die Puste aus - denn der Lauf der Welt ist nunmal die Vergänglichkeit - und anders als im Immaterial-Start-up hast du ja eine soziale Verpflichtung... das heisst eines der Ziele heisst Kinder!

Mit anderen Worten du erbst als Gründer die völlig geisteskranke demographische Scheisse die von kompletten Volltrotteln die letzten 100Jahre steil vorgelegt wurde...


Entsprechend rigide musst du denke ich an diese gesamte Problematik herangehen, ich bin mittlerweile auf dem Zeiger, dass ich eher eine Art Brutkolonie anstrebe, die einen umfassenden Bildungsanspruch hat, um selbstermächtigte Individuen mit funktionellen sozialen Schnittstellen zu schaffen...

Aber in Realität bekommst du heute nichtmehr das Menschenmaterial für eine "Hochzivilisation" sondern kannst damit bestenfalls eine Art Spirituell-Esoterisch-feudale-Theokratie-Scheisse umzusetzen, die sehr dem alten Indien oder den Felachenkulturen eher rückständiger Erdteile entspricht... denn das ist der Geist den ich zB in Ökodörfern heute vorfinde.


Alles in allem überlege ich inzwischen nach 12 jahren erreichter Autonomie/Autarkie mich dem ach so bösen "System" zuzuwenden, weil ich die Schnauze inzwischen gestrichen voll habe, mich mit diesem ganzen Pseudoalternativen Selbstbetrugs-Trash zu befassen, den es mir regelmässig an meine "Küste" spült.
Hat drei Vorteile:
1.)Ich erwirschafte Mittel für mein "Hobby Nation-building"
2.) Ich behalte als eine gesunde Distanz dazu, um gerecht-rational eingreifen zu können, wenn etwas aus dem Ruder läuft
3.)und last but not least: Ich bleibe am Puls der Zeit und damit im Bilde was "aussen" passiert...

Ich wurde nicht Aussteiger weil ich spirituell verkackt bin, sondern weil ich die "Sterne" erobern will, und dorthin gehen, wo nie einer zuvor war. Auf Felachen-Schwachsinn habe ich keine Lust.


@Andreas: Das Problem ist nicht das Ego per se - sondern die übersteigerte Sensibilität gegenüber möglichen Zurücksetzungen , kommt daher, da das Erziehungsystem heute fast ausschliesslich subtil arbeitet, statt deutlich zu belohnen oder zu bestrafen. Die Menschen besitzen daher heute fragile zutiefst verunsicherte Selbstwertkonzepte, die sofort erschüttert sind. Lässt du ihnen hier "Spielraum" dann ist der Zickenterror komplett.

Auf der anderen Seite wollen sie sich einfach keine Gedanken um das Morgen machen, und wenn du als brütender Grübler ihre Last mitträgst ,dann nehmen sie dir deine bisweilen sinistre Laune sogar übel, stichwort "Spassgesellschaft" - deswegen DISTANZ und bei Inspektion immer freundlich winken!

Zitat:
Dann sollte der 'Trick' darin bestehen, dass die Entscheidungsstruktur so angelegt ist dass jeder Beteiligte den eigenen Freiraum erhaelt und es (im Idealfall) gar nicht moeglich ist Machtkaempfe zu fuehren selbst wenn Jemand darauf aus ist. Wie koennte dieser Trick aussehen?


Das klappt nicht, ich würde eher die Fehdeordnung bzw Satisfaktionregelung erlauben... klingt eigenartig ist aber sinnvoller als irgendwelcher moderner Mist - weil wenn sie die Machtkämpfe geregelt und vorallem transparent im Ring austragen, halten sie eher die Schnauze bei den Strategischen Besprechungen, da sie sich gegenseitig erziehen den Rand zu halten, und dumme Anmachen führen halt unter Umständen zu "Aua"...
Mit anderen Worten zusammenraufen, statt Mediation.
Zur adminstrativen Gerichtsbarkeit sollte man nur in Absoluten Härtefällen greifen - denn der "Staat" muss im guten Lichte bleiben und souverän über dem Geschehen stehen - mischt er sich in jeden persönlichen Mist ein, verlieren die Menschen zurecht den Respekt vor ihm.

Ansonsten neige ich inzwischen zur festen Vergabe von Funktionstiteln mit gebundener Verantwortung (zB Quartiermeister, Meister der Flotte, Proviantmeister usw...) und auch Rängen/Prioritäten. Ich bin kein Freund von demokratoiden Entscheidungsprozessen, denn sie sind strukturell ungerecht und bevorzugen die Schwätzer und deoptimieren daher auf Schein und falschen Glanz - was letztlich dazu führt, dass einem als Gruppe die Felle wegschwimmen und es allen nur zunehmend beschissener geht.

Ich will Ordnung und wissen wo ich hingreifen muss, um etwas zu regeln.


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BeitragVerfasst: Di 13. Dez 2016, 18:01 
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Backpacker

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Aus meinen bisherigen Erfahrungen: Hör auf, dir deine perfekte Gemeinschaft am Schreibtisch zu erstellen und dann darauf zu warten, die passenden Mitstreiter dafür zu finden. Das endet in der Regel in monatelangen Besprechungen, die dann doch nix bringen.

Leg allein im Kleinen los. Ein laufendes Projekt, das man auf den gängigen Plattformen finden kann, zieht dann schon seine Interessenten an. Luftschlösser tun das eher nicht.

Auch halte ich, von beiden Seiten aus, nix von einem aufwändigen Bewerbungsprozess mit umfassendem Fragebogen, Interview...
Lass die Leute einfach vorbei kommen. Wenn es passt bleiben sie ne Weile oder kommen wieder. Und wenn man dann merkt, dass man sich vorstellen könnte dauerhaft was gemeinsam zu machen setzt man sich mal nen Abend zusammen.
Und wenn es nicht (mehr) passt, ja, dann packt man eben seinen Rucksack und zieht weiter, bzw. zeigt demjenigen mal das Hoftor von außen.


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BeitragVerfasst: Di 13. Dez 2016, 20:13 
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Schamane

Registriert: Do 6. Okt 2016, 09:49
Beiträge: 525
Wohnort: Altenstein
@Backpacker:

Zitat:
Auch halte ich, von beiden Seiten aus, nix von einem aufwändigen Bewerbungsprozess mit umfassendem Fragebogen, Interview...
Lass die Leute einfach vorbei kommen. Wenn es passt bleiben sie ne Weile oder kommen wieder. Und wenn man dann merkt, dass man sich vorstellen könnte dauerhaft was gemeinsam zu machen setzt man sich mal nen Abend zusammen.
Und wenn es nicht (mehr) passt, ja, dann packt man eben seinen Rucksack und zieht weiter, bzw. zeigt demjenigen mal das Hoftor von außen.



Papierkrieg ist meisst Bullshit, jedoch hat so eine Selbstbeschreibung schon einen gewissen Wert, gerade bei der Rucksack-und-weiter-Fraktion habe ich festgestellt, wenn sich etwas als sehr dubios herausstellt - mal bei den vorherigen Gastgebern diskret nachzufragen, um bei einer kritischen Entscheidung wie einer Verbannung ein angemessenes Urteil fällen zu können. Gerade wenn man es mit potentiell politischen Wirrköpfen oder aggressiven Zeitgenossen zu tun hat.

Es beschleunigt auf jedenfall die Vorgänge - Die Administration ist angehalten der bestinformierte Akteur zu sein - das hat schon Hobbes in "der Leviathan" deutlich gemacht.

Das Problem ist auch psychologischer Natur, hast du einen Troublemaker, ist es dennoch oft kein gutes Gefühl Durchgreifen zu müssen - man muss sich jedenfalls vor der "Harmonie-Falle" hüten... weil man wird sonst genau das verlieren, was man bewahren will. Es gibt einfach "Kaputte" und es ist nicht unser Job die zu begradigen, sondern die anderen vor den eventuell blöden Auswirkungen zu schützen...


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BeitragVerfasst: Mi 14. Dez 2016, 07:06 
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Freak
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Mir selber geht es darum, mein (taegliches) Leben moeglichst so fuehren zu koennen dass ich weitgehend frei bin von solchen aeusseren Zwaengen die ich ablehne. Dabei bin ich bereit, die meisten der zehn Gebote zu befolgen.
Mein Ziel ist ganz klar nicht, Andere hierzu zu rekrutieren oder gar ein Kibbuz oder eine Kommune zu bauen. Andere waeren allerdings willkommen – bei gegenseitiger Eignung.
Eure Gedanken hierzu werde ich sorgfaeltig beruecksichtigen. Damit ist fuer mich persoenlich die Angelegenheit erkannt und soweit geregelt.
Weiter gedacht:
Offensichtlich scheint mir – heute – dass es ein ‚Meins‘ und ein ‚Deins‘ geben muss. Guetertrennung sozusagen.
Ob es funktioniert wenn eine Gruppe zwar co-operiert, aber Jeder fuer sich selbst verantwortlich ist? Mit eigenem Eigentum, eigener Erduldung von Erfolg oder Miserfolg. Der Idee einer Gilde oder auch Zunft folgend.

Ich glaube, Backpacker‘s Vorschlag ist am praktischsten. Auch wenn Eli’s Referenz oder Zeugnis-Idee gut klingt – sollte ich selber irgendwo rausgeflogen sein wuerde ich das nicht unbedingt erzaehlen.
Etwas Schreibtisch ist wohl immer gefragt. Wenn es nach mir ginge, waere ich schon auf dem Weg. Aber es ist Winter, und ich habe mein Reisegeld noch nicht zusammen...


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BeitragVerfasst: So 19. Mär 2017, 01:24 
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Backpacker

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Andreas hat geschrieben:
Ja.
Wenn sich Leute anschliessen wollen, muessen sie erst mal von Einem erfahren haben.
Wenn man die eigenen Vorstellungen (und Un-Vorstellungen) deutlich sichtbar macht koennte das ein Vorsortieren nach sich ziehen.
Eine Gruppe sollte Gemeinsamkeiten haben. Kompromisse sind fein; schliesslich will man ja nicht wie ein Haufen Kopien miteinander herum stapfen.
Mein Gedanke war nicht so sehr in Richtung Kommune. Eher so wie 'Gelegenheit teilen':
Angenommen, mein Vorhaben funktioniert. Es mag andere Leute geben die das nicht alleine hin bekommen. Die sich aber anschliessen koennen und dann ihre Zufriedenheit finden.
Wenn dann Menschen ankommen die lieber Hanf anstatt Kartoffeln anbauen wollen, koennte 'in der Naehe' etwas gefunden werden und man unterstuetzt sich gegenseitig. Seile kann man immer gut gebrauchen ;)



Ich teile deine Überzeugung von Herzen
Es würde mich interessieren was aus dir und deinem Projekt geworden ist?
Persönlich habe ich änliches vor in nächster Zeit
Frankreich stand auch bei mir zur Debatte / ich habe aber in Spanien zahlbare und geeignetere Grundstücke gefunden.. Wie sieht das bei dir aus?

Herzliche Grüsse


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BeitragVerfasst: So 19. Mär 2017, 10:49 
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Tunnelmensch
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:lol:

das ganze funzt noch nicht mal in konzerne mit gecoachten personaler :arrow:

träumt weiter ....selbst eine ehe ist ein ständiges daran arbeiten... und das ist wirklich eine bande und kein locker zusammengewürfelter haufen und trotzdem läuft es sehr oft schief...


alles ist glück oder reine astrologie :wink:


da verlasse ich mich lieber auf meinem astrologen, mit 25 jahre halte-garantie....nicht auf subjektive empfindungen....

_________________
Nature Doesn't Need People!
Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
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BeitragVerfasst: Mo 20. Mär 2017, 08:36 
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nwoharris hat geschrieben:
Wie sieht das bei dir aus?


Als Bilanz: Starker Wille. Schwache Finanzen.

Aus der Ferne finde ich lediglich Angebote von Immobilien-Schmarotzern.
Die lasse ich lieber verhungern; und deshalb muss die konkrete Standortsuche warten bis ich endlich dort bin.
Fuer die Fluege und das Visum fuer meine Frau brauche ich noch etwas Spar-Zeit.
Diese Zeit nutzen wir: Sie lernt Franzoesisch, und ich uebe mich sprachlich an den frz. Touristen die hier vorbei kommen. Zu Hause experimentiere ich schon mal mit Pilz-Zucht herum und schliesse Wissensluecken oder entdecke Neue.
Gegen Mitte des Jahres versuche ich dann (online :( ) Kontakte vor Ort zu finden, die moeglicherweise helfen koennten. Anfang 2018 sollten wir so weit sein.
Wie es aussieht, werde ich wohl erst mal herum jobben muessen bevor sich die 'kleine Farm' entdecken laesst. Vor Ort werden sich dann (hoffentlich) Tueren auftun.


Zuletzt geändert von Andreas am Di 29. Aug 2017, 10:09, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 20. Mär 2017, 08:41 
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silvi73 hat geschrieben:
:lol:

das ganze funzt noch nicht mal in konzerne mit gecoachten personaler :arrow:


Ja Silvi. Das sehe ich inzwischen auch so. Alle meine eigenen Vorbereitungen treffe ich erst mal nur fuer mich und die Liebste.
Ich will die Welt ja nur insoweit veraendern als es meinen Garten betrifft.
Sozusagen.
Wenns dann irgendwann gleichgestimmte Nachbarn gibt, sollen die willkommen sein. Aber meine Zahnbuerste werde ich NICHT teilen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Unsere kleine Farm
BeitragVerfasst: Di 29. Aug 2017, 06:27 
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Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:49
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Hallo Andreas.
Mich würde interessieren wie Du mit Deinen Vorbereitungen vorankommt und wie diese Aussehen.
Weil Deine Vorstellungen von der "kleinen Farm" decken sich doch in vielen Punkten mit meiner.
Ausser dem Ort. Ich hatte eigentlich nur noch Ostdeutschland, Portugal und Ungarn in der engeren Wahl. In Ungarn bin ich jetzt gerade und verbinde meinen Urlaub mit dem Besichtigen von geeigneten Häusern/Farmen. Bin erst seit 2 Tagen hier, aber doch schon etwas verschreckt von den sprachlichen Schwierigkeiten (mein ungarisch ist null) und auch landschaftlich hatte ich mir mehr erwartet.
Jetzt habe ich Deinen Beitrag gelesen, und da ich auch noch verstaubte französisch Kenntnisse habe, auch EU Mitglied bin und mir Frankreich ganz gut gefällt am neu sortieren. Frankreich war bisher außen vor wegen der vielen Atomkraftwerke und dem hohen Preisniveau...
Vieles von Deinen Vorstellungen habe ich in D schon, wie Hühner Ziegen und Bienen. Aber noch nicht auf der geeigneten Farm und eben nur "nebenbei", da ich immer noch im Hamsterkäfig festsitze.
Ich suche auch keine Kommune, sondern eher ein "nachbarschaftliches Miteinander " gleichgesinnter, da ich auch glaube, dass ohne strikte Trennung von Mein und Dein nur Streit und Ärger kommen..
Also würde mich freuen von Deinen Fortschritten zu hören und vielleicht findest Du ja zufällig 2 nebeneinanderliegende geeignete Objekte...dann könnte ich Dein neuer Nachbar sein☺
Viele Grüsse
Wolfgang

_________________
Träume nicht dein Leben...lebe deinen Traum, tja, daran arbeite ich☺


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