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 Betreff des Beitrags: Mord an der Kaiserin
BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2021, 19:30 
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Es war das Jahr 1898 indem Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach, Herzogin in Bayern. Kaiserin von Österreich und Apostolische Königin von Ungarn, besser bekannt als „Sissi“ ermordet wurde.

Der Mörder war Luigi Lucheni auch bekannt als Louis Lucheni, Hilfsarbeiter.

Die Tat bringt noch heute die Gemüter zum kochen. Was ist eure Meinung dazu???


Auf der einen Seite haben wir die Kaiserin Sissi. Sie ist eine Kaiserin wider Willen, eigentlich hasst sie die Monarchie genauso wie ihr Mörder. Sie gilt als schüchtern und zurückhaltend... unter einem Tarnnamen reist sie durch Europa. Dabei wird sie ständig von ihrer Leibwache observiert, öfters entkommt sie ihnen um sich ein bisschen Abstand zu verschaffen. Beim Volk ist sie sehr beliebt.

Dann haben wir Luigi Lucheni. Er hatte... heute würden wir sagen... eine schwere Kindheit. Als Wanderarbeiter zieht er durch die Lande. Seine beste Zeit hatte er beim Militär, dort bekam er regelmäßiges Essen und ordentliche Kleidung. Seine eigene Armut und die der unteren Schichten lassen in ihm den Hass auf die Obrigkeit wachsen. Er öffnet sich dem Anarchismus und bald sieht er in den Aristokraten nur noch lästige Parasiten.


Am späten Mittag des 10. September 1898 treffen die beiden aufeinander. Luigi Lucheni sticht mit einer scharf gemachten Feile der Kaiserin ins Herz. Dabei war das ganze eher Zufall... nachdem der italienische König Umberto I. im Mai 1898 einen Arbeiteraufstand blutig niederschlagen ließ schwor Luigi Lucheni Rache. Eigentlich wollte er Umberto I. ermorden allerdings hatte er kein Geld für eine Reise nach Italien. Ersatzweise wollte er den Prinzen Henri Phillippe Marie d'Orleans ermorden. Doch auch das scheitere an seinem kurzfristig abgesagten Aufenthalt. Als er dann von Sissi's Aufenthalt in Genf erfuhr beschloss er sie zu ermorden. Für einen Revolver sowie für einen Dolch fehlten ihm die Mittel. Mit einer 85mm tiefen Feile versetze er ihr eine Stichwunde in den Herzbeutel. Zuerst wurde die Wunde gar nicht bemerkt doch nach mehreren Ohnmachtsanfällen starb die Kaiserin am späten Nachmittag. Damit hatte er sein Ziel erreicht und ein Mitglied der ihm verhassten Aristokratie ermordert und die Öffentlichkeit schockiert.

Zuerst versuchte er zu fliehen. Wurde allerdings von drei Passanten festgehalten... er war sichtlich stolz auf seine Tat und rief: „Es lebe die Anarchie! Es leben die Anarchisten!“

In Haft kamen ihn dann allerdings so langsam Zweifel an seiner Tat. Hatte er vielleicht doch die falsche Person ermordet? Er stellte fest das er und die Kaiserin eigentlich viele Gemeinsamkeiten hatten. Für sich selbst forderte er die Todesstrafe mit dem Argument... wer nicht arbeitete solle auch nicht essen. Man verurteile ihn dann allerdings zu lebenslanger Haft. In der Haft verhielt er sich ziemlich aggressiv, weil man ihm seine Lebenserinnerung weggenommen hatte. In einer Dunkelzelle erhängte er sich am 19. Oktober 1910 mit einem Gürtel. Die offizielle Suizidversion wurde allerdings angezweifelt... wohlmöglich hatte man etwas nachgeholfen.

Man trennte ihm noch den Schädel ab und sein Gehirn phrenologisch untersucht, aber es wurden keine besonderen Auffälligkeiten festgestellt. 1985 brachte man ihn ins Pathologisch-anatomische Bundesmuseum in Wien, den sogenannten Narrenturm. Im Jahr 2000 wurde er, also der Kopf, auf dem Zentralfriedhof in den sogenannten Anatomiegräbern beigesetzt.

In der Schweiz gab es damals besonders viele Anarchisten. Elizabeth von Österreich wusste das sie dichtete:

Schweizer, Ihr Gebirg ist herrlich!
Ihre Uhren gehen gut.
Doch für uns ist sehr gefährlich
Ihre Königsmörderbrut!

Hier noch ein paar weitere Informationen:

focus.de hat geschrieben:
...

Kaiser war schockiert über Tod seiner „süßen, lieben Seele“

Ihre Begleiterin und Vertraute, Gräfin Irma Sztáray, die als ihre Hofdame mit ihr reiste, war zwar geschockt, reagierte aber bemerkenswert gefasst. Sie war es, die den Kaiser über den Tod seiner „süßen, lieben Seele“, wie er sie noch in seinem letzten Brief genannt hatte, informierte. Kaiser Franz Joseph hatte bereits seinen Sohn Rudolph durch Selbstmord verloren – und erlitt er einen weiteren schweren Verlust. Als den 68-jährigen Regenten kurz nach 16 Uhr eine Depesche von Sztáray erreichte, war er schwer schockiert und untröstlich.
Alarmiert durch die Nachricht über die Tat am Quai du Montblanc eilten der Untersuchungsrichter Charles Lechet und der Genfer Generalstaatsanwalt Geoges Navazaa ins Beau Rivage. Sie forderten eine Obduktion der Leiche, die inzwischen im Ecksalon des Hotels aufgebahrt war, um die genaue Todesursache analysieren zu können. Das war eine heikle Forderung, denn eine österreichisch-ungarische Kaiserin obduzierte man nicht so ohne weiteres. Erst nach heftigem Widerstand stimmte die kaiserliche Verwaltung zu.
Beschrieben werden die Ereignisse von Genf, die Hintergründe und die Folgen sowie vor allem die Verbindung zum gewaltbereiten Anarchismus, einer Art terroristischer Bewegung der Zeit, in dem jetzt erschienenen Buch „Tatort Genfer See. Kaiserin Elisabeth im Fadenkreuz der Anarchisten“ der österreichischen Historikern Anna Maria Sigmund.

...

Die Kaiserin sah sich von keiner Gefahr bedroht

Adlige und Reiche sahen die Anarchisten grundsätzlich als Ausbeuter und „Blutsauger“ der Gesellschaft. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich in mehreren Ländern Europas wie Russland, Frankreich und Italien Anarchisten-Gruppen gebildet. Die Kommunisten um Karl Marx, die sich zunächst mit ihnen verbündet hatten, lehnten sie bald ab.
Denn die Anarchisten lehnten nicht nur jede Art von Autorität ab, sondern sprachen sich auch zunehmend für gewalttätige Aktionen aus. Anschläge mit Kugeln, Bomben und Dolchen gehörten zum gewaltbereiten Flügel, der einen „Anarchismus der Tat“ propagierte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fielen ihnen mehrere hundert Menschen zum Opfer. „Kein Stein soll auf dem anderen bleiben“, lautete einer ihrer Schlachtrufe.
Der europäische Adel lebte im Bewusstsein ständiger Gefahr, Opfer eines Mordanschlags zu werden. Kein Wunder, dass auch die kaiserlichen Sicherheitsbeauftragten nervös waren, wenn die sehr reisefreudige Elisabeth unterwegs war. Zumal sie stets genervt von ihren Aufpassern war oder sich über die angebliche Gefahr, die ihr drohen sollte, lustig machte. Wer sollte ihr, der völlig unpolitischen Kaiserin, schon nach dem Leben trachten? Nicht selten entwischte sie den Aufpassern, weil sie sich von ihrer Anwesenheit gestört fühlte.
Handelte der Mörder im Auftrag?

Untersuchungsrichter Lechet war sich vor dem Hintergrund dieser Gefahrenlage und aufgrund seiner Verhöre des Täters sicher, dass Lucheni als Instrument eines weitverzweigten Netzes von Anarchisten gehandelt hatte. Dem stand die Behauptung des Täters gegenüber, ganz alleine und ohne jede Unterstützung gehandelt zu haben. Lucheni wollte die Bewunderung für die Tat, auf die er in den Kreisen seiner Gesinnungsfreunde stieß, ganz alleine einheimsen. Doch dabei handelte es sich offensichtlich um eine Lüge, denn Lucheni handelte vermutlich im Auftrag einer anarchistischen Gruppe.

...

Quelle: https://www.focus.de/wissen/mensch/gesc ... 03721.html

spiegel.de hat geschrieben:
...
Kann man erstochen werden, ohne es zu merken?
Man kann - sofern man es sehr eilig hat. "Was wollte dieser Mann denn eigentlich?", fragt Kaiserin Sisi ihre Begleiterin, Gräfin Irma Sztáray, mittags am 10. September 1898. Und mutmaßt: "Vielleicht wollte er mir die Uhr wegnehmen?" Kurz zuvor hatte sich ein Unbekannter am Ufer des Genfer Sees auf sie gestürzt. Die Monarchin fiel rücklings zu Boden, ihre schweren, aufgesteckten Haare milderten die Wucht des Aufpralls.

Sisi rappelt sich auf, lässt das verschmutzte Kleid säubern, hastet weiter Richtung Anleger. Sie muss ja das Dampfschiff nach Territet bekommen, das um 13.40 Uhr ablegt. Die 60-Jährige klagt zwar über Schmerzen in der Brust, bricht aber erst zusammen, als sie nach 120 Schritten auf dem Oberdeck des Schiffes angelangt ist.

...
"Ich würde gern jemanden töten"
Denn ins Jenseits befördern wollte Lucheni zunächst den italienischen König Umberto I. Doch fehlte dem mittellosen Mann das Geld für die Reise. Ersatzopfer: der Herzog von Orléans, der sich für September in Genf angesagt hatte. Als der Besuch kurzfristig gestrichen wurde, nahm Lucheni eben mit Sisi vorlieb - und so kam es zu einem der am besten dokumentierten Kriminalfälle des Fin de Siècle.


Wie seine erst 1998 veröffentlichten Memoiren zeigen, war der Sisi-Mörder eher ein vom Leben enttäuschter Mensch. Ein von den Eltern verstoßenes Findelkind, das in Armut aufwuchs und nie die Aufmerksamkeit bekam, nach der es gierte.
"Wisst ihr denn nicht, dass die zurückgewiesene Liebe Hass gebiert", schrieb er in seinen Aufzeichnungen. Luchenis Wut auf alles Aristokratische entsprang weniger politischer Überzeugung als einer tiefen Kränkung: Der Staat, dem er als Soldat dreieinhalb Jahre lang so treu gedient hatte, versagte ihm 1897 die ersehnte Anstellung.
Kaiserin wider Willen: "Erwacht in einem Kerker"
Hätte Lucheni, der zufällige Monarchiehasser, nur fünf Minuten mit Sisi gesprochen, wäre ihm klargeworden, dass er sich das völlig falsche Opfer ausgesucht hatte: Die "Kaiserin wider Willen" (so ihre Biografin Brigitte Hamann) verabscheute den Hof so sehr wie ihr Mörder.

...
"Ich bin erwacht in einem Kerker, und Fesseln sind an meiner Hand", schrieb die Kaiserin 1854, nur zwei Wochen nach ihrer Hochzeit mit Franz Joseph. Sisi hielt die Monarchie für einen Anachronismus und schockierte ihre Umgebung gern mit dem Satz: "Ich hörte, dass die zweckmäßigste Regierungsform die Republik sei."
Statt verhasste Repräsentationspflichten in Wien zu erfüllen, reiste die menschenscheue Sisi um die Welt und pestete in Gedichten gegen die Habsburger.

...


"Sei verflucht, grausames Ungeheuer"
"Die beiden Worte: hoffen und freuen hat Mama für immer aus ihrem Leben gestrichen", schrieb ihre Tochter Marie Valerie im Mai 1898. Mit dem Attentat hatte Lucheni eine kreuzunglückliche, lebensmüde Person erlöst. "Nun ist es so gekommen, wie sie es immer wünschte, rasch, schmerzlos, ohne ärztliche Beratungen", so die Tochter, als sie die Todesnachricht erhielt.
Alle trauerten um die Kaiserin - und Lucheni fand endlich die ersehnte Beachtung. "Sei verflucht während deines ganzen Lebens, Elender, grausames Ungeheuer", hieß es in einem von 16.000 Wiener Frauen unterzeichneten Brief an den Sisi-Mörder.

...

Dort ruht des Sisi-Mörders Kopf bis heute - nur wenige Kilometer entfernt von seinem Attentatsopfer: Entgegen ihrem Wunsch wurden die sterblichen Überreste der Reise-Kaiserin nicht auf ihrer Lieblingsinsel Korfu beigesetzt, sondern liegen in der Wiener Kaisergruft.

Quelle: https://www.spiegel.de/geschichte/mord- ... 26403.html


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Fr 1. Jan 2021, 19:30 


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 Betreff des Beitrags: Re: Mord an der Kaiserin
BeitragVerfasst: Sa 2. Jan 2021, 13:06 
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Tunnelmensch
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 Betreff des Beitrags: Re: Mord an der Kaiserin
BeitragVerfasst: Sa 2. Jan 2021, 14:08 
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Weltreisender
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Megalitiker hat geschrieben:
Was erwartest du, das unsere Meinungen sind?


Ich weiß nicht... möchte da jetzt keine Parteiergreifung provozieren. So nach dem Motto biste für die Anarchisten oder für die Monarchie? Es gibt eben keine absolute Wahrheit.

Auf der einen Seite haben wir den Mörder einen Menschen auf einfachen Verhältnissen. Er hatte es sicherlich nicht leicht im Leben. Aber rechtfertigt das die Tat und war seine Tat nicht schlussendlich eher kontraproduktiv?

Auf der anderen Seite haben wir die Kaiserin. Eigentlich möchte sie ja wie von mir geschildert eigentlich gar keine Monarchin sein. Ihre Herrschaft wird gerechtfertigt durch den Klerus. Dieser sieht die Monarchen als von Gott eingesetzte Herrscher. Nach Außen wird ein Bild von der Märchenprinzessin und dem Märchenprinzen projiziert.

Aber die Realität war eine andere... angeblich wollte sich Sissi von ihrem lieben Franz sogar trennen. Nachdem sie erfahren hatte das dieser ihr fremd gegangen sei. Als sie dann allerdings tot war... nahm er traurig von ihr Abschied. Wie im Artikel verlinkt. War dies alles Heuchelei?
Vielleicht steckt ja doch mehr dahinter und da wollte jemand zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die unliebsame Sissi loswerden und den aufmüpfigen Luigi. Auf diese Weise konnte man der Öffentlichkeit ein von den Anarchisten als blutrünstige Monster präsentieren... die ja eigentlich nur Chaoten sind und Gewalt und Terror propagieren.

Auf der einen Seite predigt das Christentum die Nächstenliebe und Gewaltlosigkeit. Aber auf der anderen Seite rechtfertigt es die Gewalt gegen die Bauern und Arbeiter, damit das diese gegen die göttliche Ordnung verstoßen würden.
Hätte man damals so jemanden erzählt... das bspw. Italien ja auch eine Demokratie sein könnte. Hätte dieser natürlich gesagt das dies aber mal der totale Schwachsinn sei und niemals funktionieren könne.

Schlussendlich ist es ja so... Macht führt zu Machtmissbrauch bzw. korrumpiert. Absolute Macht korrumpiert absolut. Da ist niemand vor gefeit. Deswegen streben die Anarchisten eine gesellschaftliche Ordnung an in der die Macht bzw. die Mächte wieder im Gleichgewicht sind.
Die Macht der Monarchen wird wie von mir geschrieben von dem Klerus gerechtfertigt. Dies gilt als universelles Gesetz, aus Sicht der Anarchisten gibt es aber keine universellen Gesetzmäßigkeiten. Sondern nur Zustände die die Menschen ertragen, die sich aber im Nichts auflösen sobald die Menschen ihre Ursache durchschaut haben.

Aus Sicht der Monarchen sind sie die Herrscher von Gottes Gnaden. Geboren um zu herrschen. Weil die gemeinen Leute ja gar keine Ahnung haben wie Herrschaft überhaupt funktioniert.

In Deutschland musste es erst einen Weltkrieg geben um die Herrschaft der Monarchie zum erliegen zu bringen. Das heutige Amtschristentum sieht sich als Vertreter der Demokratie. Hat sozusagen in den Idealen der Neuzeit ihre eigenen wiederentdeckt. Welch geistige Windung...
Aber gegenüber Autoritäten haben sich die Vertreter der Kirche ja schon immer als sehr flexibel heraus gestellt.

Ist es nicht typisch für den Diener das er seinen Herren gerne nachäfft?

Das ist eben das alte Prinzip von teile und herrsche wer in das Bild der Machthaber passt der wird subventioniert, wer nicht sanktioniert. Die Herrschaft braucht eben sogenannte Sündenböcke, also eine Bedrohung um ihre eigene Macht zu rechtfertigen.

Ein Beispiel dafür ist das Thema Hanf. Eigentlich ist Hanf nicht gefährlicher als bspw. Alkohol. Also für den Konsumenten. Das ist jetzt keine absolute Wahrheit, sondern eher so eine Faustregel. Trotzdem oder gerade deshalb wird seitens der Machthaber und natürlich deren Vollstrecker die Medien usw. eine Hetzkampagne gegen sie gestartet. Begründet wird das Ganze dann durch irgendwelche wissenschaftlichen Beweise. Also man sucht die Nadel im Heuhafen.
Natürlich kann der Konsum von Cannabis bei unsachmäßen Gebrauch beim Konsumenten einen gewissen Schaden hervorrufen. Der Grad zwischen Gebrauch und Missbrauch ist da schmal. Aber was heißt Missbrauch in dem Falle. Missbrauch einer Pflanze...
Allerdings kann man am Beispiel Cannabis sehr gut erkennen wie Gleichschaltung funktioniert. Man will sich ja nicht pro Cannabis bekennen. Weil man Angst hat um seinen Job, sein Ansehen... vllt. auch vor der Justiz.

Während der Nazizeit galten Juden alle als geldgierige Kinderschänder. Das galt als wissenschaftlich erwiesen. Heute ist man da schlauer... aber das Bild hält sich hartnäckig. Schon seitdem die Juden in Europa angekommen sind... hägen sich alle möglichen Gerüchte um sie. Mal mehr mal weniger... aber soviel zum Thema Wissenschaft. Man möchte halt damit, also mit wissenschaftlichen Beweisen, seine Herrschaft rechtfertigen... also untermauern. Nach unserer heutigen Sicht war das eben mit der Rassenlehre damals einfach so... das war eben modern. Aber eigentlich war sie schon überkommen als sie entstand. Meine Meinung ist manche Dinge wären besser nie entstanden.

In der Schule wird den Kindern das Bild einer finsteren Welt beigebracht die erst durch das Licht der Demokratie erlöst worden ist. Aber im Grunde war alles schon immer da. Das Konzept der Demokratie, des Kommunismus wie auch das von Anarchie gab es bereits in der Antike. Vielleicht auch schon in der Steinzeit. Es ist eben schlicht und einfach ein anderes System der Verteilung von Ressourcen. Dämon von Daemos aus dem griechischen das Bedeutet Zuteiler bzw. Verteiler des Schicksals. Eines Daemos zu haben ist nichts schlechtes im Gegenteil. Es repräsentiert das Gewissen... sozusagen Engelchen und Teufelchen.
Aber wie das so ist mit der Verteilung von Ressourcen. Gibt es auch hier Gewinner und Verlierer. Die Verlierer schwören natürlich Rache usw.

Sieht man ja bspw. am Nordirland Konflikt. Der zeitweise mal mehr mal weniger heftig am brodeln war. Zurzeit ist es wohl relativ ruhig. Angeheizt wird das ganze natürlich durch irgendwelche religiösen Sentimentalitäten... also die geben dem ganzen sozusagen einen Überbau... bzw. eine Rechtfertigung.
Schlussendlich ist ja was Recht ist und was nicht eine subjektive Sache und liegt im Auge des Betrachters. Weil was ist schon gerecht?

Machthaber sehen das natürlich anders.

Ein ewiges Dilemma. Wo kommen wir her wo gehen wir hin? Gibt es Gott... ja, nein, vielleicht??? Was ist sein Wille, ihrer oder es? Daraus folgt das der eine sich sagt ich bin aber mal näher bei Gott als du. Manche sind ja Atheisten, weil sie Religion sowieso von sich aus ablehnen. Aber glaubt nicht jeder irgendwie irgendwo an was. Was ist mit den Gläubigen... zweifeln die nicht auch manchmal?


Zuletzt geändert von Luzifer am Sa 2. Jan 2021, 14:29, insgesamt 6-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mord an der Kaiserin
BeitragVerfasst: Sa 2. Jan 2021, 14:09 
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Schamane
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Megalitiker hat geschrieben:
Was erwartest du, das unsere Meinungen sind?

Ich glaube die Guteste ist in einigen Leistungsgruppe eine Stilikone.
Weil immer schwarz gekleidet.
Verhaltensauffällig
Dauer Essstörungen, untergewichtig.
Nachteule . . . . . . .

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 Betreff des Beitrags: Re: Mord an der Kaiserin
BeitragVerfasst: Sa 2. Jan 2021, 14:31 
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speckgürtler hat geschrieben:
Megalitiker hat geschrieben:
Was erwartest du, das unsere Meinungen sind?

Ich glaube die Guteste ist in einigen Leistungsgruppe eine Stilikone.
Weil immer schwarz gekleidet.
Verhaltensauffällig
Dauer Essstörungen, untergewichtig.
Nachteule . . . . . . .


Ich glaube die Guteste hatte wie jeder Mensch ein gewisses anarchistisches Potenzial in sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mord an der Kaiserin
BeitragVerfasst: Sa 2. Jan 2021, 16:34 
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Zitat:
. Ich weiß nicht... möchte da jetzt keine Parteiergreifung provozieren. So nach dem Motto biste für die Anarchisten oder für die Monarchie? Es gibt eben keine absolute Wahrheit.

Das ist doch ein Ansatz. Was soll sie verbrochen haben, das ein Todesurteil rechtfertigt? Ist genau wie der Mord an der Zarenfamilie, von den Kommunisten Schweinen.
Ich muss bei Sisi ja immer an die zweitschönste Frau der Welt denken. Romy Schneider.

Zitat:
. War dies alles Heuchelei?
Vielleicht steckt ja doch mehr dahinter und da wollte jemand zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Ein gewagter Gedankengang.

Zitat:
. Das ist eben das alte Prinzip von teile und herrsche

Ich finde diese Interpretation seltsam. Müsste es im Deutschen dann nicht heissen: Spalte und herrsche?
Ich hab in der Schule gelernt, dass dieser Spruch aus der Tetrarchie stammt und bedeutet, dass man seine Macht teilen und trotzdem herrschen kann. Erscheint mir persönlich plausibler.

Zitat:
. Eigentlich ist Hanf nicht gefährlicher als bspw. Alkohol.

Da liess dich Mal bei med1 ein.

Thema Juden. Ich kann plötzlich nicht kopieren.
Dass die Juden als Kinderschänder galten, ist mir neu. Gibt es da nen seriösen Link?
Juden waren immer anders. Als erstes, sie waren keine Christen. Kurios, wo sich doch das Christentum auf dem Judentum aufbaut. Jesus war Jude.
Den Juden waren bestimmte Berufe verboten. Im Gegensatz zu Christen, dürften sie Geld verleihen und so dürfte der Grundstock zum Reichtum einiger Juden entstanden sein.
Ich hab auch Mal ein Buch gelesen, wo sich einige Jugendliche vorgestellt haben. Das Kapitel über einen Juden, hiess "Ein Jude dreht sich". Ist selbstredend.

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"Leben ist nicht genug." Sagte der Schmetterling.
"Sonne, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Mord an der Kaiserin
BeitragVerfasst: Sa 2. Jan 2021, 18:27 
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Weltreisender
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Megalitiker hat geschrieben:
Zitat:
. Ich weiß nicht... möchte da jetzt keine Parteiergreifung provozieren. So nach dem Motto biste für die Anarchisten oder für die Monarchie? Es gibt eben keine absolute Wahrheit.

Das ist doch ein Ansatz. Was soll sie verbrochen haben, das ein Todesurteil rechtfertigt? Ist genau wie der Mord an der Zarenfamilie, von den Kommunisten Schweinen.
Ich muss bei Sisi ja immer an die zweitschönste Frau der Welt denken. Romy Schneider.

Zitat:
. War dies alles Heuchelei?
Vielleicht steckt ja doch mehr dahinter und da wollte jemand zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Ein gewagter Gedankengang.

Zitat:
. Das ist eben das alte Prinzip von teile und herrsche

Ich finde diese Interpretation seltsam. Müsste es im Deutschen dann nicht heissen: Spalte und herrsche?
Ich hab in der Schule gelernt, dass dieser Spruch aus der Tetrarchie stammt und bedeutet, dass man seine Macht teilen und trotzdem herrschen kann. Erscheint mir persönlich plausibler.

Zitat:
. Eigentlich ist Hanf nicht gefährlicher als bspw. Alkohol.

Da liess dich Mal bei med1 ein.

Thema Juden. Ich kann plötzlich nicht kopieren.
Dass die Juden als Kinderschänder galten, ist mir neu. Gibt es da nen seriösen Link?
Juden waren immer anders. Als erstes, sie waren keine Christen. Kurios, wo sich doch das Christentum auf dem Judentum aufbaut. Jesus war Jude.
Den Juden waren bestimmte Berufe verboten. Im Gegensatz zu Christen, dürften sie Geld verleihen und so dürfte der Grundstock zum Reichtum einiger Juden entstanden sein.
Ich hab auch Mal ein Buch gelesen, wo sich einige Jugendliche vorgestellt haben. Das Kapitel über einen Juden, hiess "Ein Jude dreht sich". Ist selbstredend.


Naja, aus Sicht der Anarchisten ist sie wie alle Monarchen eben nur ein Parasit. Sie hätte ja auch abdanken können wenn sie mit ihrer Herrschaft nicht zufrieden ist. Da der Kommunismus bspw. in Russland den Kapitalismus eig. nur ersetzt hat bzw. die diesen Herrschaftsapparat übernommen haben ist es auch nicht weiter verwunderlich. Bakunin hatte ja Marx auf der Internationalen prophezeit würde der Kommunismus tatsächlich an die Macht gelangen. Er wäre genauso schlimm wie der Kapitalismus. Da hatte er irgendwie irgendwo mehr oder weniger recht gehabt. Ist halt so wie dieses umbenennen von christlichen Festtage im Sinne der politischen Korrektheit. Weihnachten soll nicht mehr Weihnachten heißen... sondern "Fest des Friedens" oder einfach nur "das Fest". Sylvester nicht mehr Sylvester sondern "Jahresendzeitfeier". Ist doch im Grunde das Gleiche. Nicht auf die Verpackung kommt es an... sondern auf den Inhalt. Das Christentum ist eben in unserer Gesellschaft tief verwurzelt. Gibt ja auch christliche Anarchisten. Analog zum christlichen Anarchismus im sogenannten Abendland... gibt es im Land der aufgehenden Sonne... also in China. Die Philosophie bzw. die Religion des Taoismus. Dieser propagiert auch eine anti-autoritäre Version des Verständnisses von wir würden sagen Gott bzw. dem Universum, dem Sein. Allerdings konnte sich dieser gegenüber dem autoritären Konfuzianismus nicht durchsetzen. Jetzt könnte man darüber spekulieren... woran es liegen könnte. Das sich die autoritären Kräfte gegenüber den anti-autoritären bisher mehr oder weniger eigentlich immer durchgesetzt haben. Die christlichen Amtskirchen sehen es ja auch irgendwie als ihr heiliges Recht an, dass sie das Land was ihnen vor 200 Jahren irgendwie zu Zeiten von Napoleon weggenommen wurde. Jetzt zurück bekommen. Als Kritiker könnte man meinen... die sind halt einfach nur gierig.


Wo siehst du da den Unterschied zwischen spalte und teile? Man könnte auch von Zuckerbrot und Peitsche sprechen.


Habe da jetzt kein Interesse dran mich da einzulesen... aber sag jetzt bloß nicht das hörst du zum erschten mo?

Aber die Mär von der jüdischen Weltverschwörung ist doch schon uralt. Wahlweise sind es die Juden, die Kommunisten oder eben die Satanisten. Manchmal auch die satanisch-kommunistischen Juden. Ich glaube persönlich nicht daran, es erscheint mir zu abwegig. Judentum ist eben eine Religion. Manche sind da mehr manche weniger streng. Gibt ja auch jüdische Anarchisten. Selbst sehe ich mich als Agnostiker. Also halte ein Leben nach dem Tod usw. für möglich. Glaube das jede Religion irgendwo recht hat. Also meine damit, dass das Christentum nur ein Teil von einer noch größeren Wahrheit ist. Aber wie von mir bereits geschildert. Gibt es eben keine absolute Wahrheit in diesem Sinne und glauben ist eben nicht gleich wissen. Gewissheit ob es ein Leben nach dem Tod gibt... ja das hat man erst wenn man tot ist. Was wir alle die das hier lesen früher oder später einmal erreichen werden. Das wohl einzig sichere in dieser Welt... von Steuern mal abgesehen. ;)

In dieser Hinsicht ist das Ganze eben ein ewiges Dilemma. Die Freiheit ist eben ein Geschenk das sich nicht jeder gerne machen lässt.

Achso, der Vollständigkeit halber sei gesagt. Es gibt auch nationale Anarchisten. Obwohl das Wort eigentlich ein Paradoxon ist. Weil Anarchisten ja eigentlich die Nation also als staatliches Konstrukt als solches ablehnen. Diese argumentieren so. Das eine Anarchie also eine Ordnung ohne (formale) also institutionalisierte Herrschaft nur funktionieren könne. Wenn die Ethnien bzw. die Kulturen unter sich bleiben.
Die restlichen Anarchisten sehen diese wohl nicht als richtige Anarchisten an. Da diese ja eine völkerübergreifende Ideologie propagieren. Allerdings hat wohl jeder Mensch seine im eigene kulturelle Prägung. Die er eben nicht so ohne weiteres überwinden kann. So ist es ja bspw. in Deutschland usw. üblich das man sich die Hand gibt.

Dann denkt sich vielleicht der Deutsche... die Inder sein doch alle bekloppt. Der Inder denkt sich das Gleiche. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier und nimmt nur schwer also ungern Veränderungen in Kauf. In der Regel macht der Mensch solange mit dem Gewohnten weiter bis es eben gar nicht mehr anders geht. Sieht man ja am Beispiel von Rauchern. Die rauchen auch alle solange bis es eben schon richtig krasse Schäden hinterlässt. Zu denen ich ja auch gehöre. Aber wer will schon ewig leben??? ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Mord an der Kaiserin
BeitragVerfasst: Sa 2. Jan 2021, 19:36 
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Tunnelmensch
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Zitat:
. Naja, aus Sicht der Anarchisten ist sie wie alle Monarchen eben nur ein Parasit. Sie hätte ja auch abdanken können wenn sie mit ihrer Herrschaft nicht zufrieden ist.

Parasit oder nicht. So lange sie nicht verantwortlich für den Tod von Menschen ist, ist Mord nicht gerechtfertigt.

Zitat:
. Wo siehst du da den Unterschied zwischen spalte und teile? Man könnte auch von Zuckerbrot und Peitsche sprechen.

Du hast Tetrarchie nicht gegoogelt. Das ist die Zeit, wo sich zwei Oberkaiser die Macht mit zwei Unterkaisern geteilt haben.
Umgangssprachlich würde man in deiner Interpretation von spalten reden. Teilen dagegen ist was anderes. Man kann sich Brot teilen, oder eben die Macht.
Was viele nicht beachten, es ist nicht belegt, dass die Römischen Kaiser eine Volksspaltungspolitik betrieben haben. Oder kennst du Beispiele?

Zitat:
. Habe da jetzt kein Interesse dran mich da einzulesen... aber sag jetzt bloß nicht das hörst du zum erschten mo?

Es geht bei tausenden gut. Bei einem aber nicht.

Zitat:
. Aber die Mär von der jüdischen Weltverschwörung ist doch schon uralt.

Auch etwas was du belegen musst. Hab ich noch nie gehört, wie die Kinderschänder Sache.

P.S.: Zuckerbrot und Peitsche ist wieder was ganz anderes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mord an der Kaiserin
BeitragVerfasst: So 3. Jan 2021, 12:32 
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Freak

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Hm, japp das stimmt Feilen kann man in der Tat zu halbwegs brauchbaren und schnitthaltigen Klingen umschmieden, da man sie wieder gut nach der Warmumformung erneut härten kann. :daumen :D

Hm - Anarchie und Monarchie sind auch inhärent miteinander verbunden, da zweiteres aus erstem folgt, wenn man gezwungen ist eine Heerfolgeordnung zu etablieren - und das geschied eigentlich immer, wenn eine anarchistische Kultur von aussen durch Feinde unter Druck gerät....also mit anderen Worten: Es ist eigentlich die Regel in der Geschichte.

Insofern kann man dazu nur mal wieder sagen: "Wäret den Anfängen" , haltet das historische Wissen lebendig und ohne Entfremdung durch garstige verdrehte Schreiberlinge erleb und damit erlernbar, auf dass niemand die alten Lieder der Verbundenheit vergesse, warum die Dinge sind wie sie nunmal sinnvollerweise sind....


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 Betreff des Beitrags: Re: Mord an der Kaiserin
BeitragVerfasst: Di 5. Jan 2021, 19:30 
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Megalitiker hat geschrieben:
Zitat:
. Wo siehst du da den Unterschied zwischen spalte und teile? Man könnte auch von Zuckerbrot und Peitsche sprechen.

Du hast Tetrarchie nicht gegoogelt. Das ist die Zeit, wo sich zwei Oberkaiser die Macht mit zwei Unterkaisern geteilt haben.
Umgangssprachlich würde man in deiner Interpretation von spalten reden. Teilen dagegen ist was anderes. Man kann sich Brot teilen, oder eben die Macht.
Was viele nicht beachten, es ist nicht belegt, dass die Römischen Kaiser eine Volksspaltungspolitik betrieben haben. Oder kennst du Beispiele?

Zitat:
. Aber die Mär von der jüdischen Weltverschwörung ist doch schon uralt.

Auch etwas was du belegen musst. Hab ich noch nie gehört, wie die Kinderschänder Sache.

P.S.: Zuckerbrot und Peitsche ist wieder was ganz anderes.


Naja, haben Machthaber nicht immer die Bevölkerung in verschiedene Schubladen eingeteilt? Entschuldige, wenn ich deine Frage jetzt mit einer Gegenfrage beantworte.

Belassen wir es dabei, ok?

Elirithan hat geschrieben:
Hm, japp das stimmt Feilen kann man in der Tat zu halbwegs brauchbaren und schnitthaltigen Klingen umschmieden, da man sie wieder gut nach der Warmumformung erneut härten kann. :daumen :D

Hm - Anarchie und Monarchie sind auch inhärent miteinander verbunden, da zweiteres aus erstem folgt, wenn man gezwungen ist eine Heerfolgeordnung zu etablieren - und das geschied eigentlich immer, wenn eine anarchistische Kultur von aussen durch Feinde unter Druck gerät....also mit anderen Worten: Es ist eigentlich die Regel in der Geschichte.

Insofern kann man dazu nur mal wieder sagen: "Wäret den Anfängen" , haltet das historische Wissen lebendig und ohne Entfremdung durch garstige verdrehte Schreiberlinge erleb und damit erlernbar, auf dass niemand die alten Lieder der Verbundenheit vergesse, warum die Dinge sind wie sie nunmal sinnvollerweise sind....


Es gibt gar keine absolute Wahrheit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mord an der Kaiserin
BeitragVerfasst: Do 7. Jan 2021, 23:07 
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Zitat:
. Naja, haben Machthaber nicht immer die Bevölkerung in verschiedene Schubladen eingeteilt? Entschuldige, wenn ich deine Frage jetzt mit einer Gegenfrage beantworte.

Belassen wir es dabei, ok?

Nein, weil deine Antwort nichts mit meiner zu tun hat.
a) Schubladen haben nichts mit Spaltung zu tun.
b) sicher haben die Herrscher gespalten, was aber noch nicht diesen Spruch erklärt. In der Tetrarchie haben sich vier Kaiser die Macht geteilt. Teile und herrsche finde ich demnach logisch, denn sie haben sich die Macht geteilt und trotzdem geherrscht.
Weiterhin weise ich darauf hin, dass bei den römischen Caesaren keine Spaltungspolitik bekannt ist. Ich wüsste auch nicht, wer da gegen wen ausgespielt hätte werden können.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Mord an der Kaiserin
BeitragVerfasst: Do 7. Jan 2021, 23:48 
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Weltreisender
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Megalitiker hat geschrieben:
Zitat:
. Naja, haben Machthaber nicht immer die Bevölkerung in verschiedene Schubladen eingeteilt? Entschuldige, wenn ich deine Frage jetzt mit einer Gegenfrage beantworte.

Belassen wir es dabei, ok?

Nein, weil deine Antwort nichts mit meiner zu tun hat.
a) Schubladen haben nichts mit Spaltung zu tun.
b) sicher haben die Herrscher gespalten, was aber noch nicht diesen Spruch erklärt. In der Tetrarchie haben sich vier Kaiser die Macht geteilt. Teile und herrsche finde ich demnach logisch, denn sie haben sich die Macht geteilt und trotzdem geherrscht.
Weiterhin weise ich darauf hin, dass bei den römischen Caesaren keine Spaltungspolitik bekannt ist. Ich wüsste auch nicht, wer da gegen wen ausgespielt hätte werden können.


Zu a)

Doch haben sie.

Zu b)

Die haben sich die ganze Zeit gegeneinander ausgespielt. Intrigen sind in der Politik damals wie heute eher die Regel als die Ausnahme.


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