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BeitragVerfasst: Mo 28. Dez 2015, 16:33 
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Tunnelmensch
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.

:wink:

ich weiß nicht wie bekannt betonschiffe sind....

auf alle fälle sind das extrem langlebige gebilde, welche man auch selber bauen kann...viel einfacher und schneller als holz metall oder verbundwerkstoff

http://www.boatdesign.net/forums/attach ... 134420.jpg

http://www.boatdesign.net/forums/attach ... 134555.jpg



es ist auch möglich beton für vielleicht 100-te von jahre wasserdicht zu machen

.

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Verfasst: Mo 28. Dez 2015, 16:33 


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BeitragVerfasst: Mo 28. Dez 2015, 19:35 
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Zuletzt geändert von Zwerchfell am So 13. Mär 2016, 16:59, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 28. Dez 2015, 19:43 
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Tunnelmensch
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Zwerchfell hat geschrieben:
Kreuzfahrtschiff- Containerfrachtschiff - Kriegsschlachtschiff - Fischereikutter


hmm....mir war bisher nicht bewusst dass seezigeuner und aussteiger..... Containerfrachtschiff - Kriegsschlachtschiff - notwendig hätten..... :lol:

frage mich nur..wie die polynesier vor 1000 jahre durch den pazifik gesegelt sind :arrow:

und wo steht das geschrieben, dass man es in deutschland oder europa machen muss....

.

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BeitragVerfasst: Mo 28. Dez 2015, 21:08 
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Zuletzt geändert von Zwerchfell am So 13. Mär 2016, 17:00, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Betonschiffe....
BeitragVerfasst: Mo 28. Dez 2015, 21:21 
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Backpacker

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Mit Ferrocement Schiffen is das so ne Sache.

Gebraucht:
Es wurden sehr viele, vor allem in den USA, gebaut. Die meisten privat und ohne Erfahrung. Viele davon sind alles andere als stabil, haben Schwachstellen wie ausbrechende Seeventile und dergleichen. Bin bei Facebook in einer liveaboard-Gruppe, hab da zufällig heute ein aktuelles Video gesehn, wie ne Ferrocementyacht bei niedrigem Wellengang sinkt. Nach einer leichten Grundberührung. Da war eine Schwachstelle vorhanden, wie sie bei Ferrocementyachten EIGENTLICH nicht sein dürfte, der Bau war n privater Amateurbau mit einem Selbstbaukit....

Es gab ein paar Werften, die haben auch Ferrocementschiffe gebaut, professionell, mit der perfekten wochenlangen Bewässerung des Rumpfes beim aushärten, und mit Erfahrung im Serienbau solcher Yachten. Kann man so ein Schiff bekommen, hat man meistens ein gutes Schiff.

Aber: Geht mal was schief, geht kaum etwas schneller unter als ein Mix aus Beton und Stahl...

Eigenbau? Da gibt es heute tausendmal bessere und sichere Alternativen.

Auch was das Begutachten eines Rumpfes betrifft: Stahl, GFK, Holz, Aluminium - alles lässt sich auf seinen Zustand hin mit jeweils spezifischen Methoden zweifelsfrei untersuchen. Nur in den scheiss Ferrocement siehst du nie rein. Falls da einer die Stahlbewehrung mit nem anderen Metalldraht zusammengezwirbelt hat, der Cement dort Haarrisse hat, und das Salzwasser im verborgenen den Stahl weich gefressen hat - du merkst es, wenn du nach ner Grundberührung absäufst.

Aber die Idee mit dem Boot, drauf zu wohnen, und relativ autark und gleichzeitig örtlich ungebunden zu sein, die ist super :)

Genau mein Plan ! Ich schau gerade nach nem Boot...


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BeitragVerfasst: Mo 28. Dez 2015, 21:22 
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Durchgeknallt
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Hatten das hier im Forum wohl schon mal mit solchen Schwimmkörpern, die man zB. für Wasserhäuser nimmt aber Hochseetauglich ist das dann glaub ich nicht. :lol:


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BeitragVerfasst: Mo 28. Dez 2015, 21:53 
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Backpacker

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Hatte die Bilder net angeguckt :oops:

Als Trägerpontons ... jederzeit :D

Wäre mir nur zu wenig mobil.


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BeitragVerfasst: Di 29. Dez 2015, 00:52 
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Tunnelmensch
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Beiträge: 7178
Wohnort: Sachsen-Anhalt
Ich kannte das, kann mich aber nur schwer damit anfreunden. Hat Vor- und Nachteile. Hier mal Auszüge aus Wiki:

Zitat:
Der Baustoff Beton ist preiswert und die Menge an Bewehrungsstahl ist geringer als bei einem Schiff, das vollständig aus Stahl besteht. Einzelanfertigungen sind aufwendig, wogegen durch den Einsatz von Betonschalungen kostensparender Serienbau möglich ist. Weiterhin ist Beton sehr widerstandsfähig. Schäden beispielsweise durch Holzschädlinge entfallen, die Anhaftung von Algen und Meerestieren ist im Vergleich mit anderen Schiffbaumaterialien minimal. Die Aufwendungen für Pflege und Reparatur sind niedriger als bei konventionellen Schiffen.

Nachteilig sind die benötigten Wandstärken und das resultierende Gewicht größerer Schiffe, was sich negativ auf die Betriebskosten und die Manövrierfähigkeit auswirkt. Im konventionellen Schiffbau werden in der Regel Stahl, Holz oder Kunststoffe verwendet. Der Baustoff Beton gilt in diesem Bereich als unüblich. Fortschritte in der Werkstoffforschung ermöglichen den Einsatz von Beton und Bewehrungsmaterial mit verbesserten Eigenschaften besonders bezüglich Gewicht und Flexibilität.


Zitat:
Während des Zweiten Weltkrieges wurden wieder Betonschiffe gebaut. Durch Einsatz der für den Werkstoff Beton günstigeren Schalenbauweise konnten diese Fahrzeuge ab ca. 1940 wirtschaftlich in Serie gefertigt werden. Vier Grundtypen wurden projektiert: Leichter für die Binnenschifffahrt, Tanker, Frachter, und Küstenmotorschiffe. Es konnten Stahleinsparungen bis zu 70 % erzielt werden. Das Bauunternehmen DYWIDAG (Dyckerhoff & Widmann) stellte einen Großteil der Rümpfe in Zusammenarbeit mit diversen Werften her (die Anzahl ist unklar; mindestens 50 Stück, Schätzungen gehen bis zu 200 Stück).[4] Die Entwicklung der Schalenbauweise wurde von Ulrich Finsterwalder vorangetrieben. Auch von Seiten der USA wurde im Zweiten Weltkrieg der Betonschiffbau intensiviert. Nur ein Teil dieser Schiffe (FCB Ferroconcrete Barge[5], LST Landing Ship Tank) kam zum Einsatz. Andere wurden nach dem Krieg in der amerikanischen Berufsschifffahrt eingesetzt.

Im Rahmen eines von den USA geförderten Projektes wurden 1969 auf den Philippinen und in Südvietnam je ein Prototyp für Patrouillenboote vom Typ Swift PCF-2 in Betonbauweise gefertigt.[6] Die vietnamesische Marine hatte 71 Betondschunken vom Typ Yabuta im Einsatz.[7] Mitte der 1970er Jahre wurde ein seetauglicher LNG-Tanker entwickelt, es kam jedoch niemals zur Herstellung.[8]

Noch heute werden Schiffe oder Boote in Stahlbetonweise gebaut. Durch die lange Lebensdauer der Rümpfe sind noch etliche ältere Schiffe im Einsatz.[9]

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"Leben ist nicht genug." Sagte der Schmetterling.
"Sonne, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Betonschiffe....
BeitragVerfasst: Di 29. Dez 2015, 01:42 
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Tunnelmensch
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Registriert: So 9. Sep 2012, 17:45
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Wohnort: NRW
untiethelines hat geschrieben:
Auch was das Begutachten eines Rumpfes betrifft: Stahl, GFK, Holz, Aluminium - alles lässt sich auf seinen Zustand hin mit jeweils spezifischen Methoden zweifelsfrei untersuchen. Nur in den scheiss Ferrocement siehst du nie rein. Falls da einer die Stahlbewehrung mit nem anderen Metalldraht zusammengezwirbelt hat, der Cement dort Haarrisse hat, und das Salzwasser im verborgenen den Stahl weich gefressen hat - du merkst es, wenn du nach ner Grundberührung absäufst.


ja gut pfusch gibt es überall

aber es gibt auch noch katodenschutz, fremdstromanode und beton kann man wirklich wasserdicht machen und das Wasserdichtigkeitmittel selber ist schon einen starken korrosionshemmer...und das gute dabei...all das kann man selber machen.....und selber herstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Betonschiffe
BeitragVerfasst: Mo 4. Jan 2016, 20:36 
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Aussteiger
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Beiträge: 275
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Ich will ja wirklich nicht kleinlich wirken, aber sind die Teile nicht sauschwer?
Wie bekommt man die denn bewegt?


Grüße

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Eine Handbreit neben der Gewohnheit wächst das Glück, aber wir haben gelernt, in Metern zu messen. --
Art van Rheyn (1939 - 2005)


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