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BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2020, 12:38 
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Aussteiger
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Was meint ihr?

Wird das irgendwann nochmal was oder kann man das getrost vergessen?

Vielleicht in 15-20 Jahren oder auch nie? Ich meine zu wissen... das der Bundestag die Entscheidung bezüglich der Sache schon vor einiger Zeit an den Bfarm abgegeben hat. Die werden bestimmt nicht legalisieren.


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Verfasst: Mi 2. Sep 2020, 12:38 


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BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2020, 13:32 
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Schamane
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Eventuell wenn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachweisbar ist, dass Kiffen NICHT Paranoid und Blöd macht?

:popcorn :popcorn :popcorn

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BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2020, 13:42 
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Tunnelmensch
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speckgürtler hat geschrieben:
Eventuell wenn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachweisbar ist, dass Kiffen NICHT Paranoid und Blöd macht?

:popcorn :popcorn :popcorn

Das wird nie geschehen.

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BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2020, 14:35 
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Backpacker

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Dauerbekiffte verstehen nicht worums geht, genausowenig wie Konserative Idioten!
Nämlich nicht darum, das sich Jugendliche damit Vorschädigen, oder wir alle Dauerbreite Hippies sind!
Sondern darum, das es mal eine Heipflanze und Nutzpflanze war und auch so behandelt wurde! Da wo Krankheiten physischer oder psychischer Natur entstanden/entstehen soll/sollte diese Pflanze zum Einsatz kommen und Linderung verschaffen! Und in Zeiten von Homegrowing, wo man daraus eine harte Droge gemacht hat, kann mans eh vergessen!
Sogar Heroin nutzte Bayer früher zur Heilung, weil man noch damit umgehen konnte und aufgeklärt wurde!

In diesen Land ist eh jeder zu blöde richtig mit irgendetwas umzugehen und deswegen braucht man ein EU Kommissariat das 20.000 Seiten über Bestimmungen von Bonbons erarbeitet!
Soll Deutschland doch weiter seine Hardcore Pharmazie einnehmen, während der Rest Europas vernünftige Bürger mit guten liberalen Gesetzen geniesst!


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BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2020, 15:43 
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Schamane
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Delirium hat geschrieben:
Dauerbekiffte
Konserative Idioten!
Jugendliche damit Vorschädigen,
Dauerbreite Hippies
eine Heipflanze und Nutzpflanze
Linderung verschaffen!
eine harte Droge

In diesen Land ist eh jeder zu blöde
guten liberalen Gesetzen geniesst!

Was jammerst du herum, jede an Dauermigräne leidende Omi kann sich den Wirkstoff verschreiben lassen, oder etwa nicht?

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BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2020, 16:39 
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Aussteiger
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Beiträge: 256
speckgürtler hat geschrieben:
Delirium hat geschrieben:
Dauerbekiffte
Konserative Idioten!
Jugendliche damit Vorschädigen,
Dauerbreite Hippies
eine Heipflanze und Nutzpflanze
Linderung verschaffen!
eine harte Droge

In diesen Land ist eh jeder zu blöde
guten liberalen Gesetzen geniesst!

Was jammerst du herum, jede an Dauermigräne leidende Omi kann sich den Wirkstoff verschreiben lassen, oder etwa nicht?


Das ist so nicht ganz richtig. Du müsstest erstmal den passenden Arzt finden und außerdem übernehmen die Krankenkassen in den seltensten Fällen die Kostenübernahme.

Cannabis bekommst du auch erst dann wenn sämtliche anderen Therapiemöglichkeiten bereits fehlgeschlagen sind. Es soll außerdem schon vorgekommen sein, dass die örtliche Apotheke gar nichts mehr vom begehrten Stoff auf Lager hatte.

Bezüglich Cannabis wird in Deutschland sowieso mit zweierlei Maß gemessen. Auf der einen Seite bekommt man Alkohol und Tabak 24/7... wird ja sogar als Quengelware im Supermarkt angeboten. Für Cannabisprodukte muss man erstmal den Dealer kontaktieren.

Für den Endverbraucher der vielleicht mit einer kleinen Menge erwischt wird... mag das jetzt eher weniger dramatisch sein. Weil das Verfahren möglicherweise sowieso eingestellt wird. Sollte es allerdings doch zu einem Verfahren kommen ist mit Geldstrafe oder Sozialstunden zu rechnen. Ärgerlich auch man ist dann vorbestraft... möchte man bspw mal in die USA verreisen sieht es schlecht aus. Weiß nicht so genau wie das in anderen Ländern aussieht.

Allerdings das Zeug muss ja irgendwo her kommen. Die meisten Dealer in Deutschland scheren sich auch einen Dreck um die Gesundheit ihrer Kunden. Setzen diese auch gerne unter Druck... wollen eben schnelles Geld verdienen.

Wenn sich bspw 3 Leute zusammen setzten und gemeinsam den Plan schmieden sich selbst mit Cannabis zu versorgen. Bspw 3 Studenten die zusammen in einer WG leben. Dann kann man schon eine Anzeige wegen sogenannter Bandenkriminalität bekommen... bzw Bildung einer kriminellen Vereinigung. Auch wenn sie niemals vorhanden etwas vom Cannabis zu verkaufen. In Bayern bspw wurden ja auch schon Dealer wegen Steuerhinterziehung angeklagt.

Was ja irgendwo absurd ist... weil soll der Dealer denn zum Finanzamt gehen und sein "Unternehmen" anmelden?

Die Cannabisprohibition trägt im wesentlichen dazu bei, dass viele den Rechtsstaat nicht mehr für voll nehmen. Bzw die ganze Drogenprohibition generell. Viele sehen in der örtlichen Polizei so eine Art Hexenjagdverein.. bzw eine Sittenpolizei.

Es ist äußert fraglich ob man den Betroffenen von übermäßigen Cannabiskonsum damit hilft indem man sie kriminalisiert. In einem Shop mit legalem Zugang zu Cannabis... kann man Menschen mit problematischem Konsummuster viel schneller helfen, als auf dem Schwarzmarkt. Cannabiskonsumenten die sich in eine Entzugsklinik begeben werden zum Ausgleich Psychopharmaka verschrieben... die auch starke Nebenwirkungen haben.

Möglicherweise hat man seitens der Pharmaindustrie auch Sorgen. Die Menschen könnten sich ihre eigene Medizin in Zukunft selbst anbauen. Das wäre natürlich der Super-Gau.

Es gab und gibt ja eine Menge Vorurteile gegenüber Cannabis:

- Cannabiskonsumenten sind eine Gefahr für die Gesundheit.
- Sie sind kulturfremd.
- Wer Cannabis konsumiert und Kinder hat ist verantwortungslos.
- Cannabiskonsumenten sind charakterlich nicht dazu in der Lage ein Kraftfahrzeug zu bedienen.
- Cannabiskonsumten sind alle stinkfaul.
- Wer Cannabis konsumiert landet früher oder später auf härteren Sachen wie Koks und Heroin.
- Cannabiskonsumenten sind alle kriminell und/oder krank.
- Cannabiskonsumenten neigen zu Gewalt.
- Cannabiskonsumenten haben keine Moral.
- Cannabiskonsumenten untergraben den Rechtsstaat.
- Cannabiskonsumenten sind alle Anhänger von Verschwörungstheorien.
- Cannabiskonsumenten sind eine Gefahr für die Jugend.
- Cannabiskonsumenten sind schädlich fürs Klima.
- Cannabiskonsumenten vollziehen den Beischlaf mit kleinen Kindern.


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BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2020, 16:56 
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Schamane
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Zitat:
- Cannabiskonsumenten sind
also bei den mir persönlich bekannten eher JA.

Aber es dürfte ja genug Länder geben wo Canabis nicht so streng reglementiert ist . . . . Hey wir sind ein Aussteigerforum, also auf und dorthin wo das "Gras" grüner ist. :mrgreen: :daumen

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BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2020, 18:30 
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Weltreisender

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Eigentlich sind wir schon von Ländern umgeben wo Cannabis entweder legal zu erwerben - der Anbau unter gewissen Aspekten erlaubt ist (Raumluftverbesserung) oder die Freimengen weit über 5 gr liegen. Ist IMHO nur eine Frage der Zeit wann der Fiskus das auch gut findet. ;-)


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BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2020, 23:08 
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Aussteiger
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Bfarm wird trotzdem nein sagen.


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BeitragVerfasst: So 6. Sep 2020, 13:32 
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Nachtrag:

Man könnte es ja auch so machen wie mit dem Paragraphen 175. Der homosexuelle Handlung (unter Männern) unter Strafe gestellt hat... bzw praktisch immer noch tut. Dieser wurde um den Zusatz erweitert "darf nicht mehr Zwangsvollstreckt werden".

Damit ist Homosexualität praktisch noch immer strafbar... aber man darf eben nicht mehr dafür belangt werden. Ka... was passiert wenn man sich selbst anzeigt.

Also man könnte das Verbot von Handel, Besitz, Anbau, An- oder Verkauf, Tausch und/oder sonstige Veräußerung bzw die Suche danach und/oder Zubereitung des Selbigen, Anleitungen zum Konsum usw und/oder Werbung.
Gemeint sind Samen, Wurzeln, Stengel, Blätter und Blüten der Cannabispflanze (Cannabis sativa L. & Cannabis indica L.) bzw Cannabisprodukte wie sogenanntes Haschisch (Cannabisharz) und andere Extraktionen, sowie Speißen und/oder Getränke mit Cannabisinhalt bzw spezielle Salben.
So beibehalten... aber eben mit dem Zusatz, dass es (also das Verbot) eben nicht mehr zwangsvollstreckt werden darf.

Somit bleibt Cannabis auch weiterhin illegal, um es mal so salopp zu formulieren. Aber praktisch dürfte man dann nicht mehr mit Mitteln der Repression dafür belangt werden.

Damit hat der Bfarm dann auch seine Ruhe und die besorgten Bürger können Nachts weiterhin in Frieden schlafen. Außerdem macht es ja nur halb soviel Spaß, wenn es nicht mehr illegal ist.

Und es wird auch keinen armen Hells Angel und/oder Bandito bzw Flüchtling/Asylsuchenden im Görlitzer Park der Job geklaut.


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BeitragVerfasst: So 6. Sep 2020, 21:04 
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Tunnelmensch
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Dexter hat geschrieben:
Und es wird auch keinen armen Hells Angel und/oder Bandito bzw Flüchtling/Asylsuchenden im Görlitzer Park der Job geklaut.


so ist es

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Nature Doesn't Need People!
Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
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BeitragVerfasst: Mo 7. Sep 2020, 11:32 
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silvi73 hat geschrieben:
Dexter hat geschrieben:
Und es wird auch keinen armen Hells Angel und/oder Bandito bzw Flüchtling/Asylsuchenden im Görlitzer Park der Job geklaut.


so ist es


Eben. Genauso wie arme Harz IV'ler die sich was dazu verdienen wollen. In den vorherigen Beitrag von mir habe ich die Ein- und Ausfuhr, also den sogenannten Schmuggel vergessen.

In den Niederlanden gibt es ja die etwas paradoxe Situation. Das zwar der An- und Verkauf von bis zu 5 Gramm Cannabisblüten bzw Haschisch und/oder auch sogenannte Spacecakes in sogenannten Coffeeshops (Kaffeeläden), pro Person und Tag, gedultet bzw toleriert wird. Bzw auch der Konsum des selbigen entweder vor Ort und/oder privat.

Der Anbau und Handel damit aber praktisch einen Straftatbestand verwirklicht. Eine Ausnahme bildet der Anbau von bis zu 5 Pflanzen für den Eigenbedarf.

Somit begeben Anbauer und Händler sich weiterhin auf illegales Terrain. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass ein nicht unerheblicher Teil des in den Niederlanden verkauften "Dutch-Weed" eigentlich sogar in den deutschen Grenzgebieten angebaut wird. Somit gibt es auch dort praktisch keine wirkliche Qualitätskontrolle. Bzw ein Coffeeshop könnte für den Verkauf schlechter Ware nicht rechtlich belangt werden.

Es ist ja so, dass in den niederländischen Coffeeshops auch Ware aus Übersee. Also Haschisch aus Marokko, Afghanistan, Libanon, Indien, Nepal und Cannabisblüten aus Jamaika und Thailand verkauft werden. Obwohl der Anbau und Handel damit in diesen Herkunftsländern eigentlich illegal ist. Bzw die Einfuhr des selbigen in die Niederlande auch. Hat die Ware allerdings den Coffeeshop erstmal erreicht... kräht kein Hahn mehr danach.

Trotzdem sind Niederländer damit wesentlich besser bedient. Als beispielsweise Deutsche. Dort hat man Probleme mit dem Schwarzmarkt. Wo Käufer... aber auch Verkäufer häufig unter Druck gesetzt werden nicht, also zumindest nicht in dem Ausmaß. Aber auch Probleme mit gestrecktem bzw verunreinigten Material treten nicht in der Häufigkeit auf wie in der BRD. Probleme mit synthetischen Cannabisprodukten sogenannte Kräutermischungen alias "legal Highs" sind dort soweit ich weiß nicht bekannt.

Es gibt EU-weit wohl kaum ein Land wie Deutschland. Mit Ausnahme von Frankreich was in dieser Hinsicht so repressiv ist wie Deutschland. Selbst in Polen darf man legal potente Cannabissamen erwerben.

Es ist und bleibt äußert fraglich... ob man Cannabis- und/oder Drogenkonsumenten die ein "problematisches" Konsumverhalten haben. Damit besser hilft indem man sie kriminalisiert. Coffeeshops in den Niederlanden bieten bspw niedrigschwellige Hilfsangebote an. Ich kenne keine Kneipe in Deutschland wo sowas praktiziert wird. Hier gilt die Devise wer zahlen kann kriegt auch was. Außer man kommt schon besoffen rein.

Ich kann mich an eine Szene in einem Coffeeshop in Amsterdam erinnern. Dort wollte ein gewisser Herr Spacecakes käuflich erwerben und wohl auch konsumieren. Der Verkäufer hatte ihm allerdings vom Konsum vor Ort abgeraten. Schließlich ist Amsterdam alias "Adam" eine äußert turbulente Stadt. Woraufhin er etwas angefressen den Shop verließ.

Möglicherweise gibt es aber keine Stadt in Europa oder gar auf der ganzen Welt die so frei ist wie Amsterdam. Mehr Brücken als Venedig, mehr Kulturen aus New York. Kann mich noch an eine lustige Konversation mit einem Neuseeländer in einem Coffeeshop der Grachtenstadt erinnern.

Laut einer Statistik leben allein in Marokko um die 200.000 Menschen, laut einer anderen sogar 1 Million. Allein durch den Anbau und die Verarbeitung von Cannabispflanzen (Haschisch) bzw dessen Weiterverkauf. Hätten diese Menschen diese Möglichkeit nicht... sähe es ganz schlecht für sie aus. Man begnügt sich halt damit sogenanntes Bakschisch (Schmiergeld) an die örtliche Gendarmerie zu zahlen... bzw diese betrachten es als "Steuer". Das Wort Bakschisch ist möglicherweise so alt wie das Wort Haschisch selbst.

Somit ist die Kriminalisierung der Cannabisbauern nichts weiter, als ein Instrument zur Kontrolle. Also der Repression. Obwohl der König von Marokko laut einem Interview selbst für eine Freigabe wäre.

Oft wird ja behauptet, dass quasi Cannabis bis zum Jahre 1929 auf deutschem Boden nicht illegal war. Das ist so nicht ganz richtig... aber auch nicht ganz falsch.

Fakt ist, die katholische wie auch die evangelische Kirche hatte den Konsum des selbigen schon damals unter "Strafe" gestellt. Der Konsum des selbigen galt als sogenanntes Hexenwerk, aber auch in anderen Kulturen war es allein der Elite der Gesellschaft vorbehalten sogenannte Rauschmittel. Mit Ausnahme des Alkohol zu konsumieren. Somit war die Repression von "Drogenkonsumenten" um es mal so salopp zu formulieren, schon immer eine Möglichkeit des Machterhalts der Reichen und Mächtigen.

Eine Ausnahme bildet dabei dabei der Alkohol. Bei dessen Konsum man scheinbar seitens der europäischen Machthaber "schon immer" mal gerne ein Auge zugedrückt hat. Obwohl der übermäßige Konsum, auch dort einen Frevel wider Gott darstellte. Anders hingegen im arabischen/muslimischen Kulturkreis. Diesen ist das trinken von Alkohol ja eigentlich grundsätzlich verboten, soweit ich das verstanden habe.
Eine Ausnahme bilden dabei vielleicht kleinere Splittergruppen. Obwohl man es auch nicht in allen Staaten bezüglich dessen so genau nimmt. Also man sollte Alkohol zumindest nicht übermäßig konsumieren... bzw nicht in der Öffentlichkeit oder gar am Tage. Bzw... sich den Genuss des selbigen auch nicht unbedingt anmerken lassen. Aber ich schätze mal das ist so ähnlich wie das Verbot von Verhütungsmitteln seitens der katholischen Kirche... auch hier gilt die Devise wo kein Kläger da kein Richter.

Außer in Saudi-Arabien gibt es glaube in der muslimischen Welt keinen Staat... der eine wirkliche Alkoholprohibition hat. Aber auch hier ist der Konsum für Ausländer nach dem Erwerb einer speziellen Karte in bestimmten Bars gestattet. Allerdings äußerst kostspielig.

Davon abgesehen gab es wohl keinen Staat und/oder Königreich in der Geschichte. Soweit wir das wissen. Welcher bzw welches jemals eine Alkoholprohibition hatte. Mit Ausnahme der USA (28. Oktober 1919 bis 5. Dezember 1933) und Russland (1914 bis 1925).

Ich habe mal von einer türkischen Hochzeit gehört. Diese hatten für den Konsum von alkoholischen Getränken einen extra Raum. In diesem stand ein kleiner Kühlschrank... wollte man etwas Alkohol trinken. Musste man dort hinein gehen. Allerdings mussten die mit Alkohol gefüllten Behältnisse nach dem Konsum sofort wieder im Kühlschrank verschwinden. Aber auch hier gilt... kein übermäßiger Konsum. Keine offensichtliche Trunkenheit und bei Tisch keine Gespräche über Alkohol. Der genannte Raum war aber auch allerdings nur für Männer zugelassen.

Btw... sollte Cannabis doch irgendwann mal in der BRD legalisiert werden. Glaube ich kaum, dass dann der arme Mensch von der Straße der vielleicht Schulden hat. Sich dann damit wieder schuldenfrei arbeiten darf. Das Geschäft werden dann sowieso wieder nur die Großkonzerne machen... man selbst ist bei denen dann angestellt. Also nix mit Kritik... das macht man aber ganz anders.


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BeitragVerfasst: Mo 7. Sep 2020, 12:56 
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Finde ich komisch das du bei diesem Thema seitenweise schreiben kannst und in anderen Posts mit 3 Silben auskommst. ;)

Mfg

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Was wir in dieser Welt brauchen sind ein paar Verrückte mehr, denn seht wohin uns die Normalen gebracht haben. "George Bernard Shaw"
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BeitragVerfasst: Mo 7. Sep 2020, 20:04 
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Liegt wohl daran, dass Deutschland überwiegend inzwischen ziemlich rückständig ist in Sachen kultureller Entwicklung und zivilisatorischen Standards... Hauptsache harter Suff und Tabak und neuerdings halt der religiöse Covidien-Kult - senkt auch alles gut die Volks-Fertilität und vorallem die Formung des kritischen Denkens ausserhalb des erwünschten Meinungskorridors.... abweichende Genussmittel sind da nicht gewollt, das Sozialisieren ohnehin schon gleich dreimal nicht...

75 Jahre dieses Regime haben letztlich nicht nur einige Innenstädte hässlich und steril gemacht, sondern beinahe alles andere gespalten, zerteilt und zersetzt, inklusive und vorallem das geistige Leben... :kotzen:


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