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 Betreff des Beitrags: Cannabis-Gesetzgebung faschistisch?
BeitragVerfasst: Sa 21. Jul 2018, 12:59 
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Backpacker
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Hi, Leute. Habt ihr auch die Schnauze voll euch vom Staat bezüglich eurer Konsumgewohnheiten bevormunden zu lassen? Früher haben sie Juden etc. verfolgt heute jagen sie Kiffer sog. Drogis usw. ... naja so ein Repressionsapparat will halt auch gefüttert werden.

Letzten Endes ist die Cannabisprohibition m.M. nach ein Werkzeug des Staates um Leuten die Lebensgrundlage zu entziehen bzw. sie als "Schwachköpfe" zu diffamieren und diskreditieren. Kurz gesagt: Die Bevölkerung mundtot zu machen.

Ich selber habe aber kein Interesse daran mich mundtot machen zu lassen. Ein Freund von mir ist mit 22 Jahren an den Folgen des Konsum von sog. "Kräutermischung" gestorben. Jetzt kann man ja sagen: "Naja, wenn der so nen Scheiß raucht ist er selber dran schuld." Aber ist es wirklich so einfach... ? Für manche sicherlich ja.

Letzten Endes hätte es aber jeden treffen können der sich vllt. bezüglich der Thematik sog. "legal Highs" nicht richtig auskennt bzw. auf die Kommentare von Leuten hört die da sagen: "Das Zeug sei ja gar nicht so schlimm... bzw. ja sogar legal im Gegensatz zum fiesen illegalen Kiffzeug."

Das man so nen Dreck der beim rauchen nach Waschpulver schmeckt. Auf keinen Fall mit einem vollständig fermentierten Gras und/oder einem guten Haschisch aus Marokko, Afghanistan, Nepal etc. vergleichen kann. Brauch ich wohl keinem erzählen der selbiges schonmal probiert hat.

Für mich ist die Bundesregierung bzw. die die Gesetze machen Mitschuld an seinem Tod. Wenn man mich fragt gehören die alle in den Knast rein, die da diese Anti-Cannabisgesetze machen. Ich bin kein Richter, aber für mich erfüllt das den Tatbestand der unterlassenen Hilfeleistung bzw. der fahrlässigen Tötung.

Aber letzten Endes ist ja die Verantwortlichkeit so aufgeteilt, dass sie am Ende niemand trägt. Wenn man diesbezüglich irgendwelche Repräsentanten zu Rate zieht hört man immer wieder das Gleiche: "Ich bin nicht die Regierung... bla bla... "

Ja, wer ist denn dann die Regierung???

Wegen eines Hautausschlags habe ich vom Arzt Cortison verschrieben bekommen... gebracht hat die Scheiße überhaupt nichts. Außer das mir aufeinmal Haare auf der Brust gewachsen sind und ich für ein paar Tage nicht wusste wo mir der Kopf steht. Dann probier ich Hanfcreme aus und der Ausschlag geht weg und dabei ist es auch noch viel günstiger als Cortison... hmmm..... komisch oder???

Naja, nicht so ganz wenn man bedenkt wie viele Menschen unter der Nazigesetzgebung der deutschen Regierung zu leiden haben.

Wenn man heutzutage zum Arzt geht mit bspw. ADHS bekommt man ohne viel Gerede und Auflagen alle möglichen Medis verschrieben. Amphetaminderivate wie Ritalin etc. Wie eine Reportage gezeigt hat, ist es auch in Bundesländern wie Bayern kein allzu großes Ding sich mal eben Fentanyl verschreiben zu lassen. Das sog. Super-Heroin. Aber Cannabis neee.... da musste aufpassen. Die meisten Ärzte behaupten sie würden sich mit der Thematik nicht auskennen bzw. haben schon zu viele Patienten bla bla. Zahlt man hingegen selber die oft astronomisch hohen Apothekenpreise kriegt man es meistens ziemlich schnell. Muss man sich aber erstmal leisten können. Wenn man aufgrund seiner Krankheit nicht arbeiten gehen kann und/oder jahrelang mit Scheißdreck zugepumpt worden ist.

Ein Antrag auf Kostenübernahme dauert hingegen ewig... man muss für alles Nachweise erbringen. Sinnlose Tests über sich ergehen lassen und das alles auch erst wenn dich die Scheiße der Pharmazie schon behindert im Kopf gemacht hat.
Naja, ich könnte hier jetzt noch eine ganze Weile (eine Ewigkeit... ???) so weiterschreiben und mir fallen mit Sicherheit noch weitere Beispiele ein um aufzuzeigen wie behämmert die Gesetze sind bzw. wie "brainwashed" Teile der Bevölkerung agieren. Will aber auch von mir nicht unbedingt behaupten es in allem besser zu wissen. Es ist ja auch nicht so als wenn meine Argumente nicht schon 1000mal genannt worden sind. Aber bringt das Gerede überhaupt was oder muss man den Politikern einfach Steine in die Fresse werfen? Solche und andere Fragen stelle ich mir andauert, wenn man sieht was für Betonköpfe da das reden haben.

Aber eins ist für mich Fakt. Es ist ein Menschenrecht selbst zu entscheiden ob man eine Pflanze die draußen in der Natur wächst oder angebaut wurde zu konsumieren, zu verarbeiten, zu besitzen bzw. sich zu eigen zu machen. Schlußendlich evt. damit Handel zu treiben.

Jetzt lass ich aber erstmal euch zu Wort kommen.

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Sa 21. Jul 2018, 12:59 


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BeitragVerfasst: Sa 21. Jul 2018, 16:38 
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Tunnelmensch
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wenn das leben so beschissen ist, dass man sich davon betäuben muss
man kann sehr leicht die kontrolle verlieren
der mensch ist nun mal ein absolutes suchtwesen
weil aber verbote nachweislich gar nichts bringen
ist die lösung in der tat, die vereinfachte aber "kontrollierte und monitorisierte" abgabe

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Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
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BeitragVerfasst: Sa 21. Jul 2018, 16:43 
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Tunnelmensch
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da hat einer eine bessere beschreibung verfasst

http://www.ecstatics.de/kiffen-aufhoere ... ne-drogen/


Zitat:
Die Sache ist folgende. Jeder Kampf gegen Drogen ist ziemlich aussichtslos, wenn du damit Leute zwingst wieder in ihr beschissen langweiliges 0815 Leben zu gehen. Drogen sind ein funktionierendes Hilfsmittel um ein totlangweiliges Leben aufzupeppen ( vorsicht Wortspiel ).


leute welche mit sich selber nix anfangen können.
weil sie es nicht gelernt haben.
keine interessen, keine richtigen hobbys keine begeisterung für nichts.
alles nur loser, alles nur leute mit 2 linke hände.
die ex-kom-länder hatte mal was richtig gutes um die jungen für etwas zu begeistern.... nannte sich "Pionierhaus".
aber jetzt gibt es nix...

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BeitragVerfasst: So 22. Jul 2018, 15:43 
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Tunnelmensch
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es geht immer nur ums belohnungszentrum

für eine ist es cannabis für die anderen shoppen

https://www.youtube.com/watch?v=W27PnUuXR_A

usw..usf....es wird kommerz verteufelt...nicht den kommerz sollte man verteufeln...sondern den menschen...der kauft sowas und doch nicht die dinosaurier... :lol:

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BeitragVerfasst: Do 26. Jul 2018, 00:09 
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Backpacker
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Joar, wenn man so nachts die Sterne betrachtet, tu ich manchmal daran denken dass es noch irgendwas da draußen geben tut. Harald Lesch, sagte mal was von Schnaps im Weltall. Denke man muss immer smove und geschmeidig bleiben, sowie eine Spitzmaus. Die hat schließlich auch den großen Impact überlebt.

Ja, das mit dem Geld ist nen leidiges Thema. Irgendwo sind wir zwar alle Individuen aber dann doch auch wieder nur Nummern im System. Wahrscheinlich macht das der gigantische Apparat in dem wir heute leben einfach erforderlich.

Oder wie der Shakespeare einst sagte: "Haben oder sein das ist hier die Frage?"

Alles Definitions/Ansichtssache... also sind wir alle nur Produkte der Welt in der wir geboren wurden... oder auch nicht?
Von einem gewissen Standpunkt aus lässt sich sicherlich alles mit Karma erklären. Alles kam so wie es kommen musste. Dominoeffekt eben... warum und wieso, weshalb lässt sich da schwer erklären.
Aber dann gibt es auch wieder den freien Willen... oder ist der nur ne Illusion, ein Unding? Kann aber eig. gar nicht sein. Weil ein Unding gibt es nicht.

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BeitragVerfasst: So 29. Jul 2018, 09:34 
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Tunnelmensch
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Mit dem Wort Faschismus wird heute viel zu leichtfertig umgegangen, davon abgesehen das scheinbar niemand weiss was Faschismus eigentlich ist.
Du kannst den Holocaust nicht damit vergleichen wenn heute der Schnittlauch mal ein paar Kiffern den Schluepper in die Arschritze zieht.
Ich antworte dir das selbe wie Freydenka.
Lies mal bei med1. Bei zig Leuten geht es gut, aber einer hat Pech und eventuell einen lebenslangen Schaden.
Ausserdem waere eine Freigabe ein falsches Signal an zukünftige Konsumenten, nach dem Motto: Na wenn es erlaubt ist, kann es doch nicht so gefährlich sein. Hab ich selbst bei einem Kollegen bei Red Bull gesehen. Der meinte auch: "Na wenn das so gefährlich waere, dann wuerden die das ja nicht verkaufen."
Du siehst, manche Leute sind nicht auf die Eigenverantwortung vorbereitet.
Das Zeug ist doch oft eine Einstiegsdroge zu haerteren Sachen.
Und wenn ein Kiffer einen Unfall verursacht mit Toten? Soll man denn sagen: Er konnte nix dafuer, er war ja bekifft?
Aber wenn die Welt so waere wie sie sein sollte, waere eh jede Gesetzgebung hinfällig.
Mich erinnert deine Sicht etwas an diesen Film wo die Nichte von Pablo Escobar sagt: "Mein Onkel handelt nur mit einem Naturprodukt!" Recht naiv.

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"Leben ist nicht genug." Sagte der Schmetterling.
"Sonne, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben!"


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BeitragVerfasst: So 29. Jul 2018, 11:11 
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Backpacker
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Nein, kann man nicht vergleichen. Würde man das tun, wäre das wohlmöglich polemisch.

Das ist ja dann so ähnlich wie wenn einer besoffenen die Treppe runterfällt oder vor nen Brett vor den Kopf kriegt. Damit hat Alkohol zwar was zu tun, es war aber nicht die direkte Ursache.

Ist nicht Red Bull mittlerweile auch ab 18? Na, dann müsste man es ja auch verbieten mit 300kmh die dt. Autobahn lang zu brettern...

Also ich meine die Gesetzte wurden in den letzten Jahren diesbezüglich nochmal erweitert. Mittlerweile kann man für das überqueren eines Zebrastreifens im "berauschten" Zustand. Ein Bußgeld kassieren und sogar Punkte in Flensburg bekommen, auch wenn man (noch) keinen Führerschein hat. Da das eine Teilnahme am Straßenverkehr darstellt.

Wie das ist wenn man mit Zug, Tram etc. fährt kann ich nicht sagen.

Na, aber an Ländern in denen der Vertrieb von Cannabis eher gestattet ist als in Deutschland, weil bspw. "toleriert" oder legal. Wie bei letzteren quasi in Kanada. Sieht man ja das es da jetzt auch nicht drunter und drüber geht, sondern alles trotzdem weiterhin seine Ordnung behält. Egal, ob man das jetzt gut oder schlecht findet. Wobei ich nie in Kanada selbst vor Ort war.

Aber konsumiert wird ja auch nicht erst seid heute... nur der Umgang bezüglich mancher Dinge ändert sich mit dem Laufe derzeit. Bestimmt findet auch jedes Land dabei seinen eigenen Weg mit eigenen Lösungsvorschlägen. Also quasi dann eine deutsche Lösung für Deutschland.

Es gibt ja glaube auch nen Paragraphen der regelt, dass die Frau dem Mann bei Abschluss eines Ehevertrag in ihren "ehelichen Pflichten" ihm zur Verfügung zu stehen hat. Dann gibt es aber noch irgendeinen Zusatz der besagt, dass dieses Gesetzt nicht zwangsvollstreckt werden darf.
Ähnlich ist es bspw. im Umgang mit Homosexualität es gibt nen Paragraphen der sagt glaube, dass "Unzucht" usw verboten ist. Aber dann gibt es wieder einen Zusatz der sagt, dass der Paragraph außer Kraft gesetzt ist.

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