Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Was macht ihr so?
BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 14:49 
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Guru
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.

Ich habe auch Arbeiten und Sparen angekreuzt -
wobei zur Zeit arbeiten, arbeiten, arbeiten angesagt ist -
von mir nur marginal, vor allem mein weltbester Schatz schafft pausenlos
und hat mittlerweile Ränder unter den Augen.
In ihrem/unserem Geschäft kommen die Kunden lange nicht und dann alle gleichzeitig -
einteilen oder nur teilweise Aufträge annehmen ist nicht möglich.
O.K. - wir sind wirklich dankbar, wirklich echt tief dankbar,
dass wir jetzt schon genug verdient haben, um den Rest des Jahres über die Runden zu kommen.
Hätte auch ganz anders kommen können.


Aber, bei all den Früchten für die harte Arbeit (und das ist sie) bekomme ich langsam auch einen bitteren Geschmack im Mund.
Je mehr wir schaffen, ob Geld verdienen oder hier unser Projekt aufbauen,
je mehr müssen wir abgeben - Steuern, Abgaben, KK-Beiträge werden wahnsinnig hoch - also unsere Leistung, kaum erbracht, wird abgegriffen um all diejenigen mit durchzufüttern die Nichts leisten ...
Beispiel: Zur Zeit biete ich eine wunderschöne 120 m² Wohnung mit 5 Zimmern und Garten usw. , für eine Familie mit wenig oder kein Einkommen an.
Überschrift: Paradies für Familie- mietfrei gegen Mitarbeit beim Ausbau.
Ich dachte, diese Chance würden Viele wahrnehmen wollen und mir die Bude einrennen
- nee, nicht die wo einen guten Job in Hamburg haben -
aber die ohne Job, aber mit Familie und sich ein Paradies bauen wollen.
Bisherige Anfragen: keine !
Und wisst ihr warum ? Für solche Familien ist fast jede Wohnung mietfrei - das Amt zahlt für Solche! Die müssen sich garnichts selber aufbauen, sondern haben Anspruch, jawoll !
Und wenn der Wasserhahn tropft oder die Türe klemmt hat`s der Vermieter zu richten ....
Die haben bessere Wohnungen als ich zur Zeit, ohne Mühe. Selbst Heizkosten werden bezahlt -
ich hacke Holz übern Sommer oder kaufe Gas, und die bekommen von Amt einen Holzschein - dafür bringt der Förster das Holz ofengerecht bis ins Haus. Ich muss 30 Euro für 1m³ zahlen und selbst hacken.
Und wenn ich, ganz schlau, selbst ausbaue und danach die Wohnung an Solche vermiete, zahlt das Amt locker bis 800 Euro in meine Tasche - ich habe das Haus bezahlt, mein Schatz verdient zur Zeit das Geld für den Ausbau, ich baue mit Schweiß das Haus auf und aus -
und Solche wohnen nachher darinnen ohne eigene Mühe - das Amt zahlt für sie - also letztlich wieder wir und andere die leisten ... irgendwas stimmt hier nicht )-:

Dass die Kinder solcher Leute gratis ins Ferienlager dürfen (Kirche oder Diakonie oder Staat zahlt) und wir die An- und Abreise als gute Nachbarn übernehmen,
ist doch selbstverständlich ....

Wollte ich mal loswerden :wink:

P.S: Das hier im Forum (Marktplatz) angebotene Haus in Oberaula / Hessen, ebenfalls mitfrei, ist wohl auch noch zu haben. Sorry, versteh ich nicht.

.

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Verfasst: Do 9. Mär 2017, 14:49 


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BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 21:21 
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Ja, das Amt zahlt Heizkosten. Haette ich auch gern anders. Gestern erst wieder Holunder vom alten Bahndamm mitgebracht. Ich waere neugierig ob ich es schaffen wuerde das ganze Jahr kostenlos zu heizen. Im Winter ist sie Heizung ja gleichzeitig Kochstelle.
Aber warum bringt der Foerster das Holz ofenfertig ins Haus? Das hat sicher nichts mit dem Amt zu tun, sondern ein Freundschaftsdienst.
H IV ist zu viel, genau wie das Geld fuer Wirtschaftsmigranten. Aber man nimmt eben mit was einem zusteht.
Zur Zeit bun ich mal wieder gekürzt, etwas verdiene ich mit meinem Job und gemeine, unnütze Arbeit leiste ich auch noch paar Stunden. Bin also nicht ganz so ein grosser Schmarotzer.

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BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 21:31 
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Tunnelmensch
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P.S.: Der neue Vorstellungsthread hat mich wieder drauf gebracht. Sollte mir der Staat mein Elternhaus wegnehmen, werde ich mir so eine kostenlose Wohnmoeglichkeit suchen. Durch meine lange Mitgliedschaft hier, weiss ich ja nun was geht.

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 Betreff des Beitrags: Was macht ihr so?
BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 22:20 
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@megalein

du bist in einer, vom staat mitkonstruierten, ausweglosen situation -
zwar nicht ganz unschuldig, hast ja durch eigene arroganz dazu beigetragen,
aber nun so fest vom staat eingeschnürt, dass auf dauer nichts mehr finanziell gehen wird -
ohnmächtige, hilflose situation und null perspektive.
deswegen bist du auch auf gott so sauer - nicht weil er dich da hineinstolpern ließ,
sondern weil er dir nicht da heraus hilft.

o.k. menschen in deiner situation, welche durch staatlichen zugriff auf ihr leben,
eine wirtschaftlich autarke position unmöglich erreichen können, dürfen neben eigen-engagement, auch die lücken des systems nutzen um gut zu überleben, denke ich.

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BeitragVerfasst: Fr 10. Mär 2017, 00:07 
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Tunnelmensch
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Wie meinst du das jetzt mit der eigenen Arroganz?

Nein, um auf Gott sauer zu sein, müsste es ihn erst mal geben. Ich bin auf diesen Staat sauer.
Und verliere ich das Elternhaus, werde ich erst recht niee wieder arbeiten. Die sollen nicht denken das es ein Profit waere einem armen Mann Grund und Boden weg zu nehmen.

P.S.: Im Normalfall geht der TE mit gutem Beispiel voran!

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Zuletzt geändert von Megalitiker am Fr 10. Mär 2017, 07:46, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was macht ihr so?
BeitragVerfasst: Fr 10. Mär 2017, 02:53 
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Schamane

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Zuletzt geändert von Jana am Mo 13. Nov 2017, 05:34, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr 10. Mär 2017, 07:44 
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Mit der Automatisierung ist es doch so wie wir es in der DDR gelernt haben. Schaut euch doch zum Beispiel die verweisten Parkhaeuschen an, wo man seine Münze jetzt in einen Automaten an der Schranke steckt.
Oder unser Dorfbahnhof. Früher mit Wartesaal und Schalter. Jetzt ist da ein paar Meter vorher ne "Bushaltestelle" mit Automat. Und wer sich nicht auskennt, bekommt keine Auskunft. Ein Wunder das es immer noch den Schrankenwärter gibt, der von Hand leiert.
Selbst in Kleinstaedten wie Eisleben ist der Bahnhof tot. Obwohl da Umsteigebetrieb ist, nicht mal ein Kiosk in der Nähe. Waere ne gute Geschaeftsidee! Kaffee, Bowo, Schnittchen, Getränke, Zigaretten und Suesskram sollten da immer gehen.
Ich hatte nie nen Zappen auf Arbeitsscheue. Hab die damals eher bemitleidet mit wie wenig die auskommen müssen.
Sollen erst mal die in Lohn und Brit gebracht werden, die händeringend Arbeit suchen. Dann bleibt fuer die anderen gar nichts mehr ueber.
Nicht die Hartzer sind die Abgreifer, sondern der Staat. Und glaubt nicht wenn alle Arbeit haetten das ihr nur einen Cent weniger Steuern zahlen müsstet!
Eine Gemeinde hat mal Ueberschuesse an ihre Bewohner ausgezahlt. Promt kam aus der oberen Politik die Kritik, dass das "das falsche Signal sei". Ein guter Staat muss seine Buerger so schnell ueber den Tisch ziehen, das sie die Reibungshitze als Nestwaerme empfinden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was macht ihr so?
BeitragVerfasst: Fr 10. Mär 2017, 10:33 
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Wohnort: Perle des Erzgebirges
Andi hat geschrieben:
Aber, bei all den Früchten für die harte Arbeit (und das ist sie) bekomme ich langsam auch einen bitteren Geschmack im Mund.
Je mehr wir schaffen, ob Geld verdienen oder hier unser Projekt aufbauen,
je mehr müssen wir abgeben.

Hi Andi. Ich musste erst mal ne Nacht über dein Post schlafen, um die passenden Gedanken und Worte dazu zu finden:

Du bist neidisch!

Auf die die nichts machen müssen und trotzdem das haben/bekommen woran du arbeitest. Das empfindet man als ungerecht und wünscht sich das es denen dann entweder schlechter geht als einem selbst, oder aber es einem besser geht weil man was macht.

Aber dein Neid ist unbegründet. Abgaben und Steuern musst du (ich auch) so oder so machen, aber wofür das ausgegeben wird ligt nicht in unserer Hand.
Jeder der etwas in die Hand nimmt und für seinen Traum arbeitet ist reicher als jemand der mit Gütern "überschüttet" wird und dies nicht zu würdigen weiß.

Lass den Neid nicht an dir nagen, da er nur das Gemüt verbittert.
Noch was auf dem Weg:
Zitat:
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.


Haltet an eurem Traum fest und macht weiter!

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Was wir in dieser Welt brauchen sind ein paar Verrückte mehr, denn seht wohin uns die Normalen gebracht haben. "George Bernard Shaw"
Glaubt an morgen und pflanzt einen Baum.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 10. Mär 2017, 11:00 
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Wohnort: Sachsen-Anhalt
Da mir schon selbiges im Fluechtlingsthema vorgeworfen wurde, kenne ich das Gefuehl. Nein, Neid ist es sicher nicht. Eher das Gefühl das sowas ungerecht verteilt ist.
Andi, im Prinzip hast du das Problem selbst erkannt. Warum sollte jemand gegen Hand bei dir wohnen, wenn er auch vom JC leben kann? Und das freier!
Ich sage dir was passieren wuerde. Eure Meinungen wie viel der Mieter zu leisten hat, wuerde vermutlich stark auseinander driften. Der Mieter wuerde sich in ein sklavisches Verhaeltnus begeben. Gut, ich plane eventuell selbiges. Aber ich wuerde mir die Rahmenbedingungengut anschauen und H IV wuerde ich weiter beziehen.
Es waere wirklich das beste du vermietest an einen Hartzer mit der Bedingung das du das Geld direkt vom JC bekommst.

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 Betreff des Beitrags: "Früchte für die harte Arbeit"
BeitragVerfasst: Fr 10. Mär 2017, 11:30 
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Beiträge: 1707
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Guten Morgen Jana,

eigentlich wollte ich heute morgen nicht wieder am PC sitzen und schreiben -
wir sind hier alle völlig übermüdet -
mein Schatz hat gestern wieder von morgens bis heute Nacht früh 4 Uhr, durchgearbeitet - sie hat die Kundenaufträge noch rechtzeitig raus senden können, (Applaus! und Danke!),
muss aber gleich um 8.30 Uhr weitermachen - ich unterstütze sie dabei so gut ich kann.
Also, zur Zeit arbeiten bis zur völligen Erschöpfung ....
es nicht zu tun, würde bedeuten dass wir bald ohne Kunden wären.
Aber warum ich schreibe, ist ja nicht um über unsere Ränder unter den Augen zu klagen,
auch nicht über die Kopfschmerzen die ich gerade mit Kaffee vertreibe,
sondern liebe Jana, weil Du enttäuscht bist.

Ich hatte schon in einem anderen Thema geschrieben, dass wir selbstverständlich als Gesellschaft oder Gemeinschaft oder auch als Einzelne die ehrenvolle gute Aufgabe und Verpflichtung haben, Hilfsbedürftigen zu helfen. Und ich versuche, so gut ich kann, mit gutem Beispiel voranzugehen.
Unser Sozialsystem ist gedacht, denen Hilfe zu geben, die Hilfe benötigen -
und das ist ein sehr sehr guter Gedanke ! Stehe ich voll dahinter.

Ich habe meine Kritik aber in einem anderen Kontext hier angebracht -
das die allgegenwärtige soziale Hilfe durchaus dazu verleitet eigene Leistung nicht mehr erbringen zu müssen, sondern von denen abzugreifen, die noch kämpfen.
Nee, nee, ich bin nicht unsozial,
- unsozial sind die, welche so ein Hilfssystem ausnutzen.
Dass nicht alle welche Hilfe in Anspruch nehmen auch Ausnutzer sind, ist schon klar -
habe ich aber auch nirgends geschrieben. Wie hoch der Prozentsatz der Schmarotzer ist, weiß ich nicht - aber mir erscheint der "gefühlt" sehr hoch.

Nee, ich will auch nicht in das übliche Aussteiger- und Linken- Lied einstimmen, dass die bösen Politiker und Bonzen und Kapitalisten nur schmarotzende Abgreifer sind ....,
nee, diese sind auch in den "unteren" Schichten zuhauf zu finden.

Das Dilemma unseres Sozialsystems ist doch, dass wir auf der einen Seite Hilfe geben wollen und müssen,
denen die sich tatsächlich nicht selber helfen können
und andererseits kein funktionierendes Sieb haben, welches ermöglicht echte Hilfsbedürftige von Schmarotzern zu unterscheiden und auszusortieren.
Diese Hilflosigkeit wird von Schmarotzern ausgenutzt, von Politikern ausgenutzt zur Profilierung, von Anderen zum Schüren von Ängsten und Entzweiung - zu Lasten derer die Hilfe tatsächlich benötigen und zu Lasten derer die fleißig und mutig leisten ....

Sehe das eigentlich sehr nüchtern.
Habe mit meinem obigen Kommentar aber auch nichts Gegenteiliges geschrieben und in meinen anderen Beiträgen wohl auch nicht.

Vielleicht noch ein anschauliches Beispiel (trotz Kopfschmerzen und Zeitdruck):
Wenn Du, oder megalein, das ganze Jahr fleißig Deinen Garten bestellst, Dich richtig quälst und auch die Kosten dafür investierst, während Deine Nachbarn grinsend am Gartenzaun vorbei Richtung Strandbad spazieren (wo sie natürlich mit Sozialschein ermäßigten Eintritt erhalten) und diese Nachbarn dann zur Erntezeit mit staatlichem Geleitschutz in Deinen Garten kommen, um dort fröhlich zu ernten - Deinen Salat, Deine Kartoffeln und dabei noch Beete platt trampeln, weil sie es ja für nächstes Jahr nicht neu herrichten müssen - was würdest Du sagen ? Hättest Du noch Lust, nach soviel Plünderei, Deinen Garten neu zu bewirtschaften ? Werden diese Nachbarn sich selber eine Stück Garten irgendwo anlegen, wenn das Ernten in Deinem so einfach möglich ist ? Was denkst Du ?

Und was sagst Du zu meinem oben genannten Beispiel mit meiner mietfreien Wohnung ?


Und noch ein Thema:
Die Leute würden gerne arbeiten - finden aber leider nichts.

Ich hatte zwischenzeitlich Bauhelfer gesucht, weil ich dachte dann gehts hier schneller voran und die armen Leute haben ein bisschen was in der Tasche. Mir taten die Männer so leid, die den ganzen Tag am Spielautomaten oder vorm Konsum abhängen. Aber auch die Anderen, denen "ich Armer habe keine Chance" im Gesicht geschrieben steht.
Kein offizieller Job, sondern privat nebenbei -
ich war bereit 8 Euro/h auf die Hand auszuzahlen -
für ungelernte Helfer und dazu recht gute Verpflegung.
Bei einer 4-Tage-Woche, ca. 100 Stunden im Monat, 800 Euro zusätzlich zur Stütze.

Ich habe (fast) niemanden gefunden -
ich sei mit 8 Euro ein Ausbeuter, habe ich mir sagen lassen müssen. O.k.

Wünsche Dir liebe Jana heute einen gelassenen fröhlichen Tag !


Nachtrag:
@ morpheus

Danke für Deinen lieben und klugen Kommentar !

Werde ich mir zu Herzen nehmen :wink:

.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 10. Mär 2017, 13:59 
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Wenn du denn mal wieder ein wenig Zeit hast, bin ich schon neugierig auf meine Arroganz die mich in diese Situation gebracht hat.
Ich hab schon fuer 5 € gearbeutet und nebenbei ist sogar das okay. Aber die Automatenspieler und Konsumhocker brauchst du nicht zu bemitleiden. Wegen Arbeit bist du da an der falschen Adresse.
Ich war mal selbstständig. Andy hat im Grunde recht. Vom AA kam kein brauchbares Material. Was mich wieder dazu bringt das die Sätze eigentlich zu hoch sind. Wie im Fluechtlingsthread schon gesagt, sollten dafuer chronisch Kranke besser Alimentiert werden.

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 Betreff des Beitrags: "Früchte für die harte Arbeit"
BeitragVerfasst: Sa 11. Mär 2017, 10:23 
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@megalein

ich hatte deine aussage falsch im gedächtnis und daher falsch wiedergegeben;
du schriebst nicht von arroganz, sondern von deiner unbeherrschtheit, sorry.
aber womöglich ist dennoch auch eine spur "die können mich mal" enthalten ...

dein elternhaus:
sehe es nüchtern und realistisch -
wenn du vor dem erbfall keine regelung findest, wird dein vermögen verwertet.

ich hatte nicht nur bauhelfer bei den rumhängern vorm automaten oder konsum gesucht,
ich weiß die sind oft nur noch eingeschränkt arbeitsfähig (hätte mit denen auch gerne nur zwei stunden zweimal die woche vereinbart), sondern auch in der ganz normalen bevölkerung mittels kleinanzeigen und aushang im supermarkt.

missbrauch und schmarotzertum findet sich bei den "alimentierten kranken" genauso -
viele viele sind in frührente die durchaus noch arbeiten könnten.
ich habe selbst bei patienten erlebt, dass ihre bemühungen mehr darauf gerichtet waren, den endgültigen rentenbescheid mit 45 jahren zu bekommen, als das bemühen wieder gesund zu werden. nach erhalt des endgültigen frührentenbescheids wegen erwerbsunfähigkeit waren sie dann ganz schnell wieder fit.
das dilemma hier ist, das solches von ärzten abgesegnet wird und dadurch unangreifbar ist.

habe noch immer kopfschmerzen und von zuviel kaffee nun auch magenzwicken .....

und denke auch über morpheu`s kommentar nach :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: "Früchte für die harte Arbeit"
BeitragVerfasst: Sa 11. Mär 2017, 13:45 
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Weltreisender

Registriert: Di 28. Feb 2017, 14:19
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Wohnort: Z. an der M.
Andi hat geschrieben:
ich habe selbst bei patienten erlebt, dass ihre bemühungen mehr darauf gerichtet waren, den endgültigen rentenbescheid mit 45 jahren zu bekommen, als das bemühen wieder gesund zu werden. nach erhalt des endgültigen frührentenbescheids wegen erwerbsunfähigkeit waren sie dann ganz schnell wieder fit.

Wo ist das Problem? Wenn für sie die "Heilung" ist, nicht mehr arbeiten zu müssen, warum es ihnen verwehren?
Gäbe es endlich ein bedingungsloses Grundeinkommen, müssten sich diese Menschen nicht erst jahrelang mit einer für sie überflüssigen Behandlungen herumplagen. Sie müssten nicht tausend Anträge schreiben. Sie müssten nicht nicht vorm Amt und Amtsarzt kriechen.
Die Krankenkassen würde eine Menge Geld sparen, Therapieplätze würde frei für andere, der Verwaltungsaufwand würde minimiert und der "Schmarotzer", wie du ihn nennst, müsste nicht schmarotzen, sondern könnte sich auf das verlassen, was ihm zusteht.


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 Betreff des Beitrags: "Früchte für die harte Arbeit"
BeitragVerfasst: Sa 11. Mär 2017, 15:01 
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Guru
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Registriert: Di 27. Dez 2016, 22:33
Beiträge: 1707
@evolver
was ist denn das nun für eine logik ?
habe ich eigentlich keinen bock drauf zu antworten, verweise stattdessen
auf meine obigen beiträge bzw. den gesunden menschenverstand.

wenn jemand krank bleiben möchte, ist das für mich kein problem !
wenn jemand nicht arbeiten will, ist das für mich kein problem !
ein problem wird es dann für mich, wenn ich dann für ihn mitschuften soll.
ein großes problem wird es dann, wenn viele nicht arbeiten wollen
und ich dann für viele mitschuften soll ....

wir reden hier über wohlstands-krank-ideologien und wohlstandskrankheiten -
schon der ansatz nicht arbeiten zu wollen, sich stattdessen auf ein funktionierendes sozialsystem zu verlassen und den anspruch zu haben "gefälligst" durchgefüttert zu werden
ist doch völlig weltfremd entartet.

widerspricht auch dem aussteiger- und selbstversorger-gedanken.

nee, echt kein bock auf so einen müll, auch nicht wenn er von sympathischen menschen kommt :wink:

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa 11. Mär 2017, 20:44 
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Weltreisender

Registriert: Di 28. Feb 2017, 14:19
Beiträge: 95
Wohnort: Z. an der M.
Ich merke schon, du hast ein echtes persönliches Problem mit Leuten, die nicht arbeiten wollen. Ich muss sagen, ich hatte nie ein Problem damit, dass auch diese von meinen Abgaben mit versorgt werden. Wieso auch? Die Abgaben sind so oder so zu leisten, und der Staat würde sie auch ohne "Faulenzer" nicht senken. Warum sollte ich ihnen nicht ihre Freiheit gönnen? Aus Neid?

Sorry, ich will nicht provozieren. Ist eben nur meine Ansicht.


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