Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Do 1. Aug 2019, 12:44 
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Registriert: Di 27. Dez 2016, 22:33
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.
Wir kaufen und sanieren alte Häuser, beides möglichst preiswert
und werten diese durch Eigenleistung auf.
Das schafft Unabhängigkeit vom System und eine gute Geldanlage.
Wir bauen kleine und große Paradiese.
Hier ein kleines Haus mit gr. Garten in einem kleinen Meck-Pomm-Dorf.

Auf dem Foto die Ecke der künftigen Küche.
Dateianhang:
Steckdose_Kueche1.jpg
Steckdose_Kueche1.jpg [ 72.71 KiB | 185-mal betrachtet ]


Die schwarzen Kreise sind Standard-Unterputzdosen (genormt)
um dort nach der Kabelinstallation die Steckdosen und Schalter einzubauen.
Für eine Doppelsteckdose jeweils zwei Stück, je eine tiefe zum Verklemmen
und eine normale.
Hierfür haben wir in die Mauer Löcher gebohrt und mit Hand nachgearbeitet
und die Dosen dann auf Maße einzementiert.
Bei Steckdosen in der Küche gilt der Grundsatz: Kann man/frau nie zuviel haben;
nicht weil sie alle auf einmal gebraucht werden,
sondern weil die Flexibilität dadurch erhöht wird.
In die Küche soll noch eine Einbauküche rein -
eine gekaufte oder selbstgebaute (aus Paletten?).
Unten also Schränke und Kühlschrank, Herd und Spülmaschine
und oben Hängeschränke mit Abzugshaube.
Die 2 mal 2 unteren Doppel-Steckdosen werden an 3x2,5qmm Kabel angeschlossen,
können also etwas mehr Leistung durchlassen, z.B. für ein Warmwassergerät.
Zwei separate Sicherungen - damit der Kühlschrank auch dann noch läuft,
wenn die Spülmaschine mal einen Defekt hatte ...
Zwei Herdanschlussdosen für 5x2,5qmm Kabel müssen noch eingebaut werden;
zwei wegen der Flexibilität und falls mal ein Kleindurchlauferhitzer
angeschlossen werden soll (halte ich für die beste Warmwasserlösung in der Küche).

Oben, also zwischen Unter- und oberen Hängeschränke, 2 mal 3 Doppel-Steckdosen -
auch an zwei separaten Sicherungen. Zumal an die eine Seite auch
das Licht angeschlossen wird. Zwei Lichtschalter (ganz links übereinander) -
einen für Deckenbeleuchtung und einen für Rundum-Beleuchtung in der
Verkleidung über den Hängeschränken.
Der Abgang von den Schaltern ist bei uns standardmäßig immer 5x1,5qmm.
d.h. ich habe zwei Adern mehr als gebraucht, um später auch Dauerstrom
an die Lichtquellen anschließen zu können.
Oben werden noch zwei bis drei "tote" Kabel mehr verlegt und durch die Decke
zum Dachboden raufgeführt, falls der mal ausgebaut werden sollte.

Also zwei Unterputzdosen und die Kabel fehlen noch -
vielleicht stelle ich noch ein Foto rein, wenn es alles verkabelt ist.

Nicht im Foto sichtbar sind eine Doppelsteckdose in einer Ecke der Küche
und eine andere Steckdose neben Fenster (für Weihnachtsbeleuchtung)
und ein separater Schalter für die Außensteckdose im Garten.
Die Außensteckdose wird mit 5x2,5qmm angeschlossen, könnte also auch
für Kraftstrom (400Volt) z.B. für starke Holzspalter genutzt werden.
Natürlich von innen ausschaltbar.

Sieht aufwendig - das ist es. Und sieht teuer aus - das ist es aber nicht. :wink:
So eine Unterputzdose kostet etwa 30 Cent, sind also ca. 8 Euro.
Kabel je nach Stärke zwischen 40 und 80 Cent lfd. Meter-
im Hausschnitt Schnitt rechne ich 50 Cent pro Meter. Küche etwas mehr.
Kabelkosten für Küche werden also ca. bei 50 Euro liegen.
Dazu ein paar Euro für Zement und Befestigungsmaterial
sind summasumarum weniger als 80 Euro für die Unterputzinstallation.
Die Steckdosen, Schalter und Rahmen aus Aldi oder Baumarkt werden nochmal
etwa 150 Euro kosten - insgesamt die fertige Elektroinstallation unter 250 Euro
(ohne die Sicherungen im Sicherungskasten).

Ich könnte diesen Beitrag also auch unter
"Technisches - selber bauen für wenig Geld" reinsetzen ...
oder "Kontaktbörse - Kleine Paradiese zum Leben und Aufatmen".

Linke Seite unten sieht man, das der Putz von uns abgeschlagen wurde,
weil der nicht mehr gut war. Den müssen wir erneuern.
Den schönen alten Fußboden will ich so original erhalten (typisch DDR-Fliesen).
Die Wasserrohre und Abfluss werden auch noch neu installiert.

Früher stand die Spüle vor der Küchentür und hatte den halben Eingang versperrt.
Der alte Heizofen ist schon lange vor unserer Zeit demontiert,
deswegen sind jetzt in der Küche und allen Räumen moderne Heizkörper,
die an die Gas-Zentralheizung angeschlossen sind.
Wir versuchen das "Alte" zu bewahren und mit moderner Technik zum Leben
zu kombinieren. Auch das Bad wird ganz neu.
Aber ein Touch "alter romantischer Flair" soll stets bleiben. :wink:

peace and love
.

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BeitragVerfasst: So 4. Aug 2019, 12:37 
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.
Hier ein paar Fotos von den weiteren Arbeitsschritten :

Zunächst liegen die ersten Kabel noch "wild" auf der Wand
Dateianhang:
2.jpg
2.jpg [ 38.56 KiB | 145-mal betrachtet ]



In die beiden Unterputzdosen übereinander
kommen später die beiden Lichtschalter für die Küchenbeleuchtung.
In die untere Unterputzdose (tief) sind drei Kabel eingeführt -
eine Zuleitung (3mal2,5qmm) ,
von dort raus die Zuleitung für die Steckdosenreihe,
ein Kabel (5mal1,5qmm) für die Rundum-Beleuchtung.
Später, beim Verklemmen und Einsetzen der Lichtschalter,
geht noch von der unteren UP-Dose in die obere darüber
ein Zuleitung, damit auch obere Strom bekommt.
Von der oberen (normal) geht schon jetzt ein Kabel (5mal1,5qmm)
raus für die Deckenbeleutung.
Dateianhang:
3.jpg
3.jpg [ 38.69 KiB | 145-mal betrachtet ]



Die Kabel sehen schon aufgeräumter aus.
Sie sind mit Nagelschellen in der Wand befestigt
und schon in den UP-Dosen auf Länge geschnitten
und natürlich alle beschriftet ! Das ist wichtig - besonders für Laien.
Die Unterputzinstallation für die erste mittlere Reihe ist fertig.

Die aufgerollten Kabel unter der Decke sind die Zuleitungen
für die spätere Decken- und Rundumbeleuchtung
und Reserve für evtl. spätere Steckdosen/Verbraucher
ganz oben über den Hängeschränken.
Dateianhang:
4.jpg
4.jpg [ 31.88 KiB | 145-mal betrachtet ]


Solche Arbeiten machen schon Spaß :wink:
Will Jemand mitmachen ?
.

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BeitragVerfasst: Mo 5. Aug 2019, 15:38 
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Wohnort: Puebla
Joah ... wäre direkt dabei! :daumen

Schaut klasse aus Andi ... Vorallem bietest du der Küche viele Anschlüsse :daumen

Beste Grüße aus Mexiko und weiter so

:bandit:


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BeitragVerfasst: Di 6. Aug 2019, 17:53 
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Schamane

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Beiträge: 525
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Unterputz... nervt, mach ich nie wieder...


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BeitragVerfasst: So 11. Aug 2019, 08:14 
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Beiträge: 1321
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Andi hat geschrieben:
Zwei Herdanschlussdosen für 5x2,5qmm Kabel müssen noch eingebaut werden;
zwei wegen der Flexibilität und falls mal ein Kleindurchlauferhitzer
angeschlossen werden soll (halte ich für die beste Warmwasserlösung in der Küche).


Ein Warmwasserspeicher (Boiler) hält warmes Wasser auf Vorrat bereit.
Auch dann, wenn selten gebraucht. Sollte ab und zu mal ganz entleert
(Wasservorrat aufgebraucht) werden, um die im warmen Wasser
sich wohlfühlenden Bakterien - und Keimkulturen auszuspülen -
(oder bei mindestens 75 Grad Celsius abtöten).

Ein Durchlauferhitzer erwärmt das Wasser während es durchfließt -
also nur wenn es tatsächlich gebraucht wird.
Das kalte Wasser wird beim Durchfließen schnell erhitzt -
es wird für kurze Zeit eine hohe elektrische Heizleistung benötigt.
In der Dusche hat man in der Regel mind. 18Kw (18000Watt) oder
besser 21Kw (21000Watt).
In der Küche dachte ich, reichen wohl 4-6 Kw, zum Teller- oder Händewaschen.
Dafür wäre die o.g. Kabel-Zuleitung 5x2,5qmm ausreichend gewesen.
Aber Mann lernt nie aus :wink:
Der Elektriker erzählte dass bei dieser Leistung nur lauwarmes Wasser,
3-4 Grad wärmer als das kalte, aus dem Hahn kommen würde.
Mindestens sei 9-11 Kw erforderlich für die Küche.
Dafür wird aber ein Kabel 5x4qmm benötigt - o.k. gekauft um es einzubauen.
Zuhause im Internet recherchiert für so einen Kleindurchlauferhitzer
mit dieser Leistung - gibt es faktisch fast nicht auf dem Markt -
ein deutsche bekannte Firma und eine aus Polen haben ein Angebot -
bei den Deutschen ist der Kleine teurer als ein Großer (weil selten)
und der aus Polen gefiel mir nicht.
Ich komme besser weg mit einem normalen Durchlauferhitzer (18 oder 21 Kw) -
die benötigen aber ein noch dickeres Kabel 5x6qmm -
also wieder zum Elektriker und Kabel umgetauscht.
So`n dickes Kabel um enge Ecken legen wird spannend - ist recht steif.

Wenn man zwei Durchlauferhitzer einbauen will, braucht es im Sicherungskasten
ein Umschaltrelais (Lastabwurfrelais und Schütz) welches dafür sorgt,
dass nicht Beide gleichzeitig in Betrieb sind - das würde das Stromnetz
zu sehr belasten. Es darf zur gleichen Zeit nur Einer pro Zähler laufen.
Ich denke, der für die Dusche sollte auf Vorrang geschaltet sein.

Ich hoffe, die Erfahrungen können dem Einem oder Anderem mal nützlich sein :wink:

Technische Fragen, Verbesserungsvorschläge, Diskussion bitte im Thema:
"selber bauen für wenig Geld" bei Technisches
79428100nx63163/technisches-f33/selber-bauen-fuer-wenig-geld-t4101-s30.html#p59180

Danke !

---

Das kluge Erwerben von Immobilien und das Sanieren hat letztendlich den Sinn
eine "bessere gerechtere andere Welt", wenn auch im kleinen Rahmen, zu schaffen.
Ich habe die "Andere Welt " hier im Forum in einem anderen Thread mal grob skizziert:
79428100nx63163/traeumerei--und-amp-ideen-ecke-f4/andere-welt-t4507.html

Wir besetzen Deutschland (und andere Länder) stückchenweise
und schaffen wirtschaftliche Autarkie und Freiheit für unsere "Familien".

"Altersbedingt" und weil mir Geld und Besitz scheißegal sind, suchen wir
eine(n) Nachfolger/in und spätere(n) Erben/in für unser ganzes Zeugs
(habe ich in diesem Thema schonmal geschrieben).

Allen einen frohen Sonntag :wink:
.

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