. Unsere kleine gemischte Land-WG Nähe Ostsee bietet für Aussteiger und Aufsteiger alternative Jobs an, (mal nicht nur Ackerbau und Viehzucht)
Wenn mehr als zwei Personen echtes Interesse haben, mit uns zu leben und zu arbeiten, stelle ich unsere Lebensgemeinschaft und die Jobs hier gerne kurz vor.
Gruß aus dem Sonnenland Mecklenburg-Vorpommern Andi .
im Sonnenland Mecklenburg-Vorpommern zu wohnen ist schon ein Privileg ....
Wir können gerne mal telefonieren - wäre jedoch schön wenn Du Dich vorab ein wenig vorstellst und auch Deine Telefonnummer mitteilst.
Wer ich bin und was wir mit unserer kleinen Land-WG wollen kannst Du ja hier im Forum bereits in meinen vielen Beiträgen nachlesen - zuletzt habe ich ein wenig über uns im Thema "WG-Gemeinschaft..." geschrieben ... link dazu
selbstverständlich möchte ich mehr über mich preisgeben. Mein Name ist Tino ich bin 29 Jahre alt und bin dabei mich völlig neu zu orientieren.
Warum der Ausstieg? Ich sehe mich nicht mehr in dieser Welt, die besessen ist von jeglichen Kommerz und einer riesen Portion Oberflächlichkeit...
Nach langer Krankheit ( Multiple Sklerose ohne neurologische Einschnitte) und einer mittelgradigen Depression, wird es für mich an der Zeit die *kranken* Übel loszuwerden. Für mich gibt es nur noch einen Weg und dieser heißt sich so unabhängig wie möglich von dem Außen zu machen.
Aktuell bin ich dabei mir das Drechseln beizubringen und hoffe damit auf kurz oder lang einige Euro´s verdienen zu können!
Zudem fotografiere ich enorm gern.
Solltet ihr noch mehr von mir erfahren möchten, dann meldet euch gern unter 015123122890.
. Möchte ein paar Gedanken-Splitter hier mitteilen: Manche Aussteiger oder Selbstversorger haben sich selbst um ein Stück Freiheit beschnitten. Mal eben spontan für einige Zeit verreisen ist für Manche nicht möglich: Ein Garten den man/frau nicht für mehrere Tage allein lassen kann, oder Tiere die versorgt werden müssen, oder kein Geld für ein Bahnticket, schon garnicht für ein Auto, ... und erst recht nicht für eigenes Land mit Haus oder Hütte. Hat mich ins Nachdenken gebracht. Eigentlich wollen Aussteiger oder Selbstversorger ja besonders frei und unabhängig sein - aber sind sie irgendwie nicht. Ist es dann nicht besser, ich verdiene als Aussteiger mein Geld mit Tätigkeiten die nicht so binden ? Und dann soviel dass ich mir die Feiheit "kaufen" kann für ein Bahnticket und mehr ? Müssen Aussteiger arm sein ? Ich denke nicht ... .
ist halt die immer die Frage wie wer welche Prioritäten setzt für sich....
wer Tiere hat liebt vielleicht genau dieses Leben mit Tieren und hat vielleicht eh nicht das Bedürfnis so oft wegzufahren wie es dauergestresste Vollzeitjobber haben... perfekt wärs dann vielleicht trotzdem mal jemand zu haben, der sich drei Tage um die Tiere kümmern kann bei Bedarf... muss ja nicht immer alles in radikaler Einsiedelei gestemmt werden
manch einer rackert lieber aufm eigenen Acker unter freiem Himmel als eigener Chef und geniesst eigene hochwertige Nahrungsmittel anstatt mit nem offiziellen Job zu verplant zu sein um viel aufm eigenen Acker machen zu können dafür kommt halt aufm Acker eher wenig oder keine Kohle rein, aber mensch fühlt sich zufrieden abends mit seinem Tagwerk aber ständig pleite oder fast pleite zu sein kann auch sehr stressig sein manchmal... nett wär dann schon ein gewisser Betrag zur Verfügung
sind alles so Fragen, die jede/r für sich persönlich abwägen kann, was auf Dauer guttut und was eher nicht.....
Strega sagt es! Ich selbst bin mir ueber meinen zukünftigen Weg noch nicht sicher. Ich könnte mir genau so gut vorstellen als Schriftsteller auf einem Boot zu leben und Europa zu bereisen. Aber wer einmal Tomaten gezogen hat, oder Gurken usw. der kommt nicht so schnell davon los.
Na hier lese ich Gedanken, die am Thema vorbei gehen und overflächlich wirken. Die Freiheit die hier genannt wird ist vergleichbar mit dem Hamsterrad Arbeiter der 1x im Jahr in Urlaub flüchtet. Aussteigen, Selbstversorgen ist natürlich Gebundenheit: 1. Ans Leben 2. An Mutter Erde 3. Tiere als gleichberechtigte Mitgeschöpfe 4. Pflanzenwelt Paracealseus sagte "Nahrung ist beste Medizin" 5. Nahrungsmittel nähren (natürl.) 6. Lebensmittel erhalten nur das Leben, aber nähren es nicht. Einen Job dabei machen, etwas Produzieren fürs Vorhaben ist richtig, aber falsch des Geldes wegen, denn das brachte die Situation vor der man dann flüchtet. Tiere, Pflanzen, sprich die Natur sind keine Last, sondern in sozalem Aspekt bereichernd. Es sollte keiner denken Zigeunerleben wäre Freiheit, oder sich Freiheit erkaufen wollen a'la Urlaubstrip. Wer außer dem Mensch braucht Zeugnisse, Pässe, Urkunden Geld? Ich kenne keine andere Lebensform die Zwänge als Freiheit betrachtet, außer dem dahin dressierten Menschen.
Um was es hier geht ist innere Freiheit, die aus dem Herzen des Bewußt werdens strömt. Der soziale Aspekt darin ist es bei Kindern und Erwachsenen zu lernen Sorge und Verantwortung für etwas zu übernehmen, ein Mensch, Tier oder Pflanzenkultur, denn Geld, Bücher machen weder gesund, noch haben sie Nährwert (Echter Mehrwert). Jeder kam als unselbständiges Baby zur Welt. Ich stelle mir vor was aus euch geworden wäre, hätte eure Mutter die Entscheidung gefällt ausbrechen zu wollen für Ungebundenheit. Dann gehen wir ein paar Jahrzehnte weiter, wo ihr um Hilfe und Pflege wimmert, weil ihr nicht mehr laufen, selbst essen könnt, keiner da ist der sich kümmern will, weil sich jeder selbstgefällig euch den Rücken zudreht und nach Ungebundenheit sucht, die er dann fälschlicherweise Freiheit nennt. Natürluch hat jeder die Freiheit sich zu entfalten, aber ohne Verantwortlichkeit und Sozialen Anspruch ists nur ne ausgewachsene Egomanie, woran schon die 68'er scheiterten. Es besitzt auch jeder die Freiheit zu entscheiden sich um jemanden, etwas zu kümmern oder nicht. Alles was man säht erntet man auch und kehrt zurück. Karma oder Bummerang nennt man das und liefert am Ende jeden Lebens die Quittung. Die Kriege und Krisen vergangener Zeiten bestätigen, daß Bauern und wenn sie noch so ärmlich lebten nicht hungerten oder Degenerationskrankheiten hatten. In Zeiten der Infkation schickten Familien ihre Kinder aus den Städten zu Bauern zum ARBEITEN, für ein halbes Brot, ein paar Eier. Fragt alte Leute was 1 Ei kostete, fragt sie doch. Dann fragt euch obs in 10 Jahren noch Rente gibt, ob die Kunstwährung Euro überlebt. Was Merkel importiert wird aus Sozialkassen bezahlt...was dann übrig bleibt...oje
Also etwas verlassen das man als schädlich erkannte und sich in Neues, bewußtes und nachhaltiges begeben, das macht Sinn und ist immer vernünftig. Vieles muss man aber dazu neu lernen und wollen, auch die Hände in den Dreck stecken auf dem man steht, denn er liefert nicht nur Pflanzen, sondern filtert Wasser, bietet Futter, durch Pflanzen die Filterung der Luft, Umwandlung von CO2 in Sauerstoff usw. Quizfrage: Warum nehmen Krankheiten der Menschen zu und warum wird er überhaupt krank? Warum werden Tiere in Gefangenschaft krank, nicht aber in unberührter Natur? Warum komme ich dazu herkömmliches Wohnen mit Ställen, Käfigen zu vergleichen in Bezug auf Krankheiten? Wie gesagt - Nahrung ist die beste Medizin. Bisher bestimmte Angebot und Nachfrage den Wert von Produkten, aber davor steht die Qualität. 100 Gewissheit für beste Qualität ist nur durch Eigenanbau, alles andere basiert auf Glauben und Vertrauen.
Mir gefällt die Unterscheidung zwischen Nahrungsmittel und Lebensmittel nicht. Erinnert mich an des blöden Franz Joseph 's Kolumne: "Man kann sich nicht entschuldigen!" Doch! Kann man! Sprache ist lebendig. Zurück zum Thema! Lebensmittel sind Nahrung. Alles andere ist Sprachgaukelei.
Mein nächstes Gleichnis: Wenn im Wald ein Baum umstürzt und einen Maulwurf erschlägt, ist der Maulwurf dann wirklich tot? Soll heissen, nur weil wir es nicht sehen, werden trotzdem Tiere im Wald krank. Waere ja auch zu schön. Die Krankheiten der Menschen nehmen nicht zu. Im Gegenteil, konnte die moderne Medizin viele Krankheiten bekämpfen, so dass der Mensch derzeit ein Alter erreichen kann, wie nie in der Geschichte. Na ja, abgesehen von den Stammvätern der Bibel.
für mich ist es schon ein wichtiger Aspekt, eben nicht nur alt zu werden, im Heim vielleicht, ans Bett geschnallt, essen müssen was mir halt eingetrichtert wird, von Medikamenten am Leben gehalten zu werden, die mein hohes Alter dann bedingen, aber ohne die ich sofort abkratzen würde....
und viele werden heute so alt wie sie werden, weil sie halt derart am Leben gehalten werden. Wär mal interessant zu sehen wieviele Leute täglich ihre Bluthochdruckmedis brauchen, ohne die es nicht gehen würde. Aber das ist ja nicht Gesundheit.
Freilebende Tiere haben wohl eher keine Zivilisationskrankheiten schätz ich mal.
Die sterben auch wenns Zeit ist dafür, aber das ist Teil des Lebens und des Zyklus dieses Planeten. Ganz andere Baustelle wie die Story vom Pflegeheim.....
Soll ein junger Diabetiker sterben, weil das Leben mit Insulinspritze nicht mehr lebenswert ist? Oder ein HIV-Positiver? Ich entscheide mich da fuer die Medis. Es ist ein Unterschied ob man von einer Beatmungsmaschine am Leben erhalten wird, oder von Blutdruckpillen. Was sind denn Zivilisationskrankheiten? Krebs jedenfalls nicht. Klar wird das Reh im Wald nicht an Herzverfettung sterben. Aber das hat jeder auch selbst in der Hand. Gut, es stimmt das die Jaeger und Sammler allgemein robuster und Gesuender waren als die Ackerbauern. Krank konnten sie trotzdem werden. Als jemand der selbst schon ueber'n Jordan gegangen waere, bin ich auf alle Fälle dankbar fuer die moderne Medizin.