Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Mo 10. Aug 2015, 02:07 
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Waldschrat
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Ein paar Gedanken...

Oft habe ich Leute gesehen, die dachten, wenn sie nur ein Stück Land besäßen, dann seien sie endlich frei. Also setzten sie Hebel in Bewegung und rafften irgendwie Geld zusammen, ein paar zehn- oder hundert Tausend. Dann kauften sie ein Stück Land, doch je mehr Land sie nun besassen, desto mehr überforderte es sie. Alleine konnten sie unmöglich 30ha bewirtschaften.

Also fingen sie an, Leute zu suchen, die ihnen dabei helfen sollten. Dabei machten sie einen entscheidenden Fehler: Sie schufen eine Hamsterrad-Situation für andere, der sie selbst zu entkommen versuchten. Klar war man alternativ, biologisch usw. aber letztlich wollten sie auf jeden Fall der grosse Boss bleiben. Sie wollten die Kontrolle behalten, über jedes Detail und sie bemerkten nicht, daß sie sich in Kontroll-Freaks verwandelt hatten. Echt jetzt, Leute, die darauf bestanden, ihre Mitbewohner jederzeit via Webcam kontrollieren zu können, ungelogen sind mir solche untergekommen.

Dieses Misstrauen und die Kontroll-Freak Anwandlungen wie auch sonstige Charakterschwächen, einschliesslich des Chefgehabes führten dann dazu, daß die Helfer stets bald wieder wegzogen.

Der Besitzer konnte nun nicht nur das Land nicht nutzen, mehr noch, er war nun komplett unfrei geworden, denn er war der einzige, der das Land bewachte und versorgte, weswegen er es nie verlassen konnte. Einsamkeit war die Folge, was das Angebundensein zur Qual machte. Zu gern wäre er herumgereist, hätte gern andere besucht, die in ähnlichen Situationen waren, ebenfalls vereinsamte "GrossgrundbesitzerInnen".

Daß es tatsächlich viele gibt, die so etwas ähnliches durchleben, hat mir gezeigt, daß es eben nicht reicht, mal eben nen Hof zu kaufen. Viel wichtiger ist eine Gemeinschaft. Und da ist es der Umgang auf Augenhöhe. Zu denken, man sei der König weil man im Grundbuch eingetragen ist, das ist genau die Attitüde, die Philosophen und Aussteiger in die Flucht schlägt.

Deshalb frage ich mich, wie könnte man es anders machen?

Hypothese, jemand besitzt 30ha und braucht Leute.

Ansatz:
Ein hypothetischer Mitbewohner X bekommt 1 ha zur kostenlosen Verfügung. Dort kann er tun was er will. Sobald er damit einen Gewinn erwirtschaftet, gibt er davon zb. 33% ab in die Gemeinschaftskasse. Diese Kasse finanziert gemeinsame Kosten.
X hat kein Anrecht auf irgendwelche Leistungen. Er muss sich um alles selbst kümmern, Strom, Wohnen, Heizen, Wasser, Sanitär. X und andere Mitglieder Y,Z... können gemeinsame Projekte lancieren, zb. Brunnen, Toilette, Strom..., müssen aber nicht.

Es existiert ein lokales Gesetz, das regelt, wann zb. jemand ausziehen muss, wenn er gewisse Regeln bricht. Es gibt eine regelmäßige Gemeindeversammlung. Probleme werden gelöst.

Der Besitzer hat keine besonderen Vorrechte.

Jeder kann den Hof verlassen und herumreisen, die anderen bewachen derweil seine Hektare. Bleibt er lange weg, fällt den anderen der Ertrag seines Landes zu, teilweise oder ganz, je nach Aufwand.

Jeder sollte nach 2-3 Jahren einen kleinen Gewinn erwirtschaften.

Sicherlich sind hierbei noch viele Fragen offen. Das sind wie gesagt nur ein paar Gedankengänge über eine Zweck-Gemeinschaft ohne Vogt und Herzog, auf daß der Schmid und der Bauer und der Müller sich auf Augenhöhe begegnen und motiviert sind, etwas von Bestand aufzubauen.

Aber natürlich wird ein Grossteil der einsamen Hofbesitzer lieber weiterhin auf 30ha Brachland sitzen, als von ihrem imaginären, normkonformen Ross herabzusteigen. Trotzdem, vielleicht rege ich ja ein paar wenige zum Nachdenken an.

LG

.


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Verfasst: Mo 10. Aug 2015, 02:07 


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BeitragVerfasst: Mo 10. Aug 2015, 12:16 
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Selbstversorger

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Beiträge: 409
Wohnort: bei Chemnitz
Auf sowas würde ich mich im Traum nicht einlassen, weder als Hofbesitzer noch als Teilnehmer.

Um am obigen Beispiel zu bleiben: Ein 30ha Hof wird in 30 Parzellen mit 30 Besitzern zerteilt. Die dürfen dann auf Ihrem Stück nicht nur quasi machen was sie wollen, sondern sich auch um ihre eigene Infrastruktur kümmern.

Das ist erstens mörderisch ineffizient, erfordert zweitens einen irren Verwaltungsaufwand (wer kontrolliert beispielsweise die Gewinne der einzelnen Teile) und birgt drittens ein enormes Konfliktpotential.
Wie soll beispielsweise mit völlig unterschiedlichen, möglicherweise sogar konträren Nutzungen umgegangen werden? Wer zahlt die Gemeinkosten, wenn die Gewinne der einzelnen Parzellen nicht ausreichen? Was ist mit Mitgliedern die gar keinen Gewinn erwirtschaften wollen, weil böses Kapital und so... Nur ein paar Punkte, die mir spontan einfallen.

Letzteres könnte man noch mit einem umfangreichen Regelwerk auffangen, dann ist es aber auch mit der Freiheit nicht mehr weit her.

Wenn man ein gemeinsames Projekt macht, dann müssen auch alle an einem Strang ziehen. Arbeitstechnisch wie finanziell. Das bedingt dann halt auch, dass irgendjemand den Hut auf hat und Ansagen macht.

Wessen Ego dazu zu groß ist, der soll halt was allein machen, mit allen Vor- und Nachteilen daraus.

Wen würde so ein Projekt denn anziehen? Große Egos die nur ihr eigenes Ding durchziehen wollen, gleichzeitig aber ein gemachtes Nest erwarten, das die restliche Gemeinschaft für sie umsorgt.

Und bevor ich mir als Hofbesitzer solche Leute ranhole, die kaum auf dem Hof alles umkrempeln wollen was ich mir, sicher mit Bedacht, über Jahre aufgebaut habe, die mir ständig erzählen wollen wie klug und erfahren sie doch sind, obwohl sie nie etwas auf die Beine bekommen haben, weder allein noch in einer Gruppe, und die mich im Zweifelsfall dann noch aus meinem Besitz rausdrängen und diesen übernehmen...

Nö, dann verpachte ich das Land doch lieber, oder lasse es halt brach liegen. Lieber allein als mit den Falschen.


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BeitragVerfasst: Mo 10. Aug 2015, 12:33 
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Tunnelmensch
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@yeti du hast dir ein monstrum ausgedacht

wer steigt schon mit 30ha und 30 leute aus, da muss man wohl den verstand verloren haben

soll man 30 ha mit der hacke bearbeiten, dann kann ich auch da bleiben wo ich jetzt bin.....


jeder wurschtelt da irgendetwas auf seinem 1ha und erzeugt auch noch gewinn :lol:

.

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BeitragVerfasst: Mo 10. Aug 2015, 16:29 
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Durchgeknallt
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Ja Yeti, ich glaub auch wie die anderen, dass da vor allem der menschliche Faktor ein Strich durch die Rechnung macht.

Da lieber gleich ne Kommune, aber das gibts ja auch schon alles... wer will muss nur noch hingehen und einsteigen.

Wo ist denn eigentlich das Problem :?:
Gibt genug Nachbarn und Bauern auf nen Dorf die man frage kann.
Oder ein Deal, da kannste Heuen dafür schauste mal drüber, tschüss...

Heute wird viel zu viel um Ecken gedacht.


Zuletzt geändert von Peperoni am Mo 10. Aug 2015, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 10. Aug 2015, 17:44 
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Tunnelmensch
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silvi73 hat geschrieben:
jeder wurschtelt da irgendetwas auf seinem 1ha und erzeugt auch noch gewinn :lol:

.


um sich alleine nur zu ernähren braucht man schon mindestens 1,3ha

woher soll der profit kommen :arrow:


http://ziehmitdemwind.bboard.de/board/f ... kamiya.pdf

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BeitragVerfasst: Mo 10. Aug 2015, 18:10 
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Durchgeknallt
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Beiträge: 2533
Sowas kann den Bauern auch ganz schnell ein Vermögen kosten.
Wenn da zum Beispiel einer einen Stall errichtet und dann Zäune zieht, oder gar mit Rohre und Steine/Beton herummacht.

Wer soll das denn bitte dann machen/bezahlen, wenn derjenige "kein Bock" mehr hat und somit alles unnütz geworden ist?
Oder derejenige schlicht Müll gemacht hat?
Und daran wird es kolossal scheitern...

Meine Oma ist wegen einer ähnlichen Sache momentan vor Gericht.
Wegen die Pächter, die den Vertrag nicht lesen konnten/wollten.
Und ohne so ein Vertrag, könnten wir dann den ganzen Mist bezahlen, toll...


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BeitragVerfasst: Mo 10. Aug 2015, 18:39 
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Selbstversorger
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Peperoni hat geschrieben:
Gibt genug Nachbarn und Bauern auf nen Dorf die man frage kann.
Oder ein Deal, da kannste Heuen dafür schauste mal drüber, tschüss...

Heute wird viel zu viel um Ecken gedacht.


genau!!!

... prinzipiell is der ansatz ja gar nicht so schlecht....

ich würde mal behaupten er wird schon von ein paar großgrundbesitzern und kleinbauern all over the world gelebt ...so wie früher: jeder auf seinem land und boden, aber inner dorfgemeindschaft ''verbunden''... :wink: 8)


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BeitragVerfasst: Mo 10. Aug 2015, 19:52 
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Backpacker

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Erinnert mich ein bißchen an die "Anastasia Bewegung"
da hat auch jede Familie einen "Familienlandsitz" von ca.1ha Größe
und lebt im Idealfall in freundschaftlicher Nachbarschaft mit anderen Familienlandsitzbesitzern zusammen.

Ansonsten schliesse ich mich den Kommentaren der anderen an.

Aber warum sollte sowas nicht möglich sein
In Südfrankreich sucht zum Beispiel eine Schweizerin Leute die sich auf ihren 22ha ansiedeln wollen.
Bedingung wäre Hütte oder Wagen selber bauen und ein Unkostenbeitrag von ca.200€ monatlich für Gemeinschaftprojekte und laufende Kosten.
Würde sich in etwa mit den 33% vomGewinn decken.

Für Leute die weder Kapital noch Einkünfte haben dürfte es in jedem Fall nicht ganz einfach werden 1ha Brachland zu kultivieren und zu besiedeln.

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Friede den Hütten


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BeitragVerfasst: Mo 10. Aug 2015, 20:25 
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Durchgeknallt
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Selbst die Sache mit dem Festpreis. :gruebel:
Ich rege mich schon genug über das auf, was ich der BRD gebe und wie die Gelder benutzt werden, da brauch ich nicht noch was zusätzliches...
Da kann ich mich ja dann über zwei Geldvernichtungsmaschienen aufregen, die nicht so verwendet werden wie ich es gerne hätte... :lol:
Dann hab ich doch ein Hamsterrad im Hamsterrad.

Also wenn ich als armes kleines Schäfchen mal was erben sollte und nicht wüsste was ich mit dem Land machen soll, würd ichs wohl ganz einfach verkaufen... Genauso wie Zeug, was ich nicht mehr brauche, kommt alles weg, ich mag keine unnützen Dinge, die ich nie brauchen werde horten... Ich wüsste nicht warum ichs beim Land anders machen sollte, ins Grab kann mans ja nicht mit nehmen und auf Vermieter Geschichten hätte ich mal voll kein Nerv. Im Prinzip ist man dann ja auch nur besserer Vermieter... (mit allen Mist, mit dem man sich rumärgern muss)

LG


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BeitragVerfasst: Mo 10. Aug 2015, 22:49 
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Tunnelmensch
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Beiträge: 5965
Wohnort: NRW
Peperoni hat geschrieben:
Dann hab ich doch ein Hamsterrad im Hamsterrad.



ich kanns nicht oft genug sagen, der weg zur hölle ist mit guten absichten gepflastert

und die umweltfreundliche technologie ist eine lüge....ein bisschen mehr oder weniger schwund ist immer dabei...es geht nur darum was ist weniger umweltschädlich..aber umweltfreundlich gibt es nicht, der teufel steckt im detail.

.

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BeitragVerfasst: Mo 10. Aug 2015, 23:42 
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Waldschrat
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Daß hier einige gern die Ideen anderer runtermachen und eigentlich nie was positives sagen, ist ja keine Neuigkeit. Mit Sicherheit wäre das aber ein Ausschlußkriterium bei einem solchen Projekt. Also sorget euch nicht, es betrifft euch nicht.

Ich hätte kein Problem damit, meine 2750m für so ein Projekt zur Verfügung zu stellen. Aber das wollte ja niemand, damals.

Interessant ist, daß Reinsch schon befürchtet, er könne nicht die Gewinne der anderen KONTROLLIEREN. Manche Leute erkennen sich nicht mal, wenn sie direkt in nen Spiegel schauen.

Ihr seid so negativ, da vergeht es einem. Was tue ich hier überhaupt.


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BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 00:25 
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Durchgeknallt
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Beiträge: 2533
Es geht nicht darum es den anderen nicht zu gönnen oder ähnliches.
Wenn ich wüsste, dass es +- null geht und kein Stress macht, würde ich alles zur Verfügung stellen was ich habe... sogar die Kugelschreiber. :D
Warum auch nicht?
Aber das ist so halt nicht.

Ich mach deine Idee auch nicht übermäßig runter, deine Idee ist nicht das Problem, es sind die Menschen. :lol:


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BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 09:10 
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Backpacker

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Beiträge: 72
@ Yeti
wer hier negativ ist, ist noch die Frage

alleine schon wie Du dich in deinem Eingangsbeitrag über die "GroßgrundbesitzerInnen" äusserst

Warum sollten denn ausgerechnet derartige Charakterkrüppel ihr Land unentgeldlich zur Verfügung stellen?
damit sie mal ein bißchen Gesellschaft haben von Leuten, die sie für
A*****löcher halten, weil als Besitzer ist man ja sowieso das letzte?

Da kann man sein Land doch besser regulär verpachten oder verkaufen

und wenn ich mal jemanden brauche der bei mir hier nach dem Rechten sieht, dann finde ich schon jemanden
so vereinsamt bin ich nun auch wieder nicht

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Friede den Hütten


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BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 09:47 
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Selbstversorger

Registriert: Mi 6. Nov 2013, 21:21
Beiträge: 409
Wohnort: bei Chemnitz
Naja, worum geht es hier wirklich? Yetis Ego ist angeknackst, weil ihn trotz seiner überragenden Genialität niemand in seinem Projekt haben will. Und nun will hier auch noch niemand in seine Schimpftriade auf die Hofbesitzer einstimmen.
Das geht natürlich gar nicht, denn dass er Recht hat und alle anderen Unrecht, das steht ja mal völlig außer Zweifel.


Ansonsten: Im Header des Forums steht "Für Träumer und Realisten". ich bin, das ist inzwischen bekannt, eher ein nüchterner Realist. Ich freue mich über jeden, der hier nicht nur labert sondern ein Projekt mit Hand und Fuß durchzieht.
Gleichzeitig glaube ich auch, dass es den vielen Neuankömmlingen mit ihren undurchdachten Luftschlössern kaum hilft, sie auch noch zu ermutigen mit offenen Augen ins Messer zu rennen, sondern ihnen mal ein paar Denkanstöße mitzugeben, um ihr Vorhaben besser zu planen.
Sicher werde ich damit nicht Everybodys Darling, aber das ist auch gar nicht mein Anspruch.


Und gerade von dir Yeti, der hier immer wieder fordert doch optimistischer zu sein und zu Plänen zu ermutigen kam hier in den letzten gut zwei Jahren keinerlei Substanz. Quasi monatlich ein neuer toller Plan, Ratschläge für jeden, wie sie doch trotz leerer Taschen anderswo völlig easy das Paradies haben könnten.
Umgesetzt sehen wir aber nichts, stattdessen hängst du immer noch in deiner so verhassten Heimatstadt fest.


Vielleicht braucht es also doch mehr als nur große Worte.


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BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 12:28 
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Durchgeknallt
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 18:40
Beiträge: 2533
Ja, es gehören auch immer zwei dazu.
Ein sturer Ankömmling und ein sturer Hofbesitzer.
Wer was eigenes haben will muss dafür zahlen.
Der Hofbesitzer wäre ja schön blöd, wenn er sich von der BRD und dann auch noch von den Ankömmlingen zum Sklaven machen lässt. :lol:
Er muss schließlich im System auch die Zeche zahlen und gerade stehen...
Und wenn man was dagegen hat, sollte man sich nicht bei den beschweren, sondern bei der Regierung...
Was kann der Hofbesitzer dafür?
Nichts...


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