Alles was in keinen eigenen Bereich passt
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Eine Partei nur für das Grundeinkommen

Di 11. Okt 2016, 17:23

Eine Partei nur für das Grundeinkommen

https://www.neues-deutschland.de/artike ... ommen.html

Di 11. Okt 2016, 17:23

Di 18. Okt 2016, 11:31

Lieber wäre mir eine Möglichkeit alle Parteien + Grundgesetz + Republik per Wahlzettel friedlich auflösen zu können, bevor noch mehr Leute durch ihre blosse Existenz zu Schaden kommen. :wink:

Bedingungsloses Grundeinkommen heisst auch wieder "anonyme Masse" vs "kleine organische Gruppe" - denn nur so lassen sich die Mittel/Arbeitskraft dafür irgendwem abpressen. Jemand muss die Produkte nunmal produzieren, die die Wohlfahrtsempfänger verkonsumieren, das ist schlicht eine Tatsache, denn sonst bräuchte man ihnen ja auch kein Geld zukommen lassen.
Heisst Klartext aussteigen ist nicht, da einen das krankmachende Massenkollektiv dann nochmehr in die Spur pressen wird, um die notwendige Produktivität für sein eigenes Überleben zu gewährleisten.
Das wäre der Tod jeglicher Hoffnung auf persönliche Selbstbestimmung, da einem das Scheiss Geld regelrecht aufgezwungen würde, statt es zu überwinden!
Eine solche Gesellschaft kann nicht per Dekret von oben herab verordnet werden - und wenn dann wird das Experiment wie jede Utopie sehr blutig enden.
Der Westen ist heute reich durch Raub an Naturressourcen (anderer Erdteile) und nicht weil er so wahnsinnig tolle verkorkste kostspielige Organisationsstrukturen hat (deren abwegige Herleitung ich nichtmal ansatzweise verstehe) - er ist vielmehr trotz ihrer [noch] reich...

Traurig aber wahr, um zu funktionieren , muss das System sicherstellen dass die Loyalität bei der Masse und ihren Gesetzen liegt und nicht bei der Familie und jenen mit denen man direkt zusammenlebt - dies ist der Kern des Problems, und Ursache für Armut, Verwahrlosung und warum immer mehr durch die Maschen fallen.

Ergo: Bin ich fundamental DAGEGEN!

Di 18. Okt 2016, 12:17

Elirithan hat geschrieben:Lieber wäre mir eine Möglichkeit alle Parteien + Grundgesetz + Republik per Wahlzettel friedlich auflösen zu können, bevor noch mehr Leute durch ihre blosse Existenz zu Schaden kommen.

Fragt sich, was danach käme und ob es besser wäre.
Jemand muss die Produkte nunmal produzieren, die die Wohlfahrtsempfänger verkonsumieren, das ist schlicht eine Tatsache, denn sonst bräuchte man ihnen ja auch kein Geld zukommen lassen.

Das Grundeinkommen halte ich für eine zunehmend zwingende Konsequenz aus immer fortschreitenderer Automatisierung. Gelingt die Energiewende, und für mich sieht es zur Zeit tatsächlich so aus, könnte es eine Gesellschaft geben, in der für grundlegende Bedürfnisse vor allem Energie arbeitet. Da wäre die Politik vielleicht gefragt diesen Bereich von Luxusherstellung abzukoppeln. Dieses Wirtschaftssystem kennt nuneinmal leider nur Profitorientierung als ernstzunehmende Motivation für wirtschaftliches Handeln.

Außerdem kann man es auch als Entschädigung herleiten für den Umstand, daß ein Staatssystem das Land irgendwann in der Vergangenheit verteilt hat und danach geborenen Menschen nicht per Geburt seinen Anteil an Land herausgibt.
Das wäre der Tod jeglicher Hoffnung auf persönliche Selbstbestimmung, da einem das Scheiss Geld regelrecht aufgezwungen würde, statt es zu überwinden!

Zumindest wäre das noch immer eine Art Staatssystem, wie auch immer. Wobei es das vielleicht auch nicht sein müßte?
Der Westen ist heute reich durch Raub an Naturressourcen (anderer Erdteile)

Ob das einen so entscheidenden Ausschlag gab?
Traurig aber wahr, um zu funktionieren , muss das System sicherstellen dass die Loyalität bei der Masse und ihren Gesetzen liegt und nicht bei der Familie und jenen mit denen man direkt zusammenlebt - dies ist der Kern des Problems, und Ursache für Armut, Verwahrlosung und warum immer mehr durch die Maschen fallen.

Es bietet aber auch große Vorteile, daß es eine Art übergeordnetes Gesetz gibt. Was nicht bedeutet, daß das so erdrückend ausfallen muß wie es derzeit in die Breite wucherte.

Wenn jeder macht, was er will, funktioniert es wohl auch eher nicht?

Mi 19. Okt 2016, 16:38

Historisch gesehen gehört die Ordnung die wir heute hier praktizieren müssen nicht an diesen Ort - deswegen bin ich mir sehr sicher was nach der Beseitigung des Unpassenden käme sich gewiss stimmiger anfühlte ;-)


Ich sehe es eher als sinnig an statt den verwöhnten Bevölkerungen noch mehr Müll in den Hals zu stopfen, lieber nach dem Aus- Schalter gewisser Teile der Konsumgüterproduktion zu suchen - schlicht weil den verwöhnten Fratzen der Kram nicht zusteht der eigentlich den Generationen nach ihnen gehört.


Den Gedanken mit der Reparation kenne ich, aber dann sollen sie halt einfach wieder rausrücken was sie geklaut haben - mir geht schlicht der Universalitätsanspruch ultimativ auf den Sack den diese Leute haben die all den Unsinn projezieren. Mir ist es schnurz ob deren Wirtschaft dann schrumpft, andere Zivilisationen/Parallelgesellschaften haben das gleiche Existenzrecht.

Das heutige System ist ohne Zugriff auf das fossile Energie und Ressourcenkonto unvorstellbar... insofern ist der Raub derselben seine Grundlage und Definition.

Universelles Gesetz geht nicht mit der Realität zusammen, es dennoch zu versuchen ist sinnlos und eine Verschwendung von besagten Ressourcen - was effektiv ein mehr an Leid bedeutet, als wenn man den Zwang einfach sein liesse.

Mi 19. Okt 2016, 21:11

Die Ausbeutung von Drittweltlaendern sellt schon einen Grundpfeiler westlichen Reichtums dar. Aber mit dem Rest gebe ich dir recht. Das grundlose Bedingungseinkommen muss her. Oder die absolute Steuerfreiheit.

Mi 19. Okt 2016, 21:37

Megalitiker hat geschrieben: Oder die absolute Steuerfreiheit.


denn sie wissen nicht was sie sagen :arrow:

Mi 19. Okt 2016, 21:43

Aber du meinst nicht mich, oder?
Ein Staat sollte fuer seine Buerger da sein, nicht um sie abzuziehen.

Do 20. Okt 2016, 01:20

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Zuletzt geändert von Jana am So 12. Nov 2017, 21:05, insgesamt 1-mal geändert.

Do 20. Okt 2016, 07:04

Wer es nicht mitbekommen hat, die Schweiz hat darüber schon mal abgestimmt. Bisher nicht durchgekommen weil ~1/3 dafür.
http://www.grundeinkommen.ch/

Naja Parteien mit dem System abschaffen mit dem sie gewählt werden? Dann spielt man ja auch nur nach den ihren Regeln. Schon mal versucht einen Hausbesitzer auf Grundlage der Hausordnung rauszuwerfen?
Ich denke kein System ist auch keine Lösung. Darüber kann man aber eine eigene Disskusion führen.

Do 20. Okt 2016, 11:06

Existenzminimum-Sicherung haste in Deutschland immer noch superduper...
fast wie ein Grundeinkommen, halt nicht so wirklich bedingungslos....

zum Beispiel in bella Italia gibts maximal ein Jahr Arbeitslosengeld, dann gibts nix mehr, null, auch kein Hartzoderso. Dann lebste halt von der Rente von der Oma oder machst was schwarz. Und ziehst wieder zu den Eltern, wenn du die Miete nicht mehr zahlen kannst. Ganz normal.
Es sei denn du hast ne Menge Kinder, dann kommt die Kirche und die Caritas ins Spiel.

Re: Eine Partei nur für das Grundeinkommen

Di 29. Jan 2019, 18:02

Die Grundsicherung oder Sozialhilfe oder Hartz4 oder ALG2..alles das gleiche, soll nur den Grund sichern. Leben kannst Du davon nicht.

Re:

Di 29. Jan 2019, 18:17

strega hat geschrieben:Existenzminimum-Sicherung haste in Deutschland immer noch superduper...
fast wie ein Grundeinkommen, halt nicht so wirklich bedingungslos....

zum Beispiel in bella Italia gibts maximal ein Jahr Arbeitslosengeld, dann gibts nix mehr, null, auch kein Hartzoderso. Dann lebste halt von der Rente von der Oma oder machst was schwarz. Und ziehst wieder zu den Eltern, wenn du die Miete nicht mehr zahlen kannst. Ganz normal.
Es sei denn du hast ne Menge Kinder, dann kommt die Kirche und die Caritas ins Spiel.


du sagst es, aber die meisten deutschen realiseren es nicht, weil sie es schlechter nicht kennen.

79428100nx63163/kommunenleben-und-gemeinschaft-f55/seite-fuer-wg-angebote-fuers-fitte-mittelalter-d-und-ausland-t3634.html#p53296

Re: Eine Partei nur für das Grundeinkommen

Di 29. Jan 2019, 19:58

Andreas50 hat geschrieben:Die Grundsicherung oder Sozialhilfe oder Hartz4 oder ALG2..alles das gleiche, soll nur den Grund sichern. Leben kannst Du davon nicht.


Wenn man die Hälfte davon versäuft oder verqualmt oder vertelefoniert, dann wohl ja.
Ansonsten kann man davon sparsam aber ruhig leben. Hilfreich ist dabei natürlich, wenn man noch ein bischen Land hat.

Re: Eine Partei nur für das Grundeinkommen

Di 29. Jan 2019, 20:52

mit Hartz bekommste inclusive Wohngeld meist mehr Kohle als diejenigen, die mit einem eher weniger toll bezahlten 75-Prozent-Job ihren Unterhalt erwirtschaften und dabei ja eben keinerlei Zuschüsse für nix bekommen

von Hartz kannste locker leben, freilich nicht auf der kranken Konsumwelle mitschwimmend, dann reichts nicht, aber für ein einfaches bewusstes Leben mit etwas Eigeninitiative reichts allemal üppig
Teure Süchte sind in diesem Lebensentwurf nicht vorgesehen, aber die brauchste ja eh nicht zum Glücklichsein :schaf:

Re: Eine Partei nur für das Grundeinkommen

Di 29. Jan 2019, 21:24

Andreas50 hat geschrieben:Die Grundsicherung oder Sozialhilfe oder Hartz4 oder ALG2..alles das gleiche, soll nur den Grund sichern. Leben kannst Du davon nicht.

Ich und viele andere tun es. Man muss nur rechnen und kochen können. Aber wenn man auf Gott vertraut, brauch man ja so elementare Dinge nicht.
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