Megalitiker hat geschrieben:Die Pflanzen sind gekommen. Aber sie sind schwer zu pflegen da sie so filigran sind. Zur Frucht ist es dann nicht gekommen. Hab auch im Netz gelesen das sich der Anbau nicht lohnt.
zur blüte und fruchtbildung muss ausreichend feuchtigkeit im boden sein
auch ph des bodens spielt eine rolle
an sich lohnt sich das meiste nicht
deshalb nutzen die großbetriebe auch glyphosat
nimm riesenbohnen, weiße oder gesprenkelte...die wachen ordentlich und sind auch lecker und erbsen sowieso
Kommt drauf an was man unter lohnen versteht. Finanziell lohnt das meiste nicht. Hier war aber der Ertrag gemeint. Ich weiss nicht mal wie die fertigen Linsen aussehen.
Erbsen sind auch nicht soo ertragreich. Ich werde da next Jahr wohl auf Masse machen.
Bei Bohnen baue ich seit Jahren schon die selben an. Name weiss ich gar nicht. Sind so rot/schwarz, etwas gesprenkelt.
Was sich ertragmaessig lohnt sind Kartoffeln.
Megalitiker hat geschrieben:Was sich ertragmaessig lohnt sind Kartoffeln.
Meine Rede.
Das einzige, was man selbst anbauen kann und hinterher auch was ordentliches in der Pfanne hat, gemessen an der Arbeit, gibts doch nix besseres. Und nicht nur für ein paar Wochen, sondern auch noch im nächsten Jahr.
Hab ich schon mal gesagt, dass ich Kleinkram nicht mag? Es gibt nix, was mehr Zeit raubt, als viel Kleinkram.
Megalitiker hat geschrieben:Was sich ertragmaessig lohnt sind Kartoffeln.
Meine Rede. Das einzige, was man selbst anbauen kann und hinterher auch was ordentliches in der Pfanne hat, gemessen an der Arbeit, gibts doch nix besseres. Und nicht nur für ein paar Wochen, sondern auch noch im nächsten Jahr. Hab ich schon mal gesagt, dass ich Kleinkram nicht mag? Es gibt nix, was mehr Zeit raubt, als viel Kleinkram.
mit keiner pflanze bekommt man so eben bis zu 60.000 kg/ha nahrung
Schon ein kleines Stück Land reichte, um eine Großfamilie mit Kartoffeln zu ernähren
Ursache für die Bevölkerungsexplosion war der Kartoffelanbau, der es möglich machte, auch auf einem kleinen Landstück eine Familie mehr oder weniger durchzubringen.
In schlechtem Boden gedeihen sie besser als Getreide, man kann sie notfalls ohne Werkzeug anbauen, und sie müssen nicht gedroschen, gemahlen und gebacken werden. Ein Topf, Wasser und Feuer reichen für die Zubereitung.
Jupp Kartoffeln sind gut geeignet. Am besten 2 verschiedene Sorten.
Topinambur wächst bei mir jetzt auch als Feld. Als Kartoffelersatz mit sehr viel weniger aufwand.
Zuccini sollen auch gut gehen, da dise ebenso Pflegeleicht sind.
Es ist aber alles nur ein Basisversorgung. Viele Andere Pflanzen brauchen mehr Aufmerksamkeit.
Tomaten und Paprika gingen dieses Jahr sehr gut, man braucht aber eine Bewässerun. Dann machen die auch keine Arbeit.
Für ganz Faule Gärtner bietet sich eine Streuobstwiese an.
Was ist Seifenkraut? Kastanien hab ich probiert. Ergibt so ne art Seifenlauge. Bei der Pulverisierung nicht unbedingt ergiebig.
Tomi und Papri hab ich heuer wenig gegossen. Sind gut geworden. Man soll ja auch nicht gießen. Gurken und Kürbis 🎃 dagegen waren ein Flop.
Kartoffeln sind die Königsdisziplin fuer Kleinselbstversorger. Anbau, Lagerung und Verarbeitung, alles ganz einfach.
Aber die grossen Zivilisationen basieren auf einer Getreideart.
Seifenkraut hat lange gedauert, bis der mal was geworden ist, aber inzwischen kommt er immer wieder. Aber bin echt noch nicht dazu gekommen, was daraus zu machen.
Flohkraut (Pulicaria dysenterica) halte ich auch noch für wichtig.
Vertreibt Ungeziefer und man kann es als extrahiert als Mundwasser verwenden.
Ja,ich lege wert auf Hygiene : )) und so manches Floh oder Läusegetier kann sich schnell mal einschleichen.
Der klassische Kleingarten: Kartoffeln, Karotten, Tomaten, Radieschen, Rettich, Kohl unter Netz, Kohlrabi, Beerenobst, Obstbäume. Im Süden auch Paprika, Aubergine, Oliven. Einfach mal bei den Discountern durchs Frischgemüse gehen oder im Gartencenter beim Saatgut stöbern. Getreide halte ich nicht für sinnvoll, weil man da was zum Säen, Mähen, Dreschen, Reinigen braucht. Wenn man nicht 100 % Selbstversorger sein will, kann man einiges selbst anbauen und den Rest zukaufen.
Bei Tierhaltung macht auch nur weniges Sinn, und dann sollte man es professionell machen.Ein störrisches Schaf einzufangen und zu scheren ist eine ziemliche Plackerei So mancher Schafbock ist immer aggro auf Frontalangriff. Der kann mit 160 kg und 50 Meter Anlauf gegen die Betonmauer oder einen anderen Bock springen und schüttelt sich danach nur einmal, und dann wieder. Manche geben auf, wenn man am Boden liegt.
@ Kuscheltiger
auf meiner Wohnsitzinsel gibts eine ungefähre Million Zweibeiner und etwa gerundete vier Millionen Schafe.... glaub einige der dortigen Zweibeiner haben ein etwas relaxteres Verhältnis zu Schafen als du es hast
Wenn man nicht unbedingt Milch oder Wolle haben will braucht man auch keine Schafe oder Ziegen.
Hassen oder Hühner für Fleisch und Ei.
Eine Minischweinrasse kann auch gehen. Hängt aber alles vom vorhandenem Platz ab.
Vorteil von o.g. Tierchen, fressen fast alles und wandeln das in was essbares um.
"Unkraut" kann man wunderbar verfüttern, ohne das es auf dem Kompost aussaamt und man nur noch mehr davon hat.