Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: Sa 11. Jul 2020, 02:06 
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Backpacker
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@Mega
>Das dir deine Nachbarin die Erdbeerpflanzen ausgraebt, mag ich ehrlich gesagt nit so recht glauben.
Ich war ja schon schockiert als Nachbars unsere Hecke geschnitten haben. Aber das mit den Erdbeeren ginge zu weit.

Für so was war sie im ganzen Dorf bekannt und berüchtigt. (Vermutlich Kleptomanin) 1940 geboren, Vater im Krieg verschollen, mit der Mutter aus Pommern geflüchtet, den elterlichen Hof aufgeben müssend ( "...wir hatten 20 Morgen Land unterm Pflug...") war sie in den letzten 16 Jahren - in denen ihr 2. Mann und ihr Sohn starben - meine häufigste Besucherin, die meist mehrmals in der Woche vorbeischaute, was ich draussen so machte, ein bisschen Nähe und einen kurzen Plausch suchend.

Normale Härte eben. Da könnte ich noch ganz andere Erlebnisse berichten ;)))

_________________
Ach Gott, hier muss der Herr des Hauses ja mal gründlich aufroimen.
ALLES AUF DEN sperrMÜLL! enn amit ann ier Keines was anfangen. War einfach zu gut gemeint. Spar Dir die Mühe! Grob hingerotzt reicht ...


aussteigen um einzusteigen/einsteigen um auszusteigen. Kann, wer nie eingestiegen ist, aussteigen?


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Sa 11. Jul 2020, 02:06 


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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: Sa 11. Jul 2020, 03:10 
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Tunnelmensch
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Sicher ist diese Frau nicht normal. Aber das haette ne Ansage gegeben plus Schadenersatz.

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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: Sa 11. Jul 2020, 09:13 
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Zwiebeln wachsen hier als Kraut irgendwie im Bestand, ich tu garnichts um die noch anzubauen, die sind einfach da.


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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: Sa 11. Jul 2020, 18:58 
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Tunnelmensch
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Wie ein Gärtner vom Dill sagte, den baut man nicht an, der wächst einfach. Ja, bei mir aber zu wenig und zur falschen Zeit.
Bei Zwiebeln kommt es drauf an, wie viel man braucht. Wuerde ich jeden Tag korrekt kochen, bräuchte ich mindestens 365 Zwiebeln im Jahr. Mal kurz ueber schlagen sind das ca. 8,5 m2 Anbaufläche.

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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: So 12. Jul 2020, 09:16 
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Freak

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Ja gut hier kommt dann halt wieder die Kosten-Nutzen Sache.... bei all dem Ärger die letzten Jahre jetzt ist meine Motivation etwas im Keller. Zumal dieses Jahr auch wieder deprimierend verläuft...


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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: So 12. Jul 2020, 13:29 
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Hatte heute früh um 4 Uhr ganze 3,8°C im Hof. :shock:
Wahrscheinlich waren untem im Garten nur 3°. Das ist absoluter Negativ-Rekord für einen Juli.
Letztes Jahr am 9. Juli 6°. Sieht wohl eher nach "kleiner Eiszeit" aus als nach "Mittelmeerklima".
Das kriegen wohl eher die Russen und Finnen...Die Aussichten sind auch beschissen. Mal sehen, ob die Gurken wieder alle Blüten abwerfen.
Vorgestern hat Wind mir fast den Folientunnel abgehoben, weil er 3 Abspannleinen zerrissen hat.
Nagut, die haben schon angefangen sich aufzulösen.

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Der mächt´ge Herr mit Schrei´n und Droh´n bricht Reiche und Städte zu Grunde,
still heilet der Bauer und sein Sohn
des Landes blutende Wunde.

(Erik Gustav Geijer, 1783-1847, schwedischer Schriftsteller)


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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: So 12. Jul 2020, 17:33 
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Tunnelmensch
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musste ich heute morgen beim wetterbericht an dich denken

https://www.wetteronline.de/?ireq=true& ... c3717a.png

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Nature Doesn't Need People!
Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
http://schwarwel-karikatur.com/wp-conte ... warwel.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: So 12. Jul 2020, 20:11 
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Tunnelmensch
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@Zugucker
Irgendwann muss ich die Ecke mal rum kommen.
Weisst ja auch wie es bei mir ist. Dieses Jahr allerdings bis jetzt sehr erträglich. Hab mir heute 6 Uhr früh auch ne Jacke angezogen.

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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: Mo 13. Jul 2020, 07:52 
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Heute früh wieder 6°. Den Juli kann man wohl auch vergessen...Die ersten Tomaten gibts dann wohl irgendwann im September, schätze ich. Falls sie nicht vorher erfrieren...

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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: Mo 13. Jul 2020, 10:17 
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Tunnelmensch
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zugucker hat geschrieben:
Heute früh wieder 6°. Den Juli kann man wohl auch vergessen...Die ersten Tomaten gibts dann wohl irgendwann im September, schätze ich. Falls sie nicht vorher erfrieren...


am 15.08 fängt der herbst an

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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: Mi 15. Jul 2020, 23:58 
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Schamane
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Megalitiker hat geschrieben:
Bücher haben viele geschrieben. Fire and forget erinnert mich an Permakultur.

Denke auch dass es darauf hinaus laufen wird.

DAS hab ich gerade bei den Nachbarn gefunden, bin gerade zu müde mich da durchzuwursteln aber ich kann sagen Rucola :schmatz) und Feldsalat wachsen wie Unkraut, man muss nur mit Bedacht ernten, immer die Triebspitzen einsammeln und aufessen, dann werden die Pflanzen buschig und wüchsig. Mein Rucola ist fröhlich in Fugen des Wegepflasters ausgebüchst und hat sich dort auf Dauer gehalten. Der Dauerfeldsalat treibt schon unter der Schneedecke aus und schmilzt sich Pflanzlöcher in diese.

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In Wien, Sylvesterpfad abgesagt.

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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: Do 16. Jul 2020, 01:40 
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Weltreisender
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speckgürtler hat geschrieben:
Mein Rucola ist fröhlich in Fugen des Wegepflasters ausgebüchst und hat sich dort auf Dauer gehalten.


Haha, meiner auch! :lach:

Ich arbeite mit Permakultur. Also Arbeit machts schon, aber weit weniger als der klassische Rabattengarten. Ich grabe wenig, gieße selten mal was. Zurückschneiden und hier und da aufräumen muss ich natürlich immer mal, will ja noch durchkommen durch die Wildnis. Manches sät sich so selber aus. So hab ich letzten Winter massenhaft Möhren gefunden, wo ich sie gar nicht erwartet habe. Haben dem Wildsalat den letzten Schliff gegeben, bis weit ins Frühjahr hinein.


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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: Do 16. Jul 2020, 08:05 
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Bei mir hat sich auch Portulak verselbstständigt.
Ist ja auch alles schön und gut, aber davon (diverse Grünzeuge oder bischen verwildertes Möhrenzeug ect.) wird man nun mal nicht satt...
Alles, was wirklich wichtig ist, braucht nun mal vernünftiges Wetter und Arbeit.
Vorgestern war auch noch am hellichten Tag ein Fuchs bei den Masthühnern im Auslauf.
Sowas hatte ich in 30 Jahren noch nie, das sich Raubtiere am Tag hier ins Dorf wagen, noch nicht mal im tiefsten Winter. Zum Glück war ich grad im Hof und hab den Aufruhr gehört, sodaß es nur 2 Leichtverletzte gab, aber 1 Schwerverletztes mußte ich erlösen. Wenn ich grad nicht da gewesen wäre, hätte das Vieh mir sicher alle gekillt.
Also wenn ich jetzt auch noch anfangen soll, alles in nen Hochsicherheitsknast zu verwandeln, obwohl ich hier nicht in Alleinlage wohne, dann hört sich alles auf.
Die Wetteraussichten sind weiterhin beschissen, nach dem kältesten Mai, kältesten Juni nun auch noch ein unterirdischer Juli...Nö, das wars wohl endgültig, hab keine Lust mehr. :twisted:

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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: Do 16. Jul 2020, 09:56 
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Weltreisender
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zugucker hat geschrieben:
Ist ja auch alles schön und gut, aber davon (diverse Grünzeuge oder bischen verwildertes Möhrenzeug ect.) wird man nun mal nicht satt...
Alles, was wirklich wichtig ist, braucht nun mal vernünftiges Wetter und Arbeit.


Na dann bau halt gar nichts mehr an, wenn du keine Lust mehr hast, mal sehen wie satt das macht. Ich hab ja nirgends gesagt, dass wildes Grünzeug und Möhren das Einzige waren, die Möhren dienten hier vielmehr als Beispiel.

Vernünftiges Wetter, ja! Natürlich merke ich auch an meinem Garten, dass es gerade nicht optimal ist. Optimal ists bloss für Schnecken zur Zeit. Für Tierhalter wären da aber Laufenten eine gute Lösung. Die Eier schmecken auch hervorragend.

Schade, dass es oft gleich Gegenwind gibt, wenn man mit dem Thema Permakultur anfängt. Und der Gegenwind kommt immer von jenen, die in klassischen Beeten anbauen. Offensichtlich erfordern Alternativen zu viel Gehirnakkrobatik. Permakultur mag manchmal wie "Gärtnern für Faule" klingen, aber dahinter stehen jede Menge Beobachtung und Denkarbeit. Den Spaten muss ich aber letztendlich tatsächlich weniger oft schwingen. Und in den Sommermonaten produziere ich immernoch genug Überschuss, um Freunde und Nachbarschaft damit zu beglücken.


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 Betreff des Beitrags: Re: warum stundenlange Arbeit...
BeitragVerfasst: Do 16. Jul 2020, 12:21 
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Registriert: Sa 7. Apr 2007, 19:10
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Zitat:
Schade, dass es oft gleich Gegenwind gibt, wenn man mit dem Thema Permakultur anfängt.


Darum gehts gar nicht. Ich grabe auch schon lange nicht mehr mit dem Spaten, habe auch keine "Wintergare"-nackige Beete, mulche usw. usf. Aber alles nutzt nichts, wenn Du alle 4 Wochen gegenteiliges Wetter hast. Oder monatelang das gleiche (Trockenheit oder Dauerregen) ect.
und das nicht mal hin und wieder, sondern seit Jahren jedes Jahr.
Wenn es 8 Wochen nicht regnet, dafür ständig Wind weht, nutzt Dir auch kein Mulch mehr.
Usw.usf.

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