Hi, Speckie Ja, Körnerbrut. Habe mir damals halbrunde, verstellbare Schablonen/Trichter aus Hartpappe gebastelt, mit denen war das Einfüllen leichter. Trotzdem mit 4 Händen gearbeitet. Ja, Du kannst Körnerbrut vermehren.Das funktioniert aber nur mit alleräußersten Hygiene!!! Und die selbstvermehrte Brut würde ich SOFORT (nachdem das Mycel das Medium durchwachsen hat) benutzen!! Nicht unnötig lagern!!! Gruß Ani
ani hat geschrieben:Ja, Körnerbrut. Habe mir damals halbrunde, verstellbare Schablonen/Trichter aus Hartpappe gebastelt, mit denen war das Einfüllen leichter. Trotzdem mit 4 Händen gearbeitet. . . . .
Klingt echt fizzelig aber nicht unschlau Für meine erste gekaufte Shitakebrut auf starken Eschenästen (muss ich im Februar absageln) werde ich dann wohl einmal Impfdübel verwenden, wird vermutlich auch nicht nur Vorteile haben?
Mein Erstprojekt werden aber auf alle Fälle und sehr bald diese DDR Pilze, da dürfte vorerst einmal eingeweichtes Stroh oder abgefrorenes Gras und Unkraut genügen, hoffentlich schmecken die?
Die Braunkappe auch als Kulturträuschling bekannt wächst auf Stroh, Substratmischungen und sogar auf Grünabfällen und Kompost
Wie ich das so sehe, gibt es keine Sporen oder Myzel einfach so zu kaufen. Nur vorgefertigte Kulturen. Ich wuerde es ja mal mit gekauften aus dem Supermarkt probieren. Wie ich lese, beißen sich andere aber die Zähne aus. Das mit der Sterilität will ich einfach nicht kapieren. Im Wald ist gar nix steril und Pferde mist schon gar nicht.
Die Kontrolle und das Absenken der Umgebungstemperatur ist unbedingt notwendig, da bei Temperaturen über 20°C zwar ein starkes Myzelwachstum, aber keine Fruchtkörperbildung einsetzt und die Deckerde zu stark mit flauschigem Pilzmyzel überwuchert wird, welches die Fruchtkörperbildung hemm
OH, MEIN, GOTT! Warum muss das immer so kompliziert sein? In der DDR ging es doch auch so einfach. Das was ich bestellt hab, ist mit Substrat und geht mit Anleitung relativ einfach. Aber natürlich wuerde ich gern dauerhaft selber züchten. Mal sehen ob ich von denen nicht Myzel oder Sporen auf mein eigenen Kaffeesatz, Saegespaene oder Kompost Erde bekomme.
Ich will euch mal vertellen wie wir früher Pilze gezuechtigt haben. Aber ich war Kind. Vielleicht erinnere ich mich nicht an jeden Schritt. Mit komplizierter Kompostherstellung und Sterilität war da nix. Vielleicht kennt das ja doch noch jemand von euch. Also erst würde eine Grube gegraben. Die würde mit Stroh ausgelegt, das gut gegossen würde. Das weiss braune Myzel gab es in Rollen, ähnlich den Holzbriketts, nur kleiner und es wurde wie ein kleiner Teppich ausgerollt und ebenfalls immer feucht gehalten. Das, ist das an was ich mich erinnere.
Megalitiker hat geschrieben:In der DDR ging es doch auch so einfach.
ich glaube das wäre dein Kandidat: BRAUNKAPPE Entdeckt und in Kultur genommen wurde die Braunkappe in den 70iger Jahren in der DDR. Die auch als Riesenträuschling bekannte Braunkappe kann einen Hutdurchmesser von bis zu 20 cm mit einem Gewicht bis zu 600g erreichen. Die Zucht von Braunkappen ist relativ unkompliziert durchführbar. Braunkappen entwickeln sich sehr gut auf Weizen oder Roggenstroh, aber auch Holzchips von Weichhölzern sind geeignet. Anlegen kann man eine Braunkappen-Kultur von Mitte April bis September, denn die Braunkappe benötigt für optimales Myzel-Wachstum eher warme Temperaturen.
Das liest sich aber doch noch etwas anders. Wuerde ich aber auch mal probieren. Ich dachte bei meinen Versuchen, das Heu gleichwertig Stroh ist. Scheinbar wohl nicht. Da es heute bei uns keine Stroh Allen mehr gibt, muesste ich erst mal wieder Getreide in groesserer Menge anbauen. Mit Getreide klappt es ja nicht. Aber eben fuer Stroh.
Ich habe jetzt mal von einem gekaufte Champignon den Stiel abgedreht und die Kappe auf Alufolie gelegt.
Aber mal anderes. Ich möchte einen oder einige Spargelpilze ausgraben und im Garten implantieren. Was ratet ihr mir zur Beet Anlage? Soll ich tatsächlich etwas Bauschutt vergraben? Und wie dick soll die Erddecke sein? Humus oder einfache Erde?
So, wie vermutet war heute mein Paket da. Die Kultur ist nach einigen Wochen erschöpft. Also fuer 13 € ne überteuerte Spielerei. Aber irgendwie muss es doch gehen Pilze beständig zu kultivieren. Was, wenn ich minimum einen Pilz stehen lasse, zur Sporen Verbreitung? Muesste ich dann mit den Spargelpilzen wohl ebenso machen.
Mein Vater hat mir heute gesagt, dass es damals tatsächlich Champignons waren. Aber hat sich schon damals nicht rentiert.
Megalitiker hat geschrieben:So, wie vermutet war heute mein Paket da. Die Kultur ist nach einigen Wochen erschöpft. Also fuer 13 € ne überteuerte Spielerei.
Ist das eine fertige Kultur was du bestellt hast, oder nur Pilzbrut (Körner- Dübel- oder Strohbrut??? Die Brut wird erst in aufbereitetes Substrat (Kaffeesatz Stroh Sägemehl Hackschnitzel oder meist Laubholzstämme) geimpft. Zumindest habe ich das so aus einigen Pilzzuchtanleitungen herausgelesen.
In einem Fernsehbericht über Pilzanbau auf Kaffeesatz hab ich gesehen dass sie einfach abgeerntetes mit Mycel durchwachsenes Substrat zerkleinerten und in frischen Kaffeesatz untermischten, das geht wahrscheinlich auch mit Stroh.
Also irgendwas muessen die Anbieter ja verheimlichen, da sie ja daran verdienen wenn immer wieder gekauft wird. Aber im Supermarkt komm ich billiger weg. Du meinst also neue Erde drauf und es muesste weiter gehen. Der Hersteller meint, nach spätestens 16 Wochen taugt das nur noch zum Kompost. Auf jeden Fall sollte ich von den frischen Pilzen sicherer Sporen bekommen und kann dann nebenbei schon mal auf Saegemehl testen. Kaffee hab ich noch nicht genug getrunken. Ich wollte das Gwh erst im Waschhaus aufstellen. Da hatte es grad so 12 Grad und waere Nachts noch gesunken. Nun hab ich es im Flur, an einem Ende wo seltener jemand lang kommt. Scheint da konstante und optimale 15 Grad zu haben.
Gruß Guertler Das ist fertig! Der Karton ist voller Myzel. Da hast du ein Säckchen Erde dabei, das verteilt du darauf. Alles schon feucht. Dann ziehst ne Plastikfolie drüber und fertig ist das Gwh. Dann immer auf Feuchtigkeit achten.