Da hatten wir über den Ölkürbis gredet. Also insgesamt wuchsen dann doch immerhin 8 Kürbisse. Einige waren im "Tomatenurwald" versteckt.
Den ersten und kleinsten, der am reifesten war, habe ich jetzt geerntet. Das ist das Ergebnis: Wunderbar, habe nun Kürbiskerne zum Backen.
Ist auch nicht ganz so schlimm, weil, zumindest der kleine Kürbis kaum Fleisch hatte. Muss also nicht ganz soviel in den Kompost. Obwohl ich das ja eigentlich gar nicht mag, was Essbares wegwerfen. Aber der Ölkürbis ist eben primär für die Kerne da. Habe leider keine Viecher, die ich damit füttern könnte. Schweine wären dafür gut.
Hatte den vor Jahren auch mal. Das Fruchtfleisch war wirklich eher mäßig, und nur für die Kerne ist es mir zu viel Aufwand.
Wenn man natürlich einen tierischen Verwerter für den Rest hat...
Wieso Aufwand? Die wachsen doch von alleine und Kürbiskerne sind teuer, wenn man sie kauft. Naja okay, wenn es sich wirklich lohnen müsste, dann bräuchte ich viel mehr Kürbisse. War nur mal´n Versuch. Ich werde das jetzt jedes Jahr im Wechsel machen, mal den und mal einen anderen Kürbis, damit die sich nicht kreuzen.
Weniger finanzieller Aufwand, eher den doch beschränkten Platz im Garten optimal nutzen. Und da spendiere ich den Platz doch lieber Hokkaido oder Butternut.
@ Reinsch: Wie hast du deine Kürbiskerne getrocknet, sodass sie auch trocken bleiben, sprich lagerfähig und keimfähig?
Ich habe folgendes Kürbiskernproblem:
Ich hatte die Kürbiskerne getrocknet, einige Tage, bis sie sich absolut trocken anfühlten. So dachte ich zumindest. Dann hatte ich sie in eine Blechdose mit Deckel verpackt. Nach ca. fast 2 Wochen, wollte ich die nächste Ladung dazutun. Da stellte ich mit Schrecken fest, dass alle Kerne wieder feucht waren und aneinander klebten. Zum Glück noch kein Schimmel dran. Ist da in den Kernen noch so viel Feuchtigkeit drin, was man so nicht fühlen kann, im Vorwege? Durch das Ölhaltige im Kern? Das Problem hatte ich nämlich noch nie mit anderen Kürbissamen. Wenn ich die jetzt im Ofen trocknen würde, geht dann nicht die Keimfähigkeit verloren?
Wer sonst noch von euch, aus eigenen guten Erfahrungen sprechen kann, immer her mit den Tipps.
Danke
Alles schön und gut, aber woher weiß ich, wann sie wirklich trocken genug sind?
Ich hatte sie auf ´ner Heizungsanlage über ein paar Tage, ca.23°C. Alles fühlte sich voll trocken an.
Das Schraubgals bringt aber auch nichts, wenn die Feuchtigkeit nicht raus ist.
Shiva hat geschrieben:@ Reinsch: Wie hast du deine Kürbiskerne getrocknet, sodass sie auch trocken bleiben, sprich lagerfähig und keimfähig?
Die Ölkürbissamen haben wir einfach auf Küchenkrepp luftgetrocknet und dann recht schnell weggefuttert, waren ja auch nicht viele.
Saatgut zur Nachzucht haben wir bei Kürbissen nie aufgehoben. Ich meine Kürbisse verkreuzen sich recht freudig, und da wir immer mehrere Sorten hatten wurde dann jedes Jahr neues Saatgut gekauft. So ein Tütchen kost ja nicht die Welt.
Tja, hatte ich mir schon fast gedacht, das mit dem Wegfuttern. Die werden hier auch schon immer weniger, weil genascht wird. Aber ich wollte die doch zum Backen haben Naja, dann muss ich wohl etwas herumexperimentieren.