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Mi 31. Okt 2012, 11:51

Ja eine super Idee siehst Du haben wir nächstes Jahr wieder eine schöne Aufgabe:-(
Ich werde das mal so machen ,mal schauen was passiert:-)
Großes Problem es gibt bei mir keine frische Milch mehr irgendwie ist die auch jetzt länger haltbar also hoherhitzt oder so?


Stimmt guter Gedankengang sterben die Milchsäurebakterien nicht ab bei der Ultrahocherhitzung?

Wie sieht es denn aus mit diesen Japankristallen die entalten Milchsäurebakterien und etwas Alkohol vielleicht wirkt der ebenso zerstörend auf den mehltau wie Milchsäurebakterien aus Milch und diese Lösung kann man selber ziehen.
Also keine Kosten und keine Milchverschwendung.

Ich werde das mal nächstes Jahr an zwei Pflanzen ausprobieren

Mi 31. Okt 2012, 11:51

Mi 31. Okt 2012, 12:06

Also ich habe bis jetzt mit der längerfrischen Milch gearbeitet. Das funktioniert ja. Wie gesagt, die Regelmäßigkeit fehlte eben. Aber mehr Bakterien, funktionieren bestimmt noch besser. Wir packen das schon. :)

Mi 31. Okt 2012, 12:14

Du meinst die Milch aus dem Kühlregal oder? Die werde ich mir dann auch mal besorgen, dazu probiere ich bei einer anderen Pflanze die dieses Jahr auch so befallen war die Japankristalle mal schauen, wir werden weiter berichten:-)

Mi 31. Okt 2012, 13:07

Oh Mann, das "Milchproblem".

:D

Ja, ich meine die Milch aus dem Kühlregal. Da gibt es einmal die "normale", 3,5%
und die längerfrische, auch 3,5% Fettanteil.

Mit der zweit genannten hatte ich bis jetzt gearbeitet. Aber die ist eben, nicht ganz so stark, wie die H-Milch behandelt, aber eben auch etwas erhitzt.

Also werde ich ab nächstes Jahr die "normale" versuchen, da dort sicherlich noch mehr Bakterien am arbeiten sind.

Hab auch gelesen, dass bei unter 10°C es keinen Sinn macht zu behandeln, da bei dieser Kälte die Bakterien nicht mehr aktiv sind.

Benutzt du denn immer die H-Milch
:shock: ?

Mi 31. Okt 2012, 13:39

Bio H-Milch benutze ich immer 3,8% Fett anteil für die Hüfte:-)

Ja könntest wirklich recht haben ich denke ich werde das nächstes Jahr probieren.
Zuletzt geändert von Jägermond am Mi 31. Okt 2012, 14:17, insgesamt 1-mal geändert.

Mi 31. Okt 2012, 14:04

Jauchen aus Ackerschachtelhalm oder Goldrute sollen auch gegen Mehltau hilfreich sein.

Bei mir trat Mehltau hauptsächlich an der Felsenbirne auf. Das war aber jedes Jahr unterschiedlich, je nach Temperatur und Regenmenge.
Ach ja, und der rote Phlox ist ein beliebtes Mehltau-Opfer.

Gurken- und Zucchini-Blätter können komplett weggeschnitten werden, wenn Mehltau drauf ist. Vor allem die Zucchini-Pflanzen treiben dann wieder neu (und gesund) aus.

Immer darauf achten, dass die Pflanzen nicht zu dicht stehen und gut belüftet werden (Gurkenranken eventuell hoch binden).

Bei nassem Wetter ein "Dach" für die Pflanzen bauen, aber die Seiten unbedingt offen lassen (Belüftung)

Mi 31. Okt 2012, 14:10

Ja der Phlox, mit dem hat das ganze Übel bei mir angefangen.

Mi 31. Okt 2012, 14:21

Mein Gurken waren hoch gebunden , aber ich hatte dann irgendwann nur noch kranke Blätter und die Pflanze muss ja irgendwie Photosynthese betreiben.

Das einzige was bei mir nicht befallen war war der Salat, die Tomaten und die Bohnen.

Alles andere war Krank:-(

Dach ist bei mir schlecht leider es muss ohne gehen:-(

Mi 31. Okt 2012, 14:24

Ja, Gurken sind zickig!
Ich bescheide mich in der Regel mit ein, zwei Pflanzen. Tragen sie, freue ich mich, tragen sie wenig, auch ok.
:lol:
edit: Hatte bisher auch nie ein Dach wg. Platzmangel, das soll sich aber in der nächsten Saison ändern. Ich berichte dann gerne, ob ich mit Dach mehr Erfolg hatte

Do 1. Nov 2012, 08:41

Ja gute Idee, ich habe immer die Saladin Gurken oder wie die heißen die sind eigendlich zwar Gewächshausgurken aber die tragen und waschsen ohne Ende ja wenn da der Mehltau nicht wäre.

Ich hatte dieses Jahr an 4 Pflanzen ca 40 Gurken und zwar ziemlich große.
Die sind echt super lecker und saftig.

Mo 27. Jan 2014, 15:47

Resümee:
2013 hatten alle Pflanzen, die ich im Jahr zuvor mit Milch behandelt hatte ( weil sie einen Befall hatten) und zwischendurch mal so prophylaktisch, keinen Mehltau mehr. Bei anderen Pflanzen trat es teilweise auf, wurden aber auch duch die Milchmischung behandelt.

Von dieser Art der Behandlung bin ich auch absolut überzeugt. :D

Mo 21. Jul 2014, 13:43

Ich bin gerade dabei, die Samen vom Ackersenf zu ernten.
Teilweise ist der aber vom Mehltau befallen. Weiß zufällig jemand, ob davon auch die Samen betroffen sind. Bei Früchten soll man die ja nicht mehr genießen. Aber die Samen sind ja verkapselt, müsste man dann doch vielleicht trotzdem noch essen können?

Di 22. Jul 2014, 10:51

Ich würd mal vermuten, wenn die Konsistenz der Samen intakt ist, sollten sie essbar sein, wenn gut gewaschen. Senf an sich ist ohnehin keine bevorzugte Nahrung von Pilzen.

Zu Milch fiel mir noch ein: Das ist eine Emulsion, mit der man Neem Öl lösen kann, was als biologisches Fungizid verwendet werden kann, und ferner ein Mittel gegen zig Geviechs wie etwa Milben oder Tripse.

Auf ebay hab ich welches für Landwirtschaft gesehn, recht billig.


LG
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