Vor 2 Jahren hatten wir keine Maden in den Kirschen. Da war es zwischenzeitlich noch mal etwas kühler, vielleicht waren deshalb keine Fliegen unterwegs gewesen.
Ich hatte einige Gläser Süßkirschen mit Stein eingekocht. Erster Versuch. Ohne Zucker. Hat bestens geklappt. Einfach Wasser zum Kochen bringen, Kirschen hinein, aufkochen und sofort in die Gläser füllen. Ich hatte schon einmal benutzte Gläser mit Schraubverschluss genommen, die dann beim Abkühlen und beim Öffnen klacken.
Gruesst euch. Dass man die Kirschen entsorgen muss, ist neu und interessant fuer mich. Das mit den Gelbtafeln ist nicht neu fuer mich. Hatte ich hier sogar schon als Selbstbastelthema, denn gekauft, kommst du billiger weg dir Kirschen im Laden zu kaufen. Weitere Nachteile, nicht alle Fliegen werden vernichtet und leider versenden daran auch Nützlinge. Ein Tipp von mir, wilde Suess Kirschen, die es bei uns zu hauf gibt, muss aber paar Kilometer fahren, sind madenfrei.
Megalitiker hat geschrieben:Das mit den Gelbtafeln ist nicht neu fuer mich. Hatte ich hier sogar schon als Selbstbastelthema, denn gekauft, kommst du billiger weg dir Kirschen im Laden zu kaufen. Weitere Nachteile, nicht alle Fliegen werden vernichtet und leider versenden daran auch Nützlinge. Ein Tipp von mir, wilde Suess Kirschen, die es bei uns zu hauf gibt, muss aber paar Kilometer fahren, sind madenfrei.
Welche Kirschen willst du im Laden kaufen, die gespritzen?
Wir hatten kaum Maden im letzten Jahr. Einstichlöcher waren zu sehen, aber nix drin außer dem Stein.
Meinst du, die Bienen würden an die Klebetafeln gehen? Ich habs ja noch nicht probiert. Und wo wachsen deine Wildkirschen, wie weit muss ich von Oschersleben fahren? bei uns gibt's dafür jede Menge wilde Pflaumen, rot, gelb und blau...
Ich hab es auch noch nicht probiert, wegen dem horrende Preis der Gelbtafeln. Aber gelesen. Ja, eventuell Bienen, Schmetterlinge usw. Koennten da kleben bleiben. Wir haben als Kinder immer gespritzt Kirschen gegessen und ich habe nie wieder in meinem Leben so leckere Kirschen wie in der DDR gegessen. Das Gift war ja längst weg. Leider sind meine Kirschen immer madig. Von Oschersleben ist das wohl ne Ecke zu mir. Teutschenthal. Die bunten Pflaumen haben wir auch. Birnen, Walnüsse, teils Apfel und die wilden Kirschen wachsen bei uns hauptsächlich.
Megalitiker hat geschrieben:Von Oschersleben ist das wohl ne Ecke zu mir. Teutschenthal. Die bunten Pflaumen haben wir auch. Birnen, Walnüsse, teils Apfel und die wilden Kirschen wachsen bei uns hauptsächlich.
Ach was, das ist ja gleich um die Ecke Jan kommt aus Halle und Schwiegermutter wohnt in Kabelsketal.
Solange ich die Maden nicht sehe, stören sie mich auch nicht. Deshalb gucke ich nicht unbedingt nach - das habe ich nur gemacht, als ich 2 oder 3 Einstichlöcher gesehen hatte. Bei Pflaumen ist das schlimmer, die spucke ich aus, wenn da Krümel drin sind und danach wird jede Pflaume geöffnet.
@Mega Hast du als Kind die Kirschen vor dem Essen geöffnet? Ich denke nicht und so wirst du auch die eine oder andere Beikost mitgegessen haben.
Die leckersten Pfirsiche habe ich damals mit 10 bis 14 Jahren in Ungarn gegessen. Das, was du hier im Lande zu kaufen bekommst, hat mal neben einem Pfirsich gelegen
Und früher haben auch noch die Negerküsse (pfui, was für ein böses Wort ) geschmeckt. Heute hat man nur noch eine süße pappige Masse im Mund. Aber vielleicht ändern sich im Laufe der Jahre auch nur die Geschmacksnerven...
jan&tini hat geschrieben:Die leckersten Pfirsiche habe ich damals mit 10 bis 14 Jahren in Ungarn gegessen. Das, was du hier im Lande zu kaufen bekommst, hat mal neben einem Pfirsich gelegen
und das gilt auch für apikosen, tomaten, paprika, renekloden und mirabellen usw.
@Tini Ich Weiss dass die Maden fuer die Menschen früher noch wertvolles Protein bedeuteten. Ich bin da anders gestrickt. Ob ich die Kirschen damals geöffnet habe? Ja und nein. In der Plantage sowie zu Hause wurde mit Gift gearbeitet. Ein paar Kirschen zur Kontrolle. Dann wurde rein gehauen bis nichts mehr ging. Was Pfirsiche und anderes angeht, unsere Sorte ist nicht die beste, aber ich kaufe grundsätzlich kein heimisches Obst, weiss also nicht wie die gekauften Sachen schmecken.
@silvi Ob Rene's Kloden hier eine Rolle spielen sollten
Ach ja, die Negerkuesse. Ich weiss es nicht. Meine Geschmacks nerven haben sich geändert. Ab und zu mal so was, aber dann ist mir recht schnell schlecht.
Beim Durchforsten des Forums bin ich grad auf diesen alten Thread gestoßen.
Meine Erfahrung mit meinem alten Obstgarten hat mich gelehrt: lass die Hühner frei und du hast kein Problem mehr mit verwurmtem Obst! Ich weiß zwar nicht wie genau, aber seit ich freilaufende Hühner habe, hatte ich tatsächlich keine Würmer mehr ... probiert es mal aus!
Das mit den Hühnern kann ich so bestätigen. Sie fressen die Maden, bevor sie sich zu Insekten entwickeln können und der Kreislauf ist unterbrochen. Das vorkommen von Maden ist aber auch Sortenabhängig. Wir haben 2 Kirschbäume, wovon der eine manchmal, der 1 Woche später reifende regelmäßig Würmchen hat.
Das mit den Hühnern,welche den Boden unter den Kirschbäumen regelrecht sterilisieren,funktioniert recht gut! Die Maden fallen mit den Kirschen und Kirschresten im Spätsommer zu Tausenden auf den Boden,verkriechen sicht dort IN den Boden und verpuppen sich>sie gehen den Herbst und Winter und im zeitigen Frühjahr über in Warteposition,um zur Kirschreife-Zeit als "Fliegen" aufzusteigen und wieder neue Kirschen anzubohren. Genau DAS ist die Zeit (also wenn die Viecher im Boden sind ) um die Hühner auf sie loszulassen! Dann hat sich das im FOLGEJAHR mit der "Baumbesetzung" und der großen Population der Kirschbohrer erledigt.