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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenjahr 2020
BeitragVerfasst: Di 28. Jul 2020, 20:42 
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Tunnelmensch
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@Specki
Na 2, 29 fuer einen Stiehl waere doch okay.
So einen Graden Naturast vom richtigem Holz finde ich nie.

@Gucki
Ja, hab das kleine Beet auch mit der Grabegabel zu Ende gemacht. Aber hab nen alten Stiel gefunden. Etwas hobeln, etwas raspeln und er hat gepasst. Eisenkeil rein, Holzkeil davor und das Bert gerodet.
Regelmaessiger gegossen. Aber die Ernte war so enttäuschend.

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"Leben ist nicht genug." Sagte der Schmetterling.
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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Di 28. Jul 2020, 20:42 


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenjahr 2020
BeitragVerfasst: Sa 1. Aug 2020, 18:32 
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Tunnelmensch
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Ich hab die Werte grad nicht im Kopf. Aber insgesamt 22,5 Kilo. 9 Netze also. Wahnsinn fuer diese Arbeit. Aber das ist das Leben. Deswegen sind die Menschen früher auch teils verhungert. Supermarkt gab es nicht.

Anderes Thema. Ich krieg kein Sägeblatt mehr ueber 900 mm. Endlich hab ich ein Blatt zum scharfen gebracht. Kann nun bald wieder saegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenjahr 2020
BeitragVerfasst: So 2. Aug 2020, 11:23 
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Tunnelmensch
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Mal ne dumme Frage an Zugucker. Wie arbeitet man dann Mist mit nem Gruber ein? Ich kann den nur hin und her ziehen wie mit ner Harke.
Mit einer Garten Kralle kann ich es mir vorstellen. Aber da wird man ja nie fertig.
Die Frage ist theoretischer Natur. Es bleibt dabei dass ich das Mist Stroh als Mulch oben auf lasse.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenjahr 2020
BeitragVerfasst: So 2. Aug 2020, 14:05 
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Also ich lockere den Boden mit der Grabegabel möglichst tief, dann den Mist möglichst "fein" auseinander zerren und reihenweise verteilen und die Reihe Mist mit der GG oder eben dem Grubber einfach von dahinter etwas mit Erde bedecken. Da kann durchaus noch was raus gucken. Er soll halt nur ausreichend Bodenkontakt haben, damit die Würmer ect. animiert werden, ihn in den Boden zu ziehen.
Du kannst ja auch nen flachen graben rausheben und den Mist da rein rechen, und dann die Erde wieder drauf rechen. Er sollte nur eben nicht wirklich in die Tiefe eingegraben werden.
Die Destruenten für frischen Mist leben ja normalerweise in den oberen 5cm des Bodens. Gräbt man ihn 20cm oder noch tiefer ein (so kenne ich da noch von meinem Opa), dann verfault er, aber verrottet nicht, weil da unten nicht die richtigen Tierchen leben.
Allerdings wird er bei der Trockenheit sowieso erstmal unberührt bleiben, die Tierchen sind bestimmt in einer großen Tiefe im Trockenschlaf.

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Der mächt´ge Herr mit Schrei´n und Droh´n bricht Reiche und Städte zu Grunde,
still heilet der Bauer und sein Sohn
des Landes blutende Wunde.

(Erik Gustav Geijer, 1783-1847, schwedischer Schriftsteller)


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenjahr 2020
BeitragVerfasst: So 2. Aug 2020, 16:49 
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Ich habe dieses lockern mit GG noch nicht gemacht. Hab da keine Vorstellung wo da ne Furche entsteht.
Ich schau mal was da jetzt bis Frühjahr passiert. Ich versuche es immer feucht zu halten. Der Unterschied zwischen verfaulen und verrotten ist mir auch noch nicht klar. Mein Vater hat auch untergegraben. Hat dem Boden aber trotzdem gut getan.
Hab jetzt Erdbeeren gepflanzt. Endlich mal zeitig, Mistmulch oben drauf, vielleicht gewinne ich doch mal irgendwann den Goldenen Misthaufen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenjahr 2020
BeitragVerfasst: So 2. Aug 2020, 18:14 
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Megalitiker hat geschrieben:
Hab da keine Vorstellung wo da ne Furche entsteht.


Nein, dabei ensteht natürlich keine. Kann das jetzt schlecht ausdrücken...
Ich steche die GG ein, wie einen Spaten, immer nebeneinander, drücke den Stiel nach unten, damit die Erde angehoben wird, drücke ihn wieder nach oben-vorn, da wird sie Erde nochmal lockerer und zerfällt idealerweise in kleine Bröckchen.
Wenn man die 2. Reihe macht, Mist drauf, da hat man ja eine Reihe mit lockerer Erde, die man dann auf den Mist rechen kann. Oder mit der GG ziehen, oder mit dem Kultivator, je nachdem, wie und was Du für Boden hast und was am besten funzt.

Megalitiker hat geschrieben:
Der Unterschied zwischen verfaulen und verrotten ist mir auch noch nicht klar.

Verrotten findet mit Luftbeteiligung statt (aerobe Tierchen und Bakterien), weswegen man z.B. den Komposthaufen ja umsetzen soll, damit Luft ran kann.
Verfaulen findet ohne Luft statt. Soll nicht so gut für den Boden sein, warum weiß ich jetzt auch nicht mehr genau, sollen wohl Säuren u.ä. giftiges Zeug entstehen.
Megalitiker hat geschrieben:
Mein Vater hat auch untergegraben. Hat dem Boden aber trotzdem gut getan.


Ja, ich kenne es von meinem Opa. Da mußte ich in den Herbstferien den Handwagen mit Karnickelmist in den Garten ziehen/schieben helfen. Der hat auch alles tief in nen Graben geschmissen und zugeworfen. Die ersten Jahre hier habe ich es auch so gemacht, aber gemerkt, das das viel zu anstrengend ist. Wie viel gut oder schlecht es war, wage ich nicht zu beurteilen. Kommt wohl darauf an, wie gut der Boden damit umgehen kann.
Durchs tiefe Umgraben wird ja der Boden auch gelockert und es kommt Luft rein. Aber heutzutage soll man ja eher vermeiden, die Bodenschichten durcheinander zu bringen, weil in jeder andere organismen leben und so das "Ökosystem" Deines Beetes durcheinander kommt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenjahr 2020
BeitragVerfasst: So 2. Aug 2020, 20:05 
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Tunnelmensch
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Mit der Grabegabelmethode kann ich mich noch nicht so anfreunden. Eher hacken. Privat ist es eben nicht so einfach wenn du nicht graben willst. Auf dem Acker fahren die einfach mit schweren Tellern drüber.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenjahr 2020
BeitragVerfasst: Mo 10. Aug 2020, 16:02 
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Hab vorhin angefangen, die Kartofflen raus zu machen. Die, die schon abgestorben oder kurz davor waren. Die anderen können noch 1-2 Wochen drin bleiben.
Obwohl ich nicht 1x gegossen habe, sind ganz schöne Brummer dabei gewesen, im Schnitt 10 Knollen mittelgroß-groß, sehr wenige kleine dabei. Also in Anbetracht dessen, das es erst dauernd kalt war, dann auch mal 2 Wochen die Schnecken drüber waren, und dann die Trockenheit, kann ich zufrieden sein, ist ne gute Durchschnittsernte.
Die Roten Beete haben schon ganz ordentliche Knollen, und die Tomaten fangen an, reif zu werden. Bloß die Gurken machen jetzt endgültig die Mücke, erst ständig die kalten Nächte, jetzt die Hitze gefält denen gar nicht. Der Mais bleibt klein, obwohl ich den gegossen habe. Dafür sind die Eisbohnen, die ich dazwischen gesäht hatte, sehr gut gewachsen und tragen üppig.
Ein paar schöne Fenchelknollen hab ich auch geerntet, ein paar wurden von Schnecken massakriert.
Alles andere kräpelt ziemlich vor sich hin, Zwiebeln kann ich ganz vergessen, 5 Stück von 1kg Steckzwiebeln. Das wars nun endgültig.
Der Knoblauch hat jetzt auch diese Krankheit, werd ich also auch nicht mehr anbauen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenjahr 2020
BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2020, 23:58 
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Das hab ich noch nie erlebt. Tomaten kaum reif, schon angefressen. Kann mir nicht vorstellen dass das Schnecken waren. Mäuse vielleicht? Es ist Mal wieder ein Mäusejahr.
Durch feucht halten, hab ich aus meinem minderqualitativen Mist, guten Mist gemacht. Da bin ich schon gespannt auf die Kartoffeln next Jahr.

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