Ich schleife ja wegen der Sinnkrise etwas hinterher. Aber Vorgestern und Gestern hab ich je eine abgeschlossene Arbeit gemacht. Kompost gesiebt, war nicht ergiebig heuer. Dafuer starte ich mit fast der halben Box unverdautes. Und aus dem halbgarem ist das neue Kürbisbeet "gebaut" und einen Acker, ca. 8 x 10 m gegrubbert, geharkt und eingeteilt. Die Sorge bin ich dann schon mal los.
Ihr seid ja echt die Eisgaertner. Ich muss es doch mal wagen auch zeitiger anzufangen. Die Klimaerwaermung bringt wohl doch einiges. Mal ne andere Frage. Hat dies Jahr noch jemand solche Probleme mit den Tomaten? Die meisten gehen nicht auf und die pikierten wollen nicht wachsen.
Ganz ruhig Leute die Natur kann man nicht zwingen. Es geht doch jetzt erst richtig los, die Bäume schlagen aus, gibt keinen Frost mehr und die Tage werden länger! Meine Aussaat hab ich auch erst vorherige Woche von der Fensterbank ins Gewächshaus versetzt. Die seht sich auch da nach mehr Licht, aber das kommt ja von alleine. Die Zeit bis es "richtig" los geht nutze ich zum Beete anlegen, Bewässerung vorbereiten, Werkzeug reparieren und Unkraut jäten um die Erdbeeren wieder frei zu legen.
Hier mal meine Wochenendbeschäftigung, Kartoffelbeet 1/3 geschafft und Mist untergearbeitet: Das ruht jetzt noch 2 Wochen und dann kommen die Kartoffeln rein. (Besser wäre es gewesen das im Herbst zu machen, aber so ist das mit der lieben Zeit )
die Radieschen im Beet gucken schon und auch der Grünspargel, den ich im letzten Jahr gesät habe. Witzig. Ich hatte extra den Farn vom Herbst stehen lassen (waren keine roten Murmeln dran), damit ich die Stelle noch finde Von 10 Saatkörnern sind 3 was geworden und jede Pflanze hat jetzt 2 Spargelspitzen. Das wird ja ne Ernte im nächsten Jahr
Am Samstag kamen wieder Radieschen, Möhren, Zwiebeln, Schwarzwurzeln, Erbsen und Salat in den Boden.
Und geerntet habe ich auch schon jede Menge: ca. 100 Kieselsteinchen pro Beet, weiß auch nicht, was sich unser Vorbesitzer dabei gedacht hat. Das ist echt mühsam, die kleinen Dinger aus der Erde zu puhlen.
Der Braunkohl schiesst jetzt ordentlich, treibt grüne Blätter und die Blüten zeigen sich schon. Nun muss ich nur noch in meinem schlauen Buch nachlesen, wie ich Saatgut gewinnen kann.
Nimmst du da alten Mist, Morpheus? Frischer Mist soll ja auf keinen Fall in die Kartoffeln. Tini, laut Permakultur koenntest du die Steinchen drin lassen.
Hi Mega, ich nehme 1-2 Jahre alten Hasenmist. Ja bei frischem Mist sind Würmer drin die auf die Kartoffeln übergehen können. Das sorgt dafür das die dann nicht lagerfähig sind.
hihi, mit Möhren kann ichs auch net so... falls sie keimen kommen sie total unregelmässig, da verlier ich sie dann aus dem Blick weil das andere drumherum dann schneller wächst
egal, wilde Möhren wachsen hier überall
ich verleg dieses Jahr den Teil des Gartens, den ich im Sommer bebaue, in einen anderen schön geschützten und teilweise recht schattigen Teil, das kommt super... nur ist da jetzt noch alles voll mit Wurzeln von dornigen Ranken und somit ist jetzt mal wieder hardcore-Hacken angesagt. Hab aber bis alles soweit ist da schon mal einiges in Töpfen angesäht, dann kann das ins Beet sobald es da fertig ist.
Dieses Jahr hats bis jetzt noch üppig geregnet, das ist phantastisch, der Sommer wird dann wohl sehr entspannt werden in Sachen Wasserreichtum.
Und ich hab nen weiteren 500-Liter- Wassertank geschenkt bekommen
Endlich habe ich DEN Tipp bekommen zum Melonenanbau. Bin ja nicht drauf gekommen selbst zu gurgeln. Die jeweilige Hauptranke wird nach dem 4.oder 5. Blatt gekappt. Die Seitenranke nach dem 3. bis 4. ebenfalls. Erst die daraus sprießende Ranke zweiter Ordnung ist die Fruchtranke. Nach der Frucht ebenfalls kappen. Nicht mehr als 4 Früchte pro Pflanze. Alles überflüssige kann ab. Diesmal werde ich auch einen extra Kompost als Melonenbeet anlegen. Oder ich befreie das alte Huegelbeet vom Unkraut.
Megalitiker hat geschrieben:Endlich habe ich DEN Tipp bekommen zum Melonenanbau...
Wenn du mal Zeit und Langeweile hast dann kannst du die Meolnen auch veredeln. Das wird auch gerne bei Gurken gemacht. (Die gibt es auch fertig im Laden zu kaufen.)
Da wird auf den Wurzelballen vom Riesenkürbis die Melonenpflanze aufgesetzt. Die versorgt die Pflanze dann mit einem Überangebot an Wasser und Nährstoffen. So das diese kein Problem hat mehrere Früchte zu versorgen. Gelegentlich reicht das auch für eine 2te Ernte wenn die Tageslänge und Temperaturen dann nicht schon zu niedrig werden. (In DLand geht das zumindest nicht)
Ja, von den Gurken habe ich gehört. Erachte ich aber nicht fuer notwendig da die Gurken immer massig tragen. Mit der Melone kann man mal versuchen wenn man alles andere im Griff hat. Zum Glück hatte ich noch halbgaren Kompost in einem umgestürztem Regenfass. Unten roher Kompost vom Haufen, dann den vom Fass und zum Schluss fertigen Gesiebten. So habe ich mein Melonenbeet gebaut. Mal sehen ob ich dies Jahr mehr als EINE tennisballgrosse Melone ernte.