Ja Silvi, das meinte ich doch. Oder ich koche nicht lang genug. Gruebe Bihnen mag ich eh nicht.
Dann werde ich next Jahr das Geruest mal umstellen strega! Bissl Aufwand ist das schon. Ich hab es halt mal probiert so lang es geht. Ausser die zwei Pappelstangen die ausgeschlagen haben. Die will ich einfach weiter beobachten. Da wachsen ja regelrechte Bäume.
Du mußt die Bohnen über Nacht einweichen, dann das Einweichwasser wegkippen und frisches Wasser zum Kochen nehmen. Es gibt Hülsenfrüchte, die man nicht mit Salzwasser ochen sollte, weil sie dann nicht weich werden, weiß aber nicht mehr, welche Arten. Ich koche also alle ohne Salz bzw. salze erst kurz bevor sie weich sind. Die großen Bohnen brauchen durchaus ne Stunde, ehe sie gar sind, kleinere Sorten zw. 20 min und ner Stunde.
Leguminosen darf man nicht nacheinander anbauen, ideal wären 5 Jahre Pause.
Meine Stangenbohnen sind aber dieses Jahr auch mickrig, hätte mehr giesen müssen. Die Buschbohnen sind aber ganz gut klar gekommen, haben ja auch den Boden besser beschattet.
Ja klar weiche ich ein und eine Stunde kochen ist normal. Nur das mut dem Wasser wegkippen wusste ich nicht. Also muss ich die Stangen umsetzen. Tipis verschwenden mir zu viel Platz. Also ist es etwas arbeitsaufwendig die Stangen in den Boden zu rammen. Aber zwei Jahre geht das schon mal gut.
für getrocknete Bohnen haben Buschbohnen arg kleine Kerne, da sitzt man stundenlang, um ne Handvoll auszupulen, die großen brauchen schon ne Weile, aber die kleinen fressen sehr viel Zeit, da ist es sinnvoller, welche zu kaufen, ähnlich wie beim Getreide lohnt sich der Anbau nur in größerem Maßstab und mit Maschinen
zum in den Boden rammen der Bohnen-Stangen kannste nen selbstgemachten Bohrer vorschalten... einen geraden Ast, den du angespitzt hast unten, mit nem kleinen Beil einfach anspitzen, den kannst du gut als Ramme nehmen zum Löcher vorbohren, oben mit der Rückseite des Beils oder nem schweren Hammer draufhauen und so weitmöglichst in die Erde treiben
wennde lockere Erde hast brauchst du das vielleicht nicht unbedingt, dann kannste auch die Stäbe direkt reinstecken für die Bohnen, aber wenn das ne Schinderei ist gehts leichter mit vorgeborten Löchern
Zugucker, das selbe hab ich ueber Linsen gedacht. Aber Bohnen? Die sollten neben Kartoffeln, Rueben und Erbsen eigentlich eine Säule der SV sein. Aber das kann ich erst beurteilen wenn ich die Buschbohnen ausgepult hab. Gute Idee Strega. Muss sehen ob fuer mich anwendbar. Ich hatte einen Spaten tief ausgehoben, dann auf ne Leiter gestellt und die Stangen noch etwas rein getrieben.
Die Bohnen aus zu puhlen ist mit Abstand die zeitaufwändigste Arbeit bei der ganzen Sache. Hab letztens 1 Eimer voll reife Schoten gehabt und 5 Stunden gepult, um dann 1 kilo Kerne zu haben. Die kann ich mir für 3€ beim Türken kaufen. Angebaut hab ich sie, weil ich verschiedene Sorten ausprobieren wollte und als Gründüngung. Bei den Stangenbohnen kann ich in der gleichen Zeit 8kg Kerne auspulen, was sich eher lohnt, zumal da das kilo im Bioladen 10€ kostet. Bei Linsen dürfte der Zeitaufwand sich wohl nochmal verfünffachen...
Das ist das Gesamtproblem, dass du dir alle Nahrungsmittel spottbillig kaufen kannst. Da muss man gewisse Ideale haben um SV zu betreiben. Mal sehen wie ich das heuer mit den Bohnen sehe.
Megalitiker hat geschrieben:Das ist das Gesamtproblem, dass du dir alle Nahrungsmittel spottbillig kaufen kannst. Da muss man gewisse Ideale haben um SV zu betreiben. Mal sehen wie ich das heuer mit den Bohnen sehe.
sachen welche hand made sind können preislich mit maschinell nicht mithalten...
weil die produktivität per zeiteinheit um den faktor 100-1000 höher ist...
wennde nur rechnest Arbeitsstunden im Vergleich mit dem knappen Euro, den du für was im Discounter zahlst in der gleichen Menge, dann ist das meines Erachtens etwas zu kurz gedacht
denn wenn ich Bohnen anbau zum Beispiel bei mir
dann zählt da die Bodenverbesserung zur Bilanz - wie rechneste die? dann zählt da meine Unabhängigkeit dazu von käuflichen Produkten, für die ich nicht arbeiten gehen muss, die mir die Freiheit gibt echte hochwertige natürliche Lebensmittel zu geniessen, unabhängig von den nächsten 2oooo Lebensmittelskandalen.... dann zählt da die Freude mit, morgens bei Sonnenaufgang im taufrischen Garten sein zu können und mit allen Sinnen dazusein.... dann zählt da mit tolle Tauschmittel zu haben, ein Korb voll Bohnen für nen halben Laib Käse oder ne Hilfe bei der Hunde-Grundimpfung oder mal ne Mitfahrgelegenheit nachts um fünf zum Bahnhof, wenn kein Bus fährt.... wie rechneste das? Dann zählen die Freundschaften unter Gartenleuten, mensch trifft sich zufällig irgendwo im Dorf und quatscht erstmal über die tollen Tomaten oder die neuesten eigenen Erfahrungen und tauscht sich aus und bekommt neue Anregungen.... das ist unbezahlbar!
ja gut, könnt jetzt noch weiterschreiben, sicherlich fallen mir noch viele Sachen ein...
und die Moral von der Geschicht: käufliches Gemüse bietet so viele wunderbare Sachen garantiert nischt
Ihr habt einen Bahnhof auf der Insel? Habt ihr auch Tunnels und Geleise? Klar, ich mach das auch um etwas unabhängiger zu sein. Aber manchmal zweifle ich. Zum Beispiel der unglaubliche Aufwand fuer eine Mahlzeit Spinat! Was sind da die 45 Cent dagegen? Und ich wiederhole mich noch mal, biologisches Gaertnern ist nicht moeglich.
bei mir ist biologisches Gärtnern seit vier Jahren Fakt... seitdem ich halt den Garten hab... Ich hab keine Schädlingsinvasionen... denk halt dass ne gute Mischkultur dem vorbeugt und keine Chance lässt für nur eine Sorte Viecher, die alles abfressen... das ist halt ein Problem von jeglichen Monokulturen, oder was meinst du damit, dass biologisch gärtnern nicht möglich sei? Dass es ohne Gift nicht geht?
öhh, und ja, es gibt Tunnels und Gleise hier, zum Teil in Normalspur, zum Teil in Schmalspur.... und einige Bahnhöfe, grössere und kleinere und welche, die nur drei Monate im Jahr angefahren werden mit etwa 50 Jahre alten Triebwagengarnituren... und andere, da haste W-lan im Zug und Neigetechnik und 20 Züge pro Tag und Strecke... was immer das Herz begehrt
die in Schmalspur führen in der Nähe zu meinem Garten vorbei... wahrscheinlich wächsts deswegen so gut
Ok, leg einfach ne Schmalspurbahn um deinen Garten, dann läuft alles prima
Ei-ne Insel mit zwei Bergen und dem weitem blauem Meer, mit viel Tunnels und Geleisen und dem Eisenbahnverkehr... Ist das so? Das mit der Bahn und den Gärten ist ne Urban Legend. Das funzt nicht.
Ich hab Maden in den Kirschen. Einen Wildbaum zu ziehen ist mir noch nicht gelungen. Die weisse Fliege. Kohlweißling. Und ohne vernuenftigen Duenger bleiben die Rueben mickrig.