Fr 29. Mär 2013, 22:36
Fr 29. Mär 2013, 22:36
Fr 26. Apr 2013, 08:28
Fr 26. Apr 2013, 12:23
Fr 26. Apr 2013, 12:53
Fr 26. Apr 2013, 14:40
Jägermond hat geschrieben:Alles andere ist mir auch bekannt ich hatte hier mal eine junge userin die wollte in den Pyrenäen den Winter im Zelt verbringen in so einem Tunnelzelt.
Als ich fragte wie sie die klammen Sachen trocknen möchte und die Kälte überstehen möchte schrieb sie Tag und Nacht mit der Gasheizung.
Eine Frau die ich mal getroffen hatte hatte zB eine sehr unschöne Begegnung mit einem echt wütenden Braunbären. Da sie durchs dickicht gewandert ist und selten die Straße benutzt hatte , hat sie leider die Warnschilder nicht gesehen die vor Braunbären und ihren jungen warnten.
Sie hat sich auch nicht wirklich vorab über die Flora und Fauna erkundigt das Ergebniss ist eine 30 cm lange Narbe am Oberschenkel und das glück heute noch weiter trekken zu dürfen.
lg
Fr 26. Apr 2013, 15:41
Fr 26. Apr 2013, 15:45
Do 22. Aug 2013, 12:20
Booker hat geschrieben:Heute eine Geschichte die das Leben geschrieben hat.
Ein Freund von mir hat sich im Internet eingelesen und meinte für ein alleiniges Outdoor-Erlebniss in Schweden gewappnet zu sein.
Wie sich nach seiner Heimkehr (Mithilfe des ADAC) raus stellte, war dem nicht so und an dieser Stelle möchte ich Euch berichten, was er alles in den Sand gesetzt hat.
Fangen wir mal ganz vorne an.
Er besorge sich ein Schlafsack und ein Zelt ohne auf Qualität zu achten und die Witterungsverhältnisse mit in der Auswahl einzubeziehen.
Die Folgen waren, das der Schlafsack für die kühlen Temperaturen nicht geeignet war und das Zelt weder richtig wasserdicht und nur für eine minimale Wassersäule ausgelegt war. Wie man sich vorstellen kann, wurde es ziemlich kalt und nass inkl. Ausrüstung.
Ein Wissen über die Natur- und Pflanzenwelt in der Region wurde außer acht gelassen, so das er sich von Fisch falls einer angebissen und von der mitgenommenen SNR ernährte.
Wenigstens war kein Wassermangel vorhanden, das war das einzigste, was er richtig gemacht hat. Jetzt kommt es aber, der "Urlaub" hat genau 4 Tage gedauert und zum Glück hatte er ein Handy mit.
Um es klar zu sagen, beim Survival sollten auch ein paar Physik- Geologie Kts. vorhanden sein, dann hätte er sich diese Erfahrung sparen können, welche ein Auge und ein paar Verletzungen im Gesicht/Körper gekostet haben.
Nicht weit vom Fluss hat er sich eine Feuerstelle eingerichtet. Er hat ein Loch gegraben und diese mit rumliegenden Steinen halb ausgefüllt. Das ist ja ok, im Bezug auf Brandschutz....
Selbstverständlich wollte er auch eine Umrandung der Feuerstelle zur "Absicherung" vornehmen, aber die Steine waren verbraucht und die anderen lagen zu weit weg seiner Meinung nach und er wollte diese nicht zur Feuerstelle tragen.
Also machte er sich es bequem und holte sich entsprechende Steine für die Feuerstellenumrandung aus dem Fluss und entzündete das Lagerfeuer um es Warm zu haben und Fisch zu grillen. Dieses ging auch einige Zeit gut....
So weit so gut, aber die Steine aus dem Flussbett haben diese starke Temperaturschwankung sehr übel genommen und sind "explodiert" und die Gesteinssplitter haben ihr übriges getan.
Wenn man sich ein Stein unter einem Mikroskop anschaut ist die Struktur fein-löchrig / porös je nach Gesteinsart. Die Steine haben durch das liegen im Wasser die Nässe absorbiert und durch die starke Überhitzung durch das Lagerfeuer hat sich der Wasserdampf ausgebreitet und für die "Explosion / Splitterung" des Steines gesorgt.
Zum Glück hatte er ein Erste Hilfe Pack bei und konnte die Blutungen stoppen und gerade noch Hilfe via Handy anfordern...
Also bitte denkt daran, Survival ist kein Spaß und setzt einiges Wissen voraus.
LG
Booker
Do 22. Aug 2013, 12:21
Booker hat geschrieben:Heute eine Geschichte die das Leben geschrieben hat.
Ein Freund von mir hat sich im Internet eingelesen und meinte für ein alleiniges Outdoor-Erlebniss in Schweden gewappnet zu sein.
Wie sich nach seiner Heimkehr (Mithilfe des ADAC) raus stellte, war dem nicht so und an dieser Stelle möchte ich Euch berichten, was er alles in den Sand gesetzt hat.
Fangen wir mal ganz vorne an.
Er besorge sich ein Schlafsack und ein Zelt ohne auf Qualität zu achten und die Witterungsverhältnisse mit in der Auswahl einzubeziehen.
Die Folgen waren, das der Schlafsack für die kühlen Temperaturen nicht geeignet war und das Zelt weder richtig wasserdicht und nur für eine minimale Wassersäule ausgelegt war. Wie man sich vorstellen kann, wurde es ziemlich kalt und nass inkl. Ausrüstung.
Ein Wissen über die Natur- und Pflanzenwelt in der Region wurde außer acht gelassen, so das er sich von Fisch falls einer angebissen und von der mitgenommenen SNR ernährte.
Wenigstens war kein Wassermangel vorhanden, das war das einzigste, was er richtig gemacht hat. Jetzt kommt es aber, der "Urlaub" hat genau 4 Tage gedauert und zum Glück hatte er ein Handy mit.
Um es klar zu sagen, beim Survival sollten auch ein paar Physik- Geologie Kts. vorhanden sein, dann hätte er sich diese Erfahrung sparen können, welche ein Auge und ein paar Verletzungen im Gesicht/Körper gekostet haben.
Nicht weit vom Fluss hat er sich eine Feuerstelle eingerichtet. Er hat ein Loch gegraben und diese mit rumliegenden Steinen halb ausgefüllt. Das ist ja ok, im Bezug auf Brandschutz....
Selbstverständlich wollte er auch eine Umrandung der Feuerstelle zur "Absicherung" vornehmen, aber die Steine waren verbraucht und die anderen lagen zu weit weg seiner Meinung nach und er wollte diese nicht zur Feuerstelle tragen.
Also machte er sich es bequem und holte sich entsprechende Steine für die Feuerstellenumrandung aus dem Fluss und entzündete das Lagerfeuer um es Warm zu haben und Fisch zu grillen. Dieses ging auch einige Zeit gut....
So weit so gut, aber die Steine aus dem Flussbett haben diese starke Temperaturschwankung sehr übel genommen und sind "explodiert" und die Gesteinssplitter haben ihr übriges getan.
Wenn man sich ein Stein unter einem Mikroskop anschaut ist die Struktur fein-löchrig / porös je nach Gesteinsart. Die Steine haben durch das liegen im Wasser die Nässe absorbiert und durch die starke Überhitzung durch das Lagerfeuer hat sich der Wasserdampf ausgebreitet und für die "Explosion / Splitterung" des Steines gesorgt.
Zum Glück hatte er ein Erste Hilfe Pack bei und konnte die Blutungen stoppen und gerade noch Hilfe via Handy anfordern...
Also bitte denkt daran, Survival ist kein Spaß und setzt einiges Wissen voraus.
LG
Booker
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