Momentan stecke ich da drinn. Wozu das alles machen wenn es alles so billig zu kaufen gibt? Und beim stundenlangem koecheln auf dem E-Herd bin ich mir nicht sicher ob das gekaufte nicht manchmal billiger ist.
Also ich überlege das ganze vielleicht wie ein Hobby zu sehen. Nicht mehr 20 Tomi und 20 Paprika um massenhaft einzumachen sondern Artenvielfalt. Zum naschen und verschiedene Geschmäcker probieren. Freude am exotischem haben, zum Beispiel das meine Habaneros heuer massenhaft getragen haben. Nächstes Jahr auch mal wieder Cili machen. Meine Melonen waren nur tennisballgross aber sehr erfrischend. Freude darüber das sich die Bananen so stark 💪 reproduzieren.
Ich habe gerade das neue Kürbis 🎃 beet angelegt. Auch da mal wieder auf Vielfalt gehen.
Nächstes Jahr mache ich vielleicht extra einen Samengarten.
Ich muss nicht alles selber machen. Der Crash kommt eh noch nicht. Wichtig ist zu wissen wie es geht. Dafuer aber ein bisschen mehr Freiheit genießen. Vielleicht einen Pool mauern. Notfalls könnte man darin ja Fische ♓ züchten
Megalitiker hat geschrieben:Ich muss nicht alles selber machen. Der Crash kommt eh noch nicht. Wichtig ist zu wissen wie es geht. Dafuer aber ein bisschen mehr Freiheit genießen.
Nicht wirklich. Der Gedanke alles selbst zu machen statt einer stupiden Lohnarbeit nach zu gehen heimelt mich noch immer an. Die Nahrungsmittel anzubauen, haltbar zu machen und Essen daraus zu kochen wird mir aber im Alleingang zu viel.
Hi Mega.
Ja wegen dem "lieben" Geld sollte man keine SV machen.
Kaufen kann man billig und Qualität macht man selber.
Wenn der Crash kommt dann sein Vorbereitet, aber nutze die Technik und Wissen auch im Alltag. Wissen und Saatgut ist eine sehr gute Vorbereitung.
Mir fehlt auch oft die Zeit bzw. bin ich zu faul für viel Arbeit im Garten.
Hab deshalb auch fast nur Pflanzen die wenig arbeit machen (mehrjährig oder einfach in der Pflege.).
Mach was dir Spaß macht!
Pool klingt doch gut. Ich z.B. bau übern Winter einen Smoker und nächstes Jahr kommt dann der Backofen für den Garten.
Megalitiker hat geschrieben:Wozu das alles machen wenn es alles so billig zu kaufen gibt?
Ja, das ist die Frage. Manche sind motiviert, weil sie annehmen die Ernährung aus eigenem Anbau sei wichtig für ihre Gesundheit. Dann gibt es die Motivation wegen Instabilität des herrschenden Systems. Aber wenn es wirklich zu einer massenhaften Hungersnot käme (was ich so auch kaum sehe), was würde einem da wohl eigener Anbau bringen?
Wenn sich eine Gruppe zusammenfände, in denen es einige nebenbei und zusammen umsetzen wollten, dann wäre es nochmal etwas anderes, denke ich. Aber für mich wäre immer die Frage was wichtiger ist, Selbstversorgung mit Nahrung oder Aktivität um andere Menschen vielleicht aus ihrer seelischen Verelendung zu helfen?
Das ist sicher das wichtigste wenn Kleingärtner von SV reden. Ich kaufe die gesamte Saison kein Obst und Gemüse kommt auch einiges zusammen. Hauptvollnahrungsmittel bleibt aber die Kartoffel.
Aber Frosch meinte hier wohl den Ernstfall.
Jana hat geschrieben:Alles rund um Unterkunft Energie (z.B. Brennstoffe, alternative Wassergewinnung inkl. Warmwasserbereitung) günstige oder kostenlose Baumaterialienbeschaffung Recycling oder Reparaturen inkl. Wissensaneignung darüber handwerkliche Fähigkeiten und Fertigkeiten (so viel wie möglich selbst machen können) und letztlich WISSEN, WISSEN, WISSEN...bzw. Können, Könne, Können
Ja Wohnen "kostet" am meisten dann kommt Verkehr und dann erst Essen.
Und wenn man erst mal es gebaut hat spart einem das Geld jedes weitere Jahr ohne das man was dafür machen muss. (Wassergewinnung, Solar, Ofen...)
Jana hat geschrieben:Alles rund um Unterkunft Energie (z.B. Brennstoffe, alternative Wassergewinnung inkl. Warmwasserbereitung) günstige oder kostenlose Baumaterialienbeschaffung Recycling oder Reparaturen inkl. Wissensaneignung darüber handwerkliche Fähigkeiten und Fertigkeiten (so viel wie möglich selbst machen können)
und letztlich WISSEN, WISSEN, WISSEN...bzw. Können, Könne, Können,
Völlig richtig, daher haben wir hier ja auch dieses umfassendere Verständnis von Selbstversorgung. Wohnen haben wir im Griff. Garten derzeit leider wieder mal nicht mangels entsprechend Interessierten.
10 Kilo Sack Kartoffeln hier grad zur Zeit für 1,99 Euro zu haben.
Das ist krass....billig.
Hab zwar auch paar Kartoffeln angebaut aber wenn ich das mal "gegen" rechne in Zeit und Platzaufwand,...das geht ja gar nicht, kann man nicht im Entferntesten mithalten. Möhren, Zwiebeln, Einlegegurken, Mairübchen..ähnlich.
Hm... Ich finde ja die gekauften Kartoffeln nahezu ungenießbar. Zum Glück müssen wir nur im Mai und Juni welche kaufen, den Rest des Jahres habe ich eigene im Garten oder Keller.
Ein anderes Aspekt ist, das wir wahrscheinlich nur halb so viel Obst und Gemüse , Hühner und Kaninchenfleisch essen würden, wenn wir es kaufen müßten, einfach wegen des Geschmackes und der Haltungsbedingungen. Das heißt, wir würden ungesünder leben, wenn wir wegen jeder Tomate oder Gurke einkaufen fahren müßten. Von frischen Kräutern und Obst ganz abgesehen.
Jenseits vom Materialistischen und Übungseffekt geht es vorallem um die Menschen mit denen man das teilt und die Gefühle die man dabei zusammen hat....