Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Ich muss mich mal auskotzen!
BeitragVerfasst: Mi 7. Jan 2015, 02:19 
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Aussteiger

Registriert: Fr 23. Aug 2013, 13:35
Beiträge: 156
Wohnort: Österreich
Ich muss mich jetzt mal bei euch auskotzen! Seit über 3 Jahren suche ich das perfekte Haus für mich. Österreich, bei den Bergen und Alleinlage. Es muss noch nicht mal billig sein. Und nun endlich hatte ich was richtig tolles gefunden. War auch so weit alles abgeklärt mit dem Kauf und so, morgen (also eig heute) einen Termin auf der Bank für ein abschließendes Gespräch - alles paletti.
Und jetzt kommt der Arsch von Besitzer des Nachbargrundstücks (Wald) an und meint, dass er da ne Forststraße an dem Grund entlang baut. Das ist auch schon genehmigt, er fängt im Frühling an. Nett von der Gemeinde, dass uns das keiner gesagt hat obwohl ich mehrfach nachgefragt habe ob noch iwas gut wäre zu wissen. Aber der Oberhammer kommt erst noch. Dafür, dass ich ein paar Meter seinen Forstweg benützen müsste um zum Haus zu kommen will der Arsch 100.000€ von mir haben für das Wegerecht! :evil: Hab mich gleich bei der Gemeinde erkundigt, die haben zwar etwas gestutzt bei dem Preis meinten aber, dass das rechtens ist weil kein Wegerecht eingetragen ist und er damit verlangen kann was er will.
Damit fällt natürlich die ganze Sache ins Wasser weil ich bin nicht bereit für ein paar Meter Lehmpiste so eine Summe zu zahlen. Und damit steh ich wieder bei Null. Ich bin gerade so frustriert, ich könnte schreien!!!! :x :evil:


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BeitragVerfasst: Mi 7. Jan 2015, 03:38 
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Selbstversorger

Registriert: Sa 6. Dez 2014, 02:06
Beiträge: 397
Wohnort: LDS
...


Zuletzt geändert von Jana am Sa 11. Nov 2017, 22:22, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 7. Jan 2015, 09:25 
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Selbstversorger
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Registriert: Mo 18. Aug 2014, 12:03
Beiträge: 315
Wohnort: Deutschland
Egal ob der Traum vom großen Ausstieg oder nur Der vom eigenen Haus.

Den Allermeisten geht es so, dass häufig man erst nichts findet und dann das vor der Nase weggeschnappt wird oder sich (hoffentlich noch rechtzeitig) auch die negative Seite zeigt.

Denn alles hat immer 2 Seiten!

Nur, wie wärest Du denn dorthin gekommen, wenn der nicht seinen Weg bauen würde?

Kenne genug, die auf fremden Grundstücken auf eigene Kosten teure Zufahrts-Wege errichten, mit dem Risiko, dass Ihnen dann die Nutzung verweigert wird...

Daher hat mein Grundstück einen Fusszugang von der echten Straße und einen Fahrweg durch öffentliches Gebiet (war damals Glück, vorher nicht so genau geschaut...) Ich zahle aber alle paar Jahre einige Hunderter, damit der Weg, nach einem Unwetter, einigermaßen befahrbar ist. Die meisten Spießer würden ihr Auto vorher abstellen...

Irgendwann findet sich das Nächste und dann bist Du froh, das da jetzt nichts wurde.

_________________
Erfahrung macht (meistens) klüger...


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BeitragVerfasst: Mi 7. Jan 2015, 10:10 
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Durchgeknallt
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Registriert: Di 15. Mai 2012, 21:03
Beiträge: 2034
Hey Katze,

auskotzen ist gut und tut gut. Danach werde ich dann spätestens wieder "normal" und versuche logisch zu denken. Wie die Vorschreiber schon erwähnten, besser jetzt, als wenn du es schon gekauft hättest. Es hilft, wenn man sich im größten Unglück immer noch etwas Positives herauspuhlt. Im Prinzip denke ich ja immer, dass alles irgendwie seinen Grund hat, warum etwas passiert oder eben auch nicht. Manchmal fällt es mir aber auch noch schwer, es in bestimmeten Situationen dann so zu akzeptieren. Aber das WARUM, erkannt man ja oft erst viel später.
Aber trotzdem wünsche ich dir, dass du noch das findest, was du suchst. Oft habe ich auch selber festgestellt, dass etwas nichts geworden ist, weil es genau das noch nicht sein sollte, weil dann später was noch viel Besseres kam.

_________________
Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist Geheimnis,
aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.


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BeitragVerfasst: Mi 7. Jan 2015, 11:09 
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Tunnelmensch
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Registriert: So 9. Sep 2012, 16:45
Beiträge: 3993
Wohnort: NRW
Katze hat geschrieben:
Damit fällt natürlich die ganze Sache ins Wasser weil ich bin nicht bereit für ein paar Meter Lehmpiste so eine Summe zu zahlen. Und damit steh ich wieder bei Null. Ich bin gerade so frustriert, ich könnte schreien!!!! :x :evil:


immerhin hast es noch rechtzeitig erfahren und dir damit viel viel geld und nerven gespart :!:


.


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BeitragVerfasst: Mi 7. Jan 2015, 15:13 
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Aussteiger

Registriert: Fr 23. Aug 2013, 13:35
Beiträge: 156
Wohnort: Österreich
Ursprünglich hat der Weg einige Meter vor "meinem" Grundstück geendet mit einem kleinen Platz wo ich das Auto hätte stehen lassen können (das war auch abgeklärt so) aber durch den Straßenumbau kommt der Platz jetzt weg und ich würde damit im Weg sein wenn ich einfach auf der Straße stehen bleiben würde - das ist einleuchtend für mich. Wieder so einen etwas breiteren Platz zu bauen ist aber weder für die Gemeinde auf dem öffentlichen Teil noch für das Arschloch auf seinem Grund eine Option. Die kleine Zufahrt zum eigenen Grund hätte ich selbst bezahlen müssen - auch kein Problem für mich. Aber dass ich für die ca 10m, die ich die fremde Forststraße benützen müsste da jetzt so viel Zahlen soll, da platzt mir einfach die Hutschnur! Das würde fast so viel Kosten wie Haus und Grund zusammen :shock:

Ich bin eh froh, dass es vor dem Kauf noch rausgekommen ist. Trotzdem bin ich mördermäßig frustriert weil es mir dort richtig, richtig gut gefallen hat.


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BeitragVerfasst: Mi 7. Jan 2015, 19:52 
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Durchgeknallt
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 17:40
Beiträge: 2360
Kann ich verstehen.
Kann man nicht eine neue Straße bauen? :lol:
Oder wird man schon gezwungen sich von privaten erpressen zu lassen?


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BeitragVerfasst: Do 8. Jan 2015, 04:08 
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Backpacker

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Beiträge: 73
Wohnort: Altmark Sa-An
In der BRD hättest du ein mehr oder minder unentgeltliches Zufahrtsrecht. ( Hatte da mal ein ähnliches Grundstück gepachtet und musste dafür sämtliche auf den Eigentümer anfallenden Kosten übernehmen!) Was dir noch bliebe wäre mit dem Verkäufer zu sprechen dem klar zu machen das du NUR dann kaufst wenn ER dafür sorgt dasd du eine unentgeltliche Zufahrt zu deinem zukünftigen Gundstück bekommst. Ersatzweuise versuch mal einen Einblick in die Karten vom Katasteramt zu bekommen ( inder BRD kostet solch eine Einsicht etwa 20 €) und sieh nach ob es da nicht doch irgendwo einen in den karten eingezeichneten Weg gibt der dir somit den freien Zugang zum Grundstück sichern würde. Ich habe mir bislang jedesmal wenn ich wo etwas gepachtet habe ( und auch beim Kauf für meinen jetzigen Hof) solch eine Auskunft geholt. Erst die Karte eingesehen und sollte da ein Weg zu findensein eben noch im Grundbuch nachsehen lassen ob es da ein Wegerecht gibt.) Nicht immer weiß ein "derzeitiger" Eigentümer über alle alten Wegerechte bescheid. Sollte dann trotzdem nichts daraus werden , wünsche ich dir sehr viel Glück und Erfolg für die weitere Suche. Und ich knuddel dich mal zum trost , lass den Kopf nicht hänmgen . , die anderen heir gaben recht ... wer weiß wozu es gut ist ^^

_________________
Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen ... Ich schulde ihnen noch mein Leben.


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BeitragVerfasst: Mo 12. Jan 2015, 10:02 
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Administrator
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Beiträge: 2409
Wohnort: Perle des Erzgebirges
Hi auch von mir ein schade das es nicht geklappt hat.

Ich stell mal eine böswillige These in den Raum. Der Nachbar der den Weg bauen will kann den der das Grundstück verkauft nicht leiden.
Daraufhin erzählt er jedem potentiellen Käufer das er ein Wegerecht sehr teuer haben möchte um diesen vom Kauf abzubringen.

Ist für den "Wegelagerer" eine Win/Win Situation. Er ärgert seinen verhassten Nachbarn (treibt damit dessen Grundstückspreis in den Keller weil er es nicht los bekommt) oder er bekommt seinen Weg vergoldet.

Ich wette einfach mal: solange niemand ihm das "Wegerecht" bezahlt wird er am Forstweg auch nix machen.

Mfg

_________________
Was wir in dieser Welt brauchen sind ein paar Verrückte mehr, denn seht wohin uns die Normalen gebracht haben. "George Bernard Shaw"
Glaubt an morgen und pflanzt einen Baum.


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BeitragVerfasst: Mi 14. Jan 2015, 18:16 
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Backpacker

Registriert: Mi 24. Apr 2013, 19:54
Beiträge: 20
Wohnort: Nordlicht
Hall Katze ,
Es gibt ein Notwegerecht.
Habe zwei Wiesen ohne direkte Wegeanbindung.
Der Nachbar muss mir unendgeldlich Wegerecht gewähren.
Gurgel mal NOTWEGERECHT

_________________
Genug ist besser als zuviel


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BeitragVerfasst: Mi 14. Jan 2015, 18:47 
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Aussteiger

Registriert: Fr 23. Aug 2013, 13:35
Beiträge: 156
Wohnort: Österreich
Hallo!

Danke für die Info blaubaer! Werde mich da mal einlesen.

So ganz aufgegeben habe ich noch nicht, aber es ist alles sehr schwierig. Niemand kann wirklich meine Fragen beantworten auf der Gemeinde. Wozu sind die eigentlich da? :-S
Aber ich sage Bescheid wenn ich mehr Infos habe.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo 16. Feb 2015, 19:43 
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Tunnelmensch
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Registriert: Di 20. Nov 2012, 04:09
Beiträge: 4304
Wohnort: Sachsen-Anhalt
Hallo Katze!
Nach längerer Abstinenz, bin ich auch mal wieder hier und muß gleich so was lesen.
Tjo, die Frage, wie weit du bist, kann ich mir dann sparen. Ich gebe mal morphus recht. die Summe ist so unverschämt, das kann der niemals ernst meinen.
Mich wundert, das es überhaupt Grundstücke ohne Zugang gibt. Meine nicht ganz ernst gemeinte Alternative: Hubschrauber!

Zitat:
Seit paar Jahren kommt ein Anschluss-und Benutzungszwang
Code:
Das ist eben die Sch... hier in De. Alles ist reglementiert. Da wo nicht genug rein kommt, wird eben ein Gesetz erlassen, genau wie bei der GEZ. Gebühren kann man das ja nicht nennen. Es ist einfach eine Pro/Kopfsteuer!
Verstehe nicht, das dagegen niemand mal auf die Straße geht.

_________________
"Leben ist nicht genug." Sagte der Schmetterling.
"Sonne, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben!"


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 18. Feb 2015, 17:43 
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Weltreisender
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Registriert: Sa 14. Jan 2012, 11:52
Beiträge: 118
Wohnort: on the Road
Was bin ich Froh, das ich im Wagen wohne...


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 Betreff des Beitrags: Ärger mit Zufahrt
BeitragVerfasst: So 22. Feb 2015, 13:41 
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Tourist

Registriert: So 22. Feb 2015, 13:19
Beiträge: 2
Wohnort: CH
Hallo,
ich kann deinen Frust nachvollziehen.
Das klingt sehr nach einem Streit zwischen dem Forststrassenbauer und dem Verkäufer deiner Traumvilla.

Du solltest auf der Gemeinde die Genehmigung für diese Forststrasse einsehen. Die liegt öffentlich auf. Auch das Forstamt wird Bescheid wissen, denn bei allen Bauvorhaben wo Wald betroffen ist - auch Privatwald - werden die gefragt. Wenn die von nix wissen, ist es sehr wahrscheinlich eine Erfindung dieses "Nachbarn" und nicht Unfähigkeit der Behörden.
Ebenso kannst du dort rechtsverbindlich die Grundstücksgrenzen und die Besitzer erfragen.

Dann solltest du mal rausfinden, wie lange die Zufahrt über den Ist-Zustand schon bestand. Dienstbarkeiten wie Wegerechte kann man auch "ersitzen" bzw. der Nachbar muss einen triftigen Grund haben, die Zufahrt nach 45 oder 120 Jahren plötzlich zu verweigern.
Hat das Grundstück keinen Anstoss an einen öffentlichen Weg (der kann auch sehr unbequem sein), dann gibt es Anrecht auf einen Notweg. Dafür muss man dann eine vom Gericht festzulegende Rente zahlen (die für 10m klein sein wird), und der Notweg wird dort angelegt, wo es am ehesten zumutbar ist, d.h. vermutlich dort wo sie bisher schon war.

Ich würde, wenn mir das Gebäude sehr am Herzen läge, zu diesem "Nachbarn" gehen und mal fragen, wie das sei und warum er auf 100'000 Euros für die Zufahrt kommt.
Üblich ist, dass man man seinen Anteil an den Erstellungskosten zahlt (bei 500m Weglänge insgesamt, wovon du 10 m brauchst, wären das 1/2 von 10/500, also wenig) und auch an den Unterhaltskosten anteilig zahlt.
Und erwähnen (wenn das so ist), dass auf der Gemeinde keine Bewilligung bekannt sei. Ebenfalls erwähnen, dass du mit dem Vorbesitzer nix am Hut hast und mit deren Streitereien nicht verbandelt sein willst.
Auch mal in der Dorfkneipe fragen, was es zwischen denen für eine Gschicht gibt.

Zu verlieren haste ja nichts. Meiner Erfahrung nach sind aber Leute, die sich sowas wie die neue Forststrasse ausdenken, dem Teufel vom Karren gefallen - es ist also gut, wenn der nicht nur 50m von Dir weg wohnt. Neben dem bösen nachbarn kann der Frömmste nicht in Frieden leben - das stimmt leider.
Solche Leute gibts. Wir haben hier einen, der seit Jahrzehnten alle wegen Einsprachen nervt - weil er einen alten Schuppen stehen hat, den er nächsten Monat umbauen will.


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