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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Mo 24. Dez 2018, 06:49 
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Tunnelmensch
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Moin! Es ist sogar eines meiner Hobbies und wir nennen das... katholisch! Warum wohl? Die Pfaffen spielen da schon mit rein. Natürlich auch Armut und Nichtaufklaerung. Letzteres bringt uns wieder zu den Pfaffen!
Bei den USA muss ich dich korrigieren. Vergleiche mit Deutschland und die USA sind ein menschenleeres Land.

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mo 24. Dez 2018, 06:49 


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Mo 24. Dez 2018, 16:09 
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Selbstversorger
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@Andreas,
>wenn du den jahrhundertlangen Einfluß der Katholiken und der fanatischen Protestanten/Lutheraner als "Kokolores" bezeichnest,fehlt dir ein großes Stück Geschichtskenntniss.
Lateinamerika und Afrika haben auf diese Art & Weise der unkontrollierten Geburtenregelung riesige Probleme...das ist eigentlich bekannt!
In Europa war es bis ins 19.te Jahrhundert normal,das Familien 9 Kinder (und mehr!) hatten...
J.S.Bach hatte zum Besispiel 21 Kinder gezeugt!
Vorher wurden emanzipierte Frauen,die anderen Frauen aufzeigten,wie man diese alljährlichen Schwangerschaften verhindert,als Hexen gejagt und systematisch tausendfach ermordet.
Also>so ganz unschuldig sind die Pfaffen nicht.Bis heute!

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Mo 24. Dez 2018, 17:48 
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Schamane

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Wenn man sich die Kirchenhistorie betrachtet,
darf man sich über gar nichts wundern..
Außer, warum es sie immer noch gibt vl..

Eine Chronologie von Folter, Verfolgung, Mord,...
Traurig eigentlich

Immer wird Religion für politische und persönliche Verbrechen missbraucht,
ist heute noch immer nicht anders.


Fröhliches Thema zu Weihnachten übrigens^^

Wünsche jedem ein frohes Fest,
ob man gläubig ist oder nicht.
Feiertage haben doch was Gutes ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Di 25. Dez 2018, 16:13 
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Moon hat geschrieben:
"Kokolores"
Neeeeeeee :) Was ich eigentlich meinte war, dass die grossen Problemzonen - wenn man sie so nennen will - eher nicht in DIESEM Bereich zum Tragen kommen. Ich verstehe schon all Jene, die keinen Anlass auslassen auf ''Kirchendenken'' herumzuhacken. Ich mag Kirchen als Organisation ja selber auch nicht sehr. Aber: Dinge an den Haaren herbeizuzerren - nur, um dem ''Gegner'' Narben zu verpassen... ist das nicht etwas billig? Ebenso billig ist es, jemandes Wissen (oder Unwissen) in eine schwache Rhetorik oder Argumenten-Kette einzubinden. Das kannst Du besser.
Wer billig wirkt - hat kein Gewicht.
Moeglich, dass Du meinen vorherigen Beitrag nur bis zum''roten Tuch'' gelesen hattest, und Dir dann die Sicherung raus sprang? Lies noch mal, bitte. Geh' auf den Beitrag als Ganzes ein… ok?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Di 25. Dez 2018, 16:22 
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Megalitiker hat geschrieben:
Bei den USA muss ich dich korrigieren.

Ich dachte hier nicht an Bevoelkerungsdichte - eher an Bevoelkerungszahl.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Di 25. Dez 2018, 16:24 
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Liest man hier inzwischen lediglich halbe Saetze und Beitraege? Ich fuehle, dass mein Genie ungefuehlt bleibt … :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Di 25. Dez 2018, 19:24 
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@Andreas,
>dein "ganzer" Beitrag (auf den du dich berufst) besteht aus 2 Zeilen und endet damit,das du hier verkündest,das du es am liebsten ohne Gummi machst.
Das sind mir ein paar Informationen zuviel und ist nicht "darauf-eingehens-wert". :lupe:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Di 25. Dez 2018, 20:07 
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Andreas hat geschrieben:
Megalitiker hat geschrieben:
Bei den USA muss ich dich korrigieren.

Ich dachte hier nicht an Bevoelkerungsdichte - eher an Bevoelkerungszahl.

Ja! 300 000 000. Ist nichts fuer dieses grosse Land.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Mi 26. Dez 2018, 04:55 
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Moon hat geschrieben:
@Andreas,
>dein "ganzer" Beitrag ..
Es waren vier Zeilen. Danach noch mal neun. Lass uns dass hier wie Erwachsene handhaben. Ich kann ja noch ein paar weitere Zeilen tippen.
Warum ich meine, dass 'Religionen' nicht der treibende Grund von Bevoelkerungsdruck ist: Die 'riesigen Probleme' sind ursaechlich nicht vom Kinderreichtum hervorgerufen. Gebieten in Afrika (die Du als Beispiel genannt hast) geht es schlecht, weil man dort wenig auf die Reihe bekommt, Machthaber dort ihre Vorteile sichern (und die machthabende westliche Welt ebenso), vom Land nicht viel Nahrung erwirtschaftet werden kann. Oft ist es auch Eine gewisse Traegheit, Faulheit oder Dummheit die verhindert dass es den Menschen besser/leichter geht. Das sind wirtschaftliche, kulturelle und standortbedingte Faktoren. Sagen wir es mal provokativ: Selbst wenn die Neegerpaare jeder nur ein Kind haetten - es wuerde ihnen immer noch dreckig gehen.
Indien: Da haben Pfaffen wenig Einfluss; und Hinduismus sagt meines Wissens auch nichts gegen Geburtenkontrolle; die Regierung versucht sogar auszubremsen. Und es funktioniert nicht weil es in den einzelnen Koepfen fest steckt - und eben NICHT eingeredet wurde.
Waere 'Kirche' die wirkliche -und womoeglich einzige- Ursache fuer Ueberbevoelkerung: Warum sind dann nicht Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Irland, u.s.w. hilflos uebervoelkert?
Ich will mich wirklich nicht FUER Kirchen aussprechen; aber ich halte es fuer unrichtig, unwesentliche Punkte heranzuholen um sich gegen diese zu stellen. (Waere das nicht so aehnlich wie die 'Juden' fur D'lands Kriegsniederlage in WW1 verantwortlich zu zetern?)
Warum hatte ich die Verunreinigten Staaten erwaehnt? Zahlenmaessig sind die Jungs und Maedchen dort (im weltweiten Vergleich) Eine Weltbelastung. Die Niederlande ebenso sind z.B. dichter besiedelt als Indien (hat mir google gerade gesagt). Wie breit man sich macht spielt wohl weniger eine Rolle als ''auf welche Weise''.
Recht gebe ich Euch hier: Etablierte Religionen profitieren von der Weltordnung wie sie ist. Aber doch eher als Schmarotzer, und nicht als Verursacher?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Mi 26. Dez 2018, 06:38 
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Staaten wie Frankreich, Italien usw. SIND ueberbevoelkert, aber nicht soo, weil sie zu den Wohlhabenden Staaten gehoeren. Und klar hat die Kirche mit Schuld an der weltweiten Überbevölkerung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Mi 26. Dez 2018, 14:48 
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Nirgendwo auf der Welt vermehren sich die Menschen so schnell wie zwischen Kairo und Kapstadt. 1,2 Milliarden Menschen bevölkern inzwischen den Kontinent, davon sind rund 70 Prozent unter 25 Jahre alt.

Die Prognosen sind beängstigend: In Uganda, heute rund 34 Millionen Einwohner stark, erwartet die Regierung 2030 bereits 55 Millionen und 2050 sagenhafte 130 Millionen Menschen.

Für Nigeria gibt es Uno-Prognosen, die die Zahl der Einwohner von derzeit 160 Millionen bis zum Jahr 2100 auf 730 Millionen anwachsen sehen. Eine britische Studie aus dem vergangenen Jahr prophezeite dem Land bereits ein "demographisches Desaster".

Im Wüstenstaat Niger liegt die durchschnittliche Kinderzahl bei 7,1, im kleinen Burundi bei 6,8 und selbst im fortschrittlichen Kenia immer noch bei nahezu fünf Kindern pro Frau.

Überall fehlt es an Energie und zunehmend auch an Nahrung

Vor wenigen Jahren noch war das Problem Bevölkerungszuwachs für die afrikanischen Regierungen ein Nicht-Thema. Staatenlenker wie Yoweri Museveni in Uganda propagierten fröhliches Wachstum - schließlich hätten sich auch die britischen Ex-Kolonialherren seit dem 19. Jahrhundert kräftig vermehrt. Mit beträchtlichem wirtschaftlichem Erfolg, wie man schließlich wisse.

Auch in Kenia gibt es noch ungebrochene Anhänger einer rasch wachsenden Kopfzahl: "Die Vorstellung eines dynamischen Kenia mit 85 Millionen Menschen ist eine, die wir begrüßen sollten", verkündete erst kürzlich ein Richter des Obersten Gerichtshofes. Und in einem Gastbeitrag in der Tageszeitung "Daily Nation" hieß es: "Eine geringere Fruchtbarkeit mag die Ökonomie eines weniger entwickelten Landes anfänglich beflügeln, weil dadurch, dass es weniger Kinder gibt, Ressourcen freigesetzt werden, aber langfristig wären die Folgen einer schrumpfenden Bevölkerung desaströs."

Vermutlich wäre im Falle von Kenia schon viel gewonnen, wenn die Bevölkerung nur noch langsam wachsen würde. Doch generell sind die Probleme in vielen Ländern inzwischen so dramatisch geworden, dass sie nicht mehr zu ignorieren sind. Der tropische Regenwald, der sich vor 200 Jahren noch in einem breiten Gürtel vom Kongo bis zum Indischen Ozean hinzog, ist in Kenia und Uganda abgeholzt. In Kenia steht noch ein karger Rest von rund hundert Quadratkilometern, Uganda will gerade ein Drittel seines geschützten Mabira-Waldes für eine Zuckerplantage opfern.

Überall fallen die Bäume, weil in Schwarzafrika noch immer 70 Prozent der Energie mit Holzkohle erzeugt wird. Überall kommen die Regierungen nicht mehr mit dem Bau von Straßen, Krankenhäusern und Schulen nach, überall fehlt es an Energie und zunehmend auch an Nahrung - nicht zuletzt wegen des rapiden Bevölkerungswachstums.
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:arrow: Der United Nations Population Fund (UNFPA) hat seinen neuen Weltbevölkerungsbericht veröffentlicht. Aus ihm geht hervor, dass sich das Bevölkerungswachstum in fünf der sechs besiedelten Kontinente abgeschwächt hat - aber nicht in Afrika. Auf diesem Kontinent erwartet die Organisation über die Hälfte des weltweiten Bevölkerungswachstums bis 2050 und eine Steigerung des Weltbevölkerungsanteils von 17 auf etwa 25 Prozent. :!:

38 Prozent der afrikanischen Schwangerschaften sind dem Bericht nach nicht von den werdenden Müttern gewollt, geschehen aber, weil keine adäquaten Verhütungsmethoden zur Verfügung stehen. Würde das geändert, dann könnte man nach Ansicht von Renate Bähr, der Geschäftsführerin der der Stiftung Weltbevölkerung, nicht nur das Leben dieser Frauen verbessern, sondern auch den "Druck auf Umwelt und Klima" verringern. In diesem Zusammenhang kritisiert sie, dass das Thema freiwillige Familienplanung kaum auf internationalen Agenden steht (vgl. Stiftung Weltbevölkerung kritisiert Fehlen von Familienplanung).

:arrow: :!: Tatsächlich ist das Thema Verhütung, das noch in den 1970er Jahren eine wichtige Rolle in Plänen zur Lösung globaler Probleme spielte, heute weitgehend tabuisiert. Wichtige Rollen bei dieser Entwicklung spielten das politische Erstarken fundamentalistischer Christen in den USA und ein übertriebener Kulturrelativismus, der den Schutz archaischer Sitten vor Frauen- und Kinderrechte setzt. :lupe:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Do 27. Dez 2018, 05:01 
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Du warst schon mal da? Selber kenne ich mich nur hier herum aus; den Rest klaube ich mir online zusammen.
Wenn die allerdings nichts zu essen haben wird sich das wohl von allein regeln – solange wir uns raus halten.
Deinem Text entnehme ich den Zusammenhang zwischen Bevoelkerungswachstum und Abholzung. Wenn man mehr Baeume pflanzt, dann gibt es weniger Babies. Logisch. Kapiert. Bloss kein Zucker!
Der Hinweis auf die UN ist mir allerdings etwas unklar. Das ist doch dieser Club der sich in New York selbst feiert – richtig? Mit selbst gemachten Club-Regeln und selbst ausgesuchten Problemen. Ich traue denen ebenso wenig wie Du den Kirchen.
Fehlende Verhuetungsmethoden – emm: bitte? Der Durchschnittsnegermann kann seinen Durchschnittsnegerpenis also nicht rechtzeitig entkoppeln? Die Dinger muessen ja voellig ausser Kontrolle sein. Das ist bedenklich. Ich stelle mir gerade eine ueberfuellte U-Bahn vor; Strassen gibt’s da ja nicht wie Du schreibst; ist vielleicht auch besser so.

Renate Baehr wurde genannt. Die habe ich gerade angeschaut. Ich bin mir nicht sicher ob sie in Sachen Sexualitaet kompotent ist. Ich kann sie mir lediglich als Ersatz fuer Schmerzmoebel vorstellen. ‘’Bitte schlag’ mich, Renate’’. Wie sind Deine Erfahrungen hier?

Was mir entgangen ist, ist die Schuldzuweisung an die ‘Kirchen’. Wer kultur-relativ in den U.S. von A. politisch erstarkt – generiert dadurch also Kinder an anderen Orten. Ist so vorzustellen dass wenn ich in Thailand meine Banane schaele: in Moskau jemand ausrutscht und auf die Nase faellt? Da muss ich wirklich etwas vorsichtiger werden. Hier.

Da kann ich mit ‘’…archaischen Sitten’’ schon eher was anfangen. Das waren doch die Zeiten als Weisser Mann und Kirche noch nicht da waren. Oder irre ich da auch wieder?

Was sind archaische Sitten? Ich stelle mir da den Familienvater vor, der wahllos Frau und Kinder verpruegelt, bis die ganz deppert sind; sich verzweifelt selber verstuemmeln, und aggressive Gegenwehr betreiben. Das ganze in einer Landschaft die nicht funktioniert (sozial, wie politisch) und nicht mal genug Brot hergibt. Geschweige denn Mobiltelefone und Kino fuer Alle. Dies, gepaart mit hoppeln wie betrunkene Kaninchen – kann ja nur in die Hose gehen. Solche Menschen muessen irgendwie … destabilisiert sein.

Ich wuesste allerdings nicht dass irgendeine Kirche eine solche Agenda propagiert. Nicht hier. Nicht dort.
Ich frag’ mal meine Bekannte aus Aethiopien; die kann vielleicht Licht in die Sache bringen. ‘’Hey, Anselma. Wie macht Ihr das mit den Babies bei Euch in Afrika? Ueberreden Euch die Priester dazu, oder macht Ihr das freiwillig’’


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Do 27. Dez 2018, 10:09 
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Andreas schreibt:
"Wenn die allerdings nichts zu essen haben wird sich das wohl von allein regeln – solange wir uns raus halten."(Zitatende)
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Genau wegen u.a.solcher empathieloser Sätze führe ich die Diskussion mit dir nicht weiter.
Vorm schreiben mal Gehirn einschalten.Falls vorhanden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Do 27. Dez 2018, 12:11 
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Ich aber mit Dir:
Wieso? Die wissen was sie nicht haben. Sagt Anselma auch.
Als wenn … ICH … deren Fehler ausjammern soll?
Doof in Afrika und doof in D'land ist das Gleiche fuer mich.
Ich lasse mir da genauso wenig Schuld anschwatzen wie beim Judending. Das war ich nicht; das geht mich (direkt und persoenlich) nichts an. Allein schon deshalb weil ja gerade die politisch/wirtschaftlichen Prozesse die dazu gefuehrt haben die sind, die ich selber tief ablehne.
Der Unterschied ist, dass ICH etwas mache (unbeleuchtet ob das zu etwas fuehrt oder nicht).
Genau so wie ich keine Sympathie innerhalb 'unserer' eigenen Kultur fuer Laemmer, Mitmacher, Systemhamster und selbstgemachte Verliererrollen habe, so wenig bringe ich fuer die Gegenstuecke in Afrika auf.
Oder egal wo sonst.
Wer nichts von sich aus auf die Beine stellt - es wenigstens VERSUCHT- verdient es dort zu sein wo er/sie ist. ''Aussteigen'' oder sich zu wehren ist auch einem Afrikaner moeglich. Manche tun es ja; nur nicht so wie 'wir' es tun wuerden.
Wir sollten nicht den Fehler machen zu glauben dass ''die armen Schwarzen'' ja ''nichts dafuer koennen''. Solches Denken ist borderline rassistisch (weil ethnisch stereotypisierend) und ueberholt kolonial. Den Sarotti Moor gibt es nicht mehr. Es gibt in Afrika sogar Telefon und Kuehlschraenke; kann sich hier Mancher offenbar nicht vorstellen.
Drehen wir die Situation um: angenommen, in D'land kommt es zu Unruhen, Ungerechtigkeit/Ausbeutung, Fehl-Ernten und Menschenrechtsverletzungen. Und ganz ploetzlich kommen dann Friedenstruppen aus Burundi und Mali; Essensspenden aus Myanmar und Quatar. Ist das vorstellbar?
Nein!
Es gaebe Demonstrationen, Streiks, Friedensmaersche, Hungermaersche, RAF wenn noetig, u.s.w.
Wenn WIR das koennen, dann koennen DIE das auch.
Afrikanische Probleme und D'sche Probleme sind nicht die gleichen - zugegeben - aber die sozialen Prozesse sind sich sehr aehnlich.
Selbstverstaendlich habe ich Mitleid fuer einzelne Personen. Ich bin mir selber gegenueber aber auch zu Mitgefuehl berechtigt. Die Menschen sind gleich (wird gesagt). Bittesehr - dann last uns das endlich mal auch so leben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Engel auf Erden...
BeitragVerfasst: Do 27. Dez 2018, 15:47 
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Registriert: Di 27. Dez 2016, 22:33
Beiträge: 1096
.
Andreas,
ich hätte zwar die Chance genutzt, dass Moon nicht mehr weiter diskutiert,
aber Dein vorstehender Beitrag hat was -
eine saugute andere Sicht auf die Dinge ... Daumen hoch :!:
.

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